Nirgends sind die Wellen so hoch wie in Nazaré – und so tödlich!
Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, sucht Erholung in dem portugiesischen Küstenort Nazaré. Hier möchte sie gesund werden, nachdem sie bei einem Banküberfall angeschossen und schwer traumatisiert wurde. Doch die Ruhe währt nicht lange. Als sie sich eines Morgens zum Praia do Norte aufmacht, findet sie die Leiche einer jungen Frau. Kurz darauf kehrt sie mit der örtlichen Polizei zurück, und die Tote ist verschwunden. Nur Inspetor Ferreira schenkt ihr Glauben – und wenig später stehen Maren und der Inspetor vor einer zweiten Leiche.
Maren Berger und João Ferreira: das neue Ermittlerduo Portugals!
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Maren Berger lag lange im Koma und kämpfte sich mühsam ins Leben zurück. An die Zeit vor ihrer Verletzung kann sie sich nicht erinnern. Jetzt muss sie auch noch regelmäßig einen Polizeipsychologen besuchen. ...
Maren Berger lag lange im Koma und kämpfte sich mühsam ins Leben zurück. An die Zeit vor ihrer Verletzung kann sie sich nicht erinnern. Jetzt muss sie auch noch regelmäßig einen Polizeipsychologen besuchen. Irgendwann reicht es ihr und sie reist kurzentschlossen nach Portugal. Sie möchte wieder ganz gesund werden. Als Ermittlerin tätig sein und den Verbrechern in Köln das Fürchten lehren.
"Die Tote von Nazaré" ist ein fesselnder Krimi mit spannungsreichen Wendungen. Frau Berger möchte sich von ihrem Trauma erholen und gerät dann doch wieder in den Strudel von Gewalt und Tod. Nur langsam kehrt die Erinnerung an Ereignisse vor ihrer Verletzung zurück und bis zum fulminanten Schluss bleibt das Buch äußerst spannend und nicht vorhersehbar. Die Sprecherin gefiel mir sehr gut. Ihr Vortrag war lebendig und zog mich neben der Story ebenfalls in ihren Bann.
Maren Berger hofft auf Erholung nach einer schweren Schussverletzung im Dienst. Einfach mal abschalten und alle Gedanken ordnen. Ihre Freundin Dagmar ist nach Portugal ausgewandert ...
Meine Meinung und Fazit:
Maren Berger hofft auf Erholung nach einer schweren Schussverletzung im Dienst. Einfach mal abschalten und alle Gedanken ordnen. Ihre Freundin Dagmar ist nach Portugal ausgewandert und dorthin fliegt sie.
Doch es dauert nicht lange und sie trifft auf die erste Leiche, die dann auch schon wieder verschwunden ist. Und das Geschehen nimmt seinen Lauf.
Ein gut konstruierten Krimi an toller Kulisse. Bücher. Die an Orten spielen, die man kennt und ins Herz geschlossen hat, sind um so genialer.
Die Ermittlungen haben mir gut gefallen und waren spannend zu lesen.
Eine klare Leseempfehlung.
Mein Dank geht an das Team von netgalley.de und den Aufbau Digital Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an den Autor für spannende Ermittlungsstunden und Streifzüge durch Nazaré.
Maren Berger, Hauptkommissarin in Köln, versucht verzweifelt, einen lebensbedrohlichen Anschlag zu verarbeiten. Nur langsam kann sie sich von einem Kopfschuss aus nächster Nähe erholen, ihr Gedächtnis ...
Maren Berger, Hauptkommissarin in Köln, versucht verzweifelt, einen lebensbedrohlichen Anschlag zu verarbeiten. Nur langsam kann sie sich von einem Kopfschuss aus nächster Nähe erholen, ihr Gedächtnis verweigert den Dienst, sie ringt nach Zuversicht. Auf der Suche nach Abstand und Erholung entschließt sie sich, eine Freundin in Portugal zu besuchen. Doch kaum in Nazaré angekommen, stolpert sie über eine tote Frau, die kurz darauf wieder verschwunden ist. Doch Inspetor Ferreira glaubt ihr…
Das Cover zeigt die Bucht von Nazaré und passt natürlich hervorragend zum Inhalt, das zerbrochene Azulejo könnte man als Hinweis auf die traumatisierte Maren Berger deuten. Und doch ist es die Hauptkommissarin, die hier Stärke beweist. Trotz ihrer Einschränkungen macht sie sich an die Ermittlungen, unterstützt von Joao Ferreira.
Miguel Silva hat einen sehr fesselnden Krimi geschrieben, der Plot ist vielschichtig und einfallsreich, ein Täter bleibt bis zum Ende verborgen und verschiedene Sichtweisen sorgen für anhaltende Spannung. Sein Stil ist bildhaft, detailreich und ausführlich, man kann sich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen und ihre Gefühle wie auch ihre Situation nachvollziehen. Maren Berger erweist sich als hartnäckig, Ispetor Ferreira als klug, umsichtig und mutig. Gemeinsam schaffen sie es, unter Einsatz ihres Lebens nicht nur einen aktuellen Fall zu lösen, sondern auch einen, der seinen Ursprung weit in der Vergangenheit hat.
Und die herrliche Kulisse wie auch das angenehme portugiesische Flair tragen zu einem rundum gelungenen Krimi bei, auf dessen Fortsetzung man gespannt sein darf.
Jenny Laura Bischoff liest das Hörbuch mit sehr angenehmer Stimme und gekonnt einfühlsam. (Hörbuchrezension)
Maren Berger war Hauptkommissarin in Köln und nachdem sie angeschossen wurde, erst einmal krankgeschrieben. Sie überlegt sich nach Portugal, nach Nazaré zu fahren, um sich auszukurieren. Dort in der Nähe ...
Maren Berger war Hauptkommissarin in Köln und nachdem sie angeschossen wurde, erst einmal krankgeschrieben. Sie überlegt sich nach Portugal, nach Nazaré zu fahren, um sich auszukurieren. Dort in der Nähe lebt eine Freundin von ihr, die vor einiger Zeit ausgewandert ist und nun eine Pferderanch betreibt. Als sie in Portugal ankommt, merkt sie das sie doch noch nicht ganz bereit ist wieder zu arbeiten. Und prompt findet sie am ersten Tag ihres Aufenthaltes in dem Ort mit der größten Welle für Surfer, eine Tote am Strand. Sie ruft die Polizei und als sie an den Ort des Fundes zurückkehrt, ist die Leiche verschwunden. Der Einzige, der ihr glaubt, ist Kommissar Ferreira und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Maren an die Aufklärung des Falles macht.
Der Portugal-Krimi „Die Tote von Nazaré“ von Miguel Silva spielt an der portugiesischen Küste, an der im Winter Mega Wellen für Surfer zu erwarten sind. Das Cover gibt einen ersten Eindruck von der Küstenlandschaft, in der dieser Krimi spielt. Die eine der Hauptpersonen Maren Berger hat eine sehr schwere Krankengeschichte hinter sich. Sie ist im Dienst in den Kopf geschossen worden und hat nur knapp überlebt und hat auch einige Erinnerungslücken und Ausfallerscheinungen, die sie momentan dienstuntauglich machen. Sie hat sich gedacht Portugal ist weit entfernt von Arbeit, Familie und Privatleben, dass sie sich gut erholen kann. Natürlich weit gefehlt, denn sie stolpert über eine Leiche und mitten in einen Kriminalfall. Die zweite Hauptperson ist Kommissar Joao Ferreira, der den Fall auf portugiesischer Seite bearbeitet und zufälligerweise auch deutsch spricht, da er in Köln Sport studiert hat. Er wird im Laufe des Krimis immer wichtiger für Maren, die tiefer und tiefer in diesen Fall eintaucht, wie Surfer in ein Riesenwelle. Die Story ist sehr spannend erzählt und die Verknüpfungen, die der Autor erstellt, sind nachvollziehbar. Die Distanzierung von Freund, Arbeitskollegen und Familie, die Maren erlebt sind bei diesem Krankheitsverlauf auch nachvollziehbar, sie hat das Gefühl einiges in ihrem Leben verändern zu müssen. Dieser rote Faden, den der Autor durch diesen Roman laufen lässt, empfinde ich als sehr spannend und geradlinig, wie die Sprache, die das Ganze bildhaft untermalt. Der Spannungsbogen wird sehr gut aufgebaut und hat natürlich am Ende auch einiges spannendes zu bieten.
Ich finde diesen Krimi sehr spannend und unterhaltsam, eine gelungene Mischung aus Kriminalfall und Landschaftsbeschreibung dieser portugiesischen Region mit ihren Besonderheiten. Dieser Krimi ist für alle, die gute regionale Krimis mögen, empfehlenswert.
Schon das schön gestaltete Cover versetzt einen an die portugiesische Küste und macht sofort Lust auf das Buch und seine Geschichte. Maren möchte dort eigentlich nur Urlaub machen und sich von einer im ...
Schon das schön gestaltete Cover versetzt einen an die portugiesische Küste und macht sofort Lust auf das Buch und seine Geschichte. Maren möchte dort eigentlich nur Urlaub machen und sich von einer im Dienst als deutsche Kommissarin erlittenen Kopfverletzung und Teilamnesie erholen. Aber schon am ersten Tag stolpert sie förmlich über eine Leiche und ist damit mitten in einem komplizierten Kriminalfall. Die Beteiligung sowohl verschiedener deutscher Polizeieinheiten und natürlich der portugiesischen Polizei macht es für sie nicht einfacher. Als Leser bin ich Maren und der Geschichte sehr gerne gefolgt und einiges über Land und Leute an der Atlantikküste lernt man dabei natürlich auch. Die Handlung bleibt bis zum Ende spannend und findet dann ein zwar überraschendes, aber dennoch schlüssiges Ende. Hat Spaß gemacht und wir dürfen uns schon jetzt auf den nächsten Band mit Maren freuen!