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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2017

Tolle Protagonisten, abwechslungsreiche Orte und eine spannend-schönen Geschichte.

The Promise - Der goldene Hof
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Inhalt:
Elizabeth Witmore ist die Gräfin von Rothford, doch seit dem Tod ihrer Eltern wird das Geld knapp und ihre Großmutter will sie verheiraten. Leider stehen die Männer bei der verarmten Familie keine ...

Inhalt:
Elizabeth Witmore ist die Gräfin von Rothford, doch seit dem Tod ihrer Eltern wird das Geld knapp und ihre Großmutter will sie verheiraten. Leider stehen die Männer bei der verarmten Familie keine Schlange und als ihr Cousin sie treffen möchte, will Elizabeth einfach nur weg.
Als eines Tages dann der charmante Cedric Thorn vor der Tür steht, um Adelaide, eins der Mädchen die bald ohne Stellung sein werden, mitzunehmen um sie am Goldenen Hof zu unterrichten, schmiedet sie überstürzt einen Plan, der ihr Leben komplett verändern wird.

Meine Meinung:
Oftmals schaue ich bei Neuerscheinungen nur grob drüber, aber an diesem Cover bin ich hängen geblieben. Ein kunstvoller Zopf auf einem glänzenden Hintergrund. Simpel und märchenhaft schön zugleich.
Obwohl die Autorin wohl schon mehrere Bücher geschrieben hat, war sie mir unbekannt und sie hat mich nicht enttäuscht.
Die Geschichte um die falsche Adelaide und den wohlerzogenen Cedric konnte mich fesseln und hat mich sehr berührt. Elizabeth lässt ihre Heimat und ihre Großmutter zurück und hofft, dass sie nach der Ausbildung bei Cedric einen wohlhabenden Mann findet. Sie hat gute Chancen, obwohl sie sehr vorlaut und auch etwas tolpatschig ist.
Cedric ist der Einzige, der ihr Geheimnis kennt und er hilft ihr bei ihrem Vorhaben. Doch auch sie tut etwas illegales für ihn um seine Zukunft zu retten.
Cedric war in der Geschichte mein absoluter und unbestreitbarer Favorit. Er war höflich, hilfsbereit und charmant. Er hat ein Geheimnis, dass ihn umbringen könnte und um sein Leben zu retten muss er viel Geld auftreiben.
Natürlich ist der Goldene Hof, an dem die Mädchen ausgebildet werden, ein wichtiger Schauplatz. Es bilden sich Freundschaften, aber es gibt auch immer wieder Neider, denn am Ende werden die drei Mädchen die am besten abgeschnitten haben, die wichtigsten Festlichkeiten besuchen, während alle anderen dazu nicht eingeladen sind und nur an Festen für alle teilnehmen dürfen.
Neben der angenehmen Zeit am Goldenen Hof erwartet einige der Mädchen dann mehr als nur ein Abenteuer. Es wird wild und gefährlich und trotzdem hatte ich immer ein angenehmes Gefühl.
Für mich ein absolutes Lesehighlight in diesem Jahr!

Fazit:
Ein absolutes Lesehighlight mit Bösewichten und Gentlemen, mit Prunk und Ödnis, mit Kampf und Liebe. Tolle Protagonisten, abwechslungsreiche Orte und eine spannend-schönen Geschichte.

Veröffentlicht am 18.10.2017

Dieses Buch und seine Geschichte voller Drama, Gefühlen und Intrigen macht einfach süchtig und Lust auf mehr!

Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
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Inhalt:

Der Tower in Manhattan ist im Jahre 2118 der höchste Wolkenkratzer auf der Welt und im Penthouse feiern die Reichen und Schönen die wildesten Partys.
Doch für fünf von ihnen wird nach dieser Nacht ...

Inhalt:

Der Tower in Manhattan ist im Jahre 2118 der höchste Wolkenkratzer auf der Welt und im Penthouse feiern die Reichen und Schönen die wildesten Partys.
Doch für fünf von ihnen wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein, wie es einmal war und einer von ihnen wird die Nacht nicht überleben.

Meine Meinung:

Achtung! Dieses Buch macht definitiv süchtig!
Auch wenn ich normalerweise dieses Genre nicht so ganz bevorzuge, war es kein Fehler dieses Buch zu lesen.
Was mich daran angesprochen hat ist der Tower. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es bis zum Jahr 2118 soweit sein wird, dass es Wolkenkratzer mit 1000 Stockwerken gibt und jeder Stock einem ganzen Stadtabschnitt gleicht. Trotzdem hat mich diese Vorstellung angezogen und auch fasziniert.
Im Vordergrund steht jedoch die Geschichte von fünf unterschiedlichen Charakteren.
Allen voran und wohl aus meiner Sicht auch die Hauptprotagonistin Avery. Sie wohnt im Penthouse des Towers zusammen mit ihrer Familie.
Irgendwie laufen alle Geschichtsstränge bei ihr zusammen und jeder ist der Meinung, dass sie perfekt ist, aber auch sie hat ihre Schwächen und eine davon ist ihr Adoptivbruder Atlas.
Leda und Eris sind beide Freundinnen von Avery und müssen doch einiges in ihrem Leben auf die Reihe bekommen. Leda, eigentlich Averys beste Freundin, hat ihr nichts davon erzählt wo sie den Sommer über war. Sie war in einer Entzugsklinik und dieses Geheimnis lässt Spannungen zwischen den beiden entstehen.
Auch bei Eris ist einiges im argen was ihre Familie betrifft und da sie den Luxus gewohnt ist, steht ihr eine harte Zeit bevor.
Sehr interessant finde ich aber auch Watt, der einen illegalen Quantencomputer mit sich herumträgt und mit diesem auch das Internet hackt um über andere Informationen zu erhalten und zu verkaufen.
Rylin hat mit den anderen eigentlich nichts zu tun, da sie schon immer zu einer der unteren Schichten gehört, aber sie kommt trotzdem immer wieder mit der oberen Schicht und dadurch auch mit Avery und ihren Freunden in Kontakt.
Dieses Buch besteht aus vielen Dramen, Emotionen und Intrigen und macht so was von süchtig.
Daher freue ich mich auch schon auf den Nachfolger, auch wenn es noch eine lange Zeit bis zur Erscheinung hin ist.

Mein Fazit:

Dieses Buch und seine Geschichte voller Drama, Gefühlen und Intrigen macht einfach süchtig und Lust auf mehr!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine Geschichte die überwiegend im Jahr 1946 spielt und davon erzählt wie 600 Frauen sich in eine ungewisse Zukunft aufmachen.

Über uns der Himmel, unter uns das Meer
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Inhalt:
Im Jahr 1946 ist der Krieg beendet und sechshundert Frauen machen sich auf um von Australien nach England zu ihren Ehemännern zu kommen.
Da viele Schiffe voll sind werden die Frauen aus diesem ...

Inhalt:
Im Jahr 1946 ist der Krieg beendet und sechshundert Frauen machen sich auf um von Australien nach England zu ihren Ehemännern zu kommen.
Da viele Schiffe voll sind werden die Frauen aus diesem Buch mit einem Flugzeugträger nach England gebracht.
Für den Kapitän ein Fluch, denn er muss den Flugzeugträger umbauen lassen, damit die Frauen Schlafplätze haben. Zudem muss er seine Männer kontrollieren, denn viele sind nach Jahren ohne Frau ausgehungert.
Eine wochenlange Reise beginnt...

Meine Meinung:
Nach Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr", greife ich automatisch immer wieder nach ihren Büchern. Das bewundernswerte an dieser Autorin ist, dass sie jedes mal andere Themen wählt und mich mit ihren unterschiedlichen Geschichten doch immer wieder (mehr, oder weniger) überzeugen kann.
Ihr Schreibstil lässt mich in die Geschichte eintauchen und lässt mich die Uhrzeiten vergessen. Ich möchte wissen wie es weitergeht, und wenn sich ein Kapitel um jemand anderes dreht, dann muss ich noch eins lesen - egal wie müde ich bin.
Zu dieser Geschichte wurde Jojo Moyes durch ihre Großmutter inspiriert und wenn man sie liest, bekommt man schnell das Gefühl, dass sich alles genauso abgespielt haben könnte.
Kapitän Highfield wirkt wie ein alter, brummiger Seebär. Er scheint sein Schiff mehr zu lieben, als sonst jemanden. Das war einmal anders, aber in seiner Vergangenheit gibt es dunkle Flecken.
Überwiegend durfte ich Margaret, Frances, Avice, Jean und Henry Nicol kennenlernen. Die vier Frauen teilen sich eine Kabine.
Mit Avice und Jean wurde ich nicht warm, denn Avice ist gemein und gehässig. Sie kommt aus gutem Hause und bildet sich auch einiges darauf ein. Jean ist viel zu locker. Sie ist sehr jung, aber trotzdem sollte sie als verheiratete Frau sich einigermaßen zu benehmen wissen, gerade zu dieser Zeit.
Frances wirkte am Anfang sehr verschlossen, was etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Trotzdem ist sie immer hilfsbereit und höflich.
Margaret mochte ich gerne. Sie ist ehrlich und direkt, witzig und kugelrund. Ich mochte ihre Art von Anfang an.
Henry Nicol ist mit Margaret einer meiner Favoriten in dem Buch. Er wirkt sehr ernst und verschlossen, nachdem er Post von zuhause bekommen hat. Nicol steht als Wache vor der Tür der vier Frauen.
Die Wochen auf dem Flugzeugträger reiben an den Nerven aller Passagiere und so kann sich der Leser auf einige Ereignisse gefasst machen.

Fazit:
Wieder einmal eine wunderbare Geschichte von Jojo Moyes. Eine Geschichte die überwiegend im Jahr 1946 spielt und davon erzählt wie 600 Frauen sich in eine ungewisse Zukunft aufmachen.

Veröffentlicht am 07.12.2017

Wieder ein richtiger guter Psychothriller von Fitzek! Spannung, Verwirrung und Ratespielchen sind garantiert.

Flugangst 7A
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Inhalt:
Mats Krüger ist ein sehr erfolgreicher Psychiater, der sich trotz Flugangst in ein Flugzeug setzt um seiner Tochter Nele nach der Geburt ihres Kindes eine Stütze sein zu können.
Mats ist froh, ...

Inhalt:
Mats Krüger ist ein sehr erfolgreicher Psychiater, der sich trotz Flugangst in ein Flugzeug setzt um seiner Tochter Nele nach der Geburt ihres Kindes eine Stütze sein zu können.
Mats ist froh, dass Nele seine Hilfe angefragt hat, denn nach dem Tod seiner Frau, hatte sie nur noch Hass für ihn übrig.
Auf dem Flug bekommt er einen Anruf und erfährt, dass seine Tochter und das noch ungeborene Baby sterben werden, wenn er nicht die menschliche Bombe an Bord zündet und das Flugzeug somit zum Abstürzen bringt.
Auf Mats warten bekannte und unbekannte Gesichter, die ihm sein Vorhaben nicht gerade erleichtern.

Meine Meinung:
Nachdem uns die letzten Bücher von Sebastian Fitzek nicht komplett umgehauen haben, war dieses Buch wieder eins, das mich überzeugen konnte.
Mats Krüger ist ein Mann, der seine Frau auf dem Sterbebett allein gelassen hat, weil er es nicht ertragen konnte, sie sterben zu sehen. Natürlich hat seine Tochter das nicht verstehen können und hasst ihren Vater dafür. Man spürt, dass sich Mats Vorwürfe macht, aber auch, dass er den Tod seiner Frau immer noch nicht verarbeitet hat. Im Flugzeug hat er kurzzeitig das Gefühl, er würde ihr Parfüm riechen und sie sehen.
Nele dagegen scheint die trotzige Erwachsene zu sein, denn auch wenn sie das Gefühl hat, dass ihr Vater ihre Mutter verraten hat, versucht sie gar nicht erst ihn zu verstehen.
Nele gerät in große Schwierigkeiten, als sie auf dem Weg ins Krankenhaus entführt wird. Ihr Entführer scheint ziemlich gestört zu sein und verschleppt sie in eine alte, stillgelegte Anlage.
Als Leserin konnte ich mir den Ort gut vorstellen und auch Nele in diesen Momenten, denn zwischen Kälte und Dreck ist da die ganze Zeit die aktuelle Angst um ihr noch ungeborenes Baby.
Den Entführer selbst kann man am Anfang schlecht einschätzen, denn seine verrückten Gedanken scheinen ihn gefährlich zu machen, dass er dabei dauernd weint macht ihn wiederum zur Lachnummer.
Mir haben auch die diversen Geschichtsstränge im Buch sehr gefallen, denn wo Mats im Flugzeug immer wieder Drohanrufe erhält, muss er gleichzeitig einen alten Patienten an Bord finden und ihn als Bombe aktivieren.
Nele dagegen wird von einer alten Bekannten von Mats gesucht und trifft dabei auf zwielichtige Typen mit Charme - es ist also alles vertreten.
Ich kann keinen Lieblingscharakter in dieser Geschichte benennen, denn so einen gab es in diesem Fall nicht, aber mich hat fasziniert wie viel Mats gut machen wollte und wie stark man die Liebe zu seiner Tochter mit der Zeit spüren konnte.

Fazit:
Wieder ein richtiger guter Psychothriller von Fitzek! Spannung, Verwirrung und Ratespielchen sind garantiert.

Veröffentlicht am 07.12.2017

Wir lieben die Superheldengeschichten um Ladybug und Cat Noir und auch die wundervolle Freundschaft von Marielle und Alya.

Miraculous - Die geheime Superheldin
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Meine Meinung:
Das erste mal bin ich auf Youtube über Marinette, bzw. Ladybug gestolpert. Damals hat meine Tochter die vorhandenen Episoden gucken wollen und wir haben sie uns gemeinsam angesehen.
Da ...

Meine Meinung:
Das erste mal bin ich auf Youtube über Marinette, bzw. Ladybug gestolpert. Damals hat meine Tochter die vorhandenen Episoden gucken wollen und wir haben sie uns gemeinsam angesehen.
Da wir jeden Tag lesen und die Große auf ihren Berufswunsch momentan antwortet "Prinzessin und Superheldin", war mir klar, welche Lektüre wir brauchten.
Das Buch orientiert sich an der Staffel und auch hier geht es damit los, dass Marinette Babysitten soll und erfährt, dass Adrien ein Fotoshooting im Park hat, woraufhin sie natürlich sofort und "ganz zufällig" dort auftauchen muss. Sie schwärmt für Adrien, doch der scheint sie nicht zu beachten.
Ich mag Marinette, denn obwohl sie und Ladybug eins sind, sind sie doch so verschieden. Als Schülerin ist sie schüchtern und sehr nett, als Superheldin Ladybug hat sie keine Angst mehr.
Ganz am Anfang des Buches werden Marinette und Ladybug vorgestellt und es wird auch erwähnt, dass Cat Noir, also Adriens geheime Seite, in Ladybug verliebt ist. Er weiß aber nicht, dass sie Marinette ist und so schleichen die beiden immer umeinander herum, wobei Cat Noir sehr unbefangen ist.
Beide haben Kwamis, das sind kleine Helfer, mit deren Hilfe sich die beiden in Superhelden verwandeln. Tikki sieht aus wie ein kleiner Marienkäfer und Plagg ist eine schwarze Katze.
Natürlich gibt es schon bald den ersten Fall und es liegt an Ladybug und Cat Noir die Stadt zu retten.
Obwohl Ladybug über Cat Noir immer wieder den Kopf schütteln muss, sind die beiden ein unschlagbares Team.
Besonders gut haben uns die vielen Bilder zwischen den Texten gefallen und auch, dass das Buch in fünf Geschichten unterteilt ist und wir so an fünf Abenden lesen konnten, ohne dass die Konzentration nachgelassen hat.

Fazit:
Wir lieben die Superheldengeschichten um Ladybug und Cat Noir und auch die wundervolle Freundschaft von Marielle und Alya.