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Veröffentlicht am 15.10.2023

Schöne, magische Vorlesegeschichte

Cosmo Zauberkater (Bd. 1)
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Cosmo wird in einer besonderen, stürmischen Nacht geboren und lebt seither auf der Straße. Daher ist er sehr überrascht, als er als Tiergefährte für ein Zauberkind ausgewählt wird und zur Ausbildung an ...

Cosmo wird in einer besonderen, stürmischen Nacht geboren und lebt seither auf der Straße. Daher ist er sehr überrascht, als er als Tiergefährte für ein Zauberkind ausgewählt wird und zur Ausbildung an die Zauberschule von Wickfield berufen wird. Dort trifft er auf die anderen Auserwählten, von denen ihm einige gar nicht geheuer sind. Außerdem hat er extreme Höhenangst. Wie soll er da auf einem Besen mitfliegen? Tatsächlich geschehen ihm in den magischen Prüfungen immer wieder schlimme Dinge, die er nicht erklären kann. Irgendetwas Dunkles scheint dahinterzustecken. Als er dann auch noch der wenig begabten jungen Zauberin Aywa zugewiesen wird, hält er das einfach für Pech, nicht ahnend, dass er mit ihr die dunklen Mächte aufhalten muss.

Das Cover des Buches war einfach zu niedlich, so dass ich es als Vorlesebuch unbedingt haben musste. Der kleine Straßenkater ist so getroffen, wie man ihn sich in der Geschichte auch vorstellt. Schon zu Beginn war uns klar, dass er etwas Besonderes sein muss. Seine Laufbahn war also nicht besonders überraschend. Trotzdem konnte man sich sehr gut in ihn hineinversetzen, wenn ihn Unsicherheit plagt oder er Angst vor den vor ihm stehenden Herausforderungen hat. Auch sein einziger richtiger Freund in der Zauberschule ist total süß und meine Tochter war von diesem Pärchen richtig begeistert. Die kleine Hexe Aywa war ihr nicht ganz so sympathisch. Sie hat ihr eher leid getan, da sie sich so sehr von der Berühmtheit ihrer Mutter unter Druck setzen ließ. Sowohl Kater, als auch Tierfreund und kleine Hexe machen aber eine zauberhafte Entwicklung durch. Allerdings fehlte mir in der Geschichte vor allem die ordentliche Entwicklung einer Verbindung zwischen Cosmo und Aywa, denn eigentlich sind die beiden zunächst voneinander gar nicht begeistert und dann auf einmal doch die besten Freunde. So gute, dass sie sich riesigen Herausforderungen stellen und immer zusammenhalten. Das war dann in der Schnelle nicht so glaubwürdig. Trotzdem war dann vor allem der zweite Teil der Geschichte spannend und witzig erzählt.

Das Buch ist zum Selberlesen ab neun Jahren empfohlen. Mag sein, dass das ein bisschen zu hoch gegriffen ist. Ich selbst würde das Buch als Vorlesegeschichte schon ab 5 Jahren einstufen und bin mir nicht sicher, ob sie Kinder ab 9 noch mitreißt. Der Text ist jedenfalls leicht verständlich. Da wir ein ebook hatten, kann ich zur Schriftgröße wenig sagen. Die Bilder sind jedenfalls zuckersüß, vor allem immer, wenn Cosmo mit darauf ist. Das hätten dann gern auch ein paar mehr Illustrationen sein dürfen. Die Kapitellängen waren zum Vorlesen perfekt und ich denke auch Selberleser*innen kommen damit gut zurecht. Gerade jetzt im Herbst und um Halloween herum, ist dieses Buch eine schöne Familienlektüre. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.10.2023

Geheimnisvoll, entwickelt sich aber nur langsam

Nachtschwarz (Nachtschwarz-Sternenhell, Bd. 1) Aufregende Urban-Fantasy-Dilogie über die Magie der Sterne und eine große Liebe – Buchumschlag mit Perlmuttglanzeffekt + Character Card in der 1. Auflage!
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Billies Dad ist Astrophysiker und arbeitet dort, wo er für Projekte gebraucht wird. Für Billie bedeutet das, dass sie immer wieder umziehen muss. Diesmal verschlägt es die beiden ins ruhig in der Natur ...

Billies Dad ist Astrophysiker und arbeitet dort, wo er für Projekte gebraucht wird. Für Billie bedeutet das, dass sie immer wieder umziehen muss. Diesmal verschlägt es die beiden ins ruhig in der Natur gelegene Amber Lake, wo Billie die örtliche High School besucht. Doch schon am ersten Tag fährt sie auf dem Weg dorthin irgendetwas an. Gesehen hat sie nur ein Licht. Außer einer Beule in ihrem Auto gibt es keinerlei Hinweis auf einen Unfall. In der Schule trifft sie auf neue Mitschüler und ein Clique, die sie ziemlich nett aufnimmt. Bis auf Ashton, der zufällig auch eine Verletzung am Knie hat. Hat sie ihn angefahren? Doch wie konnte er das überleben?

Ich habe das Buch zunächst auf Instagram gesehen, wo vor allem die Verbindung zu den Sternen und Sternbildern mich dazu gebracht hat, das Hörbuch zu hören. Die jugendliche Stimme der Sprecherin Carolin-Therese Wolff passte für m ich sofort perfekt zur jugendlichen Protagonistin und zum Umfeld in der High School. Hier merk man ganz deutlich, dass das Buch eher für Teenager und junge Erwachsene gedacht ist. Die Geschichte erinnert an bekannte Serien wie zum Beispiel Twilight, denn die Gruppe Jugendlicher, denen sich Billie anschließt, scheint ein Geheimnis zu haben. Doch sie sind sehr nett zu Billie, die mir als Protagonistin ganz gut gefällt, weil sie nicht perfekt ist und mein Mitgefühl hat, weil sie sich immer wieder neue Freunde suchen muss in dem Wissen, dass sie doch nicht lange bleiben wird. Eigentlich ist sie eine heimatlose Seele. Geheimnisvoll ist vor allem auch das ablehnende Verhalten von Ashton, nicht nur, weil er verletzt ist, sondern auch, weil er Billie aus gewissen Bereichen seines Lebens fernhalten will.

Nur sehr langsam erfährt man als Hörer*in, welches Geheimnis die Clique und weitere Menschen aus Amber Lake verbergen. Für mich dauert es auch definitiv etwas zu lange, bis sich die Lage dort etwas zuspitzt und es zu überraschenden Wendungen kommt, die dann aber wirklich interessantes zu Tage fördern. Und so wird dann auch endlich wenigstens grundlegend geklärt, warum es in Amber Lake gefährlich ist und wie das Ganze mit Sternbildern zusammenhängt. Da hätte ich mir schon früher etwas mehr Tempo gewünscht. Bis auf den Zusammenhang mit den Sternen, der mal was Neues ist, beinhaltet die Geschichte die üblichen Romance-Anteile und viel High School Flair. Ein solider erster Teil einer Urban-Fantasy-Dilogie, die vor allem Jugendliche ansprechen und überzeugen dürfte. Mir war er bis zu einem gewissen Punkt doch zu platt und hätte gern früher das Spannungslevel erhöhen können. Ich könnte mir aber vorstellen, dass nach dem Cliffhanger der zweite Teil diese Voraussetzung erfüllen wird. Und daher wird dieser sicher auch gehört/gelesen. 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.10.2023

Geniale und wahnsinnig witzige Fortsetzung

Merdyns magische Missgeschicke – Die Rache des Vandalen
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Nicht lange, nachdem Merdyn in die Vergangenheit zurückgekehrt ist, herrscht zwischen Rosie und ihrem Bruder Kris dicke Luft. Jeder von beiden möchte der beste Zauberer sein und Rosie hat die Befürchtung, ...

Nicht lange, nachdem Merdyn in die Vergangenheit zurückgekehrt ist, herrscht zwischen Rosie und ihrem Bruder Kris dicke Luft. Jeder von beiden möchte der beste Zauberer sein und Rosie hat die Befürchtung, dass Kris das Rennen macht. Währenddessen schmiedet im finsteren Mittelalter Vandalenkrieger Vanheldon zusammen mit seiner Tochter und einer Hexe den fiesen Plan, Rosie zu entführen, um sich an Merdyn zu rächen, der die Vandalen einst vernichtend geschlagen hatte. Leider vergreift sich die Vandalentochter und entführt stattdessen Kris. Rosie muss ebenfalls in die Vergangenheit reisen und Merdyn finden, um ihren Bruder zu retten.

Das quietschige Cover passt so gut zu Teil eins und zeigt auch gleich, mit welchen schrägen Charakteren wir es diesmal wieder zu tun bekommen. Die Geschichte steigt gleich in die Vollen, denn der Kampf, der zwischen Rosie und Kris entstanden ist, ist ziemlich explosiv. Trotzdem ist Rosie schockiert, als sie merkt, dass Kris in die Vergangenheit entführt wurde und nun als Lockvogel für Merdyn herhalten muss. Rosie fackelt nicht lange, sie ist wirklich eine wahnsinnig mutige Protagonistin, die allerdings im Moment mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Mit der Hilfe ihres Urahns Merdyn will sie Kris befreien. Doch Vanheldons Beraterin, eine ziemlich böse Hexe, tut alles, damit Merdyn endlich untergeht.

Die Story selbst, aber vor allem die Charaktere sind wieder herrlich schräg skizziert und sorgen sowohl mit ihren Dialogen als auch mit ihren Handlungsweisen für jede Menge lustige Situationen. Meine Tochter musste oft laut loslachen. Richtig cool ist auch wieder das Aufeinandertreffen von Vergangenheit und Zukunft. Geschichtliche Zusammenhänge und veraltete Begriffe werden vom Erzähler, d.h. vom Autor, wieder in informativen und lebendig geschriebenen Fußnoten erklärt. Der Perspektivwechsel zwischen Entführern und Rettungskommando macht die Geschichte spannend und abwechslungsreich. Unser besonderer Liebling ist wieder Pupsie, das sprechende Meerschweinchen, wobei wir auch mit der Vandalentochter mitfühlen konnten, die von ihrem Vater einfach nicht ernst genommen wird und die selten eigene Entscheidungen treffen darf. Magische Zaubereinlagen und ein hartumkämpfter, überraschender Showdown machen das Buch zu ebenfalls zu einem Highlight.

Nach dem Buch haben wir auch das Hörbuch dazu besorgt und dieses ist mega gelesen von Jürgen von der Lippe. Mit dieser Geschichte kann man einfach nichts falsch machen. Unbedingt lesen/hören! Wir jedenfalls hoffen sehr, dass Rosie, Pupsie, Merdyn und die anderen noch ein weiteres Abenteuer erleben. 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 08.10.2023

Maries Abenteuer geht spannend weiter

Fairy Tale Camp 2: Eine Freundschaft wie im Märchen
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Marie und die ihre Freunde aus der Blauen Gilde haben ihr Ziel erreicht und sich die Teilnahme an der Ausbildung zu Fairyhütern redlich verdient. Nicht jeder Märchennachfahre ist begeistert, dass Marie ...

Marie und die ihre Freunde aus der Blauen Gilde haben ihr Ziel erreicht und sich die Teilnahme an der Ausbildung zu Fairyhütern redlich verdient. Nicht jeder Märchennachfahre ist begeistert, dass Marie es bis hierhin geschafft hat und manch einer wünscht sich sogar, dass sie das Fairy Tale Camp verlässt. Doch Marie ist immer noch auf der Suche nach ihrer Mutter und dazu braucht sie unbedingt Zugang zu den Märchen. Die erste Bewährungsprobe läuft alles andere als glatt und die Ausbildung fordert sie mehr, als gedacht. Es gibt einige seltsame Vorgänge im Camp und auf der Suche nach der Wahrheit geraten Marie und ihre Freunde in große Gefahr.

Band 1 war eines unserer Kinderbuch-Highlights im Jahr 2022, daher haben wir uns sehr auf den zweiten Band der Fairy Tale Camp Reihe von Corinna Wieja gefreut. Überhaupt mögen meine Tochter und ich Bücher, in denen Märchen eine Rolle spielen. Hier war natürlich besonders Maries Suche nach ihrer Mutter interessant, denn am Ende von Band 1 waren noch viele Fragen offen. Fantasie- und geheimnisvoll spinnt die Autorin auch diesmal die Geschichte weiter. Zunächst dürfen wir vor allem die Ausbildung der Mitglieder der Blauen Gilde zu Fairyhütern begleiten, immer umgeben von der Konkurrenz aus der Gruppe um Erzfeind Severin. Auch unter den Ausbildern sind nicht alle dafür, dass Marie ausgebildet wird.

Marie überzeugt wieder durch ihre Unnachgiebigkeit und Zielstrebigkeit. Sie will unbedingt das Rätsel um ihre verschwunde Mutter lösen. Doch dafür muss sie sich die Schlüssel für den Zugang zu den Märchengemälden verdienen, was sich als gar nicht so einfach erweist. Hier spiel dann sehr schön wieder die gute Freundschaft zu Ro, Jake, Will, Poppy und Ella mit hinein. Wer Märchen mag, dem werden hier besonders die speziellen Fähigkeiten der unterschiedlichen Märchennachkommen gefallen, die immer helfen, wenn die Kinder vor Problemen stehen. Einige der Charaktere entwickeln sich was das betrifft auch noch weiter. Daher empfehlen wir auch, den ersten Band unbedingt auch zu lesen, obwohl die Hauptpersonen am Anfang des Buches noch einmal kurz vorgestellt werden. Gelegentlich hätte man die Zusammenhänge und Gedanken etwas genauer schildern können. Oft ergeben sich aber durch die Fähigkeiten und durch die nicht böse gemeinten Seitenhiebe z.B. zwischen Jake und Will sehr lustige Dialoge. Die Geschichte ist äußerst lebendig erzählt und man kann sich das Camp und seine Umgebung gut vorstellen. Vor allem der Showdown hält gefährliche Spannung und eine Überraschung bereit.

Die Geschichte ist in gut proportionierte Kapitel aufgeteilt, die durch Überschriften eingeleitet werden. Der Text ist in einer angenehmen Schrift gedruck und wird durch tolle Schwarz-Weiß-Zeichnungen aufgelockert. Für Kinder die Märchen und fantastische Geschichten mögen gern empfohlen. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.10.2023

Sehr intensive Farben wirken unnatürlich

Mein großes Wimmelbuch Natur
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"Mein großes Wimmelbuch Natur" zeigt auf zwölf Seiten fünf Szenen aus verschiedenen Naturräumen, die Tiere, die dort leben und die zugehörige Pflanzenwelt. Dargestellt wird der Waldrand, eine Flusslandschaft, ...

"Mein großes Wimmelbuch Natur" zeigt auf zwölf Seiten fünf Szenen aus verschiedenen Naturräumen, die Tiere, die dort leben und die zugehörige Pflanzenwelt. Dargestellt wird der Waldrand, eine Flusslandschaft, eine Wiese, ein Garten und der Wald bei Nacht. 4/5 der Seite wird dabei durch die Illustration eingenommen, am rechten Rand werden einzelne Tiere nochmals mit ihrem Namen auf weißem Grund abgebildet. Auf der letzten Seite gibt es zum einigen Tieren längere Infotexte und den Auftrag diese Tiere auf den vorherigen Seiten zu suchen. Das Format ist recht groß, die Pappeseiten sind jedoch stabil.

Ich bin auf das Buch durch das Cover aufmerksam geworden, das mir online sehr gefallen hat, weil die Farben natürlich wirkten. In der Realität war ich beim Durchblättern dann nicht mehr so begeistert. Die Farben sind sehr satt, teilweise sehr intensiv und bilden für mich nicht unbedingt die natürliche Farbgebung der Umwelt ab. Sehr schön sind die vielen Details, die auch zeigen, wie die Tiere leben und wo genau bestimmte Pflanen bevorzugt wachsen. Allerdings kommen mir die Proportionen der Zeichungen in einigen Fällen nicht richtig vor. Zum Beispiel fällt auf, dass wenn kleinere und größere Tiere auf derselben Entfernung abgebildet sind, die kleinen oft genauso groß sind, wie die eigentlich viel größeren. Vielleicht fehlt es insgesamt auch etwas an der Tiefe. Vor allem für kleiner Kinder dürfte dies aber nebensächlich sein, weil sie doch eher auf die Tierarten als auf deren Größe achten. Sehr schön kann man die am Rand abgebildeten Ausschnitte aus dem Bild suchen. Die Texte am Ende sind allenfalls kurze Einblicke zu vereinzelten Lebewesen. Insgesamt dient das Buch eher dazu, neue Begriffen kennenzulernen und erste Eindrücke verschiedener Lebensräume zu gewinnen. Den Kindern gefällt das, ich bin leider etwas enttäuscht und hatte mir hier mehr Natürlichkeit erhofft. Daher vergeben wir die goldene Mitte von 2,5 Sternen.

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