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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2026

Toll wie immer

The Defender
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Auf Ana Huang ist einfach verlass! Ja, ihre Bücher ähneln sich vom Aufbau sehr und auch inhaltlich und charakterlich sind die Unterschiede nicht die größten, trotzdem überzeugt mich jedes Buch aufs neue! ...

Auf Ana Huang ist einfach verlass! Ja, ihre Bücher ähneln sich vom Aufbau sehr und auch inhaltlich und charakterlich sind die Unterschiede nicht die größten, trotzdem überzeugt mich jedes Buch aufs neue! Sie ist eine instant buy Autorin und ihre Bücher sind einfach mega für einen schön entspannten Nachmittag mit perfekter Unterhaltung. Für mich ist ihr Schreibstil absolut ausschlaggebend, denn auch wenn mich die Inhaltsangaben manchmal gar nicht so sehr ansprechen, mag ich ihre Bücher trotzdem total gerne, weil ihre Art zu Schreiben einfach so locker leicht, humorvoll und absolut mitreißend ist. Jede Geschichte beende ich in den allermeisten Fällen in wenigen Stunden und auch bei The Defender war das nicht anders. Diese neue Sports-Romance Reihe dreht sich um Fußball und in diesem Teil geht es um den Profispieler Vincent und die Ernährungsberaterin Brooklyn.Vincent hat mir schon im ersten Teil gut gefallen und ich konnte seine Story gar nicht abwarten. Und natürlich wurde ich nicht enttäuscht. Er und Brooke hatten zu Anfang eine wirklich witzige und aufgeladene Dynamik durch ihre ständigen Zankereien und Wortgefechte. Bei den beiden ging die Liebesgeschichte recht schnell voran und ich fand es in diesem Teil auch mal erfrischend und schön zu sehen, wie die beiden sich während ihrer Beziehung entwickeln und gegenseitig Kraft geben, denn Vincent wird von einem Stalker bedroht und auch Brooke hat mit Selbstzweifeln und Zukunftsängsten zu kämpfen, weil ihr aktueller Job sie nicht so erfüllt und sich nicht richtig anfühlt. Zusätzlich war die Lovestory an sich nicht so dramatisch wie in manch anderen Teilen und war dadurch realer und nachvollziehbarer. Insgesamt also mal wieder ein Eins A Buch, hier wird das Rad wie schon gesagt natürlich nicht neu erfunden, trotzdem hab ich es wieder sehr genossen.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Schöne Geschichte mit ein paar Schwächen

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Bei Rebecca Yarros weiß ich, dass ich grundsätzlich erstmal nicht enttäuscht werde. Es ist zwar schon wieder eine ganze Weile her, dass ich ein Buch von ihr gelesen habe, doch bis jetzt hat mir noch jedes ...

Bei Rebecca Yarros weiß ich, dass ich grundsätzlich erstmal nicht enttäuscht werde. Es ist zwar schon wieder eine ganze Weile her, dass ich ein Buch von ihr gelesen habe, doch bis jetzt hat mir noch jedes wirklich gut gefallen. Auch das ist bei ,,In the likely event" nicht anders. Es ist eine Liebesgeschichte, die in der Gegenwart gerade mal knapp 1,5 Wochen spielt, durch die Rückblenden aber schon 10 Jahre andauert. Es geht um Nate und Izzy, die sich durch einen Flugzeugabsturz kennenlernen, dann über die Jahre hinweg immer wieder aufeinander treffen und sich eine tiefe Freundschaft/Beziehung entwickelt, bis sie sich schlussendlich in der Vergangenheit trennen. Drei Jahre später treffen sie in der Gegenwart im Kriegsgebiet in Afghanistan wieder aufeinander, Nate als Soldat und Izzy als Referentin der USA. Die Lage spitzt sich zu, genauso wie ihre Gefühle füreinander. Ich mochte die Chemie zwischen den beiden sehr und ich fand ihre tragische Liebesgeschichte wirklich gut ausgearbeitet. Es sind zwei Menschen, die für einander bestimmt sind, doch immer steht ihnen das Leben im Weg. Um so mehr habe ich mich über das Ende gefreut. Zwischendurch muss ich aber sagen, war das Hin und Her schon etwas anstrengend und es hat mich wirklich aufgeregt, dass die beiden nicht wie zwei normame Menschen einfach klartext sprechen konnten. Da fand ich ein paar Streits auch wirklich etwas drüber. Nebenbei gibt es ordentlich spice und hier fand ich ihn stellenweise ein wenig unpassend bzw. hat es die Ernsthaftigkeit der Lage genommen, wenn die beiden nach einem Angriff und Bedrohung der Taliban direkt in die Kiste springen. Mir waren die beiden auch viel zu unbekümmert dafür, dass sie jeden Moment sterben könnten.
Der Schreibstil der Autorin ist aber wirklich toll, ich habe das Buch an einem Abend beendet, so schnell war ich schon lange nicht mehr .

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Schön

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Mir gefiel die erschaffene Welt, der Aufbau war nicht allzu kompliziert, aber dafür verständlich und schön beschrieben. Der Schreibstil war flüssig und angenehm und bei den actionreichen Szenen konnte ...

Mir gefiel die erschaffene Welt, der Aufbau war nicht allzu kompliziert, aber dafür verständlich und schön beschrieben. Der Schreibstil war flüssig und angenehm und bei den actionreichen Szenen konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Charaktere haben mir insgesamt ganz gut gefallen, zugegebenermaßen fand ich sie aber stellenweise auch recht anstrengend. Lio war mir manchmal zu naiv und kindisch und zusammen mit Izan wurde es dann doch schnell ziemlich kitschig. Ihre ,,Enemies"-to-lovers Beziehung hatte am Anfang viel Tension und war unterhaltsam, es wurde dann aber auch schnell ernst und das enemies ist kaum vorhanden, genauso wie das angepriesene Slow-burn. Wenn die Charaktere in der ersten Hälfte zusammen sind oder es auf eine Beziehung hinausläuft, dann hat das in meinen Augen nicht viel mit Slow-burn zu tun. Generell sollte man die Tropes, die Online angepriesen werden, auf keinen Fall lesen, weil das Ende bzw. der große Plottwist gespoilert wird. Auch wenn die Hauptcharaktere mich stellenweise also nur so semi begeistert haben, haben mir die Nebencharaktere umso mehr gefallen. Besonders von Briar und Haze hätte ich gerne noch deutlich mehr gehabt. Insgesamt hat mir das Buch also eigentlich echt gefallen, nur war es teilweise leider schon ziemlich vorhersehbar und besonders Lio war mir dann manchmal als Hauptprotagonistin zu anstrengend, ansonsten ist es aber eine schöne und empfehlenswerte Geschichte.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Mochte ich leider nicht

Nocticadia
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Ich machs kurz und knapp, ich fand es nicht gut.
Die Geschichte ist unfassbar vorhersehbar mit zusammenhangslosen Szenen, sehr sinnlosen oder verwirrenden Ansätzen oder Erklärungen und jeden ,,Plottwist" ...

Ich machs kurz und knapp, ich fand es nicht gut.
Die Geschichte ist unfassbar vorhersehbar mit zusammenhangslosen Szenen, sehr sinnlosen oder verwirrenden Ansätzen oder Erklärungen und jeden ,,Plottwist" erkennt man schon 10 Meilen entfernt.
Sobald die Protagonistin vor einem Problem steht, löst sich dieses von selbst und die Lösungen, die sich die Autorin ausdenkt, sind absolut dämlich. Z.B.: Die ganze Handlung basiert auf reinen Zufällen, die die Geschichte dann halbwegs vorrantreiben. Zufälligerweise trifft Lilia auf den einen Kerl (Spencer) der mit dem Typ befreundet ist der mit dem Mädel (Jenny) zusammen war, dass verschwunden ist. Der ist dann natürlich mit der Treiber der Geschichte. Lilia kann sich Dracadia nicht leisten und braucht Geld-zufällig Spenden ihr ihre Arbeitskollegen aus dem nichts 1000 Euro. Ihr Stiefvater benimmt sich von Anfang an richtig blöd und ist rücksichtslos und gleichgültig, doch zufällig ändert er urplötzlich seine Meinung, gönnt ihr Dracadia und ermutigt sie auch noch, obwohl sie Hauptversorger ist und das Geld mit nach Hause bringt...Und das sind nur die ersten 200 Seiten. Ich finde, die Charaktere sind sehr launenhaft und sprunghaft, kaum ausgearbeitet und bleiben blass. Jede Vermutung oder Vorahnung über die kommenden Plottwists hat sich im Laufe der Geschichte bestätigt und insgesamt hat mir die Handlung einfach gar nicht zugesagt.
Auch den Schreibstil mochte ich nicht, er ist sehr plump und ziemlich vulgär. Zusätzlich gibt es ein paar Rechtschreibfehler.
Insgesamt merkt man also, das Buch war leider gar nicht mein Fall, mehr als zwei Sterne sind nicht drin.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Grandios

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Julia Dippel begeistert wie immer. Auch wenn das Cover mich nicht völlig vom Hocker haut, tut es die Geschichte umso mehr. Am besten ist wie immer der Schreibstil, keine Autorin schafft es, mich so sehr ...

Julia Dippel begeistert wie immer. Auch wenn das Cover mich nicht völlig vom Hocker haut, tut es die Geschichte umso mehr. Am besten ist wie immer der Schreibstil, keine Autorin schafft es, mich so sehr in ihren Bann zu ziehen wie Julia. Fesselnd, bildhaft und einfach nur schön, keine Autorin schreibt so gut. Auch inhaltlich überzeugt die Geschichte, es gibt Hexen, Götter und Dämonen, was will man mehr. Velvet und Kashmere, die Hauptprotagonisten, hatten eine unglaubliche Chemie und es gab so viel Tension und unterdrückte Gefühle, ich hab es absolut geliebt. Besonders Velvet hat es mir durch ihre sympathische und schlagfertige Art angetan, aber auch alle anderen Charaktere waren wieder super ausgearbeitet. Das Ende ist wie üblich super fies und ich brauche ganz schnell den zweiten Teil.

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