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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Nicht mein Fall

Die Flüsse von London
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Peter ist ein Londoner Constable und als sich herausstellt, dass er eine Begabung für Magie hat, wird er kurzerhand von Thomas Nightingale unterrichtet. Seine Aufgabe: einen toten Schauspieler aufhalten, ...

Peter ist ein Londoner Constable und als sich herausstellt, dass er eine Begabung für Magie hat, wird er kurzerhand von Thomas Nightingale unterrichtet. Seine Aufgabe: einen toten Schauspieler aufhalten, der London in Angst und Schrecken versetzt.
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Das ganze Buch ist aus der Perspektive von Police Constable Peter geschrieben, aber ich muss gestehen, dass ich ihn nicht besonders sympathisch fand. Er ist wahnsinnig ich-bezogen und beschwert sich viel. Auch die Darstellung der unterschiedlichen Frauenfiguren hat mir nicht so recht gefallen. Sie haben entweder wie reine Plotelemente gewirkt oder waren als Love Interest gedacht. Der Weltenbau ist sehr cool gestaltet, besonders die vielen lebendigen Flüsse von London haben mir super gut gefallen. Der Kriminalfall, der mit Peters Hilfe gelöst werden soll, ist unglaublich kompliziert aufgebaut und es gibt mehr als nur eine Stelle, die nicht ganz logisch wirkt. So liest sich ein Großteil der Handlung leider recht konstruiert. Der Schreibstil war sehr angenehm.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Weinerliche Protagonistin

Dark Syrup – Das Aroma von Rauch und Honig
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Seit ihrem Unfall und den verlorenen Kräften versteckt sich Hexe Rosa im Café Honigmond und verlässt sich auf die Kräfte ihrer drei Flaschengeister. Doch dann verschwindet Bea, die Besitzerin und ebenfalls ...

Seit ihrem Unfall und den verlorenen Kräften versteckt sich Hexe Rosa im Café Honigmond und verlässt sich auf die Kräfte ihrer drei Flaschengeister. Doch dann verschwindet Bea, die Besitzerin und ebenfalls Hexe, spurlos.
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Rosa konnte mich als Protagonistin leider nicht wirklich überzeugen. Sie war zwar im Grunde recht sympathisch, aber anstatt sich aufgrund ihrer Probleme mit Lösungen auseinanderzusetzen, hat sie lieber den Kopf in den Sand gesteckt und sich deswegen beschwert. Ihre Flaschengeister fand ich da deutlich interessanter, ihre Persönlichkeiten wirken deutlich ausgearbeiteter und gerade ihren Wunsch nach Freiheit konnte ich sehr gut nachvollziehen. Das absolute Highlight für mich war aber auf jeden Fall das Café Honigmond, die Atmosphäre war wirklich schön beschrieben. Die Handlung ist interessant geschildert, aber gerade der Teil mit der Lovestory wirkt ein wenig unnötig. Der Schreibstil war sehr schön zu lesen und ich fand auch, dass Hamburg als Handlungsort toll gewählt ist.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Super witzig

Erwachsen werd ich (vielleicht) später
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Die kurzen Comics zeigen Szenen, die vielen jungen Erwachsenen, vor allem Frauen, sicherlich bekannt vorkommen.
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Die Skizzen sind schwarzweiß gehalten und sehr minimalistisch, aber die Protagonistin in ...

Die kurzen Comics zeigen Szenen, die vielen jungen Erwachsenen, vor allem Frauen, sicherlich bekannt vorkommen.
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Die Skizzen sind schwarzweiß gehalten und sehr minimalistisch, aber die Protagonistin in ihrem gestreiften Pulli sowie weitere Figuren sind gut zu erkennen und zu unterscheiden. Jeder Comic hat nur vier Panels, aber das reicht vollkommen aus, um die unterschiedlichen Szenen perfekt darzustellen. Ich wurde eigentlich von allen prima abgeholt und habe mich sehr amüsiert gefühlt, aber am meisten haben mich die Comics über die Periode begeistert. Viele Szenen sind unglaublich witzig und vor allem wunderbar nachvollziehbar. Ich freue mich auf jeden Fall über weitere Comicbände.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

True Crime aus Ermittlerperspektive

Cold Cases
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Der ehemalige Mordermittler und Cold-Case-Spezialist Helmut Eigner berichtet von seinen interessantesten Fällen und wie sich die Polizeiarbeit im Laufe der Jahre verändert hat.
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Bücher aus Ermittlerperspektive ...

Der ehemalige Mordermittler und Cold-Case-Spezialist Helmut Eigner berichtet von seinen interessantesten Fällen und wie sich die Polizeiarbeit im Laufe der Jahre verändert hat.
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Bücher aus Ermittlerperspektive finde ich immer besonders interessant, weil es mir so vorkommt, als würde somit direkt an der Quelle der Informationen sitzen. Helmut Eigner spricht nicht nur über die Cold Cases, sondern gibt auch Einblicke in die Polizeiarbeit und wie sich über die Jahre hinweg der Umgang mit so lange zurückliegenden Fällen verändert hat. Dabei wurde er überraschend persönlich und hat seine Meinung immer wieder gut begründet vertreten. Besonders interessant und vor allem beruhigend zu hören ist, wie viele Fälle zumindest aus polizeilicher Sicht dank neuer Techniken gelöst werden können. Von den beschriebenen Fällen kannte ich tatsächlich keinen bisher und so war es für mich besonders spannend, wie diese doch noch aufgeklärt wurden. Frustrierend ist aber natürlich, wenn Täter nicht mehr verurteilt werden können. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Wichtige Themen

The Defender
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Brooklyn ist die Tochter des Coaches und der Charm der Spieler prallt an ihr ab. Doch als Vincent gestalkt wird, nimmt sie ihn bei sich auf und die Spannung zwischen ihnen kocht hoch, als sie eine Wette ...

Brooklyn ist die Tochter des Coaches und der Charm der Spieler prallt an ihr ab. Doch als Vincent gestalkt wird, nimmt sie ihn bei sich auf und die Spannung zwischen ihnen kocht hoch, als sie eine Wette eingehen. Aber eine Beziehung ist absolut verboten.
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Wie auch der erste Band ist das Buch aus den wechselnden Perspektiven von Brooklyn und Vincent geschrieben und nachdem man sie schon als Nebencharaktere kennt, habe ich mich gefreut, dass die beiden jetzt ihre eigene Geschichte bekommen haben. Brooklyn und Vincent sind unglaublich sympathisch und ihre dauerhaft anhaltenden Neckereien sind total witzig zu lesen. Man merkt aber, dass es beiden schwerfällt, früher zuzugeben, dass da mehr zwischen ihnen ist. Ich finde es toll, dass so ein wichtiges Thema wie Stalking angesprochen wird und auch wie hilflos sich Vincent als Betroffener fühlt. Genauso wichtig sind Brooklyns Schwierigkeiten mit ihrem distanzierten Vater und die Beziehung zu ihrer narzisstischen Mutter. Von Anfang bis Ende war das Buch super spannend und ich freue mich schon auf den dritten Band. Wie erwartet war auch der Schreibstil toll zu lesen.

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