Der Bestseller von Joachim Meyerhoff im attraktiven Geschenkbuchformat (9,2 x 14,4 cm). Passt in jede Hand- und Hosentasche.
Mit zwanzig wird der Erzähler unerwartet auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern. Die Tage der ehemaligen Schauspielerin und des emeritierten Professors für Philosophie sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Dem Erzähler entgeht nicht, dass auch sie gegen eine große Leere ankämpfen, während er auf der Bühne sein Innerstes nach außen kehren soll und dabei fast immer grandios versagt.
Als erstes in dieser Reihe (es ist natürlich das 3.) habe ich dieses Buch gelesen. Man kann lachen, anderes ist anrührend bis traurig. Der Erzählstil hat mir sehr gefallen. Die Beziehung des Autors zu ...
Als erstes in dieser Reihe (es ist natürlich das 3.) habe ich dieses Buch gelesen. Man kann lachen, anderes ist anrührend bis traurig. Der Erzählstil hat mir sehr gefallen. Die Beziehung des Autors zu seinen Großeltern ist sehr berührend. Ich werde die anderen dazugehörenden Bücher sicher auch noch lesen.
Eigentlich will Joachim Zivildienst machen, hat sich trotzdem bei der Schauspielschule beworben und wird zu seiner großen Verwunderung angenommen. Deshalb zieht er nach München und wohnt bei seinen exzentrischen ...
Eigentlich will Joachim Zivildienst machen, hat sich trotzdem bei der Schauspielschule beworben und wird zu seiner großen Verwunderung angenommen. Deshalb zieht er nach München und wohnt bei seinen exzentrischen Großeltern. Ein Auf und Ab an Gefühlen beginnt, von schreiend komisch zu tieftraurig ist alles dabei.
Die Hintergrundfarbe des Covers von "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" ist in auffälligem Rot gehalten. In der Mitte sieht man eine lächelnde Frau, die sich an einem Seil über Wasser hält. Dieses Über-Wasser-Halten trifft auch auf den Protagonisten Joachim zu, weshalb es gut zum Roman passt.
Joachim Meyerhoff ist Schauspieler und der Roman zeigt uns den langen, schwierigen Weg bis dahin. Voller Ironie und viel Gefühl, weshalb ich gut in die Geschichte kam. Alles ist so bildhaft beschrieben, dass ich die einzelnen Szenen direkt vor Augen hatte. Sehr berührend auch die Sterbeszenen, es ist Meyerhoff gelungen, mich mitzunehmen und in seine Gefühlswelt eintauchen zu lassen. Jetzt bin ich auf den Kinofilm gespannt, inwiefern sich die Vorstellungen, die ich beim Lesen hatten, auf den Film übertragen lassen.