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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2025

Gedankenkraft

Silver Elite
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Mit einem wunderschönen Cover lockt der erste Teil der Silver Elite Dilogie.
Wren hat zeitlebens gelernt, unter dem Radar zu leben. In ihrer Welt werden telepathisch begabte Menschen gejagt, eingesperrt ...

Mit einem wunderschönen Cover lockt der erste Teil der Silver Elite Dilogie.
Wren hat zeitlebens gelernt, unter dem Radar zu leben. In ihrer Welt werden telepathisch begabte Menschen gejagt, eingesperrt oder getötet. Und Wren gehört zu den Begabtesten. Keiner darf es je erfahren. Als sie in den Wehrdienst gezwungen wird, ist die Aufrechterhaltung ihrer Tarnung extrem schwierig.
Insgesamt ist die Handlung sehr spannend erzählt, vor allem gibt es einige äußerst interessante Nebencharaktere, von denen man gern mehr gelesen hätte. Leider nehmen die spicy Szenen allmählich überhand. Doch es scheint mittlerweile keine Romantasy-Romane mehr zu geben ohne weibliche Hauptfiguren, die schon beim Anblick von Muskeln unter einem Hemd oder einer nackten Männerbrust in extreme Ekstase geraten. Das ist schade, denn es wirkt einfach nur billig. Wer so etwas mag, oder es schafft, solche Szenen querzulesen, kann Wren durch ihre spannenden Prüfungen begleiten und erlebt ein Finale, das so nicht vorauszusehen war. Mit diesen Einschränkungen kommt von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Tödliche Bootstour

Mrs Potts' Mordclub und der Tote in der Themse
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Das pittoreske Cover stimmt auf eine beschauliche Bootspartie auf der Themse ein. Weit gefehlt. Hier findet ein komplizierter Mord statt, den das sich schon in drei vorhergehenden Mordfällen bewährte Damentrio ...

Das pittoreske Cover stimmt auf eine beschauliche Bootspartie auf der Themse ein. Weit gefehlt. Hier findet ein komplizierter Mord statt, den das sich schon in drei vorhergehenden Mordfällen bewährte Damentrio rund um Judith Potts unbedingt aufklären will. Wie in englischen Krimis üblich, gibt es ein unentwegtes Hin und Her, wer wann wo war und wer welches Motiv hätte. Diesmal ist der Plot sehr dialoglastig, was mir persönlich etwas zu viel war. Christine Prayon ist zwar eine hervorragende Sprecherin, die gekonnt mit Emotionen jonglieren und jedem einzelnen Protagonisten einen eigenen Stimmcharakter zuweisen kann, aber Mrs. Potts ist mit einer sehr quäkigen Stimme gesegnet und hat leider den meisten Text. Das mindert bei mir den Hörgenuss. Ansonsten lebt diese Folge wie gewohnt von der unblutigen Handlung, dem britischen Flair und dem Reiz des Mitratens.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Töten

Kälter
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In ihrem ersten Leben war Luzy Morgenroth eine Top-Personenschützerin. Bei einem Auftrag in Israel läuft alles aus dem Ruder. Luzy überlebt nur knapp. Sie kann sich zum Dank ihre nächste Dienststelle aussuchen. ...

In ihrem ersten Leben war Luzy Morgenroth eine Top-Personenschützerin. Bei einem Auftrag in Israel läuft alles aus dem Ruder. Luzy überlebt nur knapp. Sie kann sich zum Dank ihre nächste Dienststelle aussuchen. Sie wird Polizistin auf Amrum. Genießt das bürgerliche Leben. Schließt Freundschaften. Von einem Tag zum anderen ändert sich alles, denn eine Art Killerkommando will einen Auftrag auf der Insel ausführen. Freunde von Luzy sterben einen sinnlosen Tod und bei ihr erwachen die Killerinstinkte, denn es gibt einen Bezug zwischen den Fremden auf der Insel und dem Inferno in Israel. Luzy kehrt in die Welt der Geheimdienste zurück. Bedauerlicherweise wird es ab da für den Leser schwierig, denn er wird mit Namen und Abkürzungen bombardiert. Man kann nicht mehr zwischen den einzelnen Diensten unterscheiden. Welche Person wohin gehört. Welcher Name, welche Abkürzung, welcher Deckname doppelt vergeben ist. Das nimmt einem den Spaß am Lesen, weil man der Handlung und deren Sinn nur mit Mühen folgen kann. Ich habe irgendwann nur noch quer gelesen, weil mich leider auch der Schreibstil des Autors abgeschreckt hat. Er schreibt so kalt und abgehoben vom Töten, als wären nicht Menschen davon betroffen. Seine Ausdrucksweise kann man nur als zynisch beschreiben, aber auch Plattitüden sind ihm nicht fremd. Vielleicht ist auch der Klappentext viel zu harmlos formuliert. Ich jedenfalls hatte eine andere Erwartung an das Buch, aber das mag jeder für sich entscheiden.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Die mächtige Schildmaid

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Freya ist eine junge Frau, die einen Tropfen Götterblut in sich hat. Das ist ihr großes Geheimnis, und als es öffentlich wird, ist es mit ihrem Privatleben vorbei. Sie wird in die Ehe mit einem ehrgeizigen ...

Freya ist eine junge Frau, die einen Tropfen Götterblut in sich hat. Das ist ihr großes Geheimnis, und als es öffentlich wird, ist es mit ihrem Privatleben vorbei. Sie wird in die Ehe mit einem ehrgeizigen Fürsten gezwungen, der sie und ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten für seine politischen Ziele einspannt. Doch der Fürst hat auch einen, ebenfalls durch einen Gott gesegneten Sohn, der äußerst attraktiv ist. Zwischen den beiden entwickelt sich eine glühende, wenn auch verbotene Leidenschaft.
Das Buch ist ein Roman voller Intrigen, Rache, Gewalt und Verrat. Die romantischen Gefühle zwischen Freya und Bjorn bilden dazu den Gegenpol, wobei etwas weniger scharfe spicy Szenen dem Niveau gutgetan hätten.
Ansonsten taucht man in eine nordische Fantasiewelt ein, die sehr ausdrucksvoll geschildert wird. Kopfkino ist vorprogrammiert. Auch wenn das Ende ein wirklicher Knalleffekt ist und neugierig auf eine Fortsetzung macht, so ist doch die Geschichte erstmal in sich abgeschlossen und kann für sich alleine stehen.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Kino für die Ohren

Bodenfrost
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Die Krimis von Andreas Föhr sind einfach Kult. Auch bei diesem neuen Fall macht das Wiedersehen mit Leo Kreuthner und Clemens Wallner große Freude, wobei Opa Manfred immer wieder mein ganz persönliches ...

Die Krimis von Andreas Föhr sind einfach Kult. Auch bei diesem neuen Fall macht das Wiedersehen mit Leo Kreuthner und Clemens Wallner große Freude, wobei Opa Manfred immer wieder mein ganz persönliches Highlight darstellt.
Diesmal geht es um einen verzwickten Mordfall, bei dem ausgerechnet der Leo sehr viel zur Auflösung beitragen kann. Er ist und bleibt eben ein bayrisches Schlitzohr, aber ein sehr cleveres. Einige humorvolle Szenen gehen allein auf sein Konto.
Das Buch ist auch ohne Vorkenntnisse gut zu lesen (hören), doch es ist einfach schön, wenn man verfolgen kann, wie sich das Privatleben der Hauptpersonen weiterentwickelt.
Wie immer sorgt Michael Schwarzmaier dafür, dass dieses Hörbuch ein Kino für die Ohren wird.

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