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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2018

spannender & aufregender, stimmiger Abschluss

Der Glanz der Dunkelheit
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Achtung: 4. Band der Reihe, inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern vorhanden

Mit Glanz der Dunkelheit sind die Chroniken der Verbliebenen nun komplett. Obwohl aufgrund der Teilung wohl extra fürs Deutsche ...

Achtung: 4. Band der Reihe, inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern vorhanden

Mit Glanz der Dunkelheit sind die Chroniken der Verbliebenen nun komplett. Obwohl aufgrund der Teilung wohl extra fürs Deutsche ein Übergang zwischen Band 3 und 4 geschrieben wurde, fand ich den Einstieg etwas holprig. Wie schon bei den Vorgängern sind die Rückblicke sehr knapp, aber hier fühlte ich mich auf den ersten Seiten noch mehr allein gelassen. Es sind so viele Figuren, diverse Intrigen und Pläne, dass es nicht so leicht ist, sich alle Details zu merken und sofort wieder hineinzufinden.
Nach ersten Anlaufschwierigkeiten – es werden letztlich doch so viele kleine Fetzen eingestreut, dass ich das meiste zuordnen konnte – konnte mich die Geschichte dann wieder packen.
Die wechselnden Ich-Perspektiven werden beibehalten.

Lia steht eine schwierige Aufgabe bevor. Sie will ihr Königreich retten und die Verräter entlarven. Doch wer steht eigentlich wirklich auf der Seite der Verräter? Mal wohlüberlegt, mal spontan-impulsiv stellt sich Lia ihren Gegnern, wobei so mancher über seine Rolle zu täuschen versucht, sodass es im Verlauf immer wieder neue Wendungen gibt.

Über die Reihe hinweg hat Lia eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Zwar habe ich sie auch am Anfang nie als schwach empfunden, aber die Verantwortung, die sie sich zum Teil selbst auferlegt hat, fordert sie über ihre Grenzen hinaus. Sie ist an den Aufgaben gewachsen. Und auch, wenn sie immer wieder Momente des Zweifels erlebt und ihre aufgewühlten Gefühle sie umzuhauen drohen, verliert sie das Ziel nicht aus dem Blick. Sie ist einfach die geborene Königin.

Aber auch die anderen Charaktere – Kaden, Rafe, Pauline – sind an den Ereignissen gewachsen. So unterschiedlich sie auch sind und wie viele Differenzen es zwischenzeitlich gab, sind sie vor allem als Team zusammengerückt und stehen füreinander ein.

Ich war zu Beginn skeptisch, wie all die begonnene Handlungsstränge und aufgebauten Konflikte zu einem gemeinsamen Ende finden sollen. Nachdem Lia die Truppen des Komizars gesehen hat, scheint die Situation aussichtslos. Der Angriff kann jederzeit erfolgen. Dadurch ist die Handlung durchweg spannend, die Gefahr ist jederzeit greifbar und die Figuren suchen fieberhaft nach einem Ausweg, wie sie die Bedrohung noch abwenden können. Die Zeit sitzt ihnen im Nacken, sodass man auch als Leser stetig mitfiebert, was als nächstes passieren mag. Vorbereiten und warten, planen und hoffen, Intrigen spinnen und aufdecken. Immer wieder wechseln sich temporeiche Passagen mit ruhigeren Momenten ab. Es wird dramatisch, actionreich, gefühlvoll und auch wieder sehr blutig.

Das Ende hat mit gut gefallen und schließt diese überwiegend spannende und aufregende Reihe gelungen ab.

Fazit
Die letzte große Schlacht gegen eine eigentlich unüberwindliche Streitmacht steht Lia, Kaden und Rafe bevor. Ich hatte keine richtigen Erwartungen, in welche Richtung sich die Handlung wirklich entwickeln könnte, sodass mich all die Wendungen und Überraschungen durchweg fesseln konnten. Die Handlung um die facettenreichen, sympathischen Hauptfiguren ist voller Spannung, Dramatik und Gefühl. Das Ende lässt nur wenige Fragen offen. Für mich – abgesehen vom etwas schwierigen Einstieg – ein perfekter, sehr abwechslungsreicher Abschluss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Handlung
  • Spannung
Veröffentlicht am 26.03.2018

regt zum Nachdenken an, konnte mich aber nicht richtig fesseln

Für immer ist die längste Zeit
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Maddy ist vom Dach der Bibliothek gesprungen. Nun blickt sie von oben auf ihre Familie und sucht nach einer neuen Frau für ihren Mann und einer Mutter für ihre 17-jährige Tochter. Eve und Brady hingegen ...

Maddy ist vom Dach der Bibliothek gesprungen. Nun blickt sie von oben auf ihre Familie und sucht nach einer neuen Frau für ihren Mann und einer Mutter für ihre 17-jährige Tochter. Eve und Brady hingegen versuchen verzweifelt herauszufinden, warum Maddy so unzufrieden war, dass sie den Freitod gewählt hat. Dabei erhalten beide einen ganz neuen Blick auf ihr Leben.

Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz leicht. Anfangs fand ich den Schreibstil etwas umständlich, zu stelzig und unrund. Mit der Zeit hatte ich mich aber eingelesen und bin auch mit den drei wechselnden Ich-Perspektiven gut zurechtgekommen.
Maddy nimmt dabei eine Beobachterrolle ein. Aus einer Art Zwischendimension schaut sie auf ihre Familie und versucht Einfluss auf deren Handeln zu nehmen. Da sie teilweise Gedanken hören kann, bekommt der Leser einen zusätzlichen Blick auf die Figuren, die sie beobachtet, und einige Eindrücke von Maddys Sicht auf das Geschehen sowie Erinnerungen aus ihrem Leben.
Ich bin kein gläubiger Mensch und fand Maddys Position und die Beschreibungen, was mit ihrer Seele bzw. ihrem Geist weiter passiert, teilweise etwas eigenwillig.
Brady arbeitet unglaublich viel, sodass er nach Maddys Tod erkennen muss, wie wenig er von dem Familienleben mitbekommen hat. Anfangs fand ich ihn nicht sonderlich sympathisch, allerdings macht er einen ziemlichen Wandel durch.
Auch Tochter Eve mochte ich anfangs nicht. Sie wirkt extrem zickig, allerdings reagiert sie damit nur auf ihr Umfeld, das so tut, als müsste nach dem Selbstmord ihrer Mutter ihr eigenes Leben ganz normal weiterlaufen. Schnell zeigt sich, wie der Tod ihrer Mutter Eve aufwühlt und auch sie macht im Verlauf eine Veränderung durch durch.

Dieser Wandel ist es letztlich auch, der mir an dem Buch gut gefallen hat. Alle drei Figuren blicken auf ihr bisheriges Leben. Dabei stellen besonders Eve und Brady fest, dass sie teilweise aneinander vorbeigelebt haben, wenig auf die Wünsche der anderen geachtet haben. Sie hinterfragen alltägliche Handlungen und machen dabei deutlich, was für einen Unterschied es machen kann, wenn man sich nur ein paar Minuten Zeit nimmt, beispielsweise über das alljährliche Geburtstagsgeschenk ein wenig nachzudenken.
Auch der unterschiedliche Umgang mit der Trauer war interessant zu beobachten.

Ansonsten konnte mich die Geschichte aber nicht so richtig packen. Es passiert nicht wahnsinnig viel. Über weite Strecken plätschert die Handlung einfach so vor sich hin. In der zweiten Hälfte werden soar noch neue Handlungsstränge begonnen und flüchtig abgearbeitet, die letztlich gar nichts zum Geschehen beitragen. Spannung kommt nicht auf. Zwar deutet sich an, dass einige Figuren Geheimnisse haben, doch die Auflösung kommt nach vielen kleinen Hinweisen dann auch nicht mehr überraschend, sodass auch das Ende – wie auch das ganze Buch – nicht sonderlich spektakulär ist.

Fazit
Wichtige Gedanken, die zum Nachdenken über das eigene Leben und kleine Gesten des Alltags anregen, durchziehen das Buch. Die Entwicklung, die die Figuren im Umgang mit ihrer Trauer und der Erkenntnis, was sie in der Vergangenheit anders hätten machen können, durchmachen, ist ganz interessant zu beobachten. Leider zieht sich die Handlung aber insgesamt und das Ende kommt letztlich auch nicht mehr überraschend.

Veröffentlicht am 04.03.2018

witzige Erzählweise, aber zäher Inhalt

Lieber Daddy-Long-Legs
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Jerusha, die sich selbst Judy nennt, wächst im Waisenhaus auf. Ein unbekannter Spender ermöglicht der 18-jährigen das College. Das Einzige, was er verlangt, sind regelmäßige Briefe über ihren Studienfortschritt. ...

Jerusha, die sich selbst Judy nennt, wächst im Waisenhaus auf. Ein unbekannter Spender ermöglicht der 18-jährigen das College. Das Einzige, was er verlangt, sind regelmäßige Briefe über ihren Studienfortschritt. Und so schreibt und schreibt sie dem Mann, der Mr Smith genannt werden möchte, ohne jemals eine Antwort zu erhalten...

Abgesehen vom ersten Kapitel handelt es sich daher um einen Briefroman. Allerdings gibt es ausschließlich Briefe von Judy. Im seltenen Fall, dass sie vom Sekretär das mysteriösen Mr Smith eine Antwort erhält, erfährt man auch dies nur über ihre eigenen Briefe, in denen sie sich in der Regel über die darin enthaltenen Anweisungen freut oder ärgert.

Die Geschichte von Jean Webster wurde erstmals 1912 veröffentlicht. Dementsprechend spielt die Handlung vor über 100 Jahren und so manches Thema, welches Jerusha beschäftigt, fand ich mit der Zeit etwas anstrengend. Da die junge Frau im Heim aufwächst, stand ihr nie viel Geld zur Verfügung. Sie freut sich daher darüber, sich Einrichtungsgegenstände und neue Kleidung zu kaufen. Dies schildert sie ihrem Spender auch sehr ausführlich – wieder und wieder. Da ihre Briefe die komplette Collegezeit umfassen, kamen also etliche Kleidungsstücke zusammen. Dennoch ist ihre Einstellung, dass kleine alltägliche Dinge glücklich machen, sehr sympathisch.

Judys Erzählstil fand ich recht unterhaltsam. Sie ist extrem launisch, schimpft auf ihren Daddy-Long-Legs, um sich direkt im nächsten Brief zu entschuldigen. Sie ist mal witzig, mal melancholisch. Mal kurz angebunden und dann wieder sehr ausschweifend. Dabei beruft sie sich regelmäßig auf gerade erlernte Studieninhalte und schreibt ihre Briefe in Form einer Gliederung oder gibt neu erlerntes Wissen weiter. So sind zwar die Briefe insgesamt abwechslungsreich, dennoch empfand ich die Geschichte als recht langwierig, weil nie etwas wirklich spannendes passiert ist. Auch das Geheimnis, wer sich hinter dem unbekannten Spender versteckt, deutet sich spätestens ab der Mitte an, auch wenn Judy selbst es erst kurz vor Schluss herausfindet, sodass auch hier die Überraschung ausbleibt.

Fazit
Jerushas Entwicklung ist interessant zu verfolgen und dank ihres emotionalen, abwechslungsreichen Erzählstils in den Briefen ist die Lektüre auch nicht langweilig – aber spannend wird es auch nicht. Judys Leben plätschert vor sich hin, jedes neue Kleid wird für sie zum Highlight, war für mich aber nicht wirklich interessant. Auch die große Überraschung bleibt am Ende aus, da die Identität des Spenders sich schon früh andeutet.

Veröffentlicht am 04.03.2018

buntes Abenteuer

Penelop und der funkenrote Zauber
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Eigentlich ist Penelop eine ganz normale 10-jährige – abgesehen von ihren omagrauen Haaren. Als diese von einem Tag auf den anderen plötzlich funkenrot werden, steht ihr Leben Kopf: Nicht nur, dass sie ...

Eigentlich ist Penelop eine ganz normale 10-jährige – abgesehen von ihren omagrauen Haaren. Als diese von einem Tag auf den anderen plötzlich funkenrot werden, steht ihr Leben Kopf: Nicht nur, dass sie ungeahnte Fähigkeiten entwickelt, sie erfährt auch, dass ihr todgeglaubter Vater noch am Leben ist. Da überlegt sich Penelop einen Plan.

Es handelt sich hierbei um ein Kinderbuch mit der Altersempfehlung ab 10 Jahren.
Anfangs empfand ich den Schreibstil als etwas holprig: überwiegend einfache Satzkonstruktionen und einfache Wortwahl –passend für die Altersgruppe. Nach einigen Seiten hatte ich mich in den bildhaften Stil eingelesen und konnte eine süße Abenteuergeschichte genießen.

Penelop ist eine sympathische, toughe Protagonistin. Sie ist höflich, mutig und besitzt eine angenehme Prise Sarkasmus.
Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Oma zusammen in einem kleinen Häuschen – beide Frauen sind auf ihre Art etwas eigenartig, aber sie bilden ein tolles Familiengefüge.

Die Geschichte wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Recht schnell ändert sich Penelops Haarfarbe – damit entdeckt sie einige Fähigkeiten, die sie in der Folge heimlich trainiert. Dabei geht einiges schief, sodass es ein paar lustige Szenen gibt.
Die Geschichte des todgeglaubten Vaters bringt spannende Szenen in die Handlung. Es entwickelt sich ein magisch-buntes Abenteuer mit einigen unerwarteten Entwicklungen. Besonders die magischen Ereignisse überraschen Penelop immer wieder, doch mit kreativen Ideen kann sie alle Schwierigkeiten meistern.

Letztlich bleiben eigentlich keine Fragen offen – auch wenn manche Antworten auf die mysteriösen Vorfälle nur kurz, teilweise etwas versteckt, angedeutet werden.

Fazit
Süße, bunte Abenteuergeschichte über ein mutiges Mädchen, das ungeahnte Fähigkeiten entwickelt und mit klugen Ideen ihren Weg geht.

Veröffentlicht am 04.03.2018

abwechslungsreich und spannend, aber mit einigen Längen

Ready Player One
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2045 findet der größte Teil des Lebens online statt – denn die Welt hat nicht mehr viel zu bieten. In der OASIS hingegen kann jeder sein, wer er will, ein virtuelles Leben führen und zahlreiche Welten ...

2045 findet der größte Teil des Lebens online statt – denn die Welt hat nicht mehr viel zu bieten. In der OASIS hingegen kann jeder sein, wer er will, ein virtuelles Leben führen und zahlreiche Welten erkunden. Als OASIS-Erfinder Halliday stirbt, hinterlässt er ein Rätsel – wer sein Easter Egg findet, erbt sein riesiges Vermögen. Und ausgerechnet der mittellose 18-jährige Wade findet den ersten Hinweis. Ein erbitterter Kampf beginnt.

Puh, was für eine Geschichte. Obwohl das Buch gar nicht so weit in der Zukunft spielt, ist die Entwicklung der Welt ziemlich erschreckend. Armutsviertel in meterhohen, wackeligen Trailerparks, Zwangsarbeit mit winzigen Schlafkojen und eine Bevölkerung, die völlig auf das virtuelle Leben fixiert ist, kaum das Haus verlässt und selbst Freundschaften und Beziehungen teilweise nur online führt.
Daher spielt auch der Großteil des Buches nicht in der realen Welt, sondern in der Online-Welt OASIS. Hier ist alles möglich: alltägliche Dinge wie Freunde treffen, Shoppen und zur Schule gehen, aber auch der Besuch fremder Planeten, das Bekämpfen von Monstern, Zaubern und vieles mehr. Natürlich läuft auch hier fast nichts ohne Bezahlung. Obwohl OASIS jedem offen stehen soll, bietet sie Wade, der in armen Verhältnissen aufwächst, nur wenig Möglichkeiten. Und sollte das Ei den falschen Leuten in die Hände fallen, könnte sich Armut in der OASIS noch drastischer auswirken.

Halliday war ein Fan der 1980er Jahre. Und er wollte, dass auch andere seine Liebe teilen. Daher beziehen sich all sein Rätsel auf diese Zeit – Hinweise auf Filme, Computerspiele und Musik durchziehen das Buch. Dabei ist es nicht notwendig, tatsächlich alles zu kennen, da genug Zusammenhänge, zum Beispiel zur Computerspiele-Entwicklung, erklärt werden, dennoch ist es ganz nett, hin und wieder etwas wiederzuerkennen. Insgesamt fand ich es aber streckenweise schon etwas zu extrem, da Wade zu allen Verweisen entsprechende Hintergrunderklärungen liefert, sodass die Handlung immer wieder ins Stocken kommt.

Die Geschichte hat ohnehin einige Längen. Gerade zu Beginn fand ich das Buch recht zäh, da Ich-Erzähler Wade, der den Leser teilweise auch direkt anspricht, erst mal ein wenig ausholt und viele Infos über Halliday, die Jäger und die OASIS erklärt, bevor die Handlung richtig losgeht. Nach ca. einem Viertel entwickelt sich aber eine überwiegend spannende, temporeiche Geschichte, die zwar hin und wieder noch Längen hat, mich aber dennoch mitreißen konnte. Nachdem Wade den ersten Hinweis entschlüsseln konnte, kommt Fahrt in den bereits fünf Jahre ereignislos andauernden Wettbewerb. Und nicht jeder spielt mit fairen Mitteln. Nicht nur in der OASIS droht Wade und den anderen Jägern, die den ersten Hinweis entschlüsselt haben, Gefahr. Schnell weitet sich das Spiel auch auf das echte Leben aus, da es eine Gruppe von Firmenmitarbeitern gibt, die Hallidays Erbe für sich beanspruchen wollen, mit dem Ziel, die OASIS komplett zu verändern. So wird die Geschichte zum Ende hin immer dramatischer – übermächtige Artefakte, starke Roboter, große Zauber in der OASIS vermischen sich mit einer Hetzjagd und einem waghalsigen Plan in der echten Welt.
Nach einem großen Showdown empfand ich das Ende insgesamt als etwas zu knapp, es bleiben noch einige Fragen offen.

Fazit
Nach einem etwas zähen Start entwickelt sich eine spannende, dramatische und ereignisreiche Handlung, die einige Überraschungen und immer neue Widerstände zu bieten hat. So abwechslungsreich die Zeitreise in die 80er auch war, empfand ich das Buch ein wenig zu vollgestopft mit Anspielungen und entsprechenden Erläuterungen, wobei diese Empfindung auch damit zusammenhängen kann, dass ich besonders die Spiele dieser Zeit durchweg nicht kannte.
Die kommende Verfilmung kann ich mir nun aber schon bildhaft vorstellen – die virtuelle Welt mit Robotern, Monstern, Zauberern und großen Kämpfen bietet jede Menge Raum für special effects.