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Veröffentlicht am 11.11.2025

Der "Krimi-Club" on Tour

Juwelenraub im Schneepalast
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Libby Andersch und ihr Krimi-Club ermitteln im Cold Case der ausgeraubten und ermordeten Nina Kandinsky. Dafür fahren sie nach Gstaad, wo im Palace-Hotel ein Teil der britischen Kronjuwelen ausgestellt ...

Libby Andersch und ihr Krimi-Club ermitteln im Cold Case der ausgeraubten und ermordeten Nina Kandinsky. Dafür fahren sie nach Gstaad, wo im Palace-Hotel ein Teil der britischen Kronjuwelen ausgestellt wird. Aber dabei bleibt es nicht…

Auf dem Cover von „Juwelenraub im Schneepalast“ sieht man ein liebevoll gezeichnetes, vornehm aussehendes Hotel vor verschneiter Kulisse. Es sieht gemütlich und harmlos aus, sehr einladend. Für die Authentizität wäre es perfekt gewesen, wenn, wie im Buch beschrieben, neben der Schweizer Fahne auch der Union Jack geflattert hätte.

Dies war mein erstes Buch von Gabriela Kasperski, die anderen Fälle von Libby Andersch kannte ich bisher nicht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut lesbar, so dass ich direkt in der Geschichte drin war. Libby Andersch erinnert mich an Agatha Christies „Miss Marple“, ebenfalls eine ältere Dame, der es immer wieder gelingt, sich unauffällig zu verhalten und durch Beobachtungen und Kombinationsgabe in Bereiche zu gelangen, die für andere nicht erreichbar sind. Ob es realistisch ist, dass die Kinder eines britischen Premierministers spontan mit einem anderen Kind Freundschaft schließen und diesen mit Anhang direkt in die Suite lassen, sei dahingestellt, aber Gabriela Kasperski verweist ja darauf, dass es sich um Fiktion handelt und nicht um eine wahre Geschichte. Als "Nichtschweizer" kannte ich einige Begriffe nicht, durchs Nachschlagen habe ich wieder etwas gelernt und konnte die offenen Fragen klären. Die Querverweise zu den vorigen Büchern haben mich auf jeden Fall auf die anderen Fälle neugierig gemacht und laden dadurch „Uneingeweihte“ wie mich ein, auch diese Bücher zu lesen.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Es lebe die Frauenpower!

Bernadette Swifts Gespür für Bücher
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Bernadette liebt ihren Beruf als Juniorlektorin, gibt ihr Bestes und möchte weiter aufsteigen. Im New York der 1960er Jahre ist das als Frau jedoch alles andere als einfach. Glücklicherweise lässt Bernadette ...

Bernadette liebt ihren Beruf als Juniorlektorin, gibt ihr Bestes und möchte weiter aufsteigen. Im New York der 1960er Jahre ist das als Frau jedoch alles andere als einfach. Glücklicherweise lässt Bernadette sich nicht unterkriegen und trotzt den Widrigkeiten.

Das Cover von "Bernadette Schwifts Gespür für Bücher" versprüht den Charme der Sixties. Im Hintergrund ist in blassem Blau-Grau die Skyline von New York zu sehen, weshalb die selbstbewusste Frau in der roten Jacke und mit dem Buch in der Hand umso mehr ins Auge fällt. Um komplett authentisch zu sein, hätte ich die Frau mit Haarband und in pink dargestellt, dann hätte das Cover absolut perfekt gepasst.

Eliza Knights Schreibstil ließ mich sofort im Buch ankommen und mich "wohlfühlen". Sie hat interessante Charaktere entwickelt und einen Blick hinter die Kulissen des Verlagswesens der 1960er Jahre ermöglicht. Mein persönliches Highlight waren die Kapitel aus der Sicht der Deutschen Dogge Frank, ein unerwartetes Goodie, das mir viel Spaß bereitet hat. Eine tolle Vorstellung, dass Frank seine Runden durchs Viertel zieht und für Ordnung sorgt! Wobei im echten Leben eine freilaufende, riesige Dogge für Angst sorgen würde, aber in der Fiktion macht es Spaß. Das Buch enthält die Botschaft, dass Frauenpower immens wichtig ist und dass Frauen viel mehr schaffen können, wenn sie zusammenhalten, anstatt sich das Leben schwer zu machen. Eine weitere wichtige Botschaft aus dem Buch lautet, Zitat: "Der Körper sollte, wenn es um gleiche Bezahlung oder Respekt ging, keine Rolle spielen." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ein Buch mit Unterhaltungswert und Tiefgang, für mich die perfekte Kombination, deshalb eine klare Leseempfehlung von mir!.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Wer hat Angst vorm Nachbar?

Der Nachbar
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Sarah Wolff hat eine überschattete Kindheit, verliebt sich in den falschen Mann und als sie meint, ihr Leben wieder im Griff zu haben, taucht der Nachbar in ihrem Leben auf...

"Der Nachbar" hat tolles ...

Sarah Wolff hat eine überschattete Kindheit, verliebt sich in den falschen Mann und als sie meint, ihr Leben wieder im Griff zu haben, taucht der Nachbar in ihrem Leben auf...

"Der Nachbar" hat tolles Cover, das aus dunklem Hintergrund und grünen Blättern besteht, darauf die silberne Schrift. Sehr edel und es verrät noch nicht viel über das Buch, genau wie die Buchrückseite. Macht neugierig und lädt zum Kaufen ein.

Sebastian Fitzek hat auch mit diesem Thriller wieder bewiesen, dass er die Spannung konstant hochhalten und die Leser in Atem halten kann. Das klassische Erlebnis: ich lese "Der Nachbar" und es klingelt an der Haustür - bin ich zusammengezuckt! Zum Glück war es kein Nachbar... wobei der ja auch nicht klingelt Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, gut, dass die Kapitel so kurz sind. Nur noch ein Kapitel... und daraus werden immer mehrere. Fitzek hat mehrere falsche Fährten gelegt, Stichwort Kriechkeller, ich habe mehrmals andere Personen aus dem Buch verdächtigt und auch der Schluss war wieder unerwartet. Spannung und Unterhaltung bis zum Schluss, danke, Sebastian Fitzek!

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Nicht von dieser Welt?

Karl
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Ein Roman über das Leben des großen Karl Lagerfeld, der es geschafft hat, sich als Mythos zu stilisieren und der sein eigenes Ding durchgezogen hat.

Das Cover von "Karl" ist in hellem Blau, Schwarz und ...

Ein Roman über das Leben des großen Karl Lagerfeld, der es geschafft hat, sich als Mythos zu stilisieren und der sein eigenes Ding durchgezogen hat.

Das Cover von "Karl" ist in hellem Blau, Schwarz und Weiß gehalten und zeigt Karl Lagerfeld mit seinem typischen, arrogant-spöttischem Gesichtsausdruck und seiner Katze Choupette auf der Schulter, im Hintergrund den Eiffelturm. Ein sehr stilvolles, stimmiges Cover, das dem Meister selbst hoffentlich gefallen hätte.

Michael Wallner ist es gelungen, Karl Lagerfeld so zu beschreiben, wie er in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde und ihn trotzdem sympathisch zu machen. Arrogant, aber auch ein Genie, ein Workaholic. Ich musste des Öfteren schmunzeln und konnte mir die beschriebenen Szenen sehr gut vorstellen. Wie viel Fiktion und wie viel Wahres darin steckt, kann ich nicht beurteilen, wünschte mir jedoch, die Szene mit den Jungstieren hätte tatsächlich so stattgefunden. Es hätte zu seiner Attitüde gepasst. Trotz ein paar Ungereimtheiten (u.a. warum steht bei der Schnee-Episode einmal Davos, März 2010, später Davos, März 2011? Obwohl es um dieselbe Szene geht?) hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe es in kürzester Zeit gelesen.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Wer ist Joshua?

Das Joshua-Profil
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Max hat keinen Erfolg als Autor, seine Ehe kriselt, aber für seine Pflegetochter Jola würde er alles tun. Und das gilt es zu beweisen...

Meine Rezension von "Das Joshua-Profil" bezieht sich auf eine ...

Max hat keinen Erfolg als Autor, seine Ehe kriselt, aber für seine Pflegetochter Jola würde er alles tun. Und das gilt es zu beweisen...

Meine Rezension von "Das Joshua-Profil" bezieht sich auf eine andere Ausgabe, sie ist auch in weiß-grau gehalten mit schwarzer und grüner Schrift, aber der Hintergrund zeigt eine Männerhose mit oben und unten jeweils demselben Stoffgürtel, im unteren Teil leicht geöffnet, was zum Pädophilen-Hintergrund passt, mich jedoch nicht dazu verleitet hätte, nach dem Buch zu greifen. Es gibt Cover, die mehr überzeugen.

Sebastian Fitzek schafft eine Spannung, der ich mich nicht entziehen kann, auch dieses Buch habe ich kaum aus der Hand legen können und musste wissen, wie es weitergeht. Dafür sind die kurzen Kapitel auch perfekt, nach dem Motto "Just one more chapter"... und noch eines... Die Figuren sind nicht unbedingt sympathisch, weder Max noch Jola wachsen einem direkt ans Herz, aber sie bieten Spannung und sehr gute Unterhaltung. Auch hier gab es wieder ein überraschendes Ende, was ich jedes Mal bei den Fitzek-Büchern mag. Ich freue mich schon auf den nächsten Fitzek-Thriller!

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