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Veröffentlicht am 07.01.2024

Süße, fantasievolle Hunde- und Halloweengeschichte

Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten
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Emma, die allein mit ihrem Papa in einer kleinen Wohnung wohnt, wünscht sich zu ihrem 8. Geburtstag einen Hund. Völlig unmöglich, meint Papa. Dafür bekommt Emma urplötzlich zwei Brüder und Papas neue Freundin ...

Emma, die allein mit ihrem Papa in einer kleinen Wohnung wohnt, wünscht sich zu ihrem 8. Geburtstag einen Hund. Völlig unmöglich, meint Papa. Dafür bekommt Emma urplötzlich zwei Brüder und Papas neue Freundin als Mitbewohner. Zunächst ist sie enttäuscht, doch gemeinsam mit den Patchwork-Geschwistern bringt sie Papa doch noch dazu, einen Hund zu besorgen. Allerdings muss er vom Tierschutz kommen. Mitten in der Nacht kommt also ein kleiner, flauschiger Hund an, der in Rumänien ausgesetzt wurde und mit Vorliebe Ketchup, Tomaten und ähnliches in sich hineinfrisst und dafür tagsüber in seiner sargähnlichen Schachtel schläft. Was hat es nur mit ihm auf sich? Keinesfalls darf die unfreundliche und neugierig Vermieterin von ihm erfahren...

Wir haben das Vampirtier als eBook gelesen und schon der Anfang hat uns gut gefallen. Emma ist ein Mädchen, das weiß, was sie will, lebt aber ein ziemlich eintöniges Leben mit ihrem Papa, der ein wahrer Büchernarr ist. Das ändert sich, als zwei Jungs mit Papas neuer Freundin einziehen, weil sie ihre Wohnung verloren haben. Uns gefiel es, dass Emma sich nur kurz geärgert hat und dann dem neuen Familienleben eine Chance gegeben hat. Nicht ganz uneigennützig. Trotzdem ist es schön zu sehen, wie die Kinder hier zusammenwachsen und bald wie richtige Geschwister gemeinsame Sache machen. Noch doller wird es, als der kleine Hund aus Transsilvanien auftaucht und die Kinder wegen eines Gemüsewettbewerbs, an dem die Vermieterin teilnimmt, nicht Halloween feiern sollen. Die Elemente in der Geschichte sind sehr fantasievoll, wenn auch etwas konstruiert. Vor allem die Vermieterin ist ein wandelndes Klischee, bringt aber den ein oder anderen lustigen Moment mit sich. Genauso wie der süße Hund und seine Tomatensucht.

Zudem ist die Geschichte ein klein wenig gruselig, als die Kinder im Dunkeln durch einen Park müssen und an einem geheimnisvollen alten Bauwerk enden. Die Mischung aus Patchwork-Alltag, Geschwisterzusammenhalt, Witz und Grusel ist zum Vorlesen für jüngere Kinder durchaus gut geeignet, kann aber auch selbst gelesen werden. Die Illustrationen gefallen uns richtig gut, vor allem das Hündchen ist echt süß und bekam sehr viele Sympathiepunkte von den Kindern. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Bezauberndes Winterabenteuer in der Welt der Blumenfeen

Lowinda Löwenzahn und der verschwundene Wunschzettel
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Polli und Luk, die Hüter des geheimen Feengartens, freuen sich sehr auf das jährliche Weihnachtstheaterstück an ihrer Schule. Auch sie dürfen mitspielen und so haben sie ihre Freunde, Blumenfee Lowinda ...

Polli und Luk, die Hüter des geheimen Feengartens, freuen sich sehr auf das jährliche Weihnachtstheaterstück an ihrer Schule. Auch sie dürfen mitspielen und so haben sie ihre Freunde, Blumenfee Lowinda Löwenzahn und Herrn von Gomp, den Heuspringer, eingeladen, bei der Generalprobe zuzusehen. Polli soll am Ende des Theaterstücks "Der verschwundene Wunschzettel" ebendiesen vorlesen. Er enthält die Wünsche aller Mitspieler. Vor der Probe taucht der traurige Feenjunge Wido Weihnachtsstern auf und kurz danach ist der Wunschzettel verschwunden. Ebenso wie zuvor schon einige andere Dinge. Hat Wido etwas damit zu tun? Eins ist klar, Luk, Polli und Lowinda müssen den Wunschzettel finden, damit die Aufführung stattfinden kann. Ihre Suche startet im magischen Feengarten.

Für uns war es die erste Geschichte über die Blumenfeen um Lowinda Löwenzahn. Trotzdem fiel uns der Einstieg in die Geschichte ganz leicht. Durch die Handlung lernt man alle Charaktere relativ schnell kennen und schon kann das Abenteuer losgehen. Besonders gefällt uns die magische Welt, in der es zu jeder Blumenart eine Fee gibt. Lowinda ist die Löwenzahnfee und hat in einem vorherigen Abenteuer Freundschaft mit Luk und Polli geschlossen, die sie wiederum zu ihrer Theateraufführung eingeladen haben. Doch als der Wunschzettel der Kinder verschwindet, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach dem Dieb. Polli und Luk fühlen sich schuldig, weil sie nicht auf den Brief aufgepasst haben. Zudem sind da einige Mitschüler*innen, die nicht sehr freundlich sind.

Im Garten erlebt man beim lesen, eine wunderschöne Winterwelt und erfährt einiges über den Winter bei den Blumen(-feen). Man taucht sogar ab in ihr unterirdisches Reich. Für uns hätte die Geschichte gern noch etwas spannender sein dürfen. Zwar läuft den Kindern die Zeit davon, aber die Suche selbst ging uns fast zu einfach. Die Wünsche der Kinder haben uns am Ende sehr überrascht, aber sehr gut die weihnachtliche Botschaft transportiert. Trotzdem kann man das Buch auch gut außerhalb der Vorweihnachtszeit lesen oder vorlesen. Vor allem für kleine Feenfans ist es richtig toll und das verspielte winterliche Cover macht es zu etwas ganz Besonderem. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 05.01.2024

Toller Ernährungsplan mit und ohne App

Weight Watchers - der neue 4 Wochen Powerplan
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"Der neue 4 Wochen Powerplan" von Weight Watchers ist ein relativ unkompliziertes Programm, um über einen begrenzten Zeitraum gesund zu essen und ein paar Kilos zu verlieren und sein Gewicht zu halten. ...

"Der neue 4 Wochen Powerplan" von Weight Watchers ist ein relativ unkompliziertes Programm, um über einen begrenzten Zeitraum gesund zu essen und ein paar Kilos zu verlieren und sein Gewicht zu halten. Das Buch geht natürlich zu Beginn auch auf das gesamte Points-Programm von Weight Watchers ein, erklärt, wie dieses funktioniert, worauf die Points beruhen und stellt auch Zero-Points Lebensmittel vor, die man ohne Punktanrechnung verzehren darf. Das App-Programm berechnet normalerweise für jeden Nutzer individuell einen pro Tag Points-Wert, der im Laufe der Gewichtsabnahme geringer wird. Dieses Buch ist aber auch ohne App über den Zeitraum von 4 Wochen ohne Probleme nutzbar. Auch ist es toll, für alle, die sich bewusster ernähren oder die Ernährung umstellen wollen, ohne dabei auf Genuss zu verzichten.

Der Aufbau des Buches ist recht einfach gehalten. Im ersten Teil finden sich Gerichte fürs Frühstück und Snacks, aus denen man täglich frei wählen kann. Die Mittags- und Abendgerichte folgen dann tageweise. Für jeden Tag gibt es einmal Mittagessen und einmal Abendessen. Sollte etwas dabei sein, was man nicht so mag, kann man es ganz leicht gegen ein anderes Gericht aus dem Buch mit in etwa demselben Points-Wert austauschen. Das finde ich sehr praktisch und es macht den Plan flexibel. Abnehmen soll schmecken. Wer Einkäufe und Zubereitungen planen will, kann den angegebenen QR-Code nutzen, um sich einen Wochenplan auszudrucken. So ist man auf alle Eventualitäten gut vorbereitet. Viele Gerichte eignen sich sehr gut zum Vorbereiten und mitnehmen, wie z.B. Bowls, Salate und Suppen. Spitze, denn so können auch Berufstätige ohne Probleme am Programm teilnehmen.

Die Rezepte selbst empfinde ich als sehr abwechlungsreich. Es sind sehr viele verschiedene Geschmäcker berücksichtigt und auch die verschiedenen Länderküchen sorgen für einen bunten Speiseplan. Ebenfalls positiv bewerte ich, dass die Rezepte einfach nachzukochen sind. Man muss kein Meisterkoch sein, um ein schmackhaftes Ergebnis zu erhalten. Zudem erhält man die Zutaten in jedem gut sortierten Supermarkt. Die Rezepte selbst sind sehr übersichtlich und jeweils für eine Person berechnet. Wiederum ein Pluspunkt, denn so kann ich entweder nur für mich kochen oder die Zutaten sehr leicht auf eine beliebige Anzahl an Personen hochrechnen. Neben der Zubereitungs- und Garzeit sind in einfachen Piktogrammen Besonderheiten auf einen Blick erkennbar, z.B. vegan, vegetarisch, glutenfrei, laktosefrei und nussfrei, was für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten, aber auch für Veganer und Vegetarier eine große Erleichterung darstellt. Der Points-Wert ist natürlich auch bei jedem Rezept angegeben. Sehr schön unterteilt sind auch Zutatenliste und Zubereitungsanleitung. Hinzu kommen ggf. Tipps und Hinweise, z.B. zur Weiterverwendung von Resten in anderen Rezepten. Alles in allem ist das Buch einfach zu handhaben, aber wirklich gut durchdacht. Ein Inhaltsverzeichnis nach Gerichten und Zutaten rundet das Angebot ab.

Als Ergänzung zur App oder als 4-Wochen-Programm ist das Buch eine super Sache.

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Veröffentlicht am 31.12.2023

Schöner, aber sehr ruhiger zweiter Band der Seelenpferde

Die Seelenpferde von Ventusia, Band 2 - Wüstentochter
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Fiona ist in Ventusia angekommen und fühlt sich dort wohl. Doch sie und ihre Freunde haben die Aufgabe weitere Mädchen in der Welt der Menschen zu suchen und diese nach Ventusia zurückzubringen. Ihr Ziel ...

Fiona ist in Ventusia angekommen und fühlt sich dort wohl. Doch sie und ihre Freunde haben die Aufgabe weitere Mädchen in der Welt der Menschen zu suchen und diese nach Ventusia zurückzubringen. Ihr Ziel ist Mira, die vor dem Krieg in ihrem Land nach Deutschland flüchten musste. Sie hat Schreckliches erlebt und ist daher immer auf der Hut. Von Pferden hält sie sich besonders fern. Etwas in ihrer Vergangenheit hat ihr die Freude an ihnen genommen. Als immer wieder ein Schimmel in ihrer Nähe auftaucht wähnt sie sich in Gefahr, bis sie merkt, dass er kein normales Pferd ist. Sie erfährt, dass noch etwas viel Gefährlicheres in der Nachbarschaft unterwegs ist.

Der erste Band der Seelenpferde endete relativ offen, so dass ich neugierig war, wie es in Ventusia und mit der Suche nach den versteckten Mädchen weitergeht. Vor allem Fionas Schicksal und das Rennen, bei dem 7 Mädchen antreten müssen, reizten mich. Allerdings geht es in diesem Band in weiten Teilen recht ruhig zu. Bis auf die Bedrohung für das Flüchtlingsmädchen Mira gibt es wenig Höhepunkte im Spannungsbogen. Der Schreibstil und die Handlung sind ähnlich wie im ersten Band. Sehr ausführlich geht es um Miras Gedanken, was einerseits toll ist, weil sich die Autorin versucht, in die Rolle als Flüchtling hineinzuversetzen und das vielleicht das Verständnis junger Leser*innen für sie verbessert, andererseits ist manches doch recht idealtypisch beschrieben, wie z.B. der große Zusammenhalt der Einwohner ihres Heimes, wo es immer friedlich zugeht. Aber insgesamt finde ich es gut, dass die Autorin diese Personenkonstellation und Umgebung gewählt hat. Die Biographie von Mira ist sehr interessant.

Auch die Emotionen bringt Jennifer Benkau gut rüber. Leider entwickelt sich aber die Handlung für mich zu wenig weiter. Tatsächlich geht es nur um die Auffindung und Überredung MIras, mit nach Ventusia zu kommen und ihr Seelenpferd zu finden. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, bedeutet das, dass wir noch 5 solche Suchen erleben werden, bevor die Reihe zu einem Finale kommt und das wäre dann doch etwas eintönig. Etwas mehr Fortschritt im Plot wäre mir lieber. 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.12.2023

Guter Krimi mit ernsten Zwischentönen

Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4)
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Kuldesh Shamar, Antiquitätenhändler und Stevens Freund, wurde erschossen. Die Auffindesituation und weitere Hinweise legen den Schluss nahe, dass er nicht freiwillig in dubiose Drogengeschäfte verwickelt ...

Kuldesh Shamar, Antiquitätenhändler und Stevens Freund, wurde erschossen. Die Auffindesituation und weitere Hinweise legen den Schluss nahe, dass er nicht freiwillig in dubiose Drogengeschäfte verwickelt war. Die Ware, ein Paket mit Drogen, das Kuldesh bis zur Abholung aufbewahren sollte, ist verschwunden. Schon allein wegen der Freundschaft zu Elizabeths Ehemann ist der Donnerstagsmordclub wild entschlossen, den Fall aufzuklären, auch wenn das bedeutet, sich mit Drogendealern und anderen zwielichtigen Gestalten abzugeben. Leider ist der Kopf der Rentner-Truppe abgelenkt, denn privat steht eine schwierige Entscheidung an. Dafür legt sich Joyce umso mehr ins Zeug und das soll den Ganoven, die ebenfalls auf der Suche nach den Drogen sind, nicht gut bekommen.

Ein Teufel stirbt immer zuletzt ist der vierte Fall des Donnerstagsmordclubs um die vier Seniorinnen Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron, die sich mit Vorliebe in die Ermittlungen der örtlichen Polizei einmischen. Beim Cover bleibt sich die Serie treu. Auch inhaltlich ist der Fall wieder ähnlich aufgebaut. Irgendwie werden die Vier immer in eine Mordsache hineingezogen. Diesmal, weil der Tote ein guter Freund von Elizabeths dementem Ehemann Steven ist. Kuldesh Shamar kennt man auch aus einem früheren Band der Reihe. Er ist zwar gewieft, aber eigentlich kein typischer Drogenkurier. Es ist Ehrensache, dass die vier Rentnerinnen seinen Mörder finden, schon allein wegen seiner Verbindung zu Steven, aber auch, weil sie es einfach nicht lassen können. In ihrer typisch neugierigen, vermeintlich harmlosen Art gehen sie den Beteiligten gehörig gegen den Strich und auf die Nerven und liefern sich einen Wettlauf um das verschwundene Drogenpaket, mit dem sie den Täter anlocken können.

Die vier Senior*innen übernehmen wie gehabt ihre Aufgaben gemäß ihren Stärken, wobei die etwas hausmütterliche Joyce, die uns auch wieder mit ihren Aufzeichnungen auf dem Laufenden hält, diesmal geradezu über sich hinauswächst, da Elizabeth gerade schwere Zeiten durchmacht. Gerade das hat mir an diesem Band besonders gefallen, denn hier weicht der Krimi einmal vom sonst schon ziemlich abgenutzen Muster ab. Auch die ernsteren Töne, die schwierigen Entscheidungen, die diesmal getroffen werden müssen, haben mich sehr berührt. Hier hat es der Autor wirklich gut hinbekommen, mich als Leser emotional einzubinden. Der Fall selbst, in dem diesmal eigentlich nicht mal die Freunde von der Polizei - Donna und Chris - ermitteln dürfen, war hingegen eher unspektakulär und auch ein bisschen durchsichtig, an einer Stelle auch nicht ganz logisch. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass dem Autor so langsam die Ideen ausgehen. Trotzdem war es auch aufgrund des eingängigen Schreibstils wieder recht amüsant, den Mordclub bei seiner unerbittlichen Jagd nach dem Mörder zu begleiten. Man fühlt sich doch nach vier Bänden schon wie ein Teil des Teams. 4 Sterne

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