Cover-Bild The way I used to be
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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: adrian & wimmelbuchverlag
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 25.08.2023
  • ISBN: 9783985851423
Amber Smith

The way I used to be

Die BookTok Sensation endlich auf Deutsch - farbiger Buchschnitt in limitierter Auflage
Ulrike Brauns (Übersetzer)

Alles, was Eden will, ist die Uhr zurückdrehen. Um diesen Tag noch mal zu leben. Sie würde alles anders machen. Nicht über seine Witze lachen und ignorieren, wie er sie an diesem Abend ansah. Und sie würde definitiv ihre Schlafzimmertür abschließen.

Aber Eden kann die Zeit nicht zurückdrehen. Also begräbt sie die Wahrheit, zusammen mit dem Mädchen, das sie mal war. Sie tut so, als bräuchte sie keine Freunde, keine Liebe, keine Gerechtigkeit. Als ihre Welt aus den Fugen gerät, wird klar: Die einzige Person, die Eden retten kann ... ist Eden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Absolut herzergreifend!

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Eden ist 14 Jahre alt, als der beste Freund ihres Bruder, der in ihrer Familie quasi ein Familienmitglied ist, sie nachts vergewaltigt und ihr danach erklärt, dass ihr niemals jemand glauben wird, wenn ...

Eden ist 14 Jahre alt, als der beste Freund ihres Bruder, der in ihrer Familie quasi ein Familienmitglied ist, sie nachts vergewaltigt und ihr danach erklärt, dass ihr niemals jemand glauben wird, wenn sie sagt, was er getan hat. Also schweigt sie. Und verändert sich.
Die schreckliche Tat und das Trauma, unter dem sie leidet, versteckt sie ganz tief in ihrem Inneren und baut eine Mauer um ihr Herz, die niemand durchbrechen kann. Bis auf Josh. Doch sie kann und will ihr Schweigen nicht brechen.
The Way I Used To Be hat mich absolut umgehauen. Optisch reiht sich das Buch mit dem wunderschönen Pusteblumen Farbschnitt (Gott sei Dank hat das Bezug zum Inhalt des Buches!) perfekt in typischen YA Literatur ein und ist auch ein Jugendbuch. Der Inhalt ist aber wirklich heftig - und hat mich tief berührt. Die Geschichte ist ausschließlich aus Edens Sicht erzählt und am Ende musste ich wirklich weinen. Eine wirklich gut geschriebene und sehr wichtige Geschichte, die mich noch lange verfolgen wird. Auch, weil ich Mutter von 3 Töchtern bin, die Jüngste genau in dem Alter, in dem Eden das angetan wird, was keine Frau, kein Mädchen jemals erdulden sollte!
Ich empfehle das Buch uneingeschränkt für junge Lesende, aber auch für ältere Lesende wie mich.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Bedrückend realistisch und verstörend

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Was für ein Buch! Ehrlich, ich muss sagen, man kann hier den positiven Stimmen absolut vertrauen, denn diese Geschichte hämmert sich schon auf den ersten Seiten in den Kopf und wird dort, zumindest bei ...

Was für ein Buch! Ehrlich, ich muss sagen, man kann hier den positiven Stimmen absolut vertrauen, denn diese Geschichte hämmert sich schon auf den ersten Seiten in den Kopf und wird dort, zumindest bei mir, wohl auch noch eine Weile verweilen.

Ziemlich ungeschönt, leicht zu verstehen und passend umgangssprachlich, wird hier die Geschichte von Eden erzählt, die wohl eines der schlimmsten Erlebnisse durchmachen muss, welches einem Mädchen geschehen kann und damit in eine Abwärtsspirale gerät, welche sich kaum noch aufhalten lässt. Mit dem durch dieses Erlebnis ausgelöste Vertrauensverlust kommt auch ein Kontrollverlust. Eden verändert sich, um sich selbst wieder wahrzunehmen, anstatt sich jemandem anzuvertrauen. Sie raucht, feiert, lügt und verliert dadurch noch viel mehr als nur ihr Vertrauen. Ebenfalls kommt es zu einer kleinen Liebesgeschichte, die aber natürlich auch nicht so laufen darf, wie sie laufen sollte.

Dabei ist die Geschichte wahnsinnig bedrückend und oftmals auch super melancholisch. Sie hat mich wirklich mitgenommen und ich muss zugeben, dass ich zwischen Mitleid und Wut über Eden und ihre Situation hin- und hergerissen war. Ich habe ihre Entwicklung absolut verstanden, aber auch gehofft, dass sie sich endlich jemandem anvertraut, hätte sie am liebsten geschüttelt und dann in den Arm genommen. Am meisten aber habe ich Kevin verabscheut und all die Menschen, die einfach nichts mitbekommen haben. Andererseits habe ich mich aber auch gefragt, wie ich als Mutter, Schwester oder Freundin reagiert hätte.

Alles in allem war dieses Buch einfach nur herzzerreißend und ich hatte oftmals eine kleine Träne in den Augen, weil ich diese Ungerechtigkeit und wie sich Eden immer mehr zerstört, kaum ertragen konnte. Das Ende hat aber auch Hoffnung gemacht und ich bin echt gespannt, ob Eden im zweiten Band endlich ihr Happy End bekommen wird.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Trauriges Buch mit wichtigen Themen

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💭 “Fünf Minuten. Dreihundert Sekunden, mehr nicht. Das kann einem sehr kurz oder sehr lang vorkommen, je nach Situation.”

Bitte beachtet vor dem Lesen unbedingt die Triggerwarnungen, da es um sehr sensible ...

💭 “Fünf Minuten. Dreihundert Sekunden, mehr nicht. Das kann einem sehr kurz oder sehr lang vorkommen, je nach Situation.”

Bitte beachtet vor dem Lesen unbedingt die Triggerwarnungen, da es um sehr sensible Themen geht, die belastend sein können.

„The Way I Used to Be“ ist der erste Band der Reihe und wird aus der Ich-Perspektive von Eden erzählt.

Eden widerfährt etwas, das zu den schlimmsten Erfahrungen gehört, die ein Mädchen oder eine Frau machen kann. Wir erhalten intensive und emotionale Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt und erleben mit, wie sehr sich ihr Inneres im Laufe der Zeit verändert.

Auch ihre Freunde bemerken, dass etwas nicht stimmt. Sie verstehen jedoch nicht, warum Eden plötzlich so kalt, traurig und wütend ist.

Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr. Durch die Ich-Erzählung konnte ich mich gut in Eden hineinversetzen und ihre Entwicklung nachvollziehen.

Die Botschaft dieses Buches ist unglaublich wichtig. Ich finde es stark, dass die Autorin auf dieses Thema aufmerksam macht und Betroffenen eine Stimme gibt.

Ich kann das Buch, sofern man sich dem Thema gewachsen fühlt, sehr empfehlen.

Das Ende ist offen, aber zum Glück hatte ich Band 2 direkt zur Hand und konnte weiterlesen.

| unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar |
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Unheimlich düster und traurig

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Meine Meinung

Düster und unheimlich traurig

Dieses Buch hat mich tief erschüttert. Was das Mädchen Eden erlebt hat, ließ mich fassungslos zurück. Besonders unverständlich für mich war: Warum hat Edens ...

Meine Meinung

Düster und unheimlich traurig

Dieses Buch hat mich tief erschüttert. Was das Mädchen Eden erlebt hat, ließ mich fassungslos zurück. Besonders unverständlich für mich war: Warum hat Edens Mutter nichts bemerkt?

Eden hatte mit 14 Jahren ein schlimmes Erlebnis mit Kevin, dem besten Freund ihres Bruders. Danach wusste sie nicht, wie sie mit dem Erlebten umgehen sollte. Sie traute sich nicht, mit jemandem darüber zu sprechen. Selbst ihrer besten Freundin vertraute sie sich nicht an.

Eden verändert sich nicht nur äußerlich. Sie sucht das Vergessen und tut Dinge, die die Eden vor diesem schrecklichen Erlebnis niemals getan hätte. Sie macht sich selbst Vorwürfe, weil sie einst für Kevin schwärmte. Wer würde ihr da noch Glauben schenken?

Edens innere Zerrissenheit ist auf jeder Seite spürbar. Am liebsten hätte ich sie geschüttelt und ihr zugerufen, sich endlich jemandem anzuvertrauen. Doch ihr verletztes Herz ließ sie die Menschen nicht erkennen, die ihr mit Sicherheit geholfen hätten.

Amber Smith schreibt mitten in die Seele hinein. Beim Lesen habe ich eine Achterbahn der Gefühle erlebt. Ich lese selten Bücher, in denen nicht eine humorvolle Stelle zu finden ist. Aber dieses ernste Thema verlangt nach einer Geschichte, die es in aller Tiefe veranschaulicht. Selbst die Gründe, über die Eden lachen konnte, stimmten mich traurig.

Fazit

Diese Geschichte war für mich nicht leicht zu lesen, obwohl der Schreibstil sehr flüssig und ansprechend daher kommt. Es handelt sich hier um New Adult; aber die Thematik könnte Menschen jeder Altersgruppe betreffen. Auch die Probleme sämtlicher Figuren haben mich nicht kalt lassen. Ob mir das Ende gefallen hat? Dazu sage ich nur eins: Hoffnung! Der zweite Teil liegt bereit. Ich bin sehr gespannt.

Bitte die Triggerwarnung am Anfang lesen.

Danke Amber Smith.

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Veröffentlicht am 02.07.2024

HERZZEREISSEND, UNFASSBAR TRAURIG ABER DOCH SO WICHTIG. EIN HERZENSBUCH.

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"The Way I used to be" von Amber Smith ist der erste Band einer Dilogie.

Es geht um Eden "Edy". Sie wird mit vierzehn Jahren vom besten Freund ihres Bruders vergewaltigt, im eigenen Zuhause, im eigenen ...

"The Way I used to be" von Amber Smith ist der erste Band einer Dilogie.

Es geht um Eden "Edy". Sie wird mit vierzehn Jahren vom besten Freund ihres Bruders vergewaltigt, im eigenen Zuhause, im eigenen Bett. Ihr bisher gekannte Welt gerät vollkommen aus den Fugen. Für Eden gibt es nur noch ein Danach.

Meine Meinung:

Der Roman wird ausschließlich aus Edens Sicht erzählt und beginnt mit der Tatnacht.
Man weiß also nicht, wie Eden wirklich vor der Vergewaltigung war, aber sie ist danach nicht mehr dieselbe.

Ich kann nicht so richtig sagen, was ich fühle. Denn eins ist klar, was Eden widerfahren ist, ist unfassbar schlimm.
Je länger ich die Zeilen verfolgte, desto mehr wollte ich ihr helfen. Ihre Gedanken und Aktionen sind so unglaublich nachvollziehbar und ich fühlte mich irgendwie machtlos gefangen.
Dass sie es niemanden erzählen konnte, dass sie das über Jahre in sich hineingefressen hat, dass ihre Familie einfach nichts wahrgenommen hat, dass ihr Umfeld sie im Grunde als verrückt abgestempelt hat. Es war so grausam zu lesen.

Es war grausam zu verfolgen, wie Eden so langsam immer mehr auseinander brach. Man würde meinen, dass je mehr Zeit verstreicht, auch diese Wunden heilen - aber das ist ein Trugschluss.

Der Schreibstil passt so unglaublich gut und die Atmosphäre war einfach greifbar. Und ich konnte Eden nicht einmal böse sein, für die Dinge die sie sich geleistet hat. Denn, aus Lesersicht, wissen wir ja genau über ihren Gemütszustand bescheid. Und das ist auch so wichtig zu verstehen, denn wir können uns nie wirklich in jemanden hineinversetzen. Handlungen sind oft Reaktionen auf vorausgegangene Aktionen, selbst wenn das eigene Umfeld bescheid weiß, urteilt es oder nicht?
Die Autorin hat es geschafft, eine so unfassbar grausame Geschichte doch mit etwas Liebe zu füllen.
Und durch kleine Nuancen konnte ich feststellen, dass Eden sich immer mehr von ihren Eltern abkapselt.

Das Cover:
Es ist ein wunderschönes Cover, dass die Szene vor der Schule aufgreift. Eine unglaublich rührende Szenerie, die mir ein wenig Hoffnung gab, dass es "danach" doch etwas Gutes in Edens Leben gegeben hat.

Fazit:

So grausam - so wundervoll und wichtig. Bitte Triggerwarnung lesen.
Ab einem gewissen Punkt, zirka im dritten Drittel fahren die Gefühle richtig auf. Und da ging es weniger um explizite Szenen usw., sondern einfach um Edens inneren Gefühlszustand. Ich habe mit ihr gelitten und hätte sie am liebsten einfach nur umarmt. Ein unglaubliches Buch.

Ich muss wissen wie es weitergeht und bin gespannt auf Band 2.

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