In einem Rutsch durchgelesen
Horror-DateRaphael hat nicht mehr lange zu leben und über eine spezielle Art einer Dating-Plattform eine Frau kennengelernt, der es ähnlich geht. Da ihm die Kraft für das Treffen "in Echt" fehlt, zwingt er seinen ...
Raphael hat nicht mehr lange zu leben und über eine spezielle Art einer Dating-Plattform eine Frau kennengelernt, der es ähnlich geht. Da ihm die Kraft für das Treffen "in Echt" fehlt, zwingt er seinen besten Freund Julius, an seiner Stelle hinzugehen. Ohne Vorbereitung kann das ja nur in die Hose gehen, so viel ist von Anfang an klar.
Das Cover ist gezeichnet und zeigt einen geöffneten RTW, einen Mann und eine Frau mit Infusionsgestell, die in Richtung der untergehenden Sonne laufen. Das ist sehr bezeichnend und sagt schon viel über das Buch aus, das gefällt mir sehr gut. Unter dem schwarzen Titel Horror-Date steht in rot die "Warnung", dass es sich um keinen Thriller handelt, wie man es bei Sebastian Fitzek erwartet. Und mit Sicherheit trifft auch der umklammerte Zusatz (Obwohl man beim Dating auf viele Psychos trifft) garantiert auf Datings zu. Wer den ersten "Nichtthriller" von Fitzek gelesen hat, erkennt die Ähnlichkeit der Cover, auch wenn die beiden Bücher unabhängig voneinander sind.
Mit diesem Buch beweist Sebastian Fitzek, dass er nicht nur Thriller kann. Dieses Buch zeigt von einem sensiblen und trotzdem humorvollen Umgang mit dem Thema Tod & Sterben. Es hat Tiefgang und veralbert das Thema und die Ängste Sterbender nicht, im Gegenteil. Und trotzdem ist es spannend, weil man sich fragt, wie Julius aus der Nummer wieder herauskommt. Die Idee mit dem QR-Code fand ich spitze... Das Buch konnte ich nicht mehr weglegen, die kurzen Kapitel sind perfekt und die Zeichnungen zwischendrin lockern auch manch ernste Themen immer wieder auf. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und mich zum Nachdenken gebracht, deshalb kann ich das Buch nur absolut empfehlen.