Profilbild von jublo

jublo

Lesejury Star
offline

jublo ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit jublo über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2022

Eine mitreißende Geschichte über den vielleicht gefühlvollsten Shipley!

Was niemand von uns weiß - Burlington University
1

Sarina Bowen – Was niemand von uns weiß (Burlington University 3)


Eine mitreißende Geschichte über den vielleicht gefühlvollsten Shipley!


Meine Meinung / Bewertung:
Anfangs war ich ein wenig verwirrt, ...

Sarina Bowen – Was niemand von uns weiß (Burlington University 3)


Eine mitreißende Geschichte über den vielleicht gefühlvollsten Shipley!


Meine Meinung / Bewertung:
Anfangs war ich ein wenig verwirrt, da ich Kieran Shipley nicht sofort zuordnen konnte. Doch nachdem sich geklärt hatte, dass er der Cousin der „True North“-Shipleys ist, konnte ich mich ganz und gar auf die Geschichte einlassen.
Diese dreht sich um einen jungen Mann, dessen Familie ihn als Farmer sieht, der eine Frau an seiner Seite braucht. Kieran hingegen fühlt sich Farm und Familie gegenüber zwar verpflichtet, würde jedoch lieber studieren. Und wenn er auf jemanden ein Auge werfen würde, dann auf einen Mann – was aber niemand weiß.
Man merkt recht schnell, dass Kieran ein tiefgründiger Charakter ist. Er hat das Herz am rechten Fleck und nimmt sich selbst zugunsten seiner Familie zurück. Kein Wunder, dass er bei diesem täglichen Schauspiel oft mürrisch rüberkommt. Vielleicht fühlt er auch einfach zu viel, um alleine damit klarzukommen.
Es wird noch schlimmer, als Roderick Waites im Ort auftaucht. Er war auf der gleichen Schule wie Kieran und weiß als einziger davon, dass Kieran wie er selber sich von Männern angezogen fühlt.
Roderick stellt einen sanfteren und zeitgleich selbstbewussten Gegenpart zu Kieran dar. In erster Linie aus dem Grund, dass er im Gegensatz zu Kieran mit sich und seinen Gefühlen im Reinen ist und sich entschieden hat so zu leben, wie es für ihn gut ist.
Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten war für mich von Anfang an spürbar – selbst als Kieran noch versucht hat, nichts mit Roderick zu tun zu haben.
Je mehr Kieran sich mit sich selber beschäftigt, um so mehr ändert sich sein Verhalten. Er ist weniger mürrisch. Zwar freut es mich zu lesen, dass er das Positive nun mehr annimmt, allerdings geschah mir die Wandlung an manchen Stellen zu schnell und zu extrem. Ein absolut introvertierter Mann wird nicht von heute auf morgen zu einer Plaudertasche.
Aber das ist eigentlich auch das Einzige, was mir an der Charaktergestaltung nicht gefallen hat. Im Übrigen hat die Autorin es gewohnt überzeugend geschafft eine wundervolle Geschichte zu schreiben, in der man auf bekannte Charaktere aus vorangegangenen Büchern gibt.
Das Buch hätte für seine Story, für seine Charaktere und seinen Schreibstil fünf Sterne verdient. Allerdings kann ich die ihm nicht geben, da mich eine Sache doch etwas stört: Das Buch gehört zur „Burlington University“ Reihe. Und auch wenn der Klappentext verrät, dass Kieran dort gerne studieren würde – ergo dort nicht studiert – war mir der Bezug zu der Universität zu gering, um als Collegeroman durchzugehen. Bei dem Reihentitel darf man schon ein gewisses Maß an Collegeszenen erwarten.

Mein Fazit:
Mitreißende Geschichte über zwei junge Männer, die vermeintlich an verschiedenen Punkten im Leben stehen und in der Hoffnung vereint sind, ihr Glück zu finden.
Mit einem anderen Reihentitel gäbe es volle Sternenzahl.


Sterne: 4 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2022

Fantastische moderne Göttergeschichte!

A Touch of Darkness
0

Scarlett St. Clair – A Touch of Darkness (Hades & Persephone, Band 1)


Fantastische moderne Göttergeschichte!


Meine Meinung / Bewertung:
Ich lese nicht mehr so viel Fantasy wie früher. Doch der Klappentext ...

Scarlett St. Clair – A Touch of Darkness (Hades & Persephone, Band 1)


Fantastische moderne Göttergeschichte!


Meine Meinung / Bewertung:
Ich lese nicht mehr so viel Fantasy wie früher. Doch der Klappentext von „A Touch of Darkness“ hat sofort mein Interesse geweckt. Denn ich liebe Storys über Hades und Persephone.
Persephone ist eine Studentin. Doch nicht nur das. Sie ist auch die Göttin des Frühlings. Hades ist der Gott der Unterwelt und bekannt dafür Menschen durch Wetten an sich zu binden. Auch Persephone findet sich plötzlich in der unangenehmen Lage wieder einen Vertrag mit Hades geschlossen zu haben. Die Erfüllung scheint für sie unmöglich, ist es ihr doch bislang noch nie gelungen eine Pflanze zum Blühen zu bringen – sehr zur Enttäuschung ihrer göttlichen Mutter.
Im Laufe der Geschichte, in der Persephone versucht in der Unterwelt Leben zu erwecken, treffen wir auf weitere Gottheiten, die den ein oder anderen Ratschlag für Persephone haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Fantasy-Aspekt zwar allgegenwärtig war, jedoch so gekonnt als etwas quasi Alltägliches in die Geschichte eingebunden wurde, dass er der Geschichte genug Raum ließ.
Im Vordergrund stehen eindeutig Persephone und Hades. Zwei Vertragspartner, die viel vom jeweils anderen lernen können – auch über sich selbst.
Persephone als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte nachempfinden wie sie sich fühlt und was sie beschäftigt. Doch noch besser gefallen hat mir Hades. Sein Charakter ist um einiges vielschichtiger als es auf den ersten Blick scheint bzw. als die Gesellschaft meint.
Ich muss leider gestehen, dass ich anfangs Probleme hatte in die Geschichte reinzufinden. Für mein Empfinden gab es viel zu viele Kommata. Ob diese stets notwendig waren, mag ich nicht zu beurteilen. Für mich verlief der Start dadurch etwas unrund.
Daher war ich sehr froh, als sich diese Problematik endlich erledigt bzw. ich mich daran gewöhnt hatte. Denn die Geschichte und die verschiedenen Botschaften, die ich ihr entnommen habe, hat und haben mich wirklich überzeugen können. Es ist eine Geschichte über Macht, über Respekt, über elterlichen Druck und über gesellschaftliche Erwartungen – um nur einige Aspekte zu nennen.
Etwas schade fand ich es daher, dass je besser sich Hades und Persephone verstanden der Gesprächsanteil der beiden sich verringerte bzw. dessen Inhalt sich verlagerte.

Mein Fazit:
Die Autorin hat es gekonnt geschafft, den Hades-und-Peresphone-Mythos in eine moderne Geschichte zu verwandeln!
Aufgrund der verschiedenen Kritikpunkte habe ich mich bei der Bewertung in Sternen dieses Mal sehr schwer getan. Ich habe viel überlegt und war letztlich bei 4 Sternen gelandet. Doch irgendwie war ich damit nicht glücklich, da insbesondere Hades mehr verdient hat. Daher gibt es doch volle Sternenzahl für eine moderne Göttergeschichte, in der fraglich ist, wer der Böse ist.



Sterne: 5 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2022

Wenn Co-Elternschaft mehr zeugt als „nur“ ein Kind

Boston Belles - Rake
0

L.J. Shen – Boston Belles (4). Rake


Wenn Co-Elternschaft mehr zeugt als „nur“ ein Kind


Meine Meinung / Bewertung:
Dass die Cover der Paperback-Ausgaben der Boston Belles Reihe einfach traumhaft sind, ...

L.J. Shen – Boston Belles (4). Rake


Wenn Co-Elternschaft mehr zeugt als „nur“ ein Kind


Meine Meinung / Bewertung:
Dass die Cover der Paperback-Ausgaben der Boston Belles Reihe einfach traumhaft sind, dürfte den meisten bereist bekannt sein – immerhin handelt es sich um Band vier der Reihe. Meiner Meinung nach kann man die Bücher unabhängig voneinander lesen.
Emmabelle kannte ich schon als Nebencharakter der vorangegangenen Bücher. Jetzt steht sie selber im Mittelpunkt: eine moderne junge Frau, die weiß, was sie will und welchen Einsatz sie dafür zu leisten bereit ist. Aufgrund Geschehnisse in der Vergangenheit steht ihr der Sinn nicht nach Liebe. Allerdings wird sie auch nicht jünger und so kommt bei ihr der Wunsch nach einem Kind auf. Dies erzählt sie Devon, mit dem sie mal eine schöne Zeit hatte. Er bringt sich selber als potentieller Vater ins Spiel und schon bald unterhalten die beiden sich ernsthaft darüber gemeinsam ein Kind zu bekommen – ohne in einer Beziehung miteinander zu sein.
Diese Thematik finde ich persönlich sehr interessant. Das Buch greift damit den aktuellen Zeitgeist auf, bei dem die Gesellschaft sich mit der Frage beschäftigen muss, ob es für eine Familie wirklich immer eine mit einem Mann verheiratete Frau bedarf.
Dass Emmabelle in der Lage ist ihren Kinderwunsch derart klar zu äußern und sich damit zu befassen, wie dieser Wunsch Realität werden kann, zeugt von einem starken Charakter.
Devon hatte es daher etwas schwerer neben Emmabelle zu bestehen. Und auch wenn mich Emmabelle mehr überzeugen konnte, so war mir Devon doch nicht unsympathisch. Die Last, die als Erbe eines britischen Adeligen auf ihm lastet, bringt seine eigenen Schwierigkeiten mit sich, hätte ich für die Geschichte aber nicht immer gebraucht.
Leider konnte mich die Story in seinem letzten Drittel nicht wirklich überzeugen. Es wurde für mich doch etwas arg verworren, sodass ich ganz genau aufpassen musste was gerade geschieht und womit das in Verbindung steht.

Mein Fazit:
Tolle und moderne Thematik der Co-Elternschaft, die leider durch zu viele Nebenschauplätze etwas in den Hintergrund rückt.


Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2022

Tu das, was DICH glücklich macht!

The Feeling Of Forever
0

Yvy Kazi – The Feeling of Forever (St. Clair Campus, Band 3)


Tu das, was DICH glücklich macht!


Meine Meinung / Bewertung:
„The Feeling of Forever“ ist der dritte Band der St.-Clair-Campus-Reihe. Die ...

Yvy Kazi – The Feeling of Forever (St. Clair Campus, Band 3)


Tu das, was DICH glücklich macht!


Meine Meinung / Bewertung:
„The Feeling of Forever“ ist der dritte Band der St.-Clair-Campus-Reihe. Die vorangegangenen Bücher habe ich (noch) nicht gelesen. Ich hatte jedoch nicht das Gefühl, dass ich dadurch Schwierigkeiten mit der hiesigen Geschichte bekommen habe. Vielmehr ist es so, dass ich durch ein paar Andeutungen auf Geschehnisse oder Verhaltensweisen in der Vergangenheit neugierig auf Band eins und zwei geworden bin.
Wie bei so manch anderer an einer Universität spielenden Geschichte geht es um zwei junge Erwachsene, die dabei sind, sich selbst zu finden.
Da wäre zum einen Penelope. Stellt sie sich mit ihrem Nachnamen vor, denkt jeder sofort an ihren reichen und erfolgreichen Vater. Es ist sehr schwierig aus dessen Schatten herauszutreten, zumal Penelope sich ihren Eltern fügt. Ich habe es so empfunden, als ob Penelope im Schatten lebt. Ihre Familiengeschichte lastet schwer auf ihr und sie weiß nicht damit umzugehen.
Zum anderen wäre da Cameron, dessen Familiengeschichte ihn auch prägt, ist er doch jung Vater geworden und versucht nun Unileben, Footballstipendium und Kindererziehung unter einen Hut zu bringen. Dass ihn das überfordert sollte keine Überraschung sein.
Mir hat es sehr viel Freude bereitet zu lesen wie Penelope und Cameron sich anfreunden und nach und nach Vertrauen zueinander fassen. Doch ihr Glück hat bei den Gegenspielern, die beide aus ihrer Familie bzw. Vergangenheit mit sich bringen, schlechte Karten. Beide haben bislang ganz unterschiedliche Leben gelebt und doch hatten sie es beide bisher nicht leicht. Das Buch hat mich auf verschiedene Weisen angesprochen. So gab es ein paar Stellen, die mein Herz berührt haben. In anderen Szenen hat mich die tiefere Botschaft des Buches berührt. Ein guter Gegenpol zu eher ernsteren Themen waren da die Szenen mit Camerons Tochter Lucy. Diese lassen mich dann auch darüber hinwegsehen, dass mir das Ende ein bisschen zu konstruiert war.

Mein Fazit:
Ein gelungenes Buch, das einem vor Augen führt, dass man sich selber nicht aus dem Blick verlieren war. Wenn man immer nur das tut, was andere glücklich macht, findet man selbst kein Glück.


Sterne: 4 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2022

Neues Cover für überzeugende Rockstar-Romance

Kein Rockstar für eine Nacht
0

Kylie Scott – Kein Rockstar für eine Nacht (Stage Dive 1)


Neues Cover für überzeugende Rockstar-Romance


Meine Meinung / Bewertung:
Das Cover ist neu, die Geschichte nicht.
Worum geht’s? Evelyns Leben ...

Kylie Scott – Kein Rockstar für eine Nacht (Stage Dive 1)


Neues Cover für überzeugende Rockstar-Romance


Meine Meinung / Bewertung:
Das Cover ist neu, die Geschichte nicht.
Worum geht’s? Evelyns Leben wird plötzlich auf den Kopf gestellt, als sie nach einer Nacht in Las Vegas feststellen muss, dass sie mit David, einem berühmten Popstar verheiratet ist. Auch David hatte sich den Morgen anders vorgestellt und so kann man sagen, dass die Stimmung mehr als angespannt ist.
Es gibt viel zu regeln und zu überlegen. Wie passt die junge Studentin in das Leben des Rockstars und umgekehrt?
Die Antwort auf diese Frage(n) zu lesen, hat mir sehr viel Freude bereitet. Dies lag insbesondere an Evelyns Charaktergestaltung. Die Protagonistin war für mich sehr authentisch. Sie macht eine Entwicklung durch. Und – was mir am besten gefallen hat – sie betet ihrer Rockstar-Ehemann nicht augenblicklich an.
Dessen Rockstar-Leben bringt einige Nachteile mit sich, die das Buch nicht verschweigt. Generell würde ich sagen, dass die Stimmung im Buch ein wenig gedrückt ist. Doch vermutlich gerade deswegen kamen die Gefühle für mich besonders gut rüber.
Zum neuen Cover muss ich leider sagen, dass es mich nicht wirklich überzeugen kann. Es ist mir persönlich zu hell und seicht für die Geschichte. Die Farben umgekehrt, sprich schwarzer Hintergrund und starke Farben als Kontrast, hätte ich mir besser vorstellen können.

Mein Fazit:
Rockstar-Romance, die mit Gefühlen und einer starken Protagonistin überzeugen konnte.


Sterne: 4 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere