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Veröffentlicht am 19.01.2025

Eine Thematik, mit der man sich nicht befassen will

Der Buchhändler
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Meine Kurzmeinung zum Hörbuch

Eine Thematik, mit der man sich nicht befassen will

Der vierunddreißigjährige Erik kommt richtig sympathisch rüber. Natürlich steht von Anfang an die Frage im Raum, um ...


Meine Kurzmeinung zum Hörbuch

Eine Thematik, mit der man sich nicht befassen will

Der vierunddreißigjährige Erik kommt richtig sympathisch rüber. Natürlich steht von Anfang an die Frage im Raum, um welches einschneidedendes Erlebnis es sich handelt das einen Neustart im bayrischen Neukirchen erfordert hatte. Nachdem die Tochter eines seiner Freunde verschwindet, kommt man der Antwort immer näher ...

Die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Die Figuren sind authentisch. Die Thematik ist für mich sehr verstörend. Näher möchte ich darauf nicht eingehen. Nur so viel: Alles hat zwei Seiten!

Ein spannender Thriller, der in aller Ausführlichkeit sich einer Thematik annimmt, der wir - verständlicherweise - einen Stempel aufdrücken.

Eine klare Empfehlung an Leser*innen die sich einem schwierigen Thema annehmen wollen und leise Töne bei einem Thriller zu schätzen wissen.

Danke Petra Johann.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Fishermen's Friends

Fisherman's Friend
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Meine Kurzmeinung zu den Kurzgeschichten.

Die erste Geschichte hat mir am besten gefallen. Nolls schwarzer Humor kommt hier wieder mal voll zu tragen.

Die weiteren Geschichten sind auch sehr unterhaltsam. ...

Meine Kurzmeinung zu den Kurzgeschichten.

Die erste Geschichte hat mir am besten gefallen. Nolls schwarzer Humor kommt hier wieder mal voll zu tragen.

Die weiteren Geschichten sind auch sehr unterhaltsam. Die Erzählstimmen von Uta Hallant, Ursula Illert, Jochen Nix und Cordula Trantow machen das Hörbuch zu einem angenehmen Erlebnis.

Ich habe mir das Hörbuch sehr gerne angehört. Jede einzelne Kurzgeschichte hat ihren besonderen Reiz. Ob es nun um Bildstickerei geht - oder um Spaziergänge mit dem Hund - die Geschichten fangen harmlos an. Wie sie enden kann sich jeder Ingrid Noll - Fan denken. Raffiniert!

Von mir eine klare Empfehlung für alle, die auch gerne mal Kurzgeschichten anhören.

Danke Ingrid Noll

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Unheimlich düster und traurig

The way I used to be
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Meine Meinung

Düster und unheimlich traurig

Dieses Buch hat mich tief erschüttert. Was das Mädchen Eden erlebt hat, ließ mich fassungslos zurück. Besonders unverständlich für mich war: Warum hat Edens ...

Meine Meinung

Düster und unheimlich traurig

Dieses Buch hat mich tief erschüttert. Was das Mädchen Eden erlebt hat, ließ mich fassungslos zurück. Besonders unverständlich für mich war: Warum hat Edens Mutter nichts bemerkt?

Eden hatte mit 14 Jahren ein schlimmes Erlebnis mit Kevin, dem besten Freund ihres Bruders. Danach wusste sie nicht, wie sie mit dem Erlebten umgehen sollte. Sie traute sich nicht, mit jemandem darüber zu sprechen. Selbst ihrer besten Freundin vertraute sie sich nicht an.

Eden verändert sich nicht nur äußerlich. Sie sucht das Vergessen und tut Dinge, die die Eden vor diesem schrecklichen Erlebnis niemals getan hätte. Sie macht sich selbst Vorwürfe, weil sie einst für Kevin schwärmte. Wer würde ihr da noch Glauben schenken?

Edens innere Zerrissenheit ist auf jeder Seite spürbar. Am liebsten hätte ich sie geschüttelt und ihr zugerufen, sich endlich jemandem anzuvertrauen. Doch ihr verletztes Herz ließ sie die Menschen nicht erkennen, die ihr mit Sicherheit geholfen hätten.

Amber Smith schreibt mitten in die Seele hinein. Beim Lesen habe ich eine Achterbahn der Gefühle erlebt. Ich lese selten Bücher, in denen nicht eine humorvolle Stelle zu finden ist. Aber dieses ernste Thema verlangt nach einer Geschichte, die es in aller Tiefe veranschaulicht. Selbst die Gründe, über die Eden lachen konnte, stimmten mich traurig.

Fazit

Diese Geschichte war für mich nicht leicht zu lesen, obwohl der Schreibstil sehr flüssig und ansprechend daher kommt. Es handelt sich hier um New Adult; aber die Thematik könnte Menschen jeder Altersgruppe betreffen. Auch die Probleme sämtlicher Figuren haben mich nicht kalt lassen. Ob mir das Ende gefallen hat? Dazu sage ich nur eins: Hoffnung! Der zweite Teil liegt bereit. Ich bin sehr gespannt.

Bitte die Triggerwarnung am Anfang lesen.

Danke Amber Smith.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi

Der Unendlichkeit so nah
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Zum Inhalt

Der Unendlichkeit so nah
Das Weltall und seine unendlichen Weiten haben von jeher etwas Geheimnisvolles an sich. Ich war wirklich sehr gespannt, wie die Autorin Familiengeheimnisse mit dieser ...

Zum Inhalt

Der Unendlichkeit so nah
Das Weltall und seine unendlichen Weiten haben von jeher etwas Geheimnisvolles an sich. Ich war wirklich sehr gespannt, wie die Autorin Familiengeheimnisse mit dieser Thematik umsetzt.

Emma, Hawaii 2022

Emma ist eine sehr talentierte Pianistin. Ihre größte Leidenschaft gilt jedoch der Raumfahrt. Schon als Kind war die Geowissenschaftlerin von Judith Resnik fasziniert, die 1986 beim Unglück der Raumfähre Challenger STS-51L ums Leben kam. Auch Judith war eine leidenschaftliche Klavierspielerin. Emmas größter Wunsch, Astronautin zu werden, rückt immer näher. Nur ein kleiner Schritt trennt sie von ihrem großen Traum. Sie besucht ihren Freund Michael in Washington. Der stellt ihr ein Ultimatum: Entweder ich, oder die Raumfahrt! Total unglücklich besucht sie das Challenger Memorial in Airlington um Judith Resnik nahe zu sein. Dort begegnet sie Becky Walsh. Die ältere Dame lädt sie spontan nach Hawaii ein. Emma lernt Beckys Sohn Elias kennen. Der Wissenschaftler versucht den Bau eines gigantischen Teleskops auf dem Mauna Kea durchzusetzen. Er kann Emmas Leidenschaft zum Weltall nur zu gut verstehen. Da kommt Emma einem großen Familiengeheimnis auf die Spur ...

Marie, Ludwigskirchen 1913. Temeswar-Klein-Wien

Die Jüdin Marie und Susanna sind beste Freundinnen. Als sich Marie unsterblich verliebt, scheint die Freundschaft gewaltige Risse zu bekommen. Maries Vater hat beruflich keinen Erfolg. Eine Auswanderung ist die einzige richtige Lösung. Darüber ist Marie sehr unglücklich.

Meine Meinung

Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi

Der Autorin ist der Spagat zwischen Wissenschaft und Familengeschichten sehr gut gelungen. Ein Foto und jede Menge Geheimnisse machen die Geschichte zu einem Pageturner. Ich wurde wieder an das Challenger Unglück 1986 erinnert. Niemals werde ich die betroffenen Gesichter meiner Arbeitskollegen vergessen.

Urlaubsfeeling und Spannung haben mich gefesselt von der ersten Seite an. Ich durfte in den Sternenhimmel blicken und Emmas tiefgreifenden Gesprächen mit Elias lauschen. Beide brennen für ihre Leidenschaften und vergessen darüber Zeit und Raum.

In der Vergangenheit habe ich mit Marie spannende Lesestunden erlebt. Wie Emma musste sie darum kämpfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Wie sich beide Erzählstränge zu einem Ganzen fügen, hat etwas Dramatisches an sich. Besonders Emma musste ich um ihren Mut bewundern. Astronautin zu werden könnte ich mir nicht vorstellen. Da schaue ich lieber beim Fernsehen zu. Die eine oder andere Figur hätte ich aber gerne auf den Mond geschossen. Neben Wissenschaft und großen Gefühlen, sind auch Intrigen Bestandteil der Geschichte.

Ich habe mit Emma mitgefiebert. Bestimmte Umstände könnten ihren großen Traum, Astronautin zu werden, zum Platzen bringen.

Fazit

Ich kann eine klare Empfehlung aussprechen. Eine Familengeschichte mit Raumfahrt zu verknüpfen, erfordert neben umfangreicher Recherche und viel Fantasie auch schriftstellerisches Können. Das ist (Pseudonym) Theresa Kern - Rena Fischer - absolut gelungen.

Einzig Leser*innen , die lieber reine Fachbücher über die Raumfahrt lesen, rate ich, zu einem anderen Buch zu greifen.

Danke Theresa Kern - Rena Fischer. Ich freue mich auf den 2. Teil der Dilogie.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Spannende Geschichte um zwei Personen in einem Zugabteil

In einem Zug
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Meine Meinung

Spannende Geschichte um zwei Personen in einem Zugabteil.

Wer mit dem Zug fährt, hat hinterher viel zu erzählen. Davon kann ich wirklich ein Lied singen. So auch der Schriftsteller Eduard ...

Meine Meinung

Spannende Geschichte um zwei Personen in einem Zugabteil.

Wer mit dem Zug fährt, hat hinterher viel zu erzählen. Davon kann ich wirklich ein Lied singen. So auch der Schriftsteller Eduard Brünhofer, der seit einigen Jahren keine zündende Idee für einen neuen Liebesroman hat. Obwohl – so ganz stimmt das nicht. Eine Lobeshymne auf den Alkohol würde er schon gerne schreiben. Doch der Verlag in München spielt da nicht mit. Auf dem Weg dorthin befindet er sich gerade.

Schräg ihm gegenüber sitzt eine Frau, früh mittleren Alters. Wie es in einem Zugabteil nun mal so ist, begutachtet man sich gedanklich erst einmal, bevor man ins Gespräch kommt. Es handelt sich um Catrin Meyr, eine Physio- und Psychotherapeutin. Eine Frau, die von dem älteren Autor alles über die Liebe und seine Ehe wissen will. Das langsame Herantasten hat schon bald ein Ende. Ungehemmt stellt Catrin Eduard Fragen, die dieser am Ende nur mit einem guten Rotwein zu beantworten vermag.

Daniel Glattauer hat die Atmosphäre in einem Zugabteil wunderbar eingefangen. Eine Geschichte, die überwiegend aus Gesprächen zwischen zwei Personen besteht, so spannend zu gestalten ist ein wahres Meisterwerk.

Mir war Catrin von Anfang suspekt. Meine Vermutungen zu ihrer Person liefen jedoch letztendlich ins Leere. Ich habe mich gefragt, ob sie den Autor Eduard wirklich nicht erkannt hatte. Vor allem ihre direkten, stellenweise sehr intimen Fragen, haben in mir den Eindruck einer Psychotherapie erweckt. Die Antworten von Eduard waren stets gut durchdacht. Ab einem gewissen Zeitpunkt hatte er das Gespräch mit der fremden Frau genossen.

Die Intimität, die ein Zugabteil mit nur zwei Personen versprüht, wird ständig von der Frage durchbrochen, was Catrin mit ihren Fragen bezweckt.

Fazit

Eine Zugfahrt von Wien nach München hat mich bestens unterhalten. Die Geschichte hat mich von der ersten Silbe an gefesselt. Das Ende könnte raffinierter nicht sein.

Von mir eine klare Empfehlung. Danke, Daniel Glattauer.

Lieblingszitat:

>>Die Vorstellung lebt von der Fantasie, die Erfahrung macht sie zunichte. <<

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