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Veröffentlicht am 02.04.2023

Süßer Auftakt

Internat Schloss Sommerberg – Fünf Pfoten retten Ferdinand Nuss
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Das Internat Schloss Sommerberg liegt idyllisch mitten in der Natur. Die vier Freunde Dalena, Finn, Lili und Anton gehen gerne im Internat zur Schule. Obwohl sie völlig unterschiedlich sind und ...

Das Internat Schloss Sommerberg liegt idyllisch mitten in der Natur. Die vier Freunde Dalena, Finn, Lili und Anton gehen gerne im Internat zur Schule. Obwohl sie völlig unterschiedlich sind und jeder sein eigenes Hobby hat, verstehen sie sich super und verbringen gerne Zeit zusammen. Als sie von bei einer Kröten-Rettungsaktion von einem Unwetter überrascht werden wachsen sie richtig zusammen.

Alleine schon das Cover ist so süß. Die Geschichte liest sich sehr einfach, dem Lesealter entsprechend. Dazu kommen noch Bilder , die durch zu dem Gelesenen passen und es zusätzlich unterstützen. Für geübte Leser ist es auch kein Problem das Buch selber zu lesen, es eignet sich aber auch sehr gut zum Vorlesen. Nebenbei lernen wir noch das ein oder andere über Natur und Umweltschutz Freundschaft und Zusammenhalt spielen eine große Rolle. Ein sehr gelungener Auftakt in eine (hoffentlich) Reihe. Uns hat es jedenfalls sehr viel Lesefreude gemacht.

Veröffentlicht am 29.03.2023

Die Vergangenheit nicht vergessen

Die letzte Erzählerin
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Ein Komet bedroht die Erde. Petra gelingt es zusammen mit ihrer Familie einen Platz auf dem rettenden Raumschiff zu bekommen. Dieses soll sie in eine bessere Zukunft bringen. Eigentlich war eine ...

Ein Komet bedroht die Erde. Petra gelingt es zusammen mit ihrer Familie einen Platz auf dem rettenden Raumschiff zu bekommen. Dieses soll sie in eine bessere Zukunft bringen. Eigentlich war eine Reise von gut achtzig Jahren geplant, aber etwas geht schief und Petra wacht fast 200 Jahre später wieder auf und alles ist ganz anders als vorhergesagt.

Die letzte Erzählerin ist ein Buch, welches mir sicher langer im Gedächtnis bleibt. Geschichten über Reisen in eine ferne Galaxie gab es schon mehrere, aber diese hat etwas besonderes. Zuerst einmal ein ganz zauberhaftes Cover, ein besondere Schreibstil, der mich sehr fesseln konnte und dann natürlich Petra, eine ganz wunderbare Protagonistin, die mich sehr berühren konnte.
Petra erzählt von der Erde, von ihren Ahnen, damit nichts vergessen wird. Das hat mich sehr berührt. Die Mischung aus Althergebrachten und Neuen macht es interessant und unterhaltsam. Ich kann Die letzte Erzählerin nur empfehlen, nicht nur für Kinder und Jugendliche.

Veröffentlicht am 29.03.2023

Sehr berührend

Die Bibliothek der Hoffnung
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1944 gab es in London ein stillgelegte U-Bahn Station in der viele Menschen Zuflucht vor dem Krieg suchten. Unter Tage fing das Leben weiter, es gab sogar einen Kindergarten, ein Theater und ...

1944 gab es in London ein stillgelegte U-Bahn Station in der viele Menschen Zuflucht vor dem Krieg suchten. Unter Tage fing das Leben weiter, es gab sogar einen Kindergarten, ein Theater und eine Bibliothek.
Clara und Ruby hatten unzählige Bücher gerettet und sorgen damit für Ablenkung vor dem grausamen Alltag.
Nach einer wahren Geschichte.

Ich fand die Zeit schon während meiner Schulzeit im Geschichtsunterricht sehr spannend und lese auch heute noch gerne Geschichte die einen wahren Hintergrund haben und gut recherchiert sind. Genauso ein Buch ist Die Bibliothek der Hoffnung. Eine bewegende Geschichte die mich sehr berühren konnte und mit Anekdoten nicht sparte. Die Gefahren und auch die Not der Menschen ist sehr gut nachempfunden aber nicht reißerisch. Clara und Ruby sind sehr sympathisch, haben das Herz am rechten Fleck und sind für die Menschen, denen schlimmes widerfahren ist eine echte Hoffnung. Eine sehr unterhaltsame, aber vor allem berührende Geschichte an die ich mich noch lange erinnern werde. Menschen, Frauen, wie Clara und Ruby braucht man in solch Situationen. Absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 28.03.2023

Erschreckende Zukunft

Equilon
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Jenna hat nur ein Ziel, nach New Valley zu kommen. Sie hat den Highscore geknackt, ist in Eine Milliarde aufgestiegen und bekommt die ersehnte Einladung der Privilegierten. In New Valley wurde ...

Jenna hat nur ein Ziel, nach New Valley zu kommen. Sie hat den Highscore geknackt, ist in Eine Milliarde aufgestiegen und bekommt die ersehnte Einladung der Privilegierten. In New Valley wurde Equiton entwickelt.
Dorian hingegen hat überhaupt kein Interesse an dem Highscore von Eine Milliarde. Er interessiert sich für andere Dinge. Dann trifft er auf die kleine Maggie, um die er sich fortan kümmert. Und Maggie hat sehr wohl mit dem ganzen zu tun.

Mich machte der Klappentext sehr neugierig, ich lese auch immer wieder gerne Dystopien, auch wenn es erschreckend ist.
Ein sehr guter Schreisbtil führt durch die spannende Geschichte, verschiedene Charaktere die doch eigentlich ein Ziel haben. Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt, von Jenna und Darian, wobei mir Darians Perspektive besser gefiel, sie war einfach spannender.
Die Geschichte konnte mich bis zum Schluss fesseln, auch oder gerade weil die Zukunft vorstellbar ist. Ein sehr gelungenes Buch, was mich total beeindruckt hat. Absolut empfehlenswert.

Veröffentlicht am 28.03.2023

Ein fantastisches Abenteuer

Waraka
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Furcht ist in Waraka allgegenwärtig. Es herrscht dir Angst, die Angst vor der großen Schlange und ihrem Hüter Skarf. Denn Angst bedeutet Macht. So soll auch Prinz Arkyn lernen Angst zu verbreiten. ...

Furcht ist in Waraka allgegenwärtig. Es herrscht dir Angst, die Angst vor der großen Schlange und ihrem Hüter Skarf. Denn Angst bedeutet Macht. So soll auch Prinz Arkyn lernen Angst zu verbreiten. Doch er will das nicht und macht sich mit seinem Seelentier auf die Flucht.
Er trifft auf Saga, die unterwegs ist das sagenumwobene Waraka zu finden und er schließt sich ihr an.

Ich kannte von dem Autor bisher nur seine Kinderbücher, die als Adventskalender erschienen sind und war schon sehr gespannt auf das Buch, das wohl jugendliche Leser ansprechen soll. Und es hat mir gefallen. Mich sprach das Cover schon total an und ich war sehr neugierig auf die Geschichte. Ein guter Schreibstil, die Spannung wird hochgehalten, man mag das Buch kaum aus der Hand legen. Die Welt in der Arkyn lebt ist einerseits sehr erschreckend, aber auch sehr spannend und fantasievoll beschrieben. Die Charaktere sind toll beschrieben, sehr sympathische und man begleitet sie gerne auf ihrem Abenteuer.
Für LeserInnen ab zwölf empfohlen, dem kann ich mich nur anschließen. Es ist wirklich großartig.