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hanka81

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2019

zu viele Ereignisse für zu wenig Zeit

Dornenkleid
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Der Schreibstil von Karen Rose ist absolut flüssig und leicht zu lesen.
Aber 900 Seiten sind einfach ne Hausnummer - egal wie gut geschrieben. Und eigentlich deutlich zu viel. Die Hälfte hätte es auch ...

Der Schreibstil von Karen Rose ist absolut flüssig und leicht zu lesen.
Aber 900 Seiten sind einfach ne Hausnummer - egal wie gut geschrieben. Und eigentlich deutlich zu viel. Die Hälfte hätte es auch getan, schließlich spielt die Handlung sich an gerade mal drei Tagen ab.
Gut zu lesen: ja, aber spannend: nein. Es ist einfach eine Spur zu ausführlich. Fast jeder Unterhaltung kann man wortgetreu folgen und es entstehen einfach Längen.
Außerdem ist dem Leser klar, wer hinter dem ersten Mord steckt. Und auch als der Fall immer größere Kreise zieht, ist man als Leser eingebunden. Das einzig spannende ist, wie Scarlett Bishop und ihr Team dem Ganzen auf die Spur kommen und ob es rechtzeitig gelingt. Deswegen sind dann auch die letzten 50 Seiten am spannendsten.
Davor ist es bald mehr Liebesgeschichte und die Vergangenheit der beiden Hauptpersonen wird in aller Ausführlichkeit beleutet.
Ich finde es auch unrealistisch, das sich das alles an drei Tagen ereignet hat und sich die Sitution in so kurzer Zeit zuspitzt. "Nebenbei" sterben mehr als 10 Personen...! Warum die Geschichte nicht auf wenigstens 7 Tage verteilen!? Das wäre viel wahrscheinlicher!

Veröffentlicht am 09.05.2019

wer ist der Gladiator

Ich bin der Hass
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Leider der schwächste Band dieser Reihe.

Es beginnt mit der Verlegung von Demon in ein Hochsicherheitsgefängnis. Aber eigentlich ist das für die folgende Story irrelevant und so könnte man die ersten ...

Leider der schwächste Band dieser Reihe.

Es beginnt mit der Verlegung von Demon in ein Hochsicherheitsgefängnis. Aber eigentlich ist das für die folgende Story irrelevant und so könnte man die ersten Seiten auch überspringen.

Im Anschluß folgt die Suche nach einem weiteren Gangsterboss – dem Gladiator.

Aber Ermittlungen um ihn aufzuspüren gab es nicht. Stattdessen nimmt man Kontakt mit Mitgliedern der Organisation auf und durch Kampf, Dreistigkeit, Kaltblütigkeit und eigentlich auch Glück gelangt man an Informationen und überlebt die Begegnung. Dabei ist Francis Ackermann jr. sowas wie eine Kreuzung aus unmenschlichem Serienmörder und Superman. Spannung kam da leider nicht auf.

Nach den Vorgängerbänden und all den Serienmördern denen man bereits begegnet ist und die von der Shepherd Organization besiegt wurden, ist eine Steigerung an Bösartigkeit bald nicht mehr möglich. Dadurch wirkte der Gladiator mit seinem Imperium für mich unrealistisch.

Veröffentlicht am 09.05.2019

klein, hässlich, und manchmal giftig - Spinnen

Das Gift der Wahrheit
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Die Hauptfiguren dieses Buches sind Hauptkommisarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern. Und gerade mit der Kriminalbiologin konnte Julia Corbin bei mir punkten und mich überzeugen. Ich denke ...

Die Hauptfiguren dieses Buches sind Hauptkommisarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern. Und gerade mit der Kriminalbiologin konnte Julia Corbin bei mir punkten und mich überzeugen. Ich denke diese Arbeit kann einen wesentlichen Teil zur Aufklärung eines Falls beitragen. Und hier bekommt man einen Einblick von der Komplexität, dem Aufwand, aber auch dem was möglich ist.

Aber nun zur Kritik um den Serienmörderfall. Da wird zufällig eine drei Jahre alte Leiche gefunden. Man versucht herauszufinden wo sie die ganze Zeit gelegen hat und findet weitere Tote. Alle in gewissen Zeitabständen umgebracht. Und kaum wird dies öffentlich, häufigen sich die aktuellen Todesfälle und die Situation spitzt sich zu. Keine Frage - dies ist ein Stilmittel um die Spannung aufrecht zu erhalten. Aber ich finde es leider auch absolut unrealistisch und zu abgedroschen.

Und so interessant ich die Mordmethode mittels Spinnengift fand, habe ich die Affinität des Mörders dafür leider nicht ganz nachvollziehen können.

Veröffentlicht am 09.05.2019

die Jäger werden zu den Gejagden

Blut und böser Mann
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Erik Donner, ein Eigenbrötler, Außenseiter, Kauz,.. wie er im Buche steht und bei seinen Kollegen entsprechend unbeliebt. Aber in diesem Buch fand ich ihn zum Teil sehr sympathisch und interessiert an ...

Erik Donner, ein Eigenbrötler, Außenseiter, Kauz,.. wie er im Buche steht und bei seinen Kollegen entsprechend unbeliebt. Aber in diesem Buch fand ich ihn zum Teil sehr sympathisch und interessiert an seinen Mitmenschen beschrieben. Unbedingt weiter so!

Das Buch war durchgehend spannend und flüssig geschrieben und ich habe es in wenigen Tagen gelesen.

Es beginnt damit, das ein Jagdwaffenhersteller und seine Familie verschwinden. Aber bald schon kommen weitere Vermisste dazu. Donner befindet sind inmitten der Geschehnisse und lässt sich auch von Drohungen nicht einschüchtern und ermittelt weiter. Durch die kurzen Kapitel mit Rückblenden hat man als Leser recht schnell eine Vorstellung, was Teil des Motivs sein könnte, aber es ist nicht klar, wer tatsächlich dahinter steckt. Und letzten Endes ist es dann doch weit vielschichtiger und verschiedene Parteien sind beteiligt.

Mein einziger Kritikpunkt ist, das ich zwar die Motive des einen Waffenherstellers durchaus verstehen konnte, aber die Form seiner Rache war mir nicht nachvollziehbar. Aber gut, das ist die Freiheit des Autors und soll nicht die Realität abbilden.

Veröffentlicht am 09.05.2019

Anwältin mit Herz und Seele und Kampfgeist

Eifersucht
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Je mehr Bücher man liest, umso kritischer wird man. Und wenn ich wollen würde, würde ich auch hier was finden. Aber ich möchte nicht das Haar in der Suppe suchen und vergebe volle Punktzahl.

In Teilen ...

Je mehr Bücher man liest, umso kritischer wird man. Und wenn ich wollen würde, würde ich auch hier was finden. Aber ich möchte nicht das Haar in der Suppe suchen und vergebe volle Punktzahl.

In Teilen fand ich es super spannend. Aber das empfindet wahrscheinlich jeder ein bißchen anders.
Eine vielschichte Ermittlung. Die nicht auf direktem Weg zum Ergebnis führt, sondern erstmal in Sackgassen. Dadurch wird es nie langweilig. Man ist die ganze Zeit als Leser gefordert der Handlung seine volle Ausmerksamkeit zu schenken. Und muß vielleicht nochmal gedanklich durchgegehen, wie die Zusammenhängen jetzt wirklich waren. Wer und was dahinter steckt, zeigt sich wirklich erst zum Schluß.