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Veröffentlicht am 26.08.2019

Gerechtigkeit oder Rache?

The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld
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Die Frauen des mysteriösen Geheimbundes »Black Coats« haben sich geschworen, gewalttätigen Männern eine Lektion zu erteilen. Als Thea eine Einladung erhält, sieht sie endlich ihre Chance gekommen, ...

Die Frauen des mysteriösen Geheimbundes »Black Coats« haben sich geschworen, gewalttätigen Männern eine Lektion zu erteilen. Als Thea eine Einladung erhält, sieht sie endlich ihre Chance gekommen, sich am Mörder ihrer Cousine zu rächen. Doch die Vergeltungsaktionen eskalieren und Thea zweifelt am Sinn ihrer Mission: Sorgt Rache wirklich für Gerechtigkeit? Als die »Black Coats« ihren Freund Drew entführen, muss Thea handeln. Kann sie noch aussteigen – oder ist es längst zu spät?

Gerechtigkeit oder Rache? Ein schmaler Grat.
Ein total spannender Jugendthriller, ein fesselnder Schreibstil und ein bewegendes Thema. Mich hat der Thriller total gefesselt, ich fand es von Beginn an sehr spannend was Thea empfindet. Natürlich möchte sie den Tod ihrer Cousine gerne rächen, aber sie möchte dass der Mörder seine gerechte Starge bekommt und dies scheint mir dem Geheimbund nicht möglich zu sein. Ich fand den Sog, dem sich Thea ausgesetzt fühlte total wirklichkeitsnah und könnte mir tatsächlich vorstellen dass sowas echt sein könnte.
Ein spannendes Thema, sehr packend geschrieben. Ein absolut empfehlenswerter Thriller, nicht nur für Jugendliche ...

Veröffentlicht am 26.08.2019

Eine spannende Geschichte

Spukalarm in der Schokofabrik
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Umziehen ist doof, findet Klara. Jetzt wohnt sie nicht mehr in der Nähe ihrer besten Freundin, sondern neben einer merkwürdigen Schokoladenfabrik. Und obwohl die längst stillgelegt ist, sieht ...

Umziehen ist doof, findet Klara. Jetzt wohnt sie nicht mehr in der Nähe ihrer besten Freundin, sondern neben einer merkwürdigen Schokoladenfabrik. Und obwohl die längst stillgelegt ist, sieht Klara nachts ein Licht hinter den Fenstern herumgeistern. Zusammen mit den Nachbarjungen Matti und Theo steigt sie heimlich in die Fabrik ein, um herauszufinden, wer sich dort herumtreibt. Dabei treffen die drei auf jemanden, mit dem sie überhaupt nicht gerechnet haben …

Eine richtig tolle, spannende Kindergeschichte. Lesespaß von der ersten bis zur letzten Seite.
Uns gefiel die Geschichte richtig gut, sie ist total spannend erzählt mit kindgerechten Worten, abundzu ein Illustration und so macht es richtig Freude zu lesen. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, finde ich bei Kinderbüchern wichtig, zu lang ist nicht gut für den Lesefluss.
Dann sind die Jungs und Klara richtig tolle Charaktere in die man sich gur hineinversetzen kann.
Alles in allem eine ganz tolle Kindergeschichte die auch bei mitlesen viel Freude für ältere macht.

Veröffentlicht am 18.08.2019

Sehr seltsame Geschichte

Letzte Rettung: Paris
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Frances und Malcom Price sind wohl das unterhaltsamste Mutter-Sohn-Duo New Yorks. Ein Großteil von Frances’ Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass sie, als sie den toten Körper ihres Mannes ...

Frances und Malcom Price sind wohl das unterhaltsamste Mutter-Sohn-Duo New Yorks. Ein Großteil von Frances’ Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass sie, als sie den toten Körper ihres Mannes entdeckte, zu einem Skiwochenende aufbrach, anstatt die Behörden zu alarmieren. Gewöhnt an ein Leben voller Luxus, muss sie sich ad hoc etwas einfallen lassen, denn Frances hat das Erbe ihres Mannes jahrzehntelang verprasst und ist jetzt pleite. Zusammen mit ihrem Kater Kleiner Frank, den Frances für die Reinkarnation ihres Mannes hält, fliehen die Prices nach Paris. Als Kleiner Frank verschwindet, trommeln sie allerlei skurriles Personal zusammen, um den Kater, der ein Geheimnis mit sich trägt, wiederzufinden...


Zuerst einmal, ich mag normal witzige Geschichte, ich mag es auch wenn es skuril ist, aber mit diesem Buch konnte ich nicht wirklich was anfangen. Ich wurde einfach nicht warm mit der Geschichte.
Es war skuril, es hätte witzig sein können, aber irgendwie war es eine Aneinanderreihung von sehr seltsamen Begebenheiten und ließ mich bis zum Ende immer wieder ratlos zurück.
Ich bin wohl nicht für die Art von Literatur geschaffen, dabei fand ich die Leseprobe noch ganz gut

Veröffentlicht am 18.08.2019

Die letzte Frau

Eve of Man (I)
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Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt ...

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

Ich war nach der Leseprobe so gespannt auf das Buch. Nach vielen Jahren, in denen nur Jungen geboren wurden kam endlich Eve. Total beschützt wächst sie auf, sie muss die Welt retten.
Ein dystopischer Roman, ein Szenario, welches ich mir nicht vorstellen mag. In so manch armen Ländern werden ja schon mehr Jungen geboren, da Mädchen nicht so viel wert sind, und da sieht man ja schon, wie es den Mädchen dort geht. So las ich mit erschrecken wie es Eve ergangenen ist.
Gerne hätte ich etwas mehr Tiefgang gehabt, so ganz konnte mich die Story nicht überzeugen. Ob ich Eve weiterverfolgen kann ich im Moment noch nicht sagen, so spannend fand ich das Buch dann doch nicht.

Veröffentlicht am 11.08.2019

Nicht überzeugend

All das zu verlieren
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Nach außen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in ...

Nach außen hin führt Adèle ein Leben, dem es an nichts fehlt. Sie arbeitet für eine Pariser Tageszeitung, ist unabhängig. Mit ihrem Ehemann, einem Chirurgen, und ihrem kleinen Sohn lebt sie in einem schicken Viertel, ganz in der Nähe von Montmartre. Sie reisen, sie fahren übers Wochenende ans Meer. Dennoch macht Adèle dieses Leben nicht glücklich. Gelangweilt eilt sie durch die grauen Straßen, trifft sich mit Männern, hat Sex mit Fremden. Sie weiß, dass ihr die Kontrolle entgleitet. Sie weiß, dass sie ihre Familie verlieren könnte. Trotzdem setzt sie alles aufs Spiel.

Angelockt durch die vielen guten Bewertungen wollte ich das Buch auch lesen. Aber was soll ich sagen? Es ist nicht meins. Ich habe was anderes erwartet. Der Schreibstil kommt mir sehr hochgestochen vor, so Pseudo-Intellektuell, als wolle sie Autorin mir einem besonders anspruchsvollen Stil von dem Thema ablenken.
Ich denke, die französischen Autoren sind nichts für mich, mit dem Stil komme ich einfach nicht zurecht.
Ein durchaus interessantes Thema mit vielen Klischees abgehandelt, könnte mich das Buch nicht unterhalten.