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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2019

Der Weg ist das Ziel

Zum Glück gibt es Umwege
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Bewertet mit 5 Sternen

Zoe, Künstlerin und Yogaexpertin, flüchtet aus Kalifornien nach Frankreich. Martin, Technikfreak aus England, will den von ihm entwickelten Wanderkarren für Rückengeschädigte einem ...

Bewertet mit 5 Sternen

Zoe, Künstlerin und Yogaexpertin, flüchtet aus Kalifornien nach Frankreich. Martin, Technikfreak aus England, will den von ihm entwickelten Wanderkarren für Rückengeschädigte einem Praxistest unterziehen. Als sie sich auf dem Jakobsweg begegnen, sind sie erstmal ganz schön genervt voneinander. Aber schräge Reisegefährten, Wetter- und Seelenkatastrophen, die Kapriolen des Wanderkarrens schweißen zusammen. Werden Martin und Zoe, grundverschieden wie sie sind, auf dem Camino einen gemeinsamen Weg finden?
Ein Roman über Neuanfang und Sinnsuche, übers Wandern und Zu sich selbst finden und darüber, wie wir mit einem Lächeln Erfüllung finden.

Ich hatte eigentlich ein lockeres, witziges Buch alá Rosie-Projekt erwartet. Aber das Buch ist tiefsinnig, aber trotzdem stellenweise lustig und sehr unterhaltsam.
Zoe hat eine schwere Zeit hinter sich und abkühlt auf dem Weg richtig auf. Ich mochte die Entwicklung von Zoe sehr gerne, ganz im Gegenteil zu Martin. Der kam mit so überheblich vor mit seinem ganzen Hightechzeug. Aber er hat sich dann doch noch sehr verändert. Ob unbedingt zum Vorteil bleibt der Meinung des Lesers überlassen.

Mir gefiel die Art der Erzählung sehr, man merkte, dass das Buch aus zwei Perspektiven erzählt wurde. Ich war auch schwer beeindruckt von dem Autor und seiner Frau. Sie haben ja nicht nur ein Buch über den Weg geschrieben, sie sind eine auch gegangen und das kam der Atmosphäre richtig zu gute

Ein rundum gelungener Roman mit Situationskomik, aber auch sehr ernsten Themen. Mir hat es sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 21.05.2019

Ein ganz wunderbares Kinderabenteuer

Die wilde Baumhausschule, Band 1: Raubtierzähmen für Anfänger
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So hat Greta sich ihren ersten Tag in der neuen Schule nicht vorgestellt. Kaum ist sie auf ihrem Elefanten dort angekommen, kracht eine Wand ein. Die Klasse ist entsetzt. Wo sollen sie jetzt ...

So hat Greta sich ihren ersten Tag in der neuen Schule nicht vorgestellt. Kaum ist sie auf ihrem Elefanten dort angekommen, kracht eine Wand ein. Die Klasse ist entsetzt. Wo sollen sie jetzt bloß hin? Greta kommt eine geniale Idee: Sie könnten den Unterricht doch einfach in den Zoo ihrer Eltern verlegen! Blöd nur, dass da gerade zwei Krokodile ausgebüxt sind ...

Endlich mal wieder ein Abenteurer, das sowohl Mädchen wie Jungen anspricht. Die wilde Baumhausschule ist einfach wunderbar zu Lesen. Die Kinder sind mutig und haben einen großen Abenteuersinn sind aber auch total loyal und hilfsbereit ihren Freunden gegenüber.
In der Schule bzw. im Zoo haben die Kinder viel erlebt.

Ich mag den Schreibstil von Judith Allert sehr gerne, es lässt sich prima lesen und eignet sich auch gut zum Vorlesen.
Eine wunderschöne, abenteuerliche Geschichte um selbstlosen und vorlesen.

Veröffentlicht am 20.05.2019

Deutsche Geschichte

Rheinblick
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Deutschland, im November 1972: Niemand kennt das Bonner Polittheater besser als Hilde Kessel, legendäre Wirtin des Rheinblicks. Bei ihr treffen sich Hinterbänkler und Minister, Sekretärinnen ...

Deutschland, im November 1972: Niemand kennt das Bonner Polittheater besser als Hilde Kessel, legendäre Wirtin des Rheinblicks. Bei ihr treffen sich Hinterbänkler und Minister, Sekretärinnen und Taxifahrer. Als der Koalitionspoker nach der Bundestagswahl härter wird, wird Hilde in das politische Ränkespiel verwickelt. Verrat ist die gültige Währung.Gleichzeitig kämpft in der Abgeschiedenheit einer Klinik auf dem Venusberg die junge Logopädin Sonja Engel mit Willy Brandt um seine Stimme, die ihm noch in der Wahlnacht versagte. Doch auch sie gerät unter Druck. Beide Frauen sind erpressbar. Für Hilde steht ihre Existenz auf dem Spiel, Sonja will ihre kleine Schwester beschützen. Wie werden sie sich entscheiden?

Deutsche Geschichte der frühen 1970er Jahre, sehr informativ und gut zu lesen.
Ich persönlich wurde ja erst weit nach der Wende geboren und kann mich an Bonn als HauptStar nur durch Erzählungen erinnern, bzw. überhaupt nicht erinnern. Für mich gibt es nur Berlin und Merkel ...
Aber die Story dunser Zeit, als Helmut Schmidt Bundeskanzler war, ist sehr interessant gewesen. Vor allem hatte ich beim Lesen das Gefühl, es ist tatsächlich Zeitgeschichtlich.
Jedenfalls fand ich Rheinblick sehr informativ und spannend.

Veröffentlicht am 20.05.2019

Großer Lesespaß

Onkel Stan und Dan und das ungeheuerlich ungewöhnliche Abenteuer
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Ein neues Abenteuer mit Onkel Stan und Dan

Dan Dachs liebt seinen besten Freund Onkel Stan. Obwohl der sehr ungewöhnlich ist. Dr. P'Krall hingegen hasst Onkel Stan, weil der ungewöhnlich ist ...

Ein neues Abenteuer mit Onkel Stan und Dan

Dan Dachs liebt seinen besten Freund Onkel Stan. Obwohl der sehr ungewöhnlich ist. Dr. P'Krall hingegen hasst Onkel Stan, weil der ungewöhnlich ist – ungeheuerlich ungewöhnlich, um genau zu sein! Und unerträglich fröhlich dazu! Es sieht so aus, als würde Dan einen wirklich guten Plan brauchen, oder sein bester Freund verschwindet für immer im Institut für Hochsicherheit und Heilung von Ungewöhnlichkeit.

Alles, was Dan an Hilfe hat, sind vier zerstrittene Lamas, ein Piratenjunge und ein unsichtbares Mädchen. Aber auch Stan hat seinen Plan. Nach vielen Anstrengungen und Wendungen fügen sich die beiden Pläne am Ende zusammen.

Ein großartige Kinderbuch mir viel Humordentlich. Lesespaß ist garantiert.
Ich mochte die Mischung aus Geschichte, vielen Illustrationen, fast schon wie ein Comicroman. Obwohl ich die normal nicht wirklich mag.
Einzig die etwas leseschweren Worte wie Pandrumdroochit muß ich ein bisschen bemängeln.
Ansonsten ist es ein wunderbar witziges Kinderbuch mit tollen Charakteren. Für mich war es ein tolles Leseabenteuer.

Veröffentlicht am 20.05.2019

Ein Sommer-Sonne-Wohlfühlbuch

Sommertage auf Capri (Capri 1)
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Velia hat es satt. Die Fernbeziehung, die sie ständig zwischen Neapel und Deutschland hin und her pendeln lässt und aus der langsam aber sicher die Luft raus ist. Die endlose Reihe nerviger Jobs, ...

Velia hat es satt. Die Fernbeziehung, die sie ständig zwischen Neapel und Deutschland hin und her pendeln lässt und aus der langsam aber sicher die Luft raus ist. Die endlose Reihe nerviger Jobs, die sie nie halten kann, weil sie so oft im Ausland ist. Und die Tatsache, dass sie sich deswegen keine Wohnung leisten kann und wieder bei ihren Eltern wohnt. Und das mit Mitte zwanzig.
Da kommt der Anruf ihrer Tante auf Capri gerade recht. Sie braucht Hilfe während der Urlaubssaison und so stellt Velia ihre lauwarme Beziehung aufs Abstellgleis und setzt über auf die italienische Trauminsel. Dort trifft sie auf den charmanten, wenn auch etwas schüchternen Schuster Ennio, der die auf der Insel traditionellen Sandalen anfertigt und verkauft. Schon bald lässt sich die Anziehung zwischen den beiden nicht mehr leugnen und zwischen Strand, Vino und Gelato verbringen die beiden hinreißende Sommertage. Bis auf einmal Velias Ex vor der Tür steht und sie zurück will...

Eine Sommergeschichte zum Wohlfühlen. Ein wunderschöner Schreibstil, sehr flüssig zu lesen. Das Setting ist so traumhaft beschrieben, dass ich fast das Meer riechen konnte. Velia ist eine quirlige, typische Italienerin mit einem feurigen Temperament, die sehr gut beschrieben wurde.
Capri wurde so authentisch dargestellt, es macht richtig Spaß das Buch zu lesen.
Natürlich bleibt auch das Gefühl und die Romantik nicht auf der Strecke.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich kann es sehr gerne weiterempfehlen.