Cover-Bild Die Nelsons greifen nach den Sternen
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 12.01.2022
  • ISBN: 9783423640893
  • Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Erin Entrada Kelly

Die Nelsons greifen nach den Sternen

Von der Jugendliteraturpreisträgerin
Beate Schäfer (Übersetzer)

Träume sind unendlich

Die USA fiebern dem Start des Spaceshuttles Challenger entgegen. Gleichzeitig besuchen drei Geschwister im US-Staat Delaware die 7. Klasse und sind auf ihren eigenen Umlaufbahnen unterwegs: Der zwölfjährige Fitch verbringt jeden Nachmittag mit Flipperspielen und kämpft gegen sein explosives Temperament. Bird, seine Zwillingsschwester, träumt davon, die erste Shuttle-Kommandantin der NASA zu werden. Und Cash droht, ein zweites Mal in der 7. Klasse durchzurasseln. Als die Raumfähre in den Himmel abhebt und sich die Katastrophe ereignet, verändert sich das Leben der drei und bringt sie auf unerwartete Weise zusammen, enger als je zuvor.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2022

Berührend, tiefgründig, wunderschön

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Da mich Erin Entrada Kelly mit ihren beiden Kinderromanen „Vier Wünsche ans Universum“ und „Charlotte & Ben“ komplett verzaubern konnte, stand für mich sofort fest, dass ich auch ihr neues Buch unbedingt ...

Da mich Erin Entrada Kelly mit ihren beiden Kinderromanen „Vier Wünsche ans Universum“ und „Charlotte & Ben“ komplett verzaubern konnte, stand für mich sofort fest, dass ich auch ihr neues Buch unbedingt lesen muss. Auf „Die Nelsons greifen nach den Sternen“ war ich wahnsinnig gespannt.

Es ist Januar 1986. Die drei Geschwister Bird, Fitch und Cash Nelson Thomas leben gemeinsam mit ihren Eltern in einer Kleinstadt im US-Staat Delaware und eigentlich sind die fünf eine ganz normale Familie. Für die drei Geschwister fühlt es sich allerdings nicht wie Familie an. Die Eltern zanken sich immerzu und kümmern sich nur recht wenig um ihre Kinder und auch das Verhältnis unter den Geschwistern ist kein wirklich enges. Außer ihrer Lehrerin für Naturwissenschaften und der Tatsache, dass sie alle drei in die siebte Klasse gehen, haben die drei nur wenig gemeinsam. Cash liebt Basketball, darf aufgrund seiner schlechten Noten aber nicht mehr in der Schulmannschaft spielen und droht ein zweites Mal in der 7. Klasse durchzufallen. Der 12-jährige temperamentvolle Fitch verbringt jeden Nachmittag damit, in der Spielhalle Major Havoc zu spielen und seine Zwillingsschwester Bird wünscht sich nichts mehr als die erste Shuttle-Kommandantin der NASA zu werden. Als das ganze Land dem Start des Spaceshuttles Challenger entgegen fiebert und schließlich der Tag kommt, an dem sich die Katastrophe ereignen wird, ändert sich das Leben der Geschwister und die drei werden völlig unerwartet zusammengebracht.

Dies war also mein drittes Buch von Erin Entrada Kelly und wie meine beiden vorherigen Werke aus ihrer Feder, so hat mich auch „Die Nelsons greifen nach den Sternen“ auf ganzer Linie überzeugen können. In meinen Augen ist der US-amerikanischen Autorin erneut ein beeindruckender Kinderroman ab 11 Jahren gelungen, der voller Tiefgang und vielschichtig ausgearbeiteter Charaktere steckt, zahlreiche wichtige Themen vermittelt und wunderschön geschrieben ist. Ich habe insgesamt eine zauberhafte Zeit mit den drei Geschwistern Bird, Fitch und Cash Nelson Thomas verbracht und kann jedem, der gerne nachdenkliche und berührende Kinderbücher liest, nur nahelegen die Geschichte der drei ebenfalls kennenzulernen.

In ihrem neuen Roman entführt uns Erin Entrada Kelly in eine Kleinstadt im US-Staat Delaware und unternimmt mit uns eine kleine Zeitreise ins Jahr 1986. Dass die Geschichte in den 80ern spielt, hat mich von Anfang an begeistern können. Ich selbst bin ich zwar in den 90er Jahren geboren, bin aber genauso wie die drei Geschwister mit Videos, Kassetten und ohne Handy und Internet groß geworden. Mich hat das Buch daher des öfteren an meine eigene Kindheit denken lassen und ziemlich nostalgisch gestimmt.
Die furchtbare Katastrophe, die dem Spaceshuttle Challenger damals widerfuhr, habe ich also nicht live mitbekommen und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir dieses geschichtliche Ereignis bisher nicht bekannt war. Dank „Die Nelsons greifen nach den Sternen“ wurde diese Wissenslücke in mir nun aber endlich gefüllt, wofür ich sehr dankbar bin.
Auch sonst habe ich hinsichtlich der Weltraum-Thematik viel aus diesem Roman mitnehmen können. Wunderbar verpackt in einer einfühlsam erzählten Familiengeschichte vermittelt das Buch eine Menge interessantes Wissen über den Weltraum, die NASA und Co. und obwohl ich mich dafür eigentlich nicht groß interessiere, habe ich die neuen Informationen ganz gebannt in mich aufgesogen.

Neben dem lehrreichen Aspekt hat mir das Buch auch viele emotionale Momente beschert, die mich tief berührt und teils auch aufgewühlt haben.
„Die Nelsons greifen nach den Sternen“ erzählt definitiv keine Gute-Laune-Story – die Geschichte befasst sich mit so einigen schwierigen Themen wie Konflikte und Disharmonie in der Familie, Einsamkeit, Vernachlässigung und Probleme in der Schule. Die Grundstimmung ist daher eine recht ernste, sie wird aber an keiner Stelle zu drückend. Ich zumindest habe sie niemals als zu schwer empfunden Mir hat die sanfte und kindgerechte Weise, mit der die Autorin die ernsthaften Dinge behandelt, ausgesprochen gut gefallen und auch mit der Art, wie sie sich mit den weiteren Themen auseinandersetzt, konnte sie bei mir punkten. Vor allem von der Veranschaulichung des geschwisterlichen Zusammenhalts bin ich richtig angetan.

Bird, Fitch und Cash – die drei Kinder könnten unterschiedlicher wohl nicht sein, sie besitzen aber alle drei ihre Besonderheiten und jeder von ihnen hat mit Problemen zu kämpfen. Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven der Geschwister erzählt, jeweils in der dritten Person, und da die Gefühls- und Gedankenwelten und Persönlichkeiten der drei mit viel Empathie und Echtheit dargestellt werden, kann man sich als Leserin jederzeit mühelos in sie hineinversetzen. Mir jedenfalls ist dies prima geglückt. Ich habe unsere drei Hauptprotagonisten sofort in mein Herz geschlossen und an vielen Stellen sehr mit ihnen mitgelitten. Vor allem mit Bird, in die ich mich am besten hineindenken konnte, habe ich sehr mitgefühlt. Ihren Wunsch nach einer heilen Familie, in der zusammen gegessen wird und in der man sich gegenseitig sagt, wie lieb man sich hat, habe ich nur zu gut nachvollziehen können. Mich hat es traurig gemacht, dass sich Bird so unglücklich zu Hause fühlt, aber mitzuerleben wie sie gemeinsam mit ihren Brüdern versuchen wird, etwas an der Familiensituation zu ändern, fand ich unheimlich schön. Mir hat es richtig das Herz erwärmt zu sehen, wie die Geschwister im Verlauf des Buches zusammenfinden, sich näherkommen und ihr Zusammenhalt zunehmend an Stärke gewinnt.

Der Fokus der Handlung liegt eindeutig auf der Entwicklung der Geschwister und dem Familienleben. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch für so manchen Leser
in etwas zu langatmig ist, da die Handlung sehr ruhig erzählt wird und insgesamt eher wenig Aufregendes passiert. Für Liebhaber*innen von spannungs- und actionreichen Büchern wird „Die Nelsons greifen nach den Sternen“ daher wahrscheinlich nichts sein.
Für mich jedenfalls kam beim Lesen keine Langeweile auf. Mich haben die Geschehnisse durchweg mitreißen und packen können, sodass ich das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt und innerhalb kurzer Zeit beendet habe. Es hat sich zudem hervorragend für mich lesen lassen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht, die Kapitel sind sehr kurz und die ständigen Sichtwechseln und gelegentlichen Zeichnungen von Bird gestalten das Leseerlebnis überaus abwechslungsreich. Was es mit Birds Zeichnungen auf sich hat, werde ich euch hier nur nicht erzählen, ich möchte schließlich nicht zu viel verraten. Nur so viel: Mir haben sie total gut gefallen, sie machen dieses Buch nur noch außergewöhnlicher und wundervoller.

Fazit: Erin Entrada Kelly ist mit „Die Nelsons greifen nach den Sternen“ ein weiterer ganz besonderer Kinderroman ab 11 Jahren gelungen, welchen ich jeden, egal ob Jung oder Alt, nur ans Herz legen kann. Das Buch erzählt eine so tolle Geschichte über viele wichtige Themen, es ist bewegend, tiefgründig und einfach einzigartig, mir hat es großartige Lesestunden bereiten können. Von mir gibt es von 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Die Challenger Tragödie.

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Das Buchcover ist sehr schön! Man sieht alles Nelson-Kinder und die Farben sind sehr harmonisch. Da muss man einfach sofort drin blättern und diese Geschichte entdecken!

Die preisgekrönte amerikanische ...

Das Buchcover ist sehr schön! Man sieht alles Nelson-Kinder und die Farben sind sehr harmonisch. Da muss man einfach sofort drin blättern und diese Geschichte entdecken!

Die preisgekrönte amerikanische Autorin entführt ihre jungen Leser in das Jahr 1986. Die USA fiebern dem Start des Spaceshuttles Challenger entgegen. Ein Ereigniss, dass die Welt in Atem hielt und erschütterte, angesichts der Tragödie.

Das Buch beginnt am 1. Januar 1986 und endet mit dem Unglück. Die Geschichte ist in Kapitel gefasst, die Tage vor dem Start. Diese wiederum geben jeweils Einblicke in das Leben der drei Geschwister. Sie haben eine angenehme Länge, die sich gut lesen lässt ohne zu überfordern.

Man erfährt viel über Bird, Fitch und Cash, ihre Wünsche und Träume, ihre Sorgen und Nöte. Sie haben alle einzigartige Charaktere und sind sehr authentisch.
Ein eher ruhiges Buch, dass gerade dadurch begeistert und einen nicht mehr loslässt. Sie spannende Themen Weltraum und Astronauten gekonnt verbunden mit alltäglichen Teenagerproblemen, Familie und Zusammenhalt!!!

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Veröffentlicht am 01.02.2022

Zusammenhalt

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Im Buch „Die Nelsons greifen nach den Sternen“ von Erin Entrada Kelly geht es um die Familie Nelson Thomas bei denen jedes einzelne Familienmitglied seine eigenen Umlaufbahn hat.

In dem Buch geht es um ...

Im Buch „Die Nelsons greifen nach den Sternen“ von Erin Entrada Kelly geht es um die Familie Nelson Thomas bei denen jedes einzelne Familienmitglied seine eigenen Umlaufbahn hat.

In dem Buch geht es um die 3 Geschwister Fitch, Bird und Cash. Jeder der drei hat seine eigenen Probleme und Ansichten und doch irgendwie wollen alle drei das gleiche. Die Eltern sind für die Kinder keine große Untersetzung sie sind mit sich Selbst beschäftigt und eher damit beschäftigt sich zu Streiten als für die Kinder und ihre Probleme da zu sein. Alle 3 gehen in die gleiche Schule und haben dort alle in Ihren Klassen bei Ms. Salonga Unterricht. Diese hat bei allen das gleich Thema, das auch das ganze Land beschäftigt der Start des Space-Shuttles Challenger. Jeder der drei ist das Thema anders wichtig, doch als das Unglück passiert beim Start der Challenger ändert sich für die drei alles und sie kommen sich näher als sie je gedacht hätten.

Dieses Buch ist sehr schön, locker und leicht geschrieben, durch die Ich-Erzähler Schreibweise aus Sicht der Geschwister fühlt man sich sofort verbunden. Es spiegelt die Alltagsprobleme der Jugendlichen die unterschiedlicher nicht sein können. Es geht um Freundschaft, Anerkennung, Liebe, Gefühle, Träume und der Wunsch nach Geborgenheit. Der Leser lernt aber auch viel über den Weltraum und die Astrologie. Jedes Kapitel ist mit dem Namen aus dessen Sich es grade geschrieben ist und einen Zusatz überschrieben, das eine auf das was kommt schon einstimmt.

Ich fand dieses Buch sehr schön zu lesen und habt mich gut in die 3 Charaktere hineinversetzten könne und wurde auch an das ein oder andere Problem meiner Jugend erinnert.
Ich kann es den Jungen Lesern nur ans Herz legen, denn es mach auch Mut, denn alles kann sich ändern.

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Veröffentlicht am 23.01.2022

Alles kann zum Guten werden

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Rezension „Die Nelsons greifen nach den Sternen (Reihe Hanser)“ von Erin Entrada Kelly



Meinung

Ob kleine oder große Herzen. Ein jeder kennt die Faszination des Weltraums. Auch ich bin immer noch ...

Rezension „Die Nelsons greifen nach den Sternen (Reihe Hanser)“ von Erin Entrada Kelly



Meinung

Ob kleine oder große Herzen. Ein jeder kennt die Faszination des Weltraums. Auch ich bin immer noch von ihr betroffen und so stand schnell für mich fest, dass ich dieses Jugendbuch lesen muss.

Wir befinden uns in meinem Geburtsjahr, 1986, in einer US amerikanischen Kleinstadt. Dort leben die zwölfjährige Bird, ihr Zwillingsbruder Fitch und der ein Jahr ältere Cash.

Die Geschichte erzählt die Hintergründe, sowie deren Explosion, der Challenger Raumfähre. Gerade in diesem Punkt gab es einige höchst interessante Informationen, die ich gebannt in mich aufsog.

Neben der großen Weltraum Thematik stehen aber auch übliche Teenager Probleme auf dem Programm. Die Autorin ist durch ihren einfühlsamem und sensiblen Stil sehr gut darauf eingegangen und man konnte sich nur zu lebhaft in die Teenager hineinfühlen.

Besonders die Entwicklung der drei Geschwister empfand ich als sehr authentisch und ehrlich. Wie sie unerwartet enger zusammenkommen und vor allem was sie erleben, hat mich von Beginn an begeistert und fasziniert.

Auch wenn junge Leser sich vielleicht gar nicht für die unendlichen Weiten da draußen interessieren, so ist dieses Buch in seinen Themen wichtig und bedeutend. Deshalb kann ich uneingeschränkt eine Empfehlung aussprechen.


Fazit

„Die Nelsons greifen nach den Sternen“ vermittelt interessantes und überraschendes Wissen rund um den Weltraum und die Raumfähre Challenger. Neben dieser Thematik finden sich aber auch Punkte zum täglichen Leben junger Teenager. In seinem Gesamtbild ist dies ein wichtiges, faszinierendes Werk, welches mich rundum begeistern konnte und teilweise sogar erstaunte.



💖💜💖💜💖 5/5 Herzen

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Veröffentlicht am 13.01.2022

Drei Geschwister mit eigenen Problemen und Träumen 1986

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Drei Geschwister im Teenageralter haben jeder für sich ihre eigenen Träume und Probleme. Wir befinden uns im Jahre 1986 in Amerika, und während die Eltern der drei ihre Eheprobleme haben und es ständig ...

Drei Geschwister im Teenageralter haben jeder für sich ihre eigenen Träume und Probleme. Wir befinden uns im Jahre 1986 in Amerika, und während die Eltern der drei ihre Eheprobleme haben und es ständig zu Streitigkeiten kommt, ist es auch das Jahr, in dem der Start der Challenger in den Weltraum geplant wird. Die 12jährige Bird, das Mädchen der Familie, träumt davon Astronautin zu werden, doch ihr Selbstvertrauen wird immer wieder erschüttert,ebenso wie ihre Brüder dies auch erleben.
Die Autorin lässt mich von Anfang an teilhaben an dem Alltag der Familie, in dem sie die einzelnen Geschwister abwechselnd aus deren Sicht in der Ich-Perspektive erzählen lässt. Ich kann mich gut in die einzelnen Geschwister hineinversetzen und erhalte dadurch ein sehr komplexes Bild aus der Familie und der Schule. Ich mag den Schreibstil, der die Persönlichkeit der einzelnen Geschwister unterstreicht und die Themen, ob es um Selbstzweifel, Ängste und Träume sowie erste Liebe und Mobbing auch in der Schule geht, sowie Familinkonflikte, die in der Teenagerzeit häufig vorkommen.
Sehr gelungen finde ich, dass die Autorin ihren Protagonisten Hoffnung macht und somit der angepeilten Leserschaft im gleichen Alter ebenso.
Fünf Sterne

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