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Veröffentlicht am 08.05.2024

Mafiamethoden

Nebel über Rønne
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„Was genau ist das hier? Ein gottverdammter Horrorfilm?“ (S. 39)
Trotz Nebel und aufkommendem Sturm über Rønne landet die kleine Privatmaschine von Henrik Forsberg problemlos auf dem Bornholmer Flughafen. ...

„Was genau ist das hier? Ein gottverdammter Horrorfilm?“ (S. 39)
Trotz Nebel und aufkommendem Sturm über Rønne landet die kleine Privatmaschine von Henrik Forsberg problemlos auf dem Bornholmer Flughafen. Aber warum steigt er danach nicht aus der Maschine oder reagiert auf die Funksprüche? Als der Chef der Flughafenfeuerwehr das Flugzeug von außen öffnet, sieht er noch drei leblose Körper, bevor er selber zusammenbricht.
Lennart Ipsen, der gerade mit einer Maschine aus Kopenhagen zurückkommt, bemerkt schon aus der Luft das viele Blaulicht, denkt sich aber noch nichts dabei. Doch dann sieht er die Kollegen mit FFP2-Masken auf dem Gelände und bekommt kurz darauf das Ergebnisse der Gerichtsmedizin: Die Insassen wurden mit Blausäure getötet, auch bekannt als Zyklon B, das im 2. WK in den KZ´s eingesetzt wurde. „Auf den ersten Blick spricht daher einiges für Geheimdienst oder organisiertes Verbrechen.“ (S. 120)

Die beiden Passagiere von Henrik, der mehrere Hotels betrieben und sich als Investor betätigt hat, waren der Betreiber des Teeladens in Rønne und der Mann der Pfarrerin von Østerlars. Alle drei galten als ehrenwerte Männer, die sich auf den ersten Blick nichts zu Schulden kommen lassen hatten. Wer von ihnen war also warum das Ziel des Anschlages? Oder galt dieser allen drei Insassen?

Im Laufe ihrer Nachforschungen decken die Ermittler die mehr oder weniger dunklen Geheimnisse der Toten auf, aber keins davon scheint diese Mordmethode zu rechtfertigen. Auch die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig, da dieser über Spezialkenntnisse und Verbindungen ins Darknet verfügen muss. Eigentlich sollten sie die Kollegen in Kopenhagen um Hilfe bitten, aber Lennart will sich den Fall nicht aus der Hand nehmen lassen. Zum Glück kann er sich auf seine Kolleginnen Britta und Tao verlassen. Erstere wagt sich für die Befragungen in ein uraltes, gerade repariertes Kleinflugzeug, bei dessen Anblick Lennart schon am Boden schlecht wird, und Tao glänzt mit ihren Recherche- und technischen Fähigkeiten. Und dann ist da ja auch noch sein Vorgänger Morton, der sich wiedermal einmischt.

Trotz der Ermittlungen kommt auch das Private nicht zu kurz. Lennart ist inzwischen mit der Sterneköchin Maren zusammen (in das reale Vorbild für ihr Restaurant will ich unbedingt mal gehen), die ihn mit ungewöhnlichen Gerichten verwöhnt und sein Auto okkupiert (das mit seinem Alter und „Eigenheiten“ stark an das von Kluftinger erinnert). Außerdem machen sein Vater und dessen Lebensgefährtin Urlaub auf Bornholm, doch sein Vater klammert sich verdächtig an Lennart – hat er etwa Angst vor der Zweisamkeit?!

„Nebel über Rønne“ ist der zweite Fall für Lennart Ipsen und seine Kolleginnen und hat mich auch aufgrund der sehr interessanten technischen Details des Mordes noch mehr gefesselt als der erste. Außerdem zieht Michael Kobr das Tempo und die Gefahr hier ganz schön an, inkl. einer filmreifen Verfolgungsjagd. Bitte unbedingt mehr davon!

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Kettenreaktion

Frau Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen
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„Mein Herr, seien sie so gut, und kommen sie mal kurz mit mir mit.“ (S. 16) Als ein Obdachloser Frau Yeoms Geldbeutel findet und ihr zurückgibt ohne Finderlohn anzunehmen, revanchiert sie sich auf eine ...

„Mein Herr, seien sie so gut, und kommen sie mal kurz mit mir mit.“ (S. 16) Als ein Obdachloser Frau Yeoms Geldbeutel findet und ihr zurückgibt ohne Finderlohn anzunehmen, revanchiert sie sich auf eine ungewöhnliche Art. Er bekommt ab da jeden Tag in ihrem 24-h-Laden eine Lunchbox nach Wahl und räumt zum Dank vor dem Laden auf. Als kurz darauf ihre Nachtschicht kündigt, bietet Frau Yeom ihm den Job an. Ihre einzige Bedingung ist, dass er nicht mehr trinkt. Der Mann, der sich aufgrund seiner jahrelange Alkoholsucht nicht mal mehr an seinen Namen oder sein Alter erinnern kann und der in den letzten Jahren übersehen wurde, hat plötzlich wieder einen Menschen, der sich um ihn sorgt und kümmert. Im Gegenzug hilft er anderen, ihre eigentliche Berufung zu finden oder sich mit Familienangehörigen auszusöhnen. Jede gute Tat zieht eine weitere nach sich – und mit jeder erinnert sich der Obdachlose ein bisschen mehr an sich.

Kim Ho-yeon gewährt in seinem Roman einen interessanten Einblick in den koreanischen Alltag und die Gesellschaft. Er erzählt sehr ruhig und melancholisch. Ich habe etwas gebraucht, um mich in den Stil und das Tempo einzulesen. Auch an die für uns fremdklingenden Namen, bei denen selbst im Buch mehrfach vom jeweiligen Gegenüber nachgefragt wird, ob sie Vor- oder Nachnamen sind, musste ich mich erst gewöhnen.
Der Autor schreibt in abgeschlossenen, aber aufeinander aufbauenden Kurzgeschichten von der Vereinsamung mitten in der Millionenstadt Seoul, auch innerhalb der Familie. Es zählen nur die Karriere und das Ansehen, also werden Sorgen und Problem nicht geteilt, sondern in Alkohol ertränkt. Auch Frau Yeom, die schon 70 ist, ist mit ihren erwachsenen Kindern und deren Ansprüchen und Ansichten nicht glücklich, darum hat sie sich mit ihrem kleinen Laden und dessen Angestellten eine Wahlfamilie geschaffen. Sie ist das ausgleichende Element der verschiedenen Charaktere, ändert die Menschen nur vorsichtig und nicht immer bewusst. Auch die Rettung des Obdachlosen, der sich Dok-go (das bedeutet: alleine und einsam) nennt, war nicht geplant. Aber nachdem sie gemerkt hat, dass hinter dem verwahrlosten Stotterer ein heller und freundlicher Geist steckt, fördert und fordert sie ihn – und er übernimmt diese Vorgehensweise bei den Menschen, denen er begegnet.

Es ist ein Plädoyer für Mitgefühl, dafür hinzusehen und zu helfen, wenn man es kann.

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Veröffentlicht am 03.05.2024

Weder Fisch noch Fleisch

Ein Ort für immer
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10 Jahre hat Carol mit ihrem Lebensgefährten Declan in dessen Haus gelebt und ist auch geblieben, als bei ihm Demenz diagnostiziert wurde. Sie hat ihren Job als Lehrerin gekündigt, um sich rund um die ...

10 Jahre hat Carol mit ihrem Lebensgefährten Declan in dessen Haus gelebt und ist auch geblieben, als bei ihm Demenz diagnostiziert wurde. Sie hat ihren Job als Lehrerin gekündigt, um sich rund um die Uhr um ihn kümmern zu können. Für seine erwachsenen Kinder Sally und Kilian war das bequem, haben sie doch genug eigene Probleme.
Declan wollte das Haus nie verkaufen, aber als er in eine Kurzzeitpflege muss, weil er Carol verletzt hat und sie selber Hilfe braucht, nutzen das Kilian und Sally um ihn in ein Heim zu stecken und Carol aus dem Haus zu werfen. Die kann sonst nirgendwo hin und muss wieder in das alte Kinderzimmer bei ihren Eltern ziehen. Aber weil sie so sehr darunter leidet, kaufen ihre Eltern das Haus für sie. Doch als Carol wieder einzieht, macht sie eine schreckliche Entdeckung. Und kurz darauf taucht auch noch jemand aus Declans Vergangenheit auf. „Diese Frau weiß etwas. Du hast selbst gesagt, sie hat Geheimnisse!“

Graham Nortons „Ein Ort für immer“ ist eine Mischung aus Familiengeschichte und Krimi, aber für mich leider nicht richtig gelungen. Man hat das Gefühl, dass er sich nicht entscheiden konnte oder wollte, welches Genre er bevorzugt. Die Handlung plätschert lange vor sich hin. Norton schildert Carols eher trost- und ereignisloses Leben mit ihrem ersten Mann, dann als alleinerziehende Mutter und wie sie später mit Declan zusammenkommt. Sie wirkt bei allem sehr unsicher und passiv, macht stets, was andere sagen, egal ob es ihre Eltern oder Partner sind. Auch bei ihrem Sohn und Declans Kindern ist zu nachgiebig, hat sich noch nicht mal bei ihrem Ex-Mann gewundert oder gewehrt, als der sie verlassen hat.
Declan hat ebenfalls immer (für sie) entschieden, das fällt ihr aber jetzt erst auf. Sie hat keine Freunde mehr, weil er die nicht mochte, und sie sich nur noch um ihn und seine Bedürfnisse kümmern sollte, und seine Kinder haben sie noch nie gemocht.

Dann kommt es zu der Entdeckung, die der Handlung einen ordentlichen Twist verpasst, sofort Spannung aufbaut und die Erwartungen in Richtung Krimi weckt. Aber leider lässt er die Chance ungenutzt verstreichen. Carols übergriffige Mutter übernimmt sofort das Kommando und trifft Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen konnte und unlogisch finde, weil sie alles verkomplizieren – auch wenn sie später damit jemandem helfen, aber das können sie zu dem Zeitpunkt nicht wissen. Ich fand das alles sehr konstruiert hätte oft anders reagiert, auch das Ende hat mich nicht wirklich glücklich gemacht.

Positiv hervorheben möchte ich die tolle Atmosphäre, die Norton in diesem (Hör-) Buch schafft: die Familien und ihre Dramen passen gut in die raue Küstenlandschaft mit seinen schweigsamen Bewohnern, genauso gut wie die die unaufgeregte und gut modulierte Stimme der Sprecherin Cathlen Gawlich.

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Veröffentlicht am 01.05.2024

Die Dollarprinzessin

Träume von Freiheit - Fünftausend Fasane für den Kaiser
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1892 heiratet die New Yorker Millionenerbin Mary Knowlton den deutschen Adeligen Johannes von Francken-Sierstorpff, der als 4. Sohn der Familie auf ein reiche Ehefrau angewiesen ist, um seinen Lebensstandard ...

1892 heiratet die New Yorker Millionenerbin Mary Knowlton den deutschen Adeligen Johannes von Francken-Sierstorpff, der als 4. Sohn der Familie auf ein reiche Ehefrau angewiesen ist, um seinen Lebensstandard halten (und seine Spielschulden zahlen) zu können. Zum Glück ist es trotzdem eine Liebesheirat.
Die von Francken-Sierstorpffs verkehren in den höchsten Kreisen, darum geht Mary davon aus, Kaiser Wilhelm II. vorgestellt zu werden. Doch in Deutschland begegnet man der amerikanischen Gräfin vor allem mit Argwohn und Spott. Sie muss lernen, wem welche Ehrenbezeugung gebührt und wann man sich wie kleidet oder auftritt. Oft wird ihr vorgeworfen, dass Johannes sie ja nur ihres Geldes wegen genommen hat. Erst, als sie ein altes Schloss in Oberschlesien kauft und renoviert, kommt 1911 der Kaiser zur Jagd – Mary hat es endlich geschafft.
Mit dem 1. WK ändert sich alles, ihr Mann und ihre beiden Söhne melden sich freiwillig und Mary ist wieder allein. 1918 beschlagnahmt die USA dann das Vermögen aller Erbinnen, die nach Deutschland, Österreich und Ungarn geheiratet haben – in Marys Fall über 1 Mio. Dollar! Doch die gibt ihr Geld nicht kampflos auf.

„Fünftausend Fasane für den Kaiser“ ist der Abschluss der „Träume von Freiheit“-Trilogie von Silke Böschen und beruht wie seine Vorgänger auf wahren Personen und Geschehnissen.

Mary, genannt Mae, ist keine Sympathieträgerin. Im Wohlstand als Einzelkind aufgewachsen ist sie es gewöhnt, im Mittelpunkt zu stehen. Außerdem traut ihr Vater Johannes nicht und hat darum den größten Teil ihrer Mitgift für sie in Amerika angelegt – sehr vorausblickend, wie sich schnell herausstellt, denn Johannes kann wirklich nicht mit Geld umgehen. Und für Mae bedeutet es Freiheit. Die ersten Jahre leben sie in Berlin und reisen immer wieder durch Europa, alles von ihrem Geld. Auch das Schloss und die Einrichtung, die sie so oft ändert, bis sie perfekt ist, wird von ihrem Vermögen bezahlt – und sie legt Wert darauf, dass die Welt das auch weiß. Überhaupt ist sie sehr exzentrisch, alles hat nach ihrem Willen zu geschehen, was man besonders an ihrem Testament sieht.
Unterstützt und angeleitet wird sie von ihrer ehemaligen Gesellschafterin Florence de Meli, die im zweite Band der Reihe im Mittelpunkt stand. Und auch, als sie sich politisch auseinander entwickeln, weil Mae mit den Deutschen sympathisiert, politisch verblendet ist und deren Vormachstellung in der Welt verteidigt, hält Florence den Kontakt. Das diese beiden so verschiedenen Frauen über Jahrzehnte verbunden blieben, hat mir imponiert.

Silke Böschen ist hier wieder ein echter Schmöker gelungen, der mit einer Märchenhochzeit beginnt und durch den Krieg eine dramatische Wendung erfährt. Sie erzählt die wichtigsten Ereignisse aus Maes Leben in Streiflichtern, gewährt kurze Einblicke in die Ehe und Familie, oft durch geschichtliche Ereignisse oder Politik beeinflusst.
Mein Tipp für alle Fans der Serie „The Gilded Age“ – denn auch hier kämpft Geld- gegen Erbadel, geht es um Macht, Einfluss und Ansehen.

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Veröffentlicht am 28.04.2024

Zwei an einem Tag meets Dirty Dancing

Nächsten Sommer am See
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„Wieder zurück im Ressort – dem allerletzten Ort, an dem ich enden wollte.“ (S. 12) Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter muss Fern entscheiden, was sie mit der familieneigenen Ferienanlage „Brookbanks ...

„Wieder zurück im Ressort – dem allerletzten Ort, an dem ich enden wollte.“ (S. 12) Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter muss Fern entscheiden, was sie mit der familieneigenen Ferienanlage „Brookbanks Ressort“ machen will – verkaufen oder selber betreiben?
„Du erinnerst dich doch an mich, oder?“ (S. 41) Plötzlich steht Will vor ihr. Vor 10 Jahren haben sie einen einzigen Tag zusammen verbracht und sich sehr zueinander hingezogen gefühlt, waren aber beide vergeben. Also haben sie vereinbart, sich genau ein Jahr später wiederzutreffen, aber er ist nicht gekommen.
Jetzt erklärt er ihr, dass ihre Mutter ihn engagiert hat, um das Ressort zu retten, das seit Jahren schlecht läuft.

„Nächsten Sommer am See“ ist die perfekte Kombination aus „Zwei an einem Tag“ und „Dirty Dancing“, auf den Fern auch oft anspielt, was ich sehr mochte. In meiner Vorstellung sieht das Ressort genauso aus wie das „Kellerman’s“, wie aus der Zeit gefallen. Und auch wenn es in Kanada spielt, erinnert das Setting an amerikanische Serien wie „The Lake“ oder „Der Sommer, als ich schön wurde“.

Obwohl Fern nie wiederkommen wollte, fühlt es sich nach Zuhause an. Sie kennt die meisten Angestellten und Gäste, die schon seit Jahrzehnten herkommen. Sie haben Fern aufwachsen sehen, ihre Jugendsünden miterlebt und ihre erste Liebe, da ist es schwer, sich als Erwachsene abzugrenzen und etwas Eigenes aufzubauen.
Dazu kommen die Gefühle für Will. Es prickelt sofort wieder zwischen ihnen und es tut ihm auch leid, dass er sie damals versetzt hat, aber eine Erklärung liefert er nicht. „Will ist wie ein Schließfach ohne Schlüssel, und je mehr Zeit ich mit ihm verbringe, desto mehr möchte ich es aufhebeln.“ (S. 178)

Carley Fortune erzählt die Geschichte aus Ferns Perspektive, die sich nach und nach an den Tag damals erinnert und versucht zu ergründen, was Will ihr verheimlicht. Und natürlich wird es auch spicy. Aber haben sie eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft, wenn er nicht über die Vergangenheit und Gegenwart reden will? Der Aufenthalt hier ist für Will Urlaub vom Alltag, aber jeder Urlaub geht einmal zu ende …

Es ist aber auch eine Geschichte über Mütter und Töchter und Lebenspläne. Der beste Freund ihrer Mutter gibt ihr nämlich deren Tagebücher, in denen Fern eine neue Seite ihrer Mutter kennenlernt.

Ein wunderbar romantischer und gleichzeitig trauriger und aufwühlender Sommerroman, der zeigt, dass man sich selbst und anderen eine zweite Chance geben sollte, und dass sich Pläne ändern dürfen.

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