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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2021

Ein gelungenes, magisches Abenteuer, das auch Erwachsene begeistert!

Sternenfreunde - Lottie und der Zaubertrank
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Meine Meinung:

Diese Geschichte ist nicht nur etwas für Kinder, denn selbst ich, als Erwachsener wurde davon mitgerissen. Es ist eine Freude, die Mädchen bei ihren gemeinsamen Abenteuern zu begleiten, ...

Meine Meinung:

Diese Geschichte ist nicht nur etwas für Kinder, denn selbst ich, als Erwachsener wurde davon mitgerissen. Es ist eine Freude, die Mädchen bei ihren gemeinsamen Abenteuern zu begleiten, die voller Magie sind.

Ich kenne zwar noch keinen von den Vorgängern, was sich aber sicher ändert wird, trotzdem konnte mich dieses Buch von der ersten Seite an begeistern. Es ist eine tolle Geschichte von besten Freundinnen, die zusammen durch Dick und Dünn gehen und auch noch Magie benutzen können. Zusätzlich haben die vier jeweils ein Sternentier bei sich, welches sie beim nutzen der Magie unterstützt. Doch wie es immer ist, gibt es auch hier einen Bösewicht, der den Freundinnen und auch anderen Schaden zufügen will.

Ich finde die Magie, die hier genutzt wird richtig toll. Es dreht sich aber nicht alles um die Magie, sondern auch um alltägliches, was Mädchen in diesem Alter so zusammen erleben. Zusammen müssen die Freundinnen es irgendwie hinbekommen, sich dem Angreifer zu stellen und nebenbei aber auch noch ihren ganz normalen Alltag hinbekommen, ohne aufzufallen.

Mein Fazit:

Ein gelungenes, magisches Abenteuer, das auch Erwachsene begeistert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2021

Eine traurige Geschichte über eine Frau, die ohne Liebe aufgewachsen ist. Man kann nicht anders, als die Stiefmutter und den Vater zu hassen.

Als hätte der Himmel mich vergessen
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Inhalt:

Amelie Sander ist ein kleines Mädchen, welches von ihrer Stiefmutter gedemütigt, vernachlässigt und misshandelt wird. Immer wieder fragt sie sich, was sie getan hat und fügt sich der Frau, die ...

Inhalt:

Amelie Sander ist ein kleines Mädchen, welches von ihrer Stiefmutter gedemütigt, vernachlässigt und misshandelt wird. Immer wieder fragt sie sich, was sie getan hat und fügt sich der Frau, die sie Mama nennt. Niemals kann sie es ihr recht machen und schnell lernt sie, dass sie entweder von ihr, oder ihrem Vater geschlagen wird, denn die Stiefmutter spielt böse Spielchen.

Meine Meinung:

Als Mama war es für mich sehr schwer, dieses Buch zu lesen, denn Amelie hatte keine wirkliche Kindheit. An die Zeit vor ihrem sechsten/siebten Lebensjahr scheint sie so gut wie keine Erinnerungen zu haben und danach war da diese Frau, die sie Mama nennt. Eine Frau, die ihr alles verbietet, vom Essen, über das Spielen, bis hin zum Stuhlgang und des Waschens.

Wie oft habe ich mich gefragt, wieso der Vater nichts merkt und sein Kind vor dieser Frau beschützt, doch die Stiefmutter ist so arglistig, dass sie dem Kind einbläut, wie es sich zu verhalten hat, weil es sonst Schläge kassiert. Schnell wird sie als behindert und zurückgeblieben abgestempelt. Lehrer, Ärzte etc. glauben der Stiefmutter und nehmen es hin, dass Amelie in ihrer Gegenwart schweigt und nicht macht, was sie soll. Isoliert von Gleichaltrigen und dem Rest der Familie vegetiert sie eher dahin, als das sie lebt. Auch da habe ich mich gefragt, wieso Tanten und andere Verwandte nie mehr gedrängelt haben, um sie zu sehen. Mehrmals hat sie die Hoffnung auf eine Flucht, die jedoch jedes Mal aussichtslos ist, bis zu ihrem 21. Geburtstag. Bis dahin hatte sie keine Möglichkeit selbständig zu werden, oder erwachsen. Mit viel Hilfe und guten Freunden beginnt sie ihr Leben und ist oftmals überrascht von dem, was sie jetzt darf.

Was mir in diesem Buch leider gefehlt hat, waren die Emotionen. Es las sich, als würde eine Fremde über dieses Mädchen, diese junge Frau berichten. Ich habe keine “Unterhaltung” und kein “wohliges Gefühl” erwartet, aber es wirkte distanziert, so als habe sich die Autorin von der damaligen Amelie und dem Erlebten distanziert.

Trotz allem ziehe ich meinen Hut vor dieser Frau, die aus dem Nichts gelernt hat auf eigenen Beinen zu stehen. Die den Mut hatte weiterzumachen und weiterzukämpfen und jetzt trotz allem ihr Leben lebt.

Fazit:

Eine traurige Geschichte über eine Frau, die ohne Liebe aufgewachsen ist. Man kann nicht anders, als die Stiefmutter und den Vater zu hassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2021

Ein sehr gelungener Krimi, in typischer Charlotte Link Manier

Ohne Schuld
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Inhalt:

In einem Zug auf dem Weg von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau, die dank des Eingreifens von Kate Linville, in letzter Sekunde entkommen kann. Zwei Tage später ...

Inhalt:

In einem Zug auf dem Weg von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau, die dank des Eingreifens von Kate Linville, in letzter Sekunde entkommen kann. Zwei Tage später stürzt eine junge Frau mit dem Fahrrad, weil ein dünner Draht über den Weg gespannt wurde. Sie wird sofort bewusstlos und den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr. Zwischen den beiden Frauen gibt es keine offensichtliche Verbindung, doch die Tatwaffe ist dieselbe. Kate Linville wird direkt in die Ermittlungen des Falls hineingezogen und kommt einem grässlichen Geheimnis auf die Spur. Dadurch gerät sie selbst in tödliche Gefahr, denn der Täter will eine vermeintliche Spur rächen und gibt nicht auf.

Meine Meinung:

Ich kenne zwar schon einige Bücher der Autorin, aber bisher noch keinen der Kate Linville-Reihe. Charlotte Link hat eine ganz besondere Art, Bücher zu schreiben. Es gibt immer mehrere Fäden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber im Laufe der Geschichte nähern sich die Stränge immer mehr an und die Verbindungen zueinander werden immer offensichtlicher. Auch in diesem Buch hat sie es wieder geschafft, die Leser sehr gut zu unterhalten und zu verwirren.

Obwohl Kate Linville eigentlich noch nicht im Dienst ist und im Umzugsstress festhängt, wird sie durch einen Vorfall im Zug von London nach York in einen Fall hineingezogen, der ein grausames Geheimnis in sich verbirgt. Es werden innerhalb von zwei Tagen auf zwei Frauen Anschläge verübt. Zwischen den beiden Frauen gibt es keine offensichtliche Verbindung und Kate, die taffe aber unscheinbar wirkende Ermittlerin, sucht vergeblich nach Überschneidungen im Leben der beiden Frauen. Aufgrund einer theoretischen Fehlentscheidung, die ein Familiendrama ausgelöst hat, wurde Caleb Hale vom Dienst suspendiert. Da er wohl betrunken gewesen sein soll und verpfiffen wurde, kann er Kate bei diesem Fall nicht zur Seite stehen. Trotz allem verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft.

Kate kommt mit ihren eher untypischen Ermittlungsmethoden der Lösung und den Verbindungen immer näher und gerät dadurch ins Visier des Täters, der niemals aufgeben wird, bis er seinen Plan umgesetzt hat. Er agiert skrupellos und schreckt vor nichts zurück.

Mein Fazit:

Ein sehr gelungener Krimi, in typischer Charlotte Link Manier, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2021

Eine süß illustrierte Geschichte über die ewig langen Stunden vor der Bescherung.

Ben und Bär warten auf Weihnachten
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Meine Meinung:

Obwohl Weihnachten noch etwas hin ist, verleitet mich das Herbstwetter dazu, die ersten Weihnachtsbücher (vor-)zu lesen.

Von Ben und Bär haben wir noch keine weiteren Bücher, aber ich ...

Meine Meinung:

Obwohl Weihnachten noch etwas hin ist, verleitet mich das Herbstwetter dazu, die ersten Weihnachtsbücher (vor-)zu lesen.

Von Ben und Bär haben wir noch keine weiteren Bücher, aber ich mag die Illustrationen von Joëlle Tourlonias sehr gerne und meine Kinder auch.

,,Heute ist Weihnachten”, so beginnt das Buch und Ben und Bär sind schon aufgeregt und freuen sich. Natürlich sind beide ungeduldig und können es kaum erwarten, doch die Eltern beschäftigen sie. Es wird gebastelt und gerodelt, es wird gegessen und ein Schneemann und ein Schneebär gebaut und die Zeit gemeinsam so genutzt, dass überhaupt keine Langeweile aufkommt.

Genau das hat mir auch am besten gefallen. Es ist selbstverständlich, dass Kinder es kaum erwarten können, denn Weihnachten ist für sie etwas ganz Besonderes. Wir versuchen in der Zeit vor dem Fest schon Stimmung aufkommen zu lassen. Wir basteln und backen, singen Weihnachtslieder und kuscheln noch mehr als sonst. Die Kinder dürfen den Baum aussuchen und schmücken, aber gerade an den drei Festtagen brauchen sie noch mehr Ablenkung. Uns hat die Geschichte sehr gefallen und auch, wenn die Geschichte für Kinder ab 2 Jahren und das Buch ein Pappbilderbuch ist, so gibt es nach obenhin keine Altersgrenze.

Fazit:

Eine süß illustrierte Geschichte über die ewig langen Stunden vor der Bescherung.

Veröffentlicht am 08.01.2021

Ein Buch über die Liebe zu Pferden, Freundschaft und vieles mehr und das nicht nur für junge Mädchen. Einfach wundervoll!

Monsoon - Herzen im Galopp
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Meine Meinung:

Aktuell liest meine Große überwiegend Pferdebücher. Da sie aber die Bücher, die ihrem Alter entsprechen innerhalb weniger Stunden durchgelesen hat, habe ich mal nach einem Buch mit etwas ...

Meine Meinung:

Aktuell liest meine Große überwiegend Pferdebücher. Da sie aber die Bücher, die ihrem Alter entsprechen innerhalb weniger Stunden durchgelesen hat, habe ich mal nach einem Buch mit etwas mehr Seiten gegriffen. Obwohl “Herzen im Galopp” ein zweiter Teil ist, konnte ich ihn gut lesen, denn es gab hin und wieder Informationen, wie es dazu kam, dass Lisann Monsoon bekam. Trotzdem würde ich empfehlen, dass man mit dem ersten Teil anfängt. Den werde ich für meine Tochter und mich noch kaufen, so dass sie die Bücher der Reihe nach lesenkann.

Lisi wird von schrecklichen Alpträumen geplagt. Ständig hat sie Angst, man könnte ihr ihr Traumpferd wieder wegnehmen. Mit ihren Eltern, ihrer besten Freundin Mira und deren Eltern, macht sie in den Herbstferien wieder Urlaub auf dem Falbenhof. Dort arbeitet ihr gemeinsamer Freund Elias, der Sohn des Besitzers, in den Mira verliebt ist.

Ich fand die Geschichte total schön. Da gibt es die Pferdeliebe von Lisi zu Monsoon, die Freundschaft, Verliebtheit, aber es gab auch Gefahren, denn böse Gestalten treiben sich herum. Die Autorin hat die Weiden und Pferde so schön beschrieben, dass ich mich fühlte, als wäre ich selbst dort. Monsoon schien wirklich ein besonderes Pferd zu sein und Lisis Ängste waren nicht unbegründet. Mira wird als ein Mädchen beschrieben, welches früher mehr auf ihre Nägel geachtet hat, als dass man sie beim Stall ausmisten hätte antreffen können. Doch in diesem Band entdeckt auch sie die Liebe zu Pferden.

Für mich war die Geschichte rundum gelungen und das Ende lässt erahnen, dass ein Winterband, oder zumindest eine Geschichte geplant ist, die im Winter spielt. Ich kann es kaum erwarten alle wiederzutreffen.

Fazit:

Ein Buch über die Liebe zu Pferden, Freundschaft und vieles mehr und das nicht nur für junge Mädchen. Einfach wundervoll!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere