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Veröffentlicht am 16.04.2025

Neue Geschichten in altbekannten Welten

Ruinen der Elfen
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Im Schatten Simyalas ist der Auftakt einer neuen High Fantasy Dilogie, die in der Welt der Phileasson Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus spielt. Beide Reihen sind von der Fantasy-Welt des Pen & ...

Im Schatten Simyalas ist der Auftakt einer neuen High Fantasy Dilogie, die in der Welt der Phileasson Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus spielt. Beide Reihen sind von der Fantasy-Welt des Pen & Papers „Das Schwarze Auge“ inspiriert, doch seid beruhigt: ihr müsst weder Phileasson noch DSA kennen, um diese Reihe zu lesen 🫶🏼

Ein paar Events basieren zwar stark auf Ereignissen der Phileasson Saga, da die Dilogie aber komplett für sich allein steht, wird alles was ihr wissen müsst, auch hier erklärt.

Vom Stil her hat es mich definitiv ein wenig an Hennens Bücher erinnert - was aber durchaus etwas positives ist, denn seine Bücher liebe ich.

Im Schatten Simyalas lässt nicht lange auf sich warten und startet die Handlung direkt spannend mit sehr interessanten Charakteren und Wesen.

Es gibt hier zwei Handlungsstränge denen wir folgen und ich muss sagen, dass mir wirklich beide gleichermaßen gut gefallen haben und auch keiner davon schwächer war - was mMn selten vor kommt. Die Charaktere und Settings der Handlungsstränge sind sehr verschieden, wodurch man ganz verschiedene spannende Abenteuer begleitet.
Eine Skaldin und eine Diebin im Norden, eine halbwegs magische Scharlatin, ein Halb-Elf und ein suspekter Adliger Mensch in einer westlich angehauchten Welt.

Die Geschichte hier hat mir schon wirklich gut gefallen, auch wenn viel davon eher noch aufbauend und einleitend gewirkt hat. Doch man merkt hier schon, was im nächsten Teil auf einen zukommen könnte und ich habe das Gefühl, dass es da nochmal richtig abgeht - worauf ich mich schon sehr freue. Ich bin gespannt, wie die Wege unserer verschiedenen Protagonisten zusammen finden werden.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Genauso bezaubernd wie Band 1

ACHSANIA
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Ich mochte den ersten Teil von Achsania schon wirklich gerne und Teil 2 steht dem definitiv in nichts nach.

Die Geschichte beginnt fließend dort, wo der erste Teil aufgehört hat und befasst sich mit dem, ...

Ich mochte den ersten Teil von Achsania schon wirklich gerne und Teil 2 steht dem definitiv in nichts nach.

Die Geschichte beginnt fließend dort, wo der erste Teil aufgehört hat und befasst sich mit dem, was viele Geschichten sonst auslassen: was passiert, wenn der Böse besiegt wurde?

Auf dem Weg von Selena und den Geeinten, in Achsania eine gleichberechtigte Demokratie aufzustellen, müssen sie sich vielen Intrigen, Hindernissen und Feinden stellen, denn nicht jedem schwebt dieselbe Zukunft für Achsania vor.

Nicht nur Selena sondern auch die anderen Charakteren bekommen eine glaubhafte Erscheinung und Entwicklungen, die zu ihnen passen. Man kann ihre Entscheidungen verstehen und ihre Gefühle deutlich spüren. Alina nimmt einen in Achsania nicht nur auf eine spannende, sondern auch auf eine emotionale Reise mit.
Sie hat einen so wundervollen poetischen Erzählstil, der einen tief in der Geschichte versinken und mit den Charakteren mitleben lässt.

Wie auch in Achsania 1 gab es auch hier wieder die Zwischenkapitel, die uns einen zusätzlichen Einblick in die Gedanken bekannter und unbekannter Personen geben. Durch diese Einblicke abseits von der Protagonistin Selena, erlangt man ein noch viel tieferes Verständnis für das Geschehen und die Motivationen der anderen Charaktere.

Das Ende hat mich wirklich sehr neugierig zurückgelassen und ich bin gespannt, ob uns noch mehr aus Selenas Leben erwartet.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Nicht ganz so spannend wie erhofft

Ghost Station
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Ich bin normalerweise kein großer Horror-Fan, aber wenn ich eins mag, dann ist es SciFi Horror.

Die Prämisse von S. A. Barnes neuem Buch klang auch ziemlich spannend und genau nach dem, was ich mag.

Grundsätzlich ...

Ich bin normalerweise kein großer Horror-Fan, aber wenn ich eins mag, dann ist es SciFi Horror.

Die Prämisse von S. A. Barnes neuem Buch klang auch ziemlich spannend und genau nach dem, was ich mag.

Grundsätzlich hat es mir auch gut gefallen, S. A. Barnes erzeugt hier eine mysteriöse und unheimliche Stimmung in einem ziemlich interessanten Setting.

Allerdings ist der Weg dorthin wirklich sehr langsam und lange passiert eigentlich nicht so viel. Stattdessen fokussiert sich die Geschichte zunächst auf die Protagonistin Ophelia, ihre Familiengeheimnisse und Probleme. Für den Aufbau vielschichtiger und glaubhafter Charaktere ist das natürlich nichts schlechtes, hat mMn in einem doch eher kurzen Buch zu viel Raum im Vergleich zur Handlung eingenommen.
Auch hatte ich mit Ophelia das ein oder andere Problem, auch wenn sie mir sympathisch war. Das Problem lag eher darin, dass es mir sehr unlogisch vorkam, dass die Person, die als quasi Psychologin dorthin geschickt wird, selbst eigentlich die ist, die am meisten Hilfe braucht, sich sehr unprofessionell verhält und teils auch manipulieren lässt.

Insgesamt war mir das Buch einfach etwas zu wenig. Ich würde es grundsätzlich trotzdem empfehlen, gerade auch Leuten, die vielleicht mal in das Genre rein schnuppern wollen.
Für mich hätte es aber einfach mehr Handlung, mehr Psycho-Spielchen und mehr Gruselfaktor geben können. Das alles wurde kurz aufgebaut und angerissen, aber eben nicht ausgereizt, weshalb der Horror-Aspekt hier mich eben nicht so abgeholt hat, wie bei anderen Büchern im Genre.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Gelungener Abschluss

The Book of Life - Das Buch der Nacht
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Vor kurzem habe ich den letzten Band der All Souls Trilogie beendet und er hat mir definitiv am besten gefallen.
Zwar ist der Kritikpunkt des sehr langsamen Erzähltempos und des Auschweifens der Geschichte ...

Vor kurzem habe ich den letzten Band der All Souls Trilogie beendet und er hat mir definitiv am besten gefallen.
Zwar ist der Kritikpunkt des sehr langsamen Erzähltempos und des Auschweifens der Geschichte auch hier wieder etwas gegeben, es hat mich hier aber noch weniger gestört, als in den vorherigen Bänden.

Hier ging es diesmal direkt spannend los, die Handlung wurde endlich bedrohlicher und die Zeit langsam knapp, was für einen stetigen Spannungsbogen gesorgt hat.

Während der Fokus der vorherigen Bände eher auf dem tiefgehenden historischen Wissen lag, geht es hier mehr in die Wissenschaft, was mir persönlich sehr gefallen hat. Die logischen und wissenschaftlichen Hintergründe der verschiedenen Wesen, ihrer Fähigkeiten und wie sie zueinander stehen fand ich wirklich interessant und sogar besser, als dieses sonst einfach mysteriös paranormale, bei dem die Andersartigkeit einfach hingenommen wird.

Die ganze Auflösung und wie letztendlich alles zusammenhängt, fand ich sehr gelungen und vor allem Dianas Weg und ihre Entwicklung haben mir sehr gefallen.

Allerdings muss ich sagen, dass für mich mit dem Ende der Trilogie auch Ende mit diesem Universum ist. Trotz ein paar Kritikpunkten hat es mich gut unterhalten, dennoch habe ich aktuell nicht wirklich Interesse am Spin-Off über Marcus und Phoebe. Vielleicht lese ich irgendwann mal Black Bird Oracle, um noch ein wenig mehr über Dianas und Mathews Zukunft zu erfahren, aber ansonsten bin ich erstmal glücklich damit, wie diese Trilogie geendet hat.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Mehr als nur ein Thriller

Der Gott des Waldes
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Der Gott des Waldes ist kein klassischer, gehetzter, blutvergießender Thriller, sondern eine Geschichte, die durch die verschiedensten Schicksale einzelner Personen zusammen gewebt wird.

Trotz der ständig ...

Der Gott des Waldes ist kein klassischer, gehetzter, blutvergießender Thriller, sondern eine Geschichte, die durch die verschiedensten Schicksale einzelner Personen zusammen gewebt wird.

Trotz der ständig wechselnden Perspektiven kann man der Geschichte gut folgen und auch jeder der Charaktere wird wirklich vielschichtig aufgebaut. Neben dem Mystery/Thriller Aspekt der verschwundenen Kinder ist Der Gott des Waldes nämlich vor allem auch ein Gesellschaftsroman, der sich mit Themen wie Machtmissbrauch, Klassenznterschieden, Familienverhältnissen und vielem mehr beschäftigt.

Um das gesamte Bild zu verstehen, begleiten wir die Charaktere durch mehrere Zeitebenen und erfahren so mehr über beide Vermisstenfälle. Die Charaktere, ihre Persönlichkeiten und Intrigen haben das Buch für mich definitiv ausgemacht, aber auch der Mystery Aspekt kommt hier nicht zu kurz und war wirklich spannend, mit einer Auflösung die ich nicht von Anfang an geahnt hätte.

Es ist ein Buch, wie ich es vorher so noch nicht gelesen habe und von meiner Seite aus eine große Empfehlung

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