Cover-Bild Der Glanz der Dunkelheit

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 29.03.2018
  • ISBN: 9783846600603
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Mary E. Pearson

Der Glanz der Dunkelheit

Die Chroniken der Verbliebenen. Band 4
Barbara Imgrund (Übersetzer)

Lia hat sich entschieden. Statt die Königin an Rafes Seite zu werden, kehrt sie nach Morrighan zurück. Sie muss ihrem Heimatland beistehen, auch wenn das bedeutet, dass sie in die Schlacht ziehen wird. Während sie einer ungewissen Zukunft entgegenreitet, quälen sie viele Fragen. Kann sie den Königreichen Morrighan, Venda und Dalbreck endlich Frieden bringen? Wie soll sie im Kampf gegen den Komizar von Venda bestehen? Und wird es für sie und Rafe eine Zukunft geben?

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 188 Regalen.
  • 4 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 52 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 7 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2018

Perfekter Abschluss der Fantasysaga

2

Ich habe alle Bücher von Mary E. Pearson`s „Die Chroniken der Verbliebenen“ gelesen und habe sehnsüchtig auf Teil 4 gewartet, um zu erfahren, wie die Saga weiter geht und endet.

Lia, Kaden und Rafe`s ...

Ich habe alle Bücher von Mary E. Pearson`s „Die Chroniken der Verbliebenen“ gelesen und habe sehnsüchtig auf Teil 4 gewartet, um zu erfahren, wie die Saga weiter geht und endet.

Lia, Kaden und Rafe`s Abenteuer gehen nahtlos weiter.
Lia & Kaden kommen in Morrighan an, Lia möchte ihr Reich vor dem Komizar warnen und die Menschen über den bevorstehenden Krieg informieren.
Rafe kehrt als König nach Dalbreck zurück, er stärkt seine Macht. Er erfährt von seinen Gelehrten, dass Lia`s Übersetzungen und Vorhersagen stimmen und dass es zum Krieg kommen wird. Zusätzlich erfährt er, dass Lia geopfert werden muss.
Deshalb reitet Rafe nach Morrighan um ihr zu helfen.
Zusammen und vereint wollen sie gegen den Komizar kämpfen und die drei Königreiche Morrighan, Venda und Dalbreck retten.

Die Ereignisse überschlagen sich, es gibt Antworten zu vielen Fragen. Die Protagonisten kämpfen im letzten Teil vereint.
Die Charaktere der Helden haben sich im Laufe der Zeit stark verändert. Rückblickend zu den ersten Bänden würde man z.Bsp. Kaden nicht mehr erkennen. Aus Kaden, einst Attentäter vom Komizar ist ein treuer Freund Lias geworden. Aus der schüchternen Pauline ist eine starke Frau und aus Lia selbst eine selbstbewusste Kämpferin geworden. Mir gefallen diese neuen Charaktere, die Erlebnisse haben sie geprägt. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.

Die Autorin versteht es die Spannung zu halten, es passiert viel. Sie wechselt laufend die Charaktere, so kann man die Geschichte aus vielen Sichten erleben. Es macht Spaß das Buch zu lesen, ich hatte es im Nu durch gelesen.

Nicht nur die Geschichte ist toll, auch das Cover ist (wie alle 3 vorherigen) wunderschön gestaltet, mit einer Frau die in den Kampf zieht. Das Hardcover passt perfekt auf meinen Bücherregal, es sieht toll aus.

Der Schreibstil der Autorin ist schön mit fließenden Übergängen.

Der letzte Teil war für MICH der SCHÖNSTE, weil sich hier alle Puzzelteile zusammenfügen.
Und ich bin traurig, dass es nun endet, selten habe ich eine Buchreihe so leidenschaftlich verfolgt.
Das Fantasybuch enthält alles was ein gutes Buch braucht: Romantik, Spannung, tolle Protagonisten, Krieg, Kämpfe, Trauer, ABER auch etwas Zauber.

Um es kurz zu sagen: Dieser Teil ist der gelungene Abschluss einer tollen Fantasysaga und wer die anderen Bände kennt,sollte nun auch neugierig auf den letzten Band sein. Es lohnt sich ihn zu lesen.

Veröffentlicht am 09.12.2018

Das Finale

1

Zusammenfassung
Im letzten Teil der der Chroniken der Verbliebenen kehrt Lia nach Morrighan zurück. Mit dem festen Willen ihr Heimatland von der Korruption zu befreien und vor der Armee des Komizars zu ...

Zusammenfassung
Im letzten Teil der der Chroniken der Verbliebenen kehrt Lia nach Morrighan zurück. Mit dem festen Willen ihr Heimatland von der Korruption zu befreien und vor der Armee des Komizars zu retten. Doch wie soll sie es schaffen allen Ländern inklusive Venda den Frieden zu bringen? Und wird sie jemals mit Rafe glücklich werden können?

Meinung
Auch der letzte Teil hat wieder seine Höhen und Tiefen konnte mich am Ende aber nicht vollends überzeugen. Der Schreibstil gefällt mir, genau wie bei den anderen Teilen, gut und die Geschichte wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das Ganze interessanter macht.
Die Handlung war nicht so spannend wie ich erwartet habe. Man verbringt viel Zeit in Morrighan und das Buch beschäftigt sich viel mit Lias Sorgen wie sie den Komizar jemals besiegen soll. Das eigentliche Finale spielt sich eher auf den letzten 50 Seiten ab und kam mir deshalb, für das Lösen einer unmöglichen Aufgabe, doch sehr kurz vor.
Außerdem fehlte es mir im letzten Band etwas an Überraschungen. Die ganze Geschichte war dann doch zu vorhersehbar.
Die Charaktere waren jedoch wie in den anderen Büchern sehr solide und sind sich auch im letzten Band treugeblieben. Lia überzeugt mich einfach, weil sie unglaublich stark und tapfer ist und es immer schafft sich gegen andere zu behaupten und die Leute dazu zu bringen ihr zu vertrauen. Sie hält sich nicht an Regeln oder Konventionen, sondern setzt sich immer für ihre Überzeugungen ein.
Auch Rafe und Kaden ändern sich im letzten Teil kaum, auch wenn beide auf unterschiedliche Weise auf die Probe gestellt werden und einige Hindernisse überwinden müssen.

Fazit
Insgesamt war es ein gutes Buch mit einem guten Ende, aber ich hätte mich über etwas mehr Spannung und Überraschungen gefreut. Trotzdem fand ich die gesamte Reihe sehr schön zu lesen und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 31.05.2018

Perfekter Abschluss der Reihe

1

Das Cover sieht wieder einmal wunderschön aus und passt auch perfekt zur Reihe.

Die Handlung setzt genau nach Band 3 an und ich war nach ein paar Seiten wieder vollkommen im Geschehen drin. Man begleitet ...

Das Cover sieht wieder einmal wunderschön aus und passt auch perfekt zur Reihe.

Die Handlung setzt genau nach Band 3 an und ich war nach ein paar Seiten wieder vollkommen im Geschehen drin. Man begleitet Liah, Rafe, Kaden und Pauline auf ihrem Weg das für sie Richtige zu tun. Dieser ist dabei keinesfalls einfach und der ein oder andere wird mehr mit seiner Vergangenheit konfrontiert als gedacht. Auch Liah muss sich ihrer Prophezeiung und deren Bedeutung stellen.
Zu Beginn verläuft die Handlung noch eher ruhig aber je weiter man liest desto mehr gewinnt die Story an Fahrt.
Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und nach all den Erlebnissen ist es irgendwie verständlich, dass man auf diesem Weg auch liebgewonnene Personen verliert. Ein durchgängiges "Friede, Freude, Eierkuchen" hätte meiner Meinung nach auch nicht wirklich zur Geschichte gepasst.

Zu den einzelnen Personen brauche ich beim vierten Teil nun wahrscheinlich nichts mehr zu sagen, denn da sollte sich inzwischen jeder seine eigene Meinung gebildet haben. :) Ich mochte Liah, Rafe und auch Kaden schon von Beginn an und habe sie und ihre Geschichte mit Spannung verfolgt. Aber auch einige andere Charaktere sind mir ans Herz gewachsen, sodass ich auch ihre Entwicklung mit Freude verfolgt

Daher gibt's von mir für das Buch und die Reihe insgesamt 5 Sterne. :)

Veröffentlicht am 29.03.2018

Es gibt Dinge, die haben Bestand – wie die Hoffnung

1

Ich danke der lesejury und allen Mädels für die schöne Leserunde, es war mir eine Ehre! *dezenter knicks

Und hier meine Rezension:

Der Abschluss von Mary E. Pearsons „Die Chroniken der Verbliebenen“ ...

Ich danke der lesejury und allen Mädels für die schöne Leserunde, es war mir eine Ehre! *dezenter knicks

Und hier meine Rezension:

Der Abschluss von Mary E. Pearsons „Die Chroniken der Verbliebenen“ erschien im Frühjahr 2018 als 4. Band in Deutschland. one by Lübbe veröffentlichte die komplette Reihe und wie das Schicksal manchmal so spielt, kehrt man am Ende einer Geschichte zum Ursprung zurück. Lia ist in ihrer Heimat Morrighan angekommen und hat ein klares Ziel vor Augen: Die Verräter zu stellen und die Reiche Morrighan, Dalbreck und Venda vor ihren Untergang zu bewahren. Dafür hat sie ihre große Liebe Rafe zurück gelassen. War es das wert? Wird sie ihr Ziel erreichen oder wird der skrupellose Komizar ihr Heimat in Schutt und Asche verwandeln?

Ich kann immer wieder nur sagen, dass ich Fan dieser Reihe bin, habe auf jeden Band sehnsüchtig hin gefiebert und mit jedem Mal sind meine Erwartungen gestiegen. Jedoch hatte ich vor dem Ende ein bisschen Angst, denn die Autorin hat es in den letzten Bänden immer geschafft, überraschende Verluste einzubauen. Und jedem Leser ist unterschwellig bewusst, dass jetzt ein Krieg ins Haus steht. Wer diese Tatsache bis jetzt wirklich übersehen hat, hält nun den Beweis in den Händen: Das Cover. Rüstungen, Kampfgetümmel und unsere Heldin Lia, die ein Schwert schwingt. Die Wirkung der Kampfbereitschaft ist bestechend.

Leider war es der Einstieg in die Geschichte nicht. Ich brauchte ewig um warm zu werden. Der Schreibstil war flüssig, detailliert, aber nicht überladen, das Reich Morrighan als ein Ort voller Erinnerungen super präsent, die Gedanken und Gefühle der wechselnden Ich-Perspektiven der Protagonisten klar und nachvollziehbar. Daran lag es also nicht, aber die Handlung kam nicht in den Gang. Die Frage, ob die Splittung des dritten Bandes (im englischen ist es eine Trilogie) Nachteile haben würde, war damit beantwortet. Gefühlt versuchte jeder Darsteller über die ersten 150 Seiten seine eigenen Konflikte zu lösen oder Informationen zu sammeln. Ich fragte mich wirklich, wo da noch Platz für die Verräter und eine epische Schlacht sein sollte, mal abgesehen davon, dass mir Zeitansätze fehlten. Es werden nur sporadische Angaben gemacht, so konnte ich leider nicht nachvollziehen, ob Monate oder nur ein paar Wochen bis zum Höhepunkt vergingen.

Nichtsdestotrotz wurden lang gehegte Fragen, beispielsweise um Kadens Herkunft oder Paulines ehemaligen Partner, beantwortet. Beide haben neben Lia eine erstaunliche Entwicklung hingelegt. Kadens gefühlvolle Seite kommt nun derart offen zum Vorschein, dass es kaum zu glauben ist. Aber es steht ihm durchaus gut und scheint natürlich zu sein, nachdem er nicht mehr des Komizars Attentäter ist. Hingegen wirkt Pauline stärker denn je und will unbedingt die beschützen, die sie liebt, egal wie zart sie dabei wirkt – eine Frau, die an ihrer Erfahrung gewachsen ist.

Ebenso wie Lia. Sie hat meine vollste Bewunderung. Strategisch und berechnend geht sie jeden Plan durch, zeigt Verantwortung und Kampfgeist. Sie ist einfach zur perfekten Anführerin geboren, auch wenn sie ihre Position in den eigenen Reihen immer wieder verteidigen muss und sich nicht in die klassische Rolle der Frau zwängen lässt. Dennoch zeigt sie im Stillen ihre Gefühle, vermisst Rafes Nähe, genauso wie er sie vermisst. Die Autorin hat es so spürbar formuliert und sät so den Wunsch nach einem Happy End.

Nur letztendlich fesselten mich Lias feindliche Begegnungen am meisten und ich versuchte mit ihr den Verrätern auf den Zahn zu fühlen. Es hat Spaß gemacht zu spekulieren, ob Lia mit ihren Vermutungen richtig liegt, ob sie Ihre „Gabe“ richtig deutet, die ihr den Weg zum Ziel oftmals erleichtert. In mancher Hinsicht vielleicht zu leicht. Mary E. Pearson hat die „Gabe“ genutzt um Handlungsstränge zu vereinfachen, zum Beispiel um Einsicht auf den Gegner zu bekommen oder Zukunftsvisionen schemenhaft einzublenden. So zaubert man einen Spannungsbogen, spart sich umfangreiche Erklärungen und zusätzliche Perspektiven. Gerade das Ausblenden der gegnerischen Perspektive fand ich trotzdem sehr schade. Die kaltblütige Sicht des Komizars hätte der Story noch den extra Kick gegeben.

Doch keine Angst, der rote Faden sieht einen temporeichen Show Down vor und ich war geplättet, wie raffiniert sich am Ende alles zusammenfügt was zusammen gehört ohne zu viel Ausmaß anzunehmen. Alles in allem war es ein guter letzter Band, auch wenn ich mir an mancher Stelle mehr schockierende Momente oder Verluste gewünscht hätte. Daran hat Miss Pearson leider gespart, so dass der Plot teilweise vorhersehbarer war als in den letzten Bänden. Sicherlich sollte es dazu dienen ein sauberes Ende zu schaffen und das hat funktioniert.

Fazit: Ein sauberer Abschluss ohne große Überraschungen, aber mit einer wahnsinnig starken Heldin und einem temporeichen Show Down.

Veröffentlicht am 29.03.2018

Würdiger Abschluss einer fantastischen Reihe

1

Meine Meinung:
Was die ersten drei Bände dieser Reihe ausgemacht hat, war unter anderem ein gemächliches Tempo mit einem sich nur langsam steigernden Spannungsaufbau. Umso überraschter war ich deshalb ...

Meine Meinung:
Was die ersten drei Bände dieser Reihe ausgemacht hat, war unter anderem ein gemächliches Tempo mit einem sich nur langsam steigernden Spannungsaufbau. Umso überraschter war ich deshalb schon von den ersten fünf Kapiteln dieses letzten Teiles, denn ein Ereignis folgt ungewöhnlich schnell auf das andere. Von Anfang an ist eine gewisse Anspannung spürbar, und dass es auf den Endspurt zugeht, ist unverkennbar. Ich möchte damit nicht sagen, dass das Tempo zu hoch ist, aber es ist eben normal - ganz typisch für ein dystopisches Jugendbuch.

Ob mir diese Geschwindigkeitssteigerung nun gefallen hat oder nicht, weiß ich bis heute nicht so ganz genau. Zum einen hat die Geschichte somit ein wenig an Individualität verloren und ein paar Szenen wirkten auf mich unwirklich, fast schon "verschwommen" und ohne die gewohnte Detailliertheit. Viele wichtige Reden und Gesprächen kamen mir zu kurz, denn sie wurden nur grob zusammengefasst bzw. nacherzählt, und außerdem empfand ich die Auflösung als zu einfach und zu glatt.
Allerdings muss man zum anderen auch zugeben, dass es gerade dadurch richtig dramatisch wurde. Die abrupten Sichtwechsel kreieren einen unheimlichen Sog, sodass ich das Buch besonders während der zweiten Hälfte kaum noch aus der Hand legen konnte.

Ein wenig schade fand ich aber nichtsdestotrotz, dass der Leser das Land Dalbreck kaum kennenlernt. "Die Chroniken der Verbliebenen" hatten sich bisher ebenfalls durch die vielen verschiedenen Traditionen, Kulturen und Handlungsorte ausgezeichnet. Deshalb war ich mir auch relativ sicher, dass man nach Morringhan und Venda diesmal auch ins dritte Königreich entführt wird, aber dem war leider nicht so. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, gab es einzig und allein ein kurzes, wenig zufriedenstellendes Kapitel, in dem Rafe ein paar gegenwärtige Erlebnisse aus Dalbreck schildert.

Wie sehr ich jedoch die Charaktere dieser Reihe - allen voran Lia, Rafe und Kaden, aber bspw. auch Pauline, Sven oder Eben - liebe, habe ich den vergangenen drei Rezension schon oft genug betont, und auch in diesem Band hat sich daran nichts daran geändert.
Besonders Lia - oder Jezelia, wie sie jetzt genannt werden möchte (siehe Zitat) - hat mir ganz besonders gut gefallen: Sie hat schon in der Vergangenheit eine riesengroße Entwicklung durchgemacht und sich quasi ganz neu erfunden, ohne dabei unauthentisch zu wirken. Aus dem leicht ängstlichen und durchaus naiven Mädchen ist schnell eine mutige und strategisch denkende junge Dame geworden, aber erst in diesem Band ist mir klar geworden, wie sehr sich ihre Wesenszüge wirklich verändert haben. Sie handelt nun durchgängig kraft- und planvoll und vor allem ohne sich vor irgendjemandem für irgendetwas zu rechtfertigen.

Meiner Meinung nach hat Lia somit nicht nur die unerschütterliche Loyalität von Rafe und Kaden, sondern auch die Bewunderung des Lesers verdient. Umso größer war somit natürlich meine Angst - Achtung SPOILER zu den Vorgängern -, dass sie am Ende tatsächlich sterben könnte, so wie es die Prophezeiung schon in Band 2 vorausgesagt hat. ... Spätestens seit "Die Bestimmung" wissen wir ja, dass sich Autoren auch nicht davor scheuen, ihre Hauptcharaktere gehen zu lassen. Aber ob es Mary E. Pearson genauso handhabt wie Veronica Roth oder ob es doch noch ein Happy-End gibt, müsst ihr schon selbst herausfinden ;D


Mein Lieblingszitat:
Und ich staunte darüber, wie wir alle uns im Laufe der Zeit verändert hatten, wie uns Kräfte von außen zu Menschen pressten und einschmolzen, die zu werden wir nicht vorgehabt hatten. [...] Ich betastete meinen eigenen Namen im Holz; die einzelnen Buchstaben waren schief, aber tief eingeschnitzt. LIA. Ich nahm mein Messer heraus und schnitt vier weitere Buchstaben ins Holz. JEZE.
(Der Glanz der Dunkelheit, Seite 82, Zeile 14-28 im E-Book)


Mein Fazit:
Ich kann Euch nur empfehlen, diese Reihe zu lesen, denn sie ist den aufkommenden Hype wirklich wert. Lia, Rafe und Kaden bilden ein fantastisches Dreiergespann, das in der Jugendliteratur so noch selten bzw- überhaupt noch gar nicht da gewesen ist. Dieser abschließende Teil bekommt von mir zwar nur vier von fünf Bewertungseinheiten, da es mir ein wenig an Detailliertheit gefehlt hat, aber es war trotzdem ein durchaus würdiges Ende. Ich werde mich wohl noch sehr lange an "Die Chroniken der Verbliebenen" erinnern und meine Lieblingsteile - ich habe mich hier auf Band 1 und Band 2 festgelegt - eventuell auch noch einmal zur Hand nehmen und durchlesen.