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Veröffentlicht am 09.02.2018

Wie im Märchen

Paper Princess
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Ella Harper ist nachts eine Stripperin und tagsüber geht sie zur Schule. Was keiner weiß, ihre Mutter ist gestorben und sie ist erst siebzehn Jahre alt. Dann kommt Callum Royal in ihr Leben und ...

Ella Harper ist nachts eine Stripperin und tagsüber geht sie zur Schule. Was keiner weiß, ihre Mutter ist gestorben und sie ist erst siebzehn Jahre alt. Dann kommt Callum Royal in ihr Leben und sagut er sei ihr Vormund und ihr Vater hätte ihr einige hinterlassen.
Nun soll sie bei den Royals wohnen, zur Schule gehen und ihren Abschluß machen. Eigentlich ein guter Plan wären da nicht die fünf Söhne von Callum, die alles andere als begeistert sind.

Irgendwie hat das Buch was von einem Teenietraum, wobei es, meiner Meinung nach, nicht für Jugendliche geeignet ist.
Der Schreibstil ist locker zu lesen, die Seiten fliegen dahin. Ella hat einen freche Mund und ist auch nicht auf den Kopf gefallen.
Manche Szenen sind schon sehr heiß beschrieben und das Ende ist gemeiner Weise offen geblieben, so dass man, will man wissen wie es weitergeht, den zweiten Teil lesen muss.

Fazit:
Als Jugendbuch würde ich es jetzt nicht bezeichnen, aber es hat schon seine guten Seiten und das Lesen hat Spaß gemacht.

Veröffentlicht am 09.02.2018

Dear my blank

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...
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Wer von uns hat noch nie einen Brief geschrieben und sich dann doch nicht getraut in abzuschicken? Oder nie vorgehabt ihn abzuschicken, einfach nur weil es gut tut, sich alles von der Seele zu ...

Wer von uns hat noch nie einen Brief geschrieben und sich dann doch nicht getraut in abzuschicken? Oder nie vorgehabt ihn abzuschicken, einfach nur weil es gut tut, sich alles von der Seele zu schreiben.

Um genau solche Briefe geht es in dem tumblr-Blog "Dear My Blank" von der 16-jährigen Emily. Begonnen hat sie den Blog mit eigenen Briefen, doch der Erfolg gab ihr Recht und sie bekam jede Menge anonyme Briefe, welche sie auf ihrem Blog teilte.

Das Buch ist etwas ganz besonderes, jeder Brief ist für sich eine persönliche Sache. Die Gestaltung des Buches ist einfach sensationell, jede Seite in farbig illustriert, die Briefe sind in völlig verschiedenen Schriftarten gestaltet.
Es ist ein bisschen wie Tagebuch lesen, total spannend und teilweise auch echt witzig.

Das Buch hat mir ganz hervorragend gefallen und war mal was ganz anderes.

Veröffentlicht am 07.02.2018

Große Pferdeliebe

Wolkenherz - Die Spur des weißen Pferdes - Band 1
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Jola war die letzten zwei Jahre mit ihrem Vater in Neuseeland. Wieder zurück in Deutschland finden sie zwei auf dem Ginsterhof Unterschlupf.
Dort taucht eines Nachts ein weißes Pferd auf, welches sehr ...

Jola war die letzten zwei Jahre mit ihrem Vater in Neuseeland. Wieder zurück in Deutschland finden sie zwei auf dem Ginsterhof Unterschlupf.
Dort taucht eines Nachts ein weißes Pferd auf, welches sehr seltsam ist. Jola und Katie, die Tochter der Besitzer vom Ginsterhof, versuchen etwas über das gespenstische Pferd herauszufinden.


Die Geschichte gefiel Mikrofon der ersten Seite an, sie beginnt mit den typischen Problemen junger Mädchen. Sie mögen sich nicht, sind gemein zueinander, zicken rum ... aber am Ende finden sie zueinander. Es ist spannend geschrieben, die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und sympathisch. Es ist wie im Leben.
Dazu kommt die Liebe zu den Pferden, wie detailliert alles beschrieben ist.
Für mich einfach ein Pferdebuch nicht nur für Pferdeverrückte kleine Mädels, sondern für Jugendliche ab zwölf, dreizehn Jahren. Sehr gut zu lesen und einfach schön. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Jola, Katie, Niko und Wolkenherz ...

Veröffentlicht am 05.02.2018

Sexy Barmann

The Bartender (San Francisco Hearts 1)
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Whitney, von ihren Freunden Whit genannt, ist gerade bei dem Tiefpunkt angelangt. Sie ist fünfundzwanzig, arbeitslos, pleite und zu allem Überfluss eben wieder bei ihren Großeltern eingezogen. ...

Whitney, von ihren Freunden Whit genannt, ist gerade bei dem Tiefpunkt angelangt. Sie ist fünfundzwanzig, arbeitslos, pleite und zu allem Überfluss eben wieder bei ihren Großeltern eingezogen. Viel schlimmer kann es nicht kommen, denkt sie zumindest.
Aber, versetzt von ihrem Tinder-Date landet sie im Bett des verflucht heißen Barmanns und kann sich an nichts erinnern ...


Der Schreibstil ist genial, flüssig zu lesen und voller Ironie und Humor. Ich habe auf den ersten Seiten schon so gelacht. Die Protagonisten sind anschaulich beschrieben, es macht einfach Spaß zu lesen, was Whitney so alles widerfährt. Natürlich ist die Geschichte auf ein Happyend aus, aber der Weg dahin ist kurzweilig und sehr amüsant.

Da es sich um den Auftakt einer neuen Reihe handelt, freue ich mich schon darauf, mehr von Piper Rayne zu lesen.
Natürlich ist es keine hochtrabend Literatur, aber ein netter Zeitvertreib.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Es hat mich verwirrt

Leere Herzen
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Britta und ihr Geschäftspartner Babak führen gemeinsam eine Heilpraxis für gefährdete Selbstmörder. Dabei haben die beiden schon lange den Glauben an eine Zukunft verloren. In der es uns Menschen ...

Britta und ihr Geschäftspartner Babak führen gemeinsam eine Heilpraxis für gefährdete Selbstmörder. Dabei haben die beiden schon lange den Glauben an eine Zukunft verloren. In der es uns Menschen besser geht.
Brittas Welt kommt jedoch ganz schön ins wanken. Sie muss auf einmal ihr ganzes Leben neu überdenken. Sind Ihre Werte und Überzeugungen vielleicht doch nicht die richtigen?


Am Anfang steht das kleinbürgerliche Leben, das Britta doch führt im Fokus, das Leben, dass so gar nicht zu der desillusionierten und pragmatischen Britta zu passen scheint. Es kommt mir vor, als säße Britta auf einem verdammt hohen Ross, von dem sie nach unten schaut, zu Babak, zu Janina und ihrer Familie, von der sie doch behauptet, sie sei ihre beste Freundin.
Es hat auch fast einhundert Seiten gedauert, bis mir endlich klar wurde, was genau die Brücke macht und das hat mich dann doch etwas erschüttert.
Alles in allem gingen mir die, in schriftstellerischer Freiheit dargestellten Seitenhiebe ordentlich auf die Nerven. Zum Teil hatten sie was von Büttenreden.

Im Endeffekt war ich enttäuscht von dem Buch. Es war weder ein Roman, wie es auf dem Buchs steht, noch ein Politthriller, wie es mit angekündigt wurde. Es war, meiner Meinung nach, ein Buch, in dem sich die Autorin ihren Ärger von der Seele schrieb.
Also, mein Fall war das Buch nicht, oder ich habe es nicht verstanden ...