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Veröffentlicht am 27.10.2025

Eine Vision und ein Schicksal

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Velvet ist eine talentierte Dämonenreiterin, die sich immer wieder in gefährliche und chaotische Situationen wiederfindet. Als sie plötzlich in einer Vision das Sterben von verschiedenen Göttern sieht, ...

Velvet ist eine talentierte Dämonenreiterin, die sich immer wieder in gefährliche und chaotische Situationen wiederfindet. Als sie plötzlich in einer Vision das Sterben von verschiedenen Göttern sieht, muss sie mit ihrem Exfreund zusammenarbeiten, um die Götter retten zu können. Doch welche Ziele verfolgt Kash? Kann Velvet ihm wirklich trauen?

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Dunkel, mit Neoneinflüssen und mit tollen Zeichnungen. Auch der Farbeschnitt und die Buchklappen sind sehr schön und gefallen mir richtig gut.
Der Schreibstil von Julia Dippel war zuerst etwas ungewohnt. Die Autorin schreibt sehr Temporeich, mit vielen Wendung und Informationen. Zu Beginn bin ich gar nicht richtig mitgekommen und hatte das Gefühl, dass mir der Kontext fehlt.
Das Buch spielt in unserer Welt, zusätzlich gibt es aber auch das Reich der Götter, in der Kash lebt.

Velvet dagegen lebt als Dämonenreiterin in der USA und geht dort auf Einsätze um Dämonen zu eliminieren. Die taffe, selbstsichere und sarkastische junge Frau liebt es zu kämpfen und macht am liebsten ihr eigenes Ding.
Dass sie zu Verhinderung des Göttersterbens mit ihrem Exfreund Kash zusammenarbeiten muss, findet sie mehr als schlecht.
Aber auch der gut vernetzte und undurchschaubare Göttersohn ist nicht begeistert von der Aussicht, Velvet wieder in seiner Nähe zu haben.
Doch die beiden arbeiten gut zusammen und kommen dem Ziel gemeinsam näher.

Ich mag es, wie ihre Vergangenheit in die Handlung eingebunden wird. So konnte ich gut nachvollziehen, weshalb sich die beiden nicht mehr mögen und was hinter der Trennung steckt.
Ich fand die Aufarbeitung sehr gelungen und auch den weiteren Verlauf ihrer Beziehung.
Das Misstrauen ist nicht unbedingt gerechtfertigt und es ist für beide schwer über die Vergangenheit hinwegzukommen, auch wenn die Anziehung noch immer vorhanden ist.
Die gemeinsame Mission fand ich unterhaltsam und auch immer wieder witzige, besonders die Auftritte von Monty.

Aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass mir die Arbeit der Dämonenreitern und die Welt der Götter zu wenig erklärt wurde.
An manchen Stellen fiel es mir deshalb schwer, Dinge einzuordnen und Zusammenhänge zu erkennen. Für mich wären mehr Details hilfreich gewesen.

Das Ende war überraschend und der Cliff Hanger sehr gelungen.
Ich habe die letzten Kapitel sehr gemocht und freue mich schon auf den zweiten Band!

Mein Fazit:
Eine Dämonenreiterin und ein Göttersohn, allein diese spannende Kombination verspricht ein tolles Romantasy Buch!
Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht, ich hätte mir aber noch weiter Details und Erklärungen gewünscht, um die Handlung noch besser verstehen zu können.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Antarktis und Pinguine ergibt Liebe

The Penguin Paradox
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Emerie darf in die Antarktis um dort Pinguin Forschung über das Partnerschaftsverhalten zu schreiben. Doch leider ist auch Beckett dort, der Technologe, den wie gar nicht leiden kann. Doch in der Zeit ...

Emerie darf in die Antarktis um dort Pinguin Forschung über das Partnerschaftsverhalten zu schreiben. Doch leider ist auch Beckett dort, der Technologe, den wie gar nicht leiden kann. Doch in der Zeit dort stellt sich heraus, dass Emerie Beckett völlig falsch eingeschätzt hat. Finden nicht nur die Pinguine zusammen sondern auch sie?

Meine Meinung:
Das Cover und der Farbeschnitt sind toll gestaltet und gefallen mir richtig gut. Die beiden Personen auf dem Cover sind zusammen mit den Pinguinen sehr süß.
Aber noch besser gefällt mir allerdings der Schreibstil von Greta Milan.
Sie schafft es innerhalb von wenigen Seiten, den Protagonisten Leben einzuhauchen und sie interessant zu machen. Gretas Schreibstil ist humorvoll und angenehm, ich wollte gar nicht aufhören zu lesen.

Emerie ist eine sympathische und intelligente junge Veterinärmedizinerin, die Forschung an Pinguinen betreibt.
Dass sie nun in die Antarktis darf, ist ein Glücksgriff zumindest wenn man davon ansieht, dass der Technologe Beckett das Forschungsteam leitet und sie diesen nicht leiden kann.
Beckett dagegen kann nicht verstehen, was Emerie gegen ihn hat und der clevere, empathische Techniker normalerweise mit jeder Person zurecht kommt.

Ich fand die Spannung zwischen den beiden sehr interessant und vor allem die kleinen Streits waren unterhaltsam. Die Emerie sind Beckett sind sehr gegensätzlich, was dazu führt, dass es immer wieder zu Missverständnissen kommt. Während Emerie zu Beginn nichts hinterfragt, ändert sich das in Laufe der Handlung.
Mir hat es gut gefallen, dass Beckett Emerie aus ihrem Schneckenhaus herauslocken und sie richtig kennenlernen möchte. Ich habe direkt gemerkt, dass es ihm ernst ist und er sich auf sie einlässt. Emerie dagegen glaubt nicht an die Liebe, was es ihr erschwert, Bindungen einzugehen. Aber Beckett lässt nicht, das fand ich toll umgesetzt, den es hat ihn trotzdem nicht aufdringlich wirken lassen.

Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn es ein bisschen zu viel Drama war. Das hätte es für mich nicht gebraucht.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte über die Liebe, Pinguine und das aufbauen von Bindungen. Emerie und Beckett sind ein interessantes Paar, das mir tolle Lesestunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Kann es ein Happy End geben?

Not in My Book
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Es gibt nichts, das Rosie mehr mag als Liebesromane und diese zu schreiben. Ganz im Gegensatz zu ihrem Kommilitonen Aidan, der diesem Genre gar nichts abgewinnen kann. Doch als sie gezwungen sind gemeinsam ...

Es gibt nichts, das Rosie mehr mag als Liebesromane und diese zu schreiben. Ganz im Gegensatz zu ihrem Kommilitonen Aidan, der diesem Genre gar nichts abgewinnen kann. Doch als sie gezwungen sind gemeinsam ein Buch zu schreiben vermischt sich nicht nur Klassische Literatur mit Liebesromanen, sondern auch Rosies leben mit dem von Aidan. Gibt es auch für sie ein Happy End?

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet und gemeinsam mit dem Farbeschnitt kommt sofort herbstliche Stimmung auf.
Der Schreibstil von Katie Holt ist sehr angenehm und sie hat ein großes Talent für Rivals to Lovers.

Rosie ist eine fleißige, sarkastische und liebevolle Studentin, die ihren Master in New York macht. Das ihr dabei Aidan im Weg steht und alles kritisiert stört sie extrem.
Denn für Aidan gibt es nur Klassische Literatur und das lässt der leicht versnobte, insichgekehrte Student Rosie immer wieder spüren.

Ich liebe ihren Schlagabtausch und wie sehr mich diese Szenen zum Lachen gebracht haben.

Die Handlung ist aus Rosies Sicht geschrieben und es wird schnell klar, dass sie Aidan sehr gerne mag und es ihm nicht anders zeigen kann. Auch umgekehrt scheint es so.
Doch die beiden können nicht darüber sprechen, sondern integrieren ihre Gefühle in das gemeinsame Buch.
Das Buch nimmt einen großen Raum ein und es werden viele Passagen vor und im Kapitel abgebildet. Das hat mir sehr gut gefallen und perfekt zur Handlung gepasst.

Rosie und Aidan als paar mag ich auch sehr gerne, auch wenn Rosie eine kleine Drama Queen ist und einige Situationen überdramatisiert. Aber sie entwickelt sich weiter, wird offener und reflektierter. Auch Aidan geht aus sich heraus und schafft es, vertrauen zu Rosie aufzubauen.

Das Studium und die herbstliche Stimmung in New York wurden toll eingebunden und das habe ich sehr geliebt.

Das Ende war leider nicht ganz so nach meinem Geschmack, es ging mir zu schnell und war übertrieben. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch im herbstlichen New York und viel Buchliebe. Rosie und Aidan haben mir gut gefallen, das war Rivals to Lovers vom feinsten!

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Ein Ehevertrag mit aber

Die büchersüchtige Braut des Earls
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Amelia will eigentlich nur in Ruhe ihre Bücher schreiben, doch ihr Andrew, der Earl of Longley Avancen macht, ändert sich alles.
Doch mit einem Ehevertrag können beide ihre Ziele erreichen. Mit Amelias ...

Amelia will eigentlich nur in Ruhe ihre Bücher schreiben, doch ihr Andrew, der Earl of Longley Avancen macht, ändert sich alles.
Doch mit einem Ehevertrag können beide ihre Ziele erreichen. Mit Amelias Mitgift kann Andrew die Finanzierung seiner Familie sichern, doch ist es wirklich nur eine Zweckehe?

Meine Meinung:
Das Cover ist passend gestaltet und gefällt mir gut. Der Titel hätte etwas besser gewählt werden können, für mich passt er nicht ganz zur Handlung.

Amelia ist eine sympathische, clevere und etwas zurückgezogene Frau, deren Familie Geld aber keinen Titel hat.
Genau das Gegenteil trifft auf Andrew zu, dessen Berater den Earl in den Ruin getrieben hat.
Doch der empathische, weitsichte Mann lässt sich davon nicht abhalten und sieht in der Hochzeit mit Amelia seine Rettung.
Ich mag es, wie die beiden immer mehr zu einander finden und wie sie sich auf den jeweils anderen einlassen.
Allerdings gibt es viele Missverständnisse und Andrew ignoriert diese lieber, als mit Amelia zu sprechen. Das hat mich sehr gestört und nahm irgendwann überhand.

Das Ende war mir zu viel Drama und es gab zu viele offene Themen, doch der Epilog hat mich ein bisschen besänftigt.

Mein Fazit:
Eine süße Geschichte mit viel Drama und Misskommunikation, was irgendwann überhand genommen hat.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Die Hexe und der Dämon

Spookily Yours
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Die Hexe Willow will eigentlich nur in Ruhe in ihrem Café arbeiten, als ein schwarzer Kater in ihr Leben gestolpert kommt.
Als sie herausfindet, dass Damien eigentlich gar kein Kater sondern ein Dämon ...

Die Hexe Willow will eigentlich nur in Ruhe in ihrem Café arbeiten, als ein schwarzer Kater in ihr Leben gestolpert kommt.
Als sie herausfindet, dass Damien eigentlich gar kein Kater sondern ein Dämon ist, löst sie seinen Fluch und lernt ihn näher kennen. Doch Damien verfolgt seine eigenen Ziele, kann Willow ihm trauen?

Meine Meinung:
Ich liebe das bunte und herbstliche Cover und den dazu passenden Farbeschnitt. Die Grafik passt perfekt zu Willow und Damien und gefällt mir sehr.
Der Schreibstil von Jennifer Chapman ist angenehm zu lesen, aber auch etwas flach und mit einigen Wiederholungen.

Willow ist eine empatische junge Frau, die sehr zurückgezogen lebt und keine großen Ambitionen hat.
Als Damien, der freundliche und kluge Dämon auftaucht, bringt er alles durcheinander.
Er hat einen Auftrag von seinem Bruder erhalten und soll dessen Braut in die Unterwelt bringen. Doch eigentlich merkt er schnell, dass ihm Willow wichtiger ist als sein Auftrag.
Mir hat seine Entwicklung gut gefallen, denn ich habe gemerkt, wie ernst er die Situation nimmt und Willow nichts vormacht.

Was ich dagegen sehr schade fand, war das Willow sich überhaupt keine Gedanken gemacht und scheinbar nicht selbstbestimmt gehandelt hat. Es kam keine Tiefe in die Handlung und die spicy Szenen Namen irgendwann überhand.

Das Ende war in Ordnung, aber hat mich etwas enttäuscht zurück gelassen. Einiges an Potential wurde verschenkt, aber die herbstliche Stimmung hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:
Leider etwas zu flach und ohne Spannung. Trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen und mochte besonders die Herbst Vibes.

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