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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2021

Hamburg oder Mallorca?

Ich dachte schon, du fragst mich nie
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Kurz vor der Eröffnung von Livs Pop-up-Restaurant bricht sie sich die Knochen. Ihre Mutter Sophie und deren Schwester Geli sind ratlos, bis ihnen ein "rettender Engel" in Form von Marc eine überraschende ...

Kurz vor der Eröffnung von Livs Pop-up-Restaurant bricht sie sich die Knochen. Ihre Mutter Sophie und deren Schwester Geli sind ratlos, bis ihnen ein "rettender Engel" in Form von Marc eine überraschende Lösung anbietet. Kann es wirklich funktionieren und so einfach sein? Natürlich nicht, sonst wäre das Buch sehr kurz. Es gibt einige interessante Einfälle und Wendungen, die sehr unterhaltsam zu lesen waren.
"Ich dachte schon, du fragst mich nie" von Gabriella Engelmann war für mich eine schöne Urlaubslektüre. Sowohl Hamburg als auch Mallorca mag ich sehr und in Gedanken war ich mit den Protagonisten dort. Vielen Dank auch für die Rezepte, das empfinde ich als Extra "Bonbon".

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Nice to read

Zu wahr, um schön zu sein
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Statt ihre Silberhochzeit zu feiern, erfährt Caro, dass ihr Mann schwul ist. Dann verliert sie noch ihren Job, ihr Sohn Felix kapselt sich immer mehr ab, sie kommt nicht mehr an ihn ran... kann es schlimmer ...

Statt ihre Silberhochzeit zu feiern, erfährt Caro, dass ihr Mann schwul ist. Dann verliert sie noch ihren Job, ihr Sohn Felix kapselt sich immer mehr ab, sie kommt nicht mehr an ihn ran... kann es schlimmer kommen? Zum Glück ist sie nicht alleine, ihre Freundinnen stehen ihr bei und Caro erkennt, dass sie auch bei anderen Männern noch Chancen hat.
"Zu wahr, um schön zu sein" ist ein warmherziger Frauenroman von Gabriella Engelmann, der mich im Urlaub gut unterhalten hat. Das Buch ist gleichzeitig noch eine Liebeserklärung an Hamburg, was will man mehr, wenn man diese Stadt ebenfalls sehr mag. Ich mag den klaren und gut beschriebenen Schreibstil der Autorin, das Cover zeigt, was im Buch eine Rolle spielt. Alles in sich eine stimmige Sache.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Immer diese Eifersucht

Die Zeit der Kirschen
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Das Buch „Die Zeit der Kirschen“ knüpft an Nicolas Barreaus Roman „Das Lächeln der Frauen“ an. Aurélie, Köchin und Restaurantinhaberin und André, Lektor und Romanautor, sind im letzten Buch ein Paar geworden ...

Das Buch „Die Zeit der Kirschen“ knüpft an Nicolas Barreaus Roman „Das Lächeln der Frauen“ an. Aurélie, Köchin und Restaurantinhaberin und André, Lektor und Romanautor, sind im letzten Buch ein Paar geworden und glücklich miteinander. Doch ab dem Zeitpunkt, als Aurélies Restaurant vermeintlich einen Stern verliehen bekommt, wird es unentspannt. Eifersucht macht sich auf beiden Seiten breit und vergiftet das Vertrauen. Das führt zu unschönen Szenen und Begegnungen… wie wird es enden?
Nicolas Barreau lädt einen nach Paris und Umgebung ein, es fallen französische Namen von Straßen, Sehenswürdigkeiten und Essen und man bekommt sofort Lust, nach Frankreich zu reisen. Très jolie! Der Autor versteht es, anschaulich und in Bildern zu beschreiben, so dass man direkt im Geschehen angekommen ist und wissen möchte, wie es mit Aurélie und André weitergeht. Natürlich hofft man auf ein Happy-End und drückt den beiden die Daumen. Schaffen sie es?
Das Buch hat mich gut unterhalten, kommt meiner Meinung nach jedoch nicht an das Vorgängerbuch heran. Auf jeden Fall sollte man vorher das erste Buch gelesen haben, um alles zu verstehen. Und ich denke, mit diesem Buch ist die Geschichte von Aurélie & André auch auserzählt.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Locker-leichtes Lesevergnügen

Blaubeerduft auf dem kleinen Apfelhof
1

In "Blaubeerduft auf dem kleinen Apfelhof" von Sonja Flieder geht es um folgende Geschichte:
Lisa kommt nach ihrem Asien-Urlaub zurück auf den Apfelhof, denn ihre Freundin Emma bekommt ihr erstes Kind ...

In "Blaubeerduft auf dem kleinen Apfelhof" von Sonja Flieder geht es um folgende Geschichte:
Lisa kommt nach ihrem Asien-Urlaub zurück auf den Apfelhof, denn ihre Freundin Emma bekommt ihr erstes Kind und braucht Unterstützung. Direkt beim ersten „Übungsausflug“ geht Lisa ein Alpaka stiften und sie fällt Moritz vor die Füße. Der ist ihr zunächst unsympathisch, weil er sich über sie lustig macht. Doch nach und nach merkt sie, dass er ihr nicht gleichgültig ist…
So weit, so vorhersehbar. Es wird einem relativ schnell klar, wohin die Reise geht, aber die Autorin beschreibt alles charmant und einfühlsam, so dass man gut unterhalten wird. „Blaubeerduft auf dem kleinen Apfelhof“ hinterlässt ein angenehmes Gefühl, denn auf dem Apfelhof ist die Welt noch in Ordnung. Bis auf den unsympathischen Bürgermeister sind vielleicht alle etwas zu nett und auf Harmonie aus, aber es handelt sich ja auch um einen Wohlfühlroman. Das echte Leben ist manchmal unangenehm genug.
Auch ohne die Vorgängerbücher zu kennen, war ich direkt in der Geschichte drin und hatte die Personen und den Apfelhof vor Augen. Sonja Flieders Schreibstil ist angenehm leicht, man kann sich in die Personen gut hineinversetzen und „sieht“ sie vor seinem inneren Auge. Vielleichten sollte ich auch mal schauen, wo es Alpaka-Yoga gibt... Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich in eine heile Welt "hineinlesen" wollen und versuchen, vom Alltag abzuschalten.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Hilft bei Fernweh

Glück an Bord
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Noch bevor die Kreuzfahrt beginnt, gibt es Turbulenzen – Nina, eine der vier Freundinnen, bricht sich das Bein und kann nicht mitkommen. Die drei übriggebliebenen Mädels erkunden das Schiff. Olivia meint, ...

Noch bevor die Kreuzfahrt beginnt, gibt es Turbulenzen – Nina, eine der vier Freundinnen, bricht sich das Bein und kann nicht mitkommen. Die drei übriggebliebenen Mädels erkunden das Schiff. Olivia meint, einen alten Schulfreund und Schwarm von früher zu erkennen, hofft jedoch, sich zu irren. Natürlich ist er es doch und es kommt, wie es kommen muss… Dazu kommen schöne Tage auf See und auf Landausflügen. Aber natürlich ist nicht alles Eitel Sonnenschein.

Das Buch nimmt einen mit an Bord und aufs Meer, perfekt in diesen Zeiten, wenn man Fernweh bzw. „Meerweh“ hat. Durch die bildhafte Sprache der Autorin Sonja Flieder kann man sich alles vorstellen und „sieht“ Olivia, Chiara und Rike das Schiff erkunden. Auch die Abläufe auf dem Schiff sind entweder gut recherchiert oder selbst erlebt, alles sehr stimmig. Nur die Möglichkeiten, sich als Passagier mit einem Crewmitglied privat zu treffen, dürften der Fantasie der Autorin geschuldet sein – aber es handelt sich ja auch um einen Roman und keinen Tatsachenbericht. Auch das Gewächshaus ist eine zauberhafte Idee, die mir sehr gut gefallen hat.

Das Cover passt perfekt zum Roman. Jede Frau, die sich bereits auf einer Kreuzfahrt wohl gefühlt hat, dürfte anhand des Covers dazu verleitet werden, zuzugreifen und sich den Klappentext durchzulesen.

Auch der Epilog ist warmherzig und schön geschrieben, die Idee, den Titel „Glück an Bord“ einzubauen, gefällt mir sehr gut und rundet dieses Wohlfühlbuch stimmig ab. Deshalb von mir eine klare Leseempfehlung als nette Unterhaltung!

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