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Veröffentlicht am 19.01.2025

Ein Klassiker

Carmilla
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Ein abgelegenes Schloss in Österreich in dem ein Vater alleine mit seiner Tochter lebt. Dann kommt eines Nachts ein Kutsche und in der eine junge Frau, Carmilla. Laura möchte gerne mit Carmilla ...

Ein abgelegenes Schloss in Österreich in dem ein Vater alleine mit seiner Tochter lebt. Dann kommt eines Nachts ein Kutsche und in der eine junge Frau, Carmilla. Laura möchte gerne mit Carmilla befreundet sein, sie ist ihr von Beginn an ergeben. Während Carmilla immer stärker wird, wird Laura immer schwächer.


Zu Beginn dauerte es ein wenig, bis ich in die Story reingekommen bin, aber dann hat es mich schon gepackt. Ein Klassiker, der schon einige Male in Buchform erschien, angeblich schon vor Dracula.
Erzählt wird in Ich-Perspektive und ich brauchte lange bis ich erkannte wer Carmilla ist. Erst nach einem Drittel wurde die Geschichte lebendiger und spannender, das Carmilla ein Vampir ist, erfährt man sogar noch später. Vorher ist es eine Geschichte über ein einsames Mädchen, dass sich dringend eine Freundin wünscht. Mit heutigen Vampirbüchern nicht vergleichbar, aber dennoch eine lesenswerte Story.

Veröffentlicht am 19.01.2025

Monster und Magie

Tage einer Hexe
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Kosara ist eine Hexe und hat viel Übung mit dem Umgang mit den Monstern, die ihr in der Neujahrsnacht das Leben schwermachen. Um Magie zu wirken braucht sie ihren Hexenschatten und den hätte ...

Kosara ist eine Hexe und hat viel Übung mit dem Umgang mit den Monstern, die ihr in der Neujahrsnacht das Leben schwermachen. Um Magie zu wirken braucht sie ihren Hexenschatten und den hätte sie fast verspielt. Denn ein Monster, Zmey, ist auch für die Hexe nahezu unbesiegbar und Zmey hat jetzt Jagd auf Kosora eröffnet.


Zu Beginn tat ich mich ein wenig schwer mit der Story, wurde wohl von dem Cover und Klappentext ein wenig irregeleitet. Aber nach dann anfänglichen Schwierigkeiten kam ich dann doch gut rein und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Spannend, magisch und fesselnd war die Geschichte von Korsara und den Monstern. Zu Beginn gab es halt sehr viele Namen und Wesen, wie aber bei Fantasy üblich. Es muss ja erst eine Welt geschaffen werden.
Nach und nach wurden die Geheimnisse von Kosara aufgedeckt, auch das mit Zmey, ihrem größten Feind.
Ich fand es absolut lesenswert und es konnte mich sehr gut unterhalten. Auch wenn ich zu Beginn anderes erwartet hatte, hat es mir sehr gefallen.

Veröffentlicht am 17.01.2025

Unglaublich berührender Abschluss

Shine Like Midnight Sun (Strong Hearts 2)
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Band zwei einer Dilogie. Man sollte dringend Buch eins gelesen haben.

Rezension enthält Spoiler zu Band eins.

Lilly hat Island Hald über Kopf verlassen, sie konnte es Aron nicht verzeihen, ...

Band zwei einer Dilogie. Man sollte dringend Buch eins gelesen haben.

Rezension enthält Spoiler zu Band eins.

Lilly hat Island Hald über Kopf verlassen, sie konnte es Aron nicht verzeihen, das er sie in einer so wichtigen Angelegenheit angelogen hat, die ganze Zeit. Zurück zu ihren Eltern kann sie aber auch nicht,so landet sie völlig verzweifelt und immer noch voller Trauer auf Sylt bei ihrer Oma. Langsam erkennt sie das sie ihr Herz in Island gelassen hat, sowohl in dem Land als auch bei Aron und sie kehrt zurück.


Mich hat der erste Band schon so unglaublich berührt und ich konnte es kaum abwarten bis ich Buch zwei endlich in den Händen hielt. Und es ist genauso emotional, genauso zerstörend und hat mich von der ersten Seite an so berührt, es hat mich mitten ins Herz getroffen. Ich konnte so mit Lilly mitfühlen, aber auch das wunderschöne Setting von Island kam nicht zu kurz. Ich lachte, ich weinte, ich habe mitgefiebert. Alles in einer Dilogie, die mich sehr unterhalten aber auch emotional sehr berührt hat. Die Aurorin hat es einfach drauf. Absolute Leseempfehlung. Beide Bücher ein Highlight.

Veröffentlicht am 17.01.2025

Merle in Venedig

Dark Venice. Deep Water (Dark Venice 1)
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Merle macht gegen den Willen ihrer Eltern ein Auslandssemester in Venedig und hat prompt Probleme. Als sie ankommt wird ihre Unterkunft storniert, aber sie hat auch Glück. Sie lernt Giulia kennen, ...

Merle macht gegen den Willen ihrer Eltern ein Auslandssemester in Venedig und hat prompt Probleme. Als sie ankommt wird ihre Unterkunft storniert, aber sie hat auch Glück. Sie lernt Giulia kennen, die sie in Casa Nera unterbringen. Dort scheint es aber Geheimnisse zu geben. Und die hat Merle auch.


Venedig, die Stadt meiner Sehnsucht. Ich war dort schon, aber wie Merle in meiner Kindheit und viel ist nicht hängengeblieben, trotzdem fühlte ich mich in dem Setting wohl. Auch mochte ich Merle und Matteo, die die Geschichte aus wechselnder Perspektive erzählen. Beide haben ihre Geheimnisse, beide fühlen sich voneinander angezogen. Es ist spannend, es ist zum wohlfühlen, es ist unterhaltsam und auch ein bisschen romantisch. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne, es liest sich flott, die Kapitel sind so wunderbar kurz und man spürt in der Story ihre Liebe zu Venedig. Allerdings endet es mit einem sehr fiesen Cliffhänger, zum Glück erscheint bald das zweite Buch der Dilogie.

Veröffentlicht am 17.01.2025

Etwas langwierig

Das Buch der neuen Anfänge
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Jo hat sich nach einer längeren Beziehung von ihrem Freund getrennt, oder er von ihr. Um über diese Trennung hinwegzukommen, geht sie nach London, dort hilft sie ihrem Onkel in dessen Schreibwarengeschäft. ...

Jo hat sich nach einer längeren Beziehung von ihrem Freund getrennt, oder er von ihr. Um über diese Trennung hinwegzukommen, geht sie nach London, dort hilft sie ihrem Onkel in dessen Schreibwarengeschäft. Eigentlich hatte Jo ihr Leben ganz anders geplant, guter Job, Ehemann, Kinder, eine Familie. Nun steht sie in einem alten Schreibwarenladen und verkauft antiquiertes Material.


Ich war neugierig, ich mag Geschichte über Geheimnisse, über besondere Umstände im Leben. Aber hier habe ich mich echt schwer getan. Es zog sich, es kam keine rechte Stimmung beim Lesen auf. Ich fand Jo schwierigund auch ein wenig nervig. Ihre immer wiederholenden Erinnerungen an ihre langjährige Beziehung langweilten irgendwann nur noch, es war eine andauernde Wiederholung. Mir war es zu fad und zu langwierig und konnte mich einfach nicht wirklich unterhalten. Es blieb immer Mittelmaß.