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Veröffentlicht am 14.10.2019

Endlich wieder ein Teil der Besonderen Kinder. Obwohl der Anfang etwas gezwungen wirkt, lohnt es sich weiterzulesen!

Der Atlas der besonderen Kinder
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Inhalt:

Miss Peregrine und die besonderen Kinder besuchen Jacob in seiner Heimat Florida. Sie versuchen sich in die neue, moderne Welt einzufügen, inklusive spazieren gehen am Strand und anderen normalen ...

Inhalt:

Miss Peregrine und die besonderen Kinder besuchen Jacob in seiner Heimat Florida. Sie versuchen sich in die neue, moderne Welt einzufügen, inklusive spazieren gehen am Strand und anderen normalen Tätigkeiten. Doch die amerikanischen Zeitschleifen sind weitgehend unerforscht. Jacob findet heraus, dass sein Großvater die Hollows nicht alleine gejagt hat und Abes Partner noch lebt. Leider sind altbekannte Feinde lebendiger, als es Jacob lieb ist.

Meine Meinung:

Eigentlich war die Geschichte der besonderen Kinder für mich abgeschlossen. Ich habe mich aber umso mehr darüber gefreut, dass die Geschichte mit Jacob, Emma und den anderen besonderen Kindern weitergeht.

Der Anfang wirkte auf mich leider etwas aufgesetzt, als ob die Geschichte einen erzwungenen Anfang braucht. Wenn die ersten Seiten aber erst einmal überwunden sind, macht das Abenteuer wieder richtig viel Spaß und man sollte auf jeden Fall weiterlesen.

Ich finde es super, dass wir in diesem Buch einiges über Jacobs Großvater Abe erfahren. Wie er dazu gekommen ist, Hollows zu jagen und wieso er die anderen besonderen Kinder dafür verlassen hat. Jacobs Leben verläuft nicht so, wie er es gerne hätte und da er seinen Eltern nicht die Wahrheit sagen kann, wollen sie ihn in eine Psychiatrie einweisen. Doch zum Glück stehen dann seine Freunde, die besonderen Kinder, vor der Tür und sein Leben gerät wieder in normale Bahnen. Aber nicht nur Jacobs Leben hat sich verändert, auch in der Gemeinschaft der Besonderen stehen die Zeichen auf Veränderung. Die Clans der Besonderen in Amerika stehen kurz vor einem Krieg, da dort alles weniger organisiert ist, als in England.

Mein Fazit:

Endlich wieder ein Teil der Besonderen Kinder. Obwohl der Anfang etwas gezwungen wirkt, lohnt es sich weiterzulesen!

Veröffentlicht am 14.10.2019

Ein Psychothriller, der meiner Meinung nach kein richtiger Psychothriller ist, aber sich dennoch recht flüssig lesen lässt und eine gewisse Unterhaltung bietet.

Die stumme Patientin
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Inhalt:

Die Malerin Alicia Berenson wird Blutüberströmt neben ihrem Ehemann gefunden nachdem sie ihm fünf Mal in den Kopf geschossen hat. Sie sitzt nun seit sieben Jahren in einer Einrichtung für psychisch ...

Inhalt:

Die Malerin Alicia Berenson wird Blutüberströmt neben ihrem Ehemann gefunden nachdem sie ihm fünf Mal in den Kopf geschossen hat. Sie sitzt nun seit sieben Jahren in einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen und schweigt. Seit der Nacht des Mordes hat sie kein Wort mehr gesprochen, aber ein Bild gemalt, das sie selbst als die Alkestis darstellt. Eine Figur aus der griechischen Mythologie, die sich selbst für das Leben ihres Mannes opfert damit er nicht sterben muss. Schon immer von Alicias Fall fasziniert, setzt der forensische Psychiater Theo Faber alles daran sie zum Reden zu bringen. Doch will er wirklich wissen, was in der damaligen Nacht passiert ist?

Meine Meinung:

Psychothriller faszinieren mich immer wieder aufs Neue, da ich mir immer die gleiche Frage stelle, wie die Autoren auf solche Themen kommen. Doch dieses Buch kann ich bei weitem nicht als Psychothriller werten. Mir fehlen die Gänsehautmomente, die Spannung und das gewisse Etwas.

Die Geschichte ist sehr flüssig und gut geschrieben, da ich innerhalb von zwei Tagen damit fertig war, aber trotzdem fehlte mir Etwas. Die Charaktere finde ich teilweise auch recht oberflächlich und ganz besonders mit den beiden Hauptprotagonisten wurde ich nicht besonders warm. Es sind zwar beide sehr interessante Menschen, aber beide haben etwas Abstoßendes an sich. Man erfährt auch einiges in der Geschichte über die Vergangenheit der beiden und dadurch kann man sich ein Bild machen weshalb alles so gekommen ist.

Wenn man einen blutigen, rasanten und sehr spannenden Thriller lesen will, wird damit nicht glücklich, aber als Geschichte für zwischendurch, die mich ja auch gut unterhalten hat, ist es genau das Richtige.

Mein Fazit:

Ein Psychothriller, der meiner Meinung nach kein richtiger Psychothriller ist, aber sich dennoch recht flüssig lesen lässt und eine gewisse Unterhaltung bietet.

Veröffentlicht am 14.10.2019

Eine wunderschöne Geister-Liebesgeschichte von der ich dringend mehr lesen will. LESEHIGHLIGHT – absolute LESEEMPFEHLUNG!

Heaven's End – Wen die Geister lieben
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Inhalt:

Jojo ist fünfzehn und ihre Familie hat ein Geheimnis: Sie können Geister sehen und nicht nur das, es leben auch vier Verstorbene und zwei Wieselgeister mit ihnen im Cottage. Nicht einmal ihr bester ...

Inhalt:

Jojo ist fünfzehn und ihre Familie hat ein Geheimnis: Sie können Geister sehen und nicht nur das, es leben auch vier Verstorbene und zwei Wieselgeister mit ihnen im Cottage. Nicht einmal ihr bester Freund Benny kennt ihr Geheimnis, doch aktuell hat sie größere Probleme, denn es jährt sich der 500. Todestag von Throckmorton und der soll ein mächtiger Schwarzmagier sein, der angeblich zurückkommen wird.

Meine Meinung:

Ghostfantasy, das klang für mich spannend, vor allem, weil der Klappentext Spannung, Chaos und eine Liebesgeschichte in Aussicht stellte. Als ich dann den inneren Klappentext las, war ich mir nicht sicher, ob mich die Geschichte um einen Schwarzmagier fesseln könnte, aber ich kann euch sagen – sie hat mich gefesselt!

Jojo “Fuchsmädchen” fällt mit ihrer Haarfarbe selbst in Schottland auf, aber als würde das nicht reichen, halten einige Leute ihre Familie für verrückt. Obwohl die meisten an Sagen glauben und die Existenz von Feen und Kobolden nicht anzweifeln, sind sich alle sicher: Geister gibt es nicht! Also darf Jojo ihre Gabe niemals erwähnen. Sie wirkte auf mich oft viel jünger, vielleicht, weil sie selten hörte und sich immer Sachen einfallen ließ, die Ärger mit sich brachten. Zack, der zukünftige Earl, war für sie nur ein arroganter Snob, zumindest versuchte sie sich das einzureden. Obwohl er im Rolls Royce zur Schule kam, wirkte er auf mich eher nett, witzig und frech, als hochnäsig. Ich bin mir sicher, dass jeder der ihn kennenlernt, meiner Meinung ist.

Benny, Jojos besten Freund, mochte ich dafür gar nicht. Vielleicht, weil er als Klischee-Homosexueller dargestellt wurde und immer überspitzt reagierte. Big Kate dagegen war einfach bombastisch, im wahrsten Sinne des Wortes. Schnell freundeten sich die Mädels an, als Kate neu an die Schule kam. Für mich war die Heimlichtuerei um die Geister verständlich, vor allem nach dem man erfährt, was die Presse vor Jahren mit Jojos Oma angestellt hat. Die Geister fand ich übrigens alle Klasse, vor allem Scout, den freundlichen, aber sehr ängstlichen Wiesel. Im Gegensatz zu Scrooge war er sehr umgänglich. Neben der Geistergeschichte schlug mein Herz natürlich für die Liebesgeschichte, die nicht nur verboten, sondern überwiegend zart, unschuldig und mit viel Neckerei verbunden war. Es passierten so viel mysteriöse Dinge, dass es nie langweilig wurde. Für mich ist es ein absoluter Graus bis zum Frühjahr 2020 auf die Fortsetzung warten zu müssen – ich möchte wieder nach Heavens´s End!

Fazit:

Eine wunderschöne Geister-Liebesgeschichte von der ich dringend mehr lesen will. LESEHIGHLIGHT – absolute LESEEMPFEHLUNG!

Veröffentlicht am 30.09.2019

Mein erster Winkelmann, aber definitiv nicht der Letzte!

Die Lieferung
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Inhalt:

Eine Jägerin sieht von ihrem Hochsitz aus eine mysteriöse “weiße Frau”, die ungeschickt durch den Wald stolpert. Diese Frau ist extrem dürr und nackt. Der Ermittler Jens Kerner hat die Aufgabe ...

Inhalt:

Eine Jägerin sieht von ihrem Hochsitz aus eine mysteriöse “weiße Frau”, die ungeschickt durch den Wald stolpert. Diese Frau ist extrem dürr und nackt. Der Ermittler Jens Kerner hat die Aufgabe die Frau aufzulesen und ins Krankenhaus zu bringen. Dass dieser Fall etwas mit den aktuellen und vergangenen Vermisstenfällen zu tun hat, weiß er in diesem Moment noch nicht.

Viola ist ängstlich. Sie fühlt sich beobachtet und verfolgt und ihre beste Freundin Sabine versucht ihr die Angst zu nehmen. Beide werden noch böse Überraschungen erleben.

Meine Meinung:

Wenn ich mich nicht täusche, war dies mein erstes Buch von Andreas Winkelmann. Das Cover hat mich angesprochen und der Klappentext klang interessant, denn es gibt einen Täter, der seine Opfer entführt, jahrelang gefangen hält und es gab Anzeichen dafür, dass alle vorher Essen bestellt haben.

Beim Lesen ist mir sofort der sympathische Ermittler Jens Kerner aufgefallen. Er war seiner Kollegin Rebecca Oswald gegenüber sehr hilfsbereit, fuhr ein interessantes Auto und war so richtig schön unkonventionell. Immer wieder bearbeitete er den Fall auf “seine Art”, obwohl er wusste, dass es seiner Vorgesetzten nicht gefallen würde.

Die Fälle waren alle sehr mysteriös und als Mama (wenn auch von kleinen Kindern), sehr erschreckend. Ein Täter, der Frauen entführte und jahrelang gefangen hielt. Die Ermittler lagen oft daneben, sie verfolgten Anhaltspunkte, die ins Nichts liefen, entdeckten aber oft Neuigkeiten, die die Leute zu vertuschen versuchten.

Und dann war da noch Viola. Viola ist eine junge, zurückhaltende Frau, die das Gefühl hat, verfolgt zu werden. Überall vermutet sie ihren Stalker und sieht Schatten. Ihre Freundin Sabine versucht ihr die Angst zu nehmen und sie abzulenken, aber dann passieren seltsame Dinge.

Die Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war angenehm und ich liebe es, wenn mich Protagonisten überzeugen können, so wie Jens.

Fazit:

Mein erster Winkelmann, aber definitiv nicht der Letzte!

Veröffentlicht am 30.09.2019

Dieses Buch ist märchenhaft schön, aber auch grausam und brutal. Es beschert viel Gänsehaut und lässt den Leser nicht mehr los.

Das Labyrinth des Fauns
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Inhalt:

Spanien im Jahr 1944. Ophelia zieht mit ihrer Mutter zu ihrem Stiefvater in die Berge, wo er mit seinen Soldaten stationiert ist. Doch sie sucht oft Schutz vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater ...

Inhalt:

Spanien im Jahr 1944. Ophelia zieht mit ihrer Mutter zu ihrem Stiefvater in die Berge, wo er mit seinen Soldaten stationiert ist. Doch sie sucht oft Schutz vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater und flüchtet in den nahegelegenen dichten Wald, der das Anwesen umgibt. Der Wald ist ein verzauberter Ort voller magischer Wesen und ein geheimnisvoller Faun stellt Ophelia drei Aufgaben. Sofern sie diese Aufgaben besteht, ist sie die seit langer Zeit verschollene Prinzessin des Reiches. Immer weiter wird sie in die magische, schöne, aber auch grausame Welt hineingezogen. Kann Unschuld über das Böse siegen?

Meine Meinung:

Vor vielen Jahren, als der Film “Pans Labyrinth” erschienen ist, musste ich diesen Film einfach sehen. Ich hatte immer schon einen besonderen Filmgeschmack und wurde nicht enttäuscht und bis heute ist mir dieser Film in Erinnerung geblieben, was in dieser Art und Weise nicht viele schaffen. Als ich dann davon hörte, dass Cornelia Funke ein Buch geschrieben hat, in dem diese Geschichte nochmal erzählt wird, konnte ich es kaum erwarten.

Zum einen schreibt Cornelia Funke sehr tolle Bücher, ganz besonders die Tintenwelt hat es mir angetan und zum anderen ist diese Geschichte etwas ganz Besonderes. Als ich damals den Film gesehen habe, hatte ich sehr oft Gänsehaut und das Buch hat es wieder geschafft. Die Geschichte ist nicht nur märchenhaft schön, sondern auch brutal und grausam. Es spielt in der Zeit des zweiten Weltkriegs und Ophelias Stiefvater ist ein sehr grausamer Anführer. Seine ihm unterstellten Männer sind auch nicht viel besser und daher fließt auch einiges an Blut.

Ich habe das Buch verschlungen und ich kann es nur jeden ans Herz legen dieses Buch zu lesen. Die Autoren haben ein Meisterwerk geschaffen sowohl als Buch wie auch als Film. Eine volle Leseempfehlung von mir für jeden, der märchenhaft schöne und etwas grausame Fantasy mag.

Besonders das Ende finde ich gigantisch.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist märchenhaft schön, aber auch grausam und brutal. Es beschert viel Gänsehaut und lässt den Leser nicht mehr los.