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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2022

Jetzt alles offline

Wo kommen wir denn da hin (Der Offline-Opa 1)
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Günter ohne H hat ein Buch geschrieben.
Günter Habicht, 63, ehemaliger Busfahrer sorgt für seine Nachbarschaft. Oder soll man sagen, er überwacht sie?
Mit pendranter Genauigkeit wird überprüft ...

Günter ohne H hat ein Buch geschrieben.
Günter Habicht, 63, ehemaliger Busfahrer sorgt für seine Nachbarschaft. Oder soll man sagen, er überwacht sie?
Mit pendranter Genauigkeit wird überprüft wer was wo macht ...

Das Cover erinnert sehr an Renate Bergmann, die Online Omi. Was kein Wunder ist, ist es doch vom gleichen Autor, nur das er diesmal ein Offline Opi ist.
Stellenweise ist es sehr humorvoll, sehr witzig und auch sehr ehrlich, wenn auch total überspitzt. Manchmal ist es aber auch ein bisschen drüber, vor allem wenn er Sätze wie "das muss ich Sie jetzt mal sagen..." raushaut. Solche Grammatik ist wohl nur für eingefleischte lustig.
Humor ist eh Geschmackssache, jeder mag anderes. In gewissen Dosen ist das Buch ganz amüsant, ich konnte einige Male sehr lachen und habe mich gut amüsiert, aber wie bei der Omi wird es irgendwann auch langweilig.
Aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht... in diesem Sinne ist es unterhaltsam und kurzweilig.

Veröffentlicht am 17.01.2022

Ein großartiger Roman mit wahren Hintergrund

Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher
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Berlin in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Auf einem Ball lernt der Direktor des Ullsteinverlags die geschiedene Journalistin Rosalie kennen und verliebt sich. Als die beiden heiraten ...

Berlin in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Auf einem Ball lernt der Direktor des Ullsteinverlags die geschiedene Journalistin Rosalie kennen und verliebt sich. Als die beiden heiraten sorgt das fast für einen Skandal und den Brüdern von Franz passt das nicht und sie boykottieren die Ehe und Rosalie wo es nur geht. Aber zum Glück halten die Frauen zusammen und bieten der Männerwelt die Stirn.

Eine unglaublich berührende, packende und auch ermutigende Geschichte über die Macht der Frauen. Ich mag die Epoche sehr gerne, da in dieser Zeit die Frauen anfangen für sich einzustehen. Es gelingt der Autorin sehr gut die wahre Geschichte mit ein bisschen Fiktion in einen sehr lesbaren Roman zu verfassen. So erfährt man das ein oder andere der Ullstein-Familie und des Verlages und hat noch eine sehr unterhaltsame Geschichte mit interessanten und vielschichtigen Charakteren.
Für mich eine sehr gelungene Geschichte mit großem Unterhaltungswert.

Veröffentlicht am 05.01.2022

Sehr schön geschrieben

Regenglanz
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Alissa ist Kunststudentin und arbeitet nebenbei in einem Tattoostudio.
Simon ist Sportstudio und möchte sich ein peinliches Tattoo wegmachen lassen.
So treffen sich die beiden in dem Studio zum ...

Alissa ist Kunststudentin und arbeitet nebenbei in einem Tattoostudio.
Simon ist Sportstudio und möchte sich ein peinliches Tattoo wegmachen lassen.
So treffen sich die beiden in dem Studio zum ersten Mal.
Bei jedem Treffen knistert es mehr zwischen den beiden ...

Ich fand den Anfang schon total witzig und humorvoll, aber man spürte auch gleich die Anziehung der beiden. Aber am tollsten gefiel mir eindeutig die Oma.
Nun, eine besondere Liebesgeschichte mit einem etwas tiefgründigeren Hintergrund, sehr einfühlsam erzählt, sehr gur zu lesen, die Seiten flogen gerade zu dahin.
Die Story wird abwechselnd aus Sicht von Alissa und aus Sicht von Simon erzählt, jeder hat sein Päckchen zu tragen, gemeinsam sind sie aber Zucker.
Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, ein Feuerwerk der Emotionen, mal humorvoll, mal traurig, mal romantisch, alles ist vertreten und das hat mir besonders gut gefallen.

Veröffentlicht am 05.01.2022

Ein Roman mit Wohlfühlcharakter

Das Geheimnis des Bücherschranks
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Rebecka hat wenig Kontakt zu ihrer Familie und lebt alleine in Stockholm. Als ihre Großmutter krank wird, beschließt sie, zu ihr zu fahren, in ihre alte Heimat. Sie quartiert sich im Haus ihre ...

Rebecka hat wenig Kontakt zu ihrer Familie und lebt alleine in Stockholm. Als ihre Großmutter krank wird, beschließt sie, zu ihr zu fahren, in ihre alte Heimat. Sie quartiert sich im Haus ihre Großmutter ein.
Dort findet sie in einem alten Bücherschrank ein Tagebuch ihre Oma und erfährt einiges über deren Vergangenheit in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Ich mag Geschichten mit ZeitSprüngen sehr gerne. Hier haben wir dann noch gleich einen Perspektivwechsel. Die Gegenwart mit Rebecka, die Vergangenheit, genauer 1943, mit Anna, der Großmutter. Beide Zeitspannen sind sehr interessant, sehr gut zu lesen. Ein sehr angenehmer Schreibstil, man weiß auch immer, in welcher Zeit man sich befindet. Und natürlich eine sehr bewegende Geschichte.
Allerdings liegt hier der Schwerpunkt eindeutig auf der Liebesgeschichte und die ganze Judenverfolgung und das Krieggeschehen, sowie Rebeckas Vergangenheit spielen eher nur eine Nebenrolle. Dennoch ein sehr unterhaltsames und berührendes Buch. Mit hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 05.01.2022

Ein Kinderbuchschatz

Die Nelsons greifen nach den Sternen
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Amerika bereitet sich auf den Start des Space-Shuttles vor und alle warten gespannt. Nicht ganz so gespannt warten die Geschwister Fitch, Bird und Cash. Die haben ihre eigenen Probleme und plötzlich ...

Amerika bereitet sich auf den Start des Space-Shuttles vor und alle warten gespannt. Nicht ganz so gespannt warten die Geschwister Fitch, Bird und Cash. Die haben ihre eigenen Probleme und plötzlich sind sie sich näher als je zuvor ...

Ich war gleich von dem Cover fasziniert, auch die Kurzbeschreibung klang interessant. Als ich dann anfing zu lesen hatte mich das Buch total in seinen Bann gezogen. Eine ganz wunderbare Geschichte über ganz besondere Geschwister.
Der Schreibstil ist einfach zu lesen, die Schrift ist noch etwas größer und die Kapitel sind kurz und knackig. Aber dafür ist die Geschichte umso berührender und die Kinder verkörpern genau das, was ich in Kinderbüchern so gerne mag. Zusammenhalt, füreinander einstehen, einfach füreinander da sein und stark sein.
Die drei sind zwar völlig unterschiedlich haben aber eines gemeinsam. Ein gutes Herz.
Ich mochte die Geschichte sehr gerne, auch wenn sie etwas altmodisch daherkommt, da es ja in den achtziger Jahren spielt.
Mir hat es ganz großartig gefallen und ich kann es nur empfehlen.