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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Anstrengend

Flut aus schwarzem Stahl
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Das Buch besticht zunächst durch ein tolles Cover und eine auch sonst sehr gute Ausstattung, Einband und Papier sind ebenfalls aufwändig und liebevoll gestaltet, so dass man den Band sehr gerne in die ...

Das Buch besticht zunächst durch ein tolles Cover und eine auch sonst sehr gute Ausstattung, Einband und Papier sind ebenfalls aufwändig und liebevoll gestaltet, so dass man den Band sehr gerne in die Hand nimmt. Es folgt ein beeindruckendes erstes Kapitel spannendem Inhalt und einem interessanten Charakter.
Dann wird es aber leider ziemlich anstrengend: Jedes Kapitel ist einer anderen Hauptperson gewidmet und darüber hinaus tauchen immer wieder neue Charaktere auf, so dass es mir unheimlich schwergefallen ist, die Zusammenhänge zu erfassen und den roten Faden der Handlung zu finden und im Blick zu erhalten. Eigentlich müsste man vom Beginn des Lesens eine Mind Map erstellen, wo man alles auf einen Blick erfassen kann. So habe ich zwischendurch immer mal wieder überlegt, das Buch ganz zur Seite zu legen und bin immer noch nicht ganz damit fertig. Fazit: Schönes Buch für Hardcore Fantasy Fans, für „normale“ Leser eher weniger geeignet.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Portugiesisches Flair

Die Tote von Nazaré
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Schon das schön gestaltete Cover versetzt einen an die portugiesische Küste und macht sofort Lust auf das Buch und seine Geschichte. Maren möchte dort eigentlich nur Urlaub machen und sich von einer im ...

Schon das schön gestaltete Cover versetzt einen an die portugiesische Küste und macht sofort Lust auf das Buch und seine Geschichte. Maren möchte dort eigentlich nur Urlaub machen und sich von einer im Dienst als deutsche Kommissarin erlittenen Kopfverletzung und Teilamnesie erholen. Aber schon am ersten Tag stolpert sie förmlich über eine Leiche und ist damit mitten in einem komplizierten Kriminalfall. Die Beteiligung sowohl verschiedener deutscher Polizeieinheiten und natürlich der portugiesischen Polizei macht es für sie nicht einfacher. Als Leser bin ich Maren und der Geschichte sehr gerne gefolgt und einiges über Land und Leute an der Atlantikküste lernt man dabei natürlich auch. Die Handlung bleibt bis zum Ende spannend und findet dann ein zwar überraschendes, aber dennoch schlüssiges Ende. Hat Spaß gemacht und wir dürfen uns schon jetzt auf den nächsten Band mit Maren freuen!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Guter Start der Reihe

TINTE und SCHWERT
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Mir hat dieser erste Band der geplanten Trilogie sehr gut gefallen. Die Hauptfiguren wirken authentisch, und man folgt Anna und Jacob gerne auf ihrem Weg durch die Wirren des beginnenden 30jährigen Krieges ...

Mir hat dieser erste Band der geplanten Trilogie sehr gut gefallen. Die Hauptfiguren wirken authentisch, und man folgt Anna und Jacob gerne auf ihrem Weg durch die Wirren des beginnenden 30jährigen Krieges in Böhmen. Darüber hinaus gewinnt der Leser einen guten Eindruck darüber, wie sich der Alltag zu diesen Zeiten abgespielt haben könnte. Man erfährt dabei vieles über die damalige Handwerkerschaft, über die schon bestehenden medizinischen Möglichkeiten, aber auch über die weit verbreitete Hexenverfolgung und die Rolle der katholischen Kirche dabei. Den Erzählstil des Autors finde ich flüssig und unverschnörkelt und der kleine Verlag hat sich mit der Gestaltung des Einbands und dem Lektorat sehr viel Mühe gegeben. Insofern von meiner Seite eine klare Leseempfehlung, und ich freue mich bereits auf den zweiten Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Irgendwie merkwürdig..

Ruf der Leere
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Ein sehr vielversprechender Anfang, der eine spannende Variation des Themas „Gruppe auf einer einsamen Hütte“ verspricht. Auch die Fortsetzung mit der Verzweigung auf die Vergangenheit der Gruppenmitglieder ...

Ein sehr vielversprechender Anfang, der eine spannende Variation des Themas „Gruppe auf einer einsamen Hütte“ verspricht. Auch die Fortsetzung mit der Verzweigung auf die Vergangenheit der Gruppenmitglieder ist noch spannend. Aber mit fortschreitender Handlung wird es zunehmend schwieriger, dem Ganzen zu folgen. Was ist Gegenwart, was ist Vergangenheit oder ist es vielleicht sogar noch eine weitere Dimension?? Und je weiter es dem Ende der Geschichte zugeht, desto verworrener und unklarer wird es. Gerade wenn man glaubt, es verstanden zu haben, nimmt es wieder eine andere Wendung. Vollends verloren hat mich der Autor mit dem Schluss der Geschichte. Ich habe nicht verstanden, was nun wirklich passiert sein soll und um was es die ganze Zeit wirklich ging. Ein offenes Ende mag ja ganz nett sein, aber so offen? Irgendwie schade, die Idee zur Story fand ich gut und auch geschrieben ist es eigentlich nicht schlecht.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Sehr stark!

Das Antiquariat am alten Friedhof
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Ich habe schon die ersten drei Romane über das graphische Viertel in Leipzig sehr genossen, und auch dieser vierte Band hat mich überzeugt. Bei Kai Meyer stimmt einfach alles: Die spannende Krimihandlung, ...

Ich habe schon die ersten drei Romane über das graphische Viertel in Leipzig sehr genossen, und auch dieser vierte Band hat mich überzeugt. Bei Kai Meyer stimmt einfach alles: Die spannende Krimihandlung, die stimmigen Charaktere und der historische Hintergrund. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen ist ebenfalls sehr gut gelungen, als Leser hat man keine Mühe die jeweilige Handlung zu verfolgen und auch der Zusammenhang ist jederzeit klar. Historisch finde ich die Schilderung der unmittelbaren Nachkriegszeit besonders spannend, die Rolle der verschiedenen Geheimdienste ist so sicher nicht vielen Leuten bekannt. Das Buch ist „Pflichtlektüre“ für Krimileser, für Liebhaber historischer Romane und natürlich für Freunde historischer Bücher, auch darüber erfährt man wieder viel Interessantes.
Das Buch gehört definitiv unter viele Weihnachtsbäume!

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