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Veröffentlicht am 19.01.2023

Erleichtert jedem den Einstieg in vegane Ernährung

Vegan Gladiators
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Zwei starke Männer, die für vegane Ernährung werben, können mitunter sehr überzeugend sein. Nicht nur auf dem witzigen Titelbild kämpfen die beiden Gladiatoren für diese Ernährungsweise, auch im Einleitungstext, ...

Zwei starke Männer, die für vegane Ernährung werben, können mitunter sehr überzeugend sein. Nicht nur auf dem witzigen Titelbild kämpfen die beiden Gladiatoren für diese Ernährungsweise, auch im Einleitungstext, der mit vielen Anekdoten, Begründungen und Fotos gespickt ist, sind der bekannte Schauspieler Ralf Moeller und Kochgenie Timo Franke sehr überzeugend. Doch bin ich der Meinung, dass die wenigsten, die zu einem solchen Kochbuch greifen und dieses kaufen, noch auch 50 Seiten motiviert werden müssen, die vegane Ernährung zu testen. Ein paarmal musste ich allerdings doch schmunzeln, weil die beiden einfach sympatisch sind. Mich hat vor allem interessiert, ob das Buch hält, was es verspricht, nämlich "Lieblingsrezepte für jeden Tag" anzubieten. Nach einigem Test-Kochen und -Schlemmen kann ich sagen, dass dieser Untertitel durchaus gerechtfertigt ist.

Die Inhaltsübersicht ist kurz und schmerzlos, es gibt ein Kapitel für morgens, "mittach"s und abends und zusätzlich Snacks und süße Sünden. Die Aufmachung des Rezeptteils überzeugt. Alle Rezepte sind übersichtlich dargestellt, verständlich und bieten neben der üblichen Zutatenliste und der Zubereitungsanleitung noch Angaben zur Zubereitungszeit, zur Personenzahl, Nährwertangaben und der preislichen Lage des Gerichts. Vor allem letztere Angabe findet man in Kochbüchern selten, obwohl sie doch gerade heute sehr praktisch ist, um zu hohe Kosten beim Kochen zu vermeiden. Auch angegeben ist, wenn bestimmte Lebensmittel im Rezept nicht enthalten sind, z. B. Soja, Gluten, raffinierter Zucker usw. Zu jedem Rezept gibt es ein wunderbares Food-Foto in saftigen Farben, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Leider haben meine Ergebnisse nicht immer so farbenfroh ausgesehen (z.B. der Linsen-Kohl-Eintopf). Geschmacklich gab es bei allen getesteten Gerichten nichts zu meckern, allenfalls musste ich mal nachwürzen. Was meiner Meinung nach etwas dürftig geraten ist, sind die Portionsgrößen. Das wundert mich angesichts der beiden Kochgrößen doch etwas.

Auch wenn ich statt der langen Einleitung lieber ein paar Rezepte mehr gehabt hätte, muss man es den Vegan Gladiators lassen, dass sie mit ihrem Buch wirklich den Einstieg in die vegane Ernährung erleichtern. Ich habe weder Fleisch noch Tierprodukte vermisst. Zudem waren die Rezepte für uns als berufstätige Eltern ohne großen zeitlichen Aufwand und stundenlanges Zutaten-Suchen im Supermarkt realisierbar. Uns hat es auch nicht gestört, dass die ein oder andere Dose mit z.B. stückigen Tomaten Anwendung findet. Auch Süßkartoffel kommt häufiger in den Rezepten vor, ebenso wie Proteinpulver. Vor allem letzeres mag ich nicht. Trotzdem gibt es noch genug Rezepte zum Ausprobieren. Empfehlen kann ich die köstliche Pasta mit Spinat-Erdnusssoße. Megalecker. Insgesamt bekommt das Buch von mir 4 Sterne

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Veröffentlicht am 19.01.2023

Tolle Fortsetzung der Zauberschüler-Reihe

Der Zauberschüler (Band 2) - Im Bann des Seeungeheuers
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Kurz nachdem Zauberschüler Flo Zuflucht bei den Elfen im Wald gefunden hat, bedroht der Giftwurm "Grol" des Hexenmeisters Basil Humbuck den Magischen Waldsee! Flo und seine neue Verbündete Ava müssen ihn ...

Kurz nachdem Zauberschüler Flo Zuflucht bei den Elfen im Wald gefunden hat, bedroht der Giftwurm "Grol" des Hexenmeisters Basil Humbuck den Magischen Waldsee! Flo und seine neue Verbündete Ava müssen ihn unbedingt besiegen, bevor er den von den eilig herbeieilenden Helfern erbauten Damm zerstört. Doch Flo hat Zweifel, dass seine Hexenmagie stark genug ist, dabei beherrscht er etwas viel Besseres. Doch die Zeit wird knapp, als Humbucks Rabe die Otter-Königin, die über den Waldsee herrscht in ein Ungeheuer verwandelt.

Der zweite Band der Zauberschüler-Reihe für geübte Erstleser ab 7 Jahren beginnt dort, wo uns der erste Band mit vielen Fragen zurückgelassen hat. Endlich konnten wir lesen, wie es mit dem Giftwurm weitergeht, der schon im der vorherigen Geschichte den Fluss im Zauberwald bedrohte. Diesmal ist die Geschichte noch spannender, denn die Zeit, die Flo und Ava bleibt, um den bedrohten Waldsee zu retten ist knappt und Flo selbst hält nicht viel von seinen Fähigkeiten, denn bei seinem Meister konnte er die einfachsten bösen Zauber nicht ausführen. Auch gefällt uns der Band wieder wegen seiner vielen fantasievoll erdachten Kreaturen und der magischen Stimmung des Zauberwaldes und des Sees. Wieder muss Flo fest an sich glauben, um den Bewohnern des Zauberwaldes zu helfen. Auch Freundschaft und Selbstvertrauen spielen wieder eine große Rolle

Die Bilder, die den Text reichlich illustrieren sind genauso gut, wie im letzten Band, größtenteil sogar etwas actionreicher und es macht einfach Spaß wieder in die Geschichte einzutauchen. Die Schriftgröße ist wieder leicht lesbar. Die längere, zusammenhängende Geschichte ist in gut schaffbare Häppchen sprich Kapitel eingeteilt, so dass Lesepausen kein Problem darstellen. Durch die beiden Hauptfiguren Ava und Flo ist die Geschichte gleichermaßen für Jungen und Mädchen geeignet. Es ist einfach toll, dass an Fantasy interessierte Leser*innen mit dieser Reihe ansprechendes Lesefutter bekommen. Am Ende bleiben wieder einige Fäden unverknüpft, so dass man sich auf Band 3 freuen darf. 5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.01.2023

Spannende High Fantasy für geübte Erstleser

Der Zauberschüler (Band 1) - Fluch des Hexenmeisters
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Seit er als kleines Kind von Hexenmeister Basil Humbuck entführt wurde, ist Flo dessen Zauberschüler. Doch mit der Ausbildung klappt es mehr schlecht als recht. Als Flo seinem Meister helfen soll, die ...

Seit er als kleines Kind von Hexenmeister Basil Humbuck entführt wurde, ist Flo dessen Zauberschüler. Doch mit der Ausbildung klappt es mehr schlecht als recht. Als Flo seinem Meister helfen soll, die magische Quelle zu vergiften und so dem verhassten Zauberwald und seinen Bewohnern zu schaden, passiert ihm ein Missgeschick. Der vom Meister geschaffene Giftwurm fällt in den Fluss. Zur Strafe muss Flo diesen suchen und muss sich plötzlich entscheiden zwischen seinem Leben bei Humbuck und der Rettung des Waldes.

Das Cover mit seiner ausdrucksstarken und fantastischen Gestaltung hat mich total angesprochen. Endlich eine richtige Fantasy-Geschichte für jüngere Leser. Jeder Schüler kann sich sicher mit Flo identifizieren, dessen Schicksal und Leben beim Hexenmeister alles andere als vergnüglich ist. Zudem gelingt ihm Vieles, was er können soll einfach nicht und er muss viel Kritik einstecken. Als dann der Angriff auf den Zauberwald missglückt, bleibt Flo nichts Anderes übrig, als sein bisheriges Leben zu überdenken und einige vom Meister als wahr präsentierte Fakten zu überdenken. So wächst der sympathische Protagonist bald über sich hinaus und trifft seine eigenen Entscheidungen. 

Durch die vielen magischen Zauberformeln und Wesen und die lebendigen Dialoge entsteht eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte. Sie ist in großer Schrift gedruckt und in Kapitel eingeteilt, die von der Länge her gut für geübte Erstleser passen und auch Pausen beim Lesen zulassen. Außergewöhnlich toll sind die ausdrucksstarken Illustrationen in satten Farben, vor allem der Zauberwald schafft eine tolle Lesestimmung. Und auch thematisch hat das Buch einiges zu bieten: Wald, Freundschaft, Selbstbewusstsein, Verantwortung, viel Magie und der Mut für eine Sache einzustehen. Das Ende ist relativ offen, da es sich um eine mehrbändige Reihe handelt. Wer also wissen will, wie die Geschichte um den Giftwurm ausgeht, wird um Band 2 nicht herumkommen. Wir hätten ihn aber auch so gelesen, da uns diese Fantasy-Geschichte einfach sehr gut gefallen hat. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 13.01.2023

Fiesta für den Gaumen!

MEZCLA
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MEZCLA. Bereits optisch springt dieses quietschbunte Kochbuch ins Auge. Und auch der Titel löste bei mir Neugier aus. Was bitte ist denn MEZCLA? Genauso bunt und interessant, wie der Einband und der Titel, ...

MEZCLA. Bereits optisch springt dieses quietschbunte Kochbuch ins Auge. Und auch der Titel löste bei mir Neugier aus. Was bitte ist denn MEZCLA? Genauso bunt und interessant, wie der Einband und der Titel, sind auch die Rezepte, die man im Inneren findet. Doch zuallererst findet man die Antwort auf die Titelfrage, denn mezcla ist spanisch und bedeutet Mix, Mischung, Gemisch oder Fusion und passt somit hervorragend zu diesem geschmacklich außergewöhnlichen Kochbuch, in dem die Köchin Ixta Belfrage die Länderküchen Brasiliens, Italiens und Mexikos zu unglaublich leckeren und neuen Geschmackskompositionen verschmelzen lässt. In der Einleitung lernen wir sie und ihren Werdegang etwas näher kennen, doch - und das gefällt mir - sie legt das Hauptaugenmerk auf die Zutaten, welche häufiger verwendet werden und auch vielleicht nicht so bekannt sind, das Zubehör und vor allem das Kochen selbst. Für mich ist das ein absoluter Pluspunkt, denn zu viel Selbstinszenierung, wie es sie jetzt immer häufiger in Kochbüchern von Prominenten gibt, schreckt mich eher ab. 

Hier schreiten wir gleich zur Tat. An die Einteilung in die drei Kategorien "Für jeden Tag", "Entertaining (irgendwie)" und "Zu guter Letzt" musste ich mich erst etwas gewöhnen. Für jeden Tag bedeutet in dem Fall, dass man einfach flott etwas zu Essen auf dem Tisch haben möchte, im Vergleich zu längeren Kochsessions, die eher irgendwie Entertaining sein sollen. Beide Kapitel sind dann noch in Vegetarisch, Fisch und Fleisch unterteilt, wobei die vegetarischen Gerichte etwas überwiegen. Auch das in der heutigen Zeit ein Pluspunkt für mich. Zu guter Letzt beschäftigt sich mit dem Thema Nachtisch. Vorsicht Heißhungergefahr. Allein an den Geschlagenen Joghurt mit gerösteten Erdbeeren und Erdnuss-Toffeesauce zu denken... Eines von vielen Rezepten, die ich erfolgreich nachgezaubert und einfach nur genossen habe. Ixta Belfrage schafft es einfach, verschiedene, oft einfache Zutaten zu unglaublich köstlichen Geschmacksexplosionen zu komponieren. Alles, was ich gekocht habe, konnte mich begeistern.

Die einzelnen Rezepte haben alles, was es braucht, um die köstlichen Gerichte nachzukochen. Eine Zutatenliste, Portionsangabe, eine kurze Erklärung oder der Gedanke hinter dem Gericht, eine Zubereitungsanleitung, verschiedene Anmerkungen und Tipps zum Vorbereiten. Zubereitungszeiten sind nicht angegeben, diese dürften sich je nach Routine des Kochs ohnehin unterscheiden. Eine grobe Richtung wäre schön gewesen. Zu jedem Gericht/Rezept gibt es mindesten ein meiner Meinung nach sehr authentisches Foto ohne zu viel Show und gekünstelte Foodfotografie-Tricks. Die Endergebnisse sehen wirklich so aus. Die Schrift hätte ich mir etwas größer gewünscht, doch aufgrund der Gaumenfreuden, die ich bereits genießen durfte und der vielen, die noch auf mich warten, sehe ich darüber hinweg und vergebe 5 Sterne für den Genuss.

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Veröffentlicht am 07.01.2023

Nicht besonders weihnachtlich

Das Sams 11. Das Sams und die große Weihnachtssuche
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Am Tag nach dem rauschenden Weihnachtsfest bei Herrn Taschenbier (siehe "Das Sams feiert Weihnachten") kehren Pauker-Sams und Mini-Sams in ihre Heimat zurück und berichten aufgeregt, was sie erlebt haben. ...

Am Tag nach dem rauschenden Weihnachtsfest bei Herrn Taschenbier (siehe "Das Sams feiert Weihnachten") kehren Pauker-Sams und Mini-Sams in ihre Heimat zurück und berichten aufgeregt, was sie erlebt haben. Doch dann will das Sams das Mini-Sams zu einer Einladung bei Frau Rotkohl abholen. Als das Sams ihm gerade den Trick verraten will, wie es in die Menschenwelt kommen kann, ist es auch schon selbst verschwunden. Trotzdem wagt das Mini-Sams einen Versuch und landet im Kaufhaus. Damit beginnt eine Suche, die den Weihnachtstag sehr aufregend gestaltet.

Meine Tochter und ich haben hier auf eine schöne, unabhängige Weihnachtsgeschichte vom Sams gehofft. Den vorherigen Band kannten wir leider nicht. So waren wir etwas enttäuscht, als das Buch nahtlos and diesen anknüpfte. Zwar wurden einige Details aus dem ersten Buch wiederholt, doch so ganz nachvollziehen konnten wir die Handlung nicht. Wir empfehlen also - wenn ihr dieses Buch lesen wollt - auf jeden Fall, den ersten Weihnachtsband vorher zu lesen. Uns fehlte so ein bisschen der Hintergrund und auch die Charaktere mussten wir sehr flott kennenlernen. Gefühlsmäßig waren wir so zumindest am Anfang etwas außen vor.

Schön finden wir, dass Paul Maar jedem Sams seine eigene "Stimme" oder Art zu sprechen mitgegeben hat, was aber vor allem beim Paukersams, das immer wieder dieselben Wörter in seinen Sätzen wiederholt, bei meiner Tochter schnell zu Frustration führte. Trotzdem gefiel ihr die Sams-Welt ganz gut. Vor allem die vielen Missverständnisse der Samse, was die Menschenangewohnheiten angeht, waren ganz lustig. Dann beginnt die Geschichte ziemlich hin und herzuspringen. Das Sams zu Herrn Taschenbier, das Mini-Sams ins Kaufhaus, von dort zu Taschenbier, aber der ist einfach mit dem Sams Schlittenfahren gegangen. Als das Mini-Sams dorthin geht, verpassen sie sich zufällig und so geht es weiter. Das Ganze war mir etwas zu konstruiert und machte auch nicht wirklich viel Sinn. Auch gab es nicht viel, was Kinder für sich mitnehmen könnten, so wie das beim allerersten Sams-Buch durchaus der Fall gewesen ist. Besonders schade finde ich, dass der Autor seine Bücher immer noch so schreibt, als hätte sich in der Welt nichts verändert. Die Namen, das Verhalten der Leute, das Aussehen dieser in den Zeichnungen. Alles ist in den 80ern hängengeblieben. Keine Frage, ich mochte diese Zeit auch und sie hatte einige Dinge, die die Kinder heute leider nicht mehr kennen, doch zurückkommen wird sie wohl nicht. So sehe ich das Buch als eher nostalgische Wunschvorstellung an. Ob das die Kinder heute noch so anspricht, weiß ich nicht. Meine Tochter wollte die Geschichte zwar hören, hatte aber auch nicht für alle Details Verständnis.

Mich als Vorleser haben leider einige Dinge genervt. Was zum Beispiel sollte der Besuch bei dem Herren, der Gedichte für die Zeitung schreibt und der Herrn Maar sehr ähnlich sieht. Mir kam es so vor, als bräuchte man noch eine Begründung, um ein paar Reime mehr einzubauen. Auch die dauernde Nachfrage des Mini-Sams, ob es gut gereimt habe, war mir zu viel. Insgesamt fehlte mir ein sinnvoller Hintergrund und ein roter Faden in der Geschichte, die eher wie eine Aneinanderreihung von Reimen, Kalauern und Wortspielen wirkt. Für nostalgische Sams-Fans genau das richtige Buch, wir hatten uns etwas mehr erhofft. 3 Sterne

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