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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2019

Guter Auftaktband

Die Sternen-Saga 1. Taurus
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Das Schicksal der Welt liegt in der Macht der Sterne.

Natalie Hardaker bereist mit ihrem Großvater die ganze Welt, um die Geheimnisse der Astronomie zu entschlüsseln. Als dieser plötzlich verschwindet, ...

Das Schicksal der Welt liegt in der Macht der Sterne.

Natalie Hardaker bereist mit ihrem Großvater die ganze Welt, um die Geheimnisse der Astronomie zu entschlüsseln. Als dieser plötzlich verschwindet, macht sie
sich auf die Suche nach ihm. Mithilfe des arroganten Giles findet sie heraus, dass er von einem antiken Kult entführt wurde, der auf der Suche nach dem sagenumwobenen Orakulum ist, Nostradamus' Prophezeiungsmaschine. Und plötzlich steckt Natalie tief in jahrhundertealten Verstrickungen. Was ist, wenn sie die einzige ist, die die Welt retten kann?

Spannender Auftakt der spektakulären Sternen-Saga über die Rätsel des Universums von den Machern von Warrior Cats. Unglaublich mysteriös und temporeich!

Natalie und Giles sind im perfekten Alter für die Zielgruppe, dann ein Mädchen und ein Junge, so fühlen sich (hoffentlich) auch beide als Leser angesprochen. Zu empfehlen ist das Buch jedenfalls sowohl für Mädchen wie auch für Jungs.
Der Schreibstil ist gut lesbar, es sind keine zu komplizierten Worte dabei, aber auch nicht zu leicht. So macht es schon Spaß ein Abenteuer zu erleben. Und die Spannung kommt in der Geschichte definitv nicht zu kurz.
Endlich mal wieder ein toller Auftakt einer hoffentlich spannender Reihe/Trilogie.

Veröffentlicht am 14.02.2019

Witzige Winterabenteuer

Ziemlich beste Schwestern – Mit Karacho in den Winter (Ziemlich beste Schwestern 3)
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Winterspaß mit den besten Schwestern der Welt!

Warum freuen sich die Erwachsenen nicht richtig, wenn es schneit? Das verstehen Mimi und Flo gar nicht, denn sie lieben Schnee! Man kann nämlich ...

Winterspaß mit den besten Schwestern der Welt!

Warum freuen sich die Erwachsenen nicht richtig, wenn es schneit? Das verstehen Mimi und Flo gar nicht, denn sie lieben Schnee! Man kann nämlich Schneemänner bauen und Schlitten fahren. Blöd nur, wenn der Schnee nicht hält und man die Schneemänner im Gefrierfach aufbewahren muss. Und auch Schlittenfahren ist nicht ganz so einfach, wenn weit und breit kein Hügel zu sehen ist. Ein Glück, dass Onkel Jussi einen Bauernhof hat ...

In diesem Teil der Ziemlich beste schwestern-Reihe ist Winter und Mimi und Flo erleben witzige Dinge, die eben nur um Winter möglich sind.
Als es schneit, bauen die zwei eine kleine Schneemannstadt mit allem drum und dran, ihr Cousin Max sagt es regnet bald, was bleibt den zwei also anderes übrig als die Schneefiguren in den Tiefkühler zu strllen. Das der schon voll ist, stört nicht wirklich ...
Dann die Schulgeschichten, die Schlittschuhe und und und

Wie immer machen die zwei Schwestern allerhand Blödsinn, die Mama und der Papa reagieren mal gelassen, mal nicht so. Wie im echten Leben.
Es macht jedenfalls Spaß zu lesen was Mimi und Flo so alles anstellen.

Veröffentlicht am 12.02.2019

Kurzweilige, fantasievolle Geschichten

Ein Affe an der Angel
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Ob bei Regenwetter im Kinderzimmer oder bei Stau auf der neuen Autobahn, Darko ist Meister darin, überall Abenteuer zu finden. Darüber hinaus ist er ein begeisterter Tierforscher. Auf seinen ...

Ob bei Regenwetter im Kinderzimmer oder bei Stau auf der neuen Autobahn, Darko ist Meister darin, überall Abenteuer zu finden. Darüber hinaus ist er ein begeisterter Tierforscher. Auf seinen fantasievollen Reisen findet er tierisch gute Freunde, mit denen er viel Spaß hat und von denen er so einiges lernt!

Das Buch enthält drei Geschichten. Fang!, Marsch! und Klopf!
Alle drei Geschichten haben eines gemeinsam, sie sind abenteuerlich und fantasievoll. Der kleine Darko weiß wie aus Langeweile ein Abenteuer macht. So kann er mit seiner Weste, die zwei Seiten hat, eine für die Wiese, eine für den Wald, so einiges an Beobachtungen erforschen, wenn auch nur in seiner Fantasie.

Uns hat Das Buch sehr gut gefallen, die Geschichten sind zwar sowas von abenteuerlich und offensichtlich erlogen, aber uns gefiel wie Darko damit seine Langeweile bekämpft. Wer mag an einem RegenTag schon im Zimmer sitzen, oder bei einer, eh schon langweiligen Autofahrt stundenlang um Stau stehen.

Mir hat das Buch gezeigt, mit der nötigen Fantasie ausgestattet und nicht von vorn bis hinten betüdelt, kann ein Kind durchaus was erschaffen, auch ohne technische Hilfsmittel wie Handy, Tablet und Co.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Lukas und der Tierfunk

Lukas und die Meckerschweinchen
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Ein merkwürdiges Rätsel beschäftigt Lukas und seine Freunde
Der selbstbewusste, gehörlose Junge Lukas kann mit Tieren kommunizieren, wenn er auf »Tierfunk« umschaltet. So versteht er genau, was ...

Ein merkwürdiges Rätsel beschäftigt Lukas und seine Freunde
Der selbstbewusste, gehörlose Junge Lukas kann mit Tieren kommunizieren, wenn er auf »Tierfunk« umschaltet. So versteht er genau, was seinen Kater Millicent plagt und kennt die geheimen Gedanken der Riesendogge seiner Freundin Marie. Als im Tierpark Meerschweinchen Lilli verschwindet, ist er der Erste, der es von den Tieren erfährt. Zusammen mit Marie und den Vierbeinern nimmt er die Fährte auf. Wohin führt der Tunnel, durch den Lilli verschwunden ist? Was weiß die geheimnisvolle Eule, und warum streiten sich die kleinen Meckerschweinchen ständig? Und welches Spiel treibt Tierpfleger Willi nachts im Tierpark? Eine Spur führt ausgerechnet in die Tierarztpraxis von Lukas‘ Mutter.
Ein temporeicher Krimi mit ungewöhnlichen Freundschaften, unterschiedlichsten Persönlichkeiten und witzigen Dialogen

Lukas ist ein sehr aufgewecktes Kerlchen, der in Marie eine richtig gut Freundin gefunden hat. Durch sein Hörgerät hat er es bestimmt nicht leicht. Aber der heimliche Held ist ja doch eher Minicent, der Kater und vielleicht noch Horst die Dogge.
Die Haustiere sind jedenfalls sehr gut und passend gewählt.

Joachim Friedich kannte ich bisher von seinen viereinhalb Freunden, aber auch dieses Kinderbuch ist genial geschrieben und macht großen Spaß zu lesen. Auch wenn ich dem Lesealter schon etwas entwachsen bin.

Jedenfalls ist dies ein spannender Fall für die Hobbydetektive und ihre tierischen Helfer.
Ich kannte den ersten Teil nicht, aber es scheint auch keine große Rolle zu spielen. Der "Tierfunk" d.h. Lukas kann ohne Hörgerät die Tiere sprechen hören, wird für erklärt so das eigentlich keine Frage offen bleibt.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Stellas Leben

Stella
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Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak ...


Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: "Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt." Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht – über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe.

Ein durchaus berührendes Buch, welches wohl nach einer wahren Geschichte erzählt wurde.
Ich brauchte einige Seiten, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Fast schon zu kurz wurde zuerst Friedrichs Leben in der Schweiz angerissen, dann kam Berlin und Stella, die er als Kristin kennen lernte.
Sie war so ganz anders als Friedrich, fast schon verdorben anders, während Friedrich fast einem unschuldigen Kind glich. Manchmal fragte ich mich, ob er nicht einfach zu naiv, fast schon ein wenig zurückgeblieben war. Kristin/Stella fand in ihm aber den Mann, den sie als sicheren Hafen brauchte.
Das Ende hat mich dann etwas aus der Bahn geworfen, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.
Alles in allem eine durchaus unterhaltsame, wenn auch schreckliche Geschichte. So wie das Leben halt damals war.