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Veröffentlicht am 05.01.2018

einfach wieder ein unfassbar spannender Psychothriller von Sebastian Fitzek

Flugangst 7A
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Klappentext
Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter ...

Klappentext
Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben.

Meine Meinung
Auch dieser Thriller hat mich wieder vollkommen überzeugt. Sebastian Fitzek spielt hier geschickt mit den Ängsten der Leser und fesselt einen auf jeder Seite.
Kein Wunder, dass man das Buch dadurch schon nach wenigen Tagen verschlugen hat und noch einmal überdenkt, ob man sich noch einmal in ein Flugzeug setzt.

Das Buch überzeugt nicht nur mit der Handlung, die durchweg spannend und fesselnd ist, sondern vor allem auch mit den zahlreichen, gut recherchierten Fakten.

Wie gewohnt hat auch dieses Buch relativ kurze Kapitel mit fiesen Cliffhangern an den Enden. Dadurch sitzt man dann abends da und denkt sich "Ach, ein Kapitel geht noch" und schwubs hat man das Buch durch.

Also mal wieder ein empfehlenswertes Meisterwerk.

Veröffentlicht am 26.10.2018

Ich bin absolut begeistert!

Der Insasse
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Inhalt
Vor einem Jahr ist Till Berkhoffs Sohn Max verschwunden. Der Täter, der schon weitere Kinder entführt, gequält und getötet hat, wurde nun in eine Psychiatrie eingeliefert und sitzt dort in einem ...

Inhalt
Vor einem Jahr ist Till Berkhoffs Sohn Max verschwunden. Der Täter, der schon weitere Kinder entführt, gequält und getötet hat, wurde nun in eine Psychiatrie eingeliefert und sitzt dort in einem Hochsicherheitstrakt. Till möchte Gewissheit und wissen, was mit seinem Sohn geschehen ist, insbesondere, wo seine Leiche versteckt ist. Doch darüber schweigt der Täter bislang. Daher lässt sich Till selbst einweisen, um an den Entführer heranzukommen…

Meine Meinung
Was soll ich sagen? Ich bin einfach nur total begeistert von Fitzeks neuem Psychothriller! Man weiß einfach, was man bekommt wenn Sebastian Fitzeks Name vorne drauf steht und ich wurde bislang auch nie enttäuscht. Auch dieser Thriller konnte meinen Erwartungen wieder vollstens gerecht werden.

Die Handlung ist durchweg spannend und hat ein perfektes Tempo. Daher hatte mich das Buch schon von Anfang an gefesselt, sodass ich es einfach in einem Rutsch lesen musste. Es gibt – wie man es von seinen Büchern so kennt – fiese Cliffhanger (dadurch konnte ich auch nicht am Ende eines Kapitels aufhören zu lesen), zahlreiche unerwartete Wendungen und Überraschungen sowie natürlich auch einen hohen Gruselfaktor, sodass eine Nebenwirkung des Buches ein unaufhörliches Herzrasen ist. Das alles zusammen sorgte für eine atemraubende Spannung, die bis zu der letzten Seite aufrecht gehalten wurde.

Die Perspektiven in dem Buch wechseln stetig zwischen den verschiedenen Figuren. Das hat mir sehr gut gefallen, da man so einen perfekten Rundumblick von den Ereignissen bekommt und noch besser in die Geschichte eintauchen konnte. Außerdem lernt man die verschiedenen Figuren und ihre Absichten besser kennen, was natürlich unweigerlich der Spannung in dem Buch zugutekommt.

Doch die eigentliche Hauptfigur in dem Buch ist Till, der Vater von Max. Ein Vater, der sich nichts sehnlicher wünscht, als zu wissen, was mit seinem Sohn passiert ist und sich dafür als Insasse in eine Nervenheilanstalt zu dem Täter einweisen lässt. Dadurch hatte er mich schon von Anfang an auf seine Seite gezogen und ich konnte gut mit ihm mit fiebern, da auch seine Gefühle und Absichten aufgrund Fitzeks fantastischer Darstellung für mich als Leser greifbar wurden.

Auch der Schreibstil trägt dazu bei, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Er ist flüssig und einfach gehalten. Außerdem punktet er durch kurze und knappe Sätze und vergleichbar kurzen Kapiteln. Es liest sich einfach so von der Hand, sodass man – wenn man irgendwann zur Besinnung kommt – gar nicht merkt, wie viel man von dem Buch schon verschlungen hat.
Fitzek schafft es einfach immer wieder eine einzigartige, spannende und gruselige Atmosphäre zu kreieren, sodass man quasi in das Buch eingesogen und erst am Ende wieder freigelassen wird. Noch dazu werden auch die Gefühle und Emotionen der Figuren realistisch und nachvollziehbar dargestellt, sodass man ihnen auch gut folgen kann.

Ihr merkt, ich bin einfach total begeistert von diesem Buch und diesem Autor und komme gar nicht mehr aus dem Schwärmen raus.

Insgesamt also einfach wieder ein fantastischer Thriller von Sebastian Fitzek, dessen Bücher einfach eine Suchtgefahr darstellen.
Kleiner Tipp: Danksagung lesen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Champagner, Charleston und die ganz große Liebe!

Charleston Girl
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Inhalt vom Umschlag:

Lara Lington könnte etwas Ablenkung gut gebrauchen: Ihr Freund hat sie verlassen, ihr Job ist ein Katastrophengebiet und ihre Familie ein Fall für sich. Dann taucht auch noch eine ...

Inhalt vom Umschlag:

Lara Lington könnte etwas Ablenkung gut gebrauchen: Ihr Freund hat sie verlassen, ihr Job ist ein Katastrophengebiet und ihre Familie ein Fall für sich. Dann taucht auch noch eine junge Frau auf, die Laras Leben restlos auf den Kopf stellt: Sadie Lancaster, ein Wirbelwind mit Federboa und einer Vorliebe für Charleston. Sadie hat nur ein Problem: Sie ist der Geist von Laras Großtante und gehört eigentlich in die Zwanzigerjahre. Nun ist sie ins London der Gegenwart geraten, wo sie nach einem Mann zum Flirten und nach einer verschwundenen Perlenkette sucht. Und für beides braucht sie Laras Hilfe ...

Meinung:

Zwar zunächst ein bisschen gewöhnungsbedürftig für einen Sophie Kinsella-Roman, da man es von ihr nicht kennt, dass plötzlich Geister in ihren Geschichten auftauchen, aber trotzdem nicht weniger komisch.

Ich fand die Kombination von Sadie und Lara einfach total toll und witzig. Der Wirbelwind Sadie, der sich einfach in Laras Leben geschmuggelt hat sorgt für eine gute Unterhaltung und Komik.
Beide versuchen natürlich herauszufinden, wie Sadie wieder verschwinden kann - Lara hat es da ein bisschen eiliger als Sadie - doch es ist sofort klar, dass das nicht so leicht ist. Sadie fehlt etwas bevor sie sich zu ihrer letzten Ruhe betten kann. Es beginnt eine spannende und witzig Reise, auf die der Leser die beiden begleitet.

Insgesamt macht es also viel Spaß dieses Buch zu lesen und für alle Sophie Kinsella-Fans trotz dem übernatürlichen Touch ein Muss.

Veröffentlicht am 18.04.2019

absolutes Highlight

Fische, die auf Bäume klettern
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Inhalt
Sebastian Fitzek schreibt hier ein sehr persönliches Buch, welches er an seine Kinder andressiert und ihnen helfen soll, das Leben zu meistern.

Meine Meinung
Ich bin absolut begeistert von diesem ...

Inhalt
Sebastian Fitzek schreibt hier ein sehr persönliches Buch, welches er an seine Kinder andressiert und ihnen helfen soll, das Leben zu meistern.

Meine Meinung
Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und habe einfach so viel für mich selbst daraus mitgenommen, wie bislang noch aus keinem Buch davor.

Das Buch hat Sebastian Fitzek vor dem Hintergrund geschrieben, was er seinen Kindern gerne noch mit auf den Weg geben möchte, falls er sterben sollte und vorher ihnen nicht mehr sagen konnte.
Daher spricht er in dem Buch auch direkt seine Kinder an und redet auch sehr vertraut mit ihnen. Beim Lesen hatte ich mich dann auch gefragt, warum er das überhaupt veröffentlicht hat (weil ich es selbst auch sehr persönlich empfand), aber das erklärt er glücklicherweise ganz charmant am Anfang des Buches, um gleich allen Fragen vorzubeugen.

Man erfährt einiges aus seinem Leben, seinen Einstellungen zu vielen verschiedenen Dingen, zu Werten, die er vertritt und vieles mehr. Außerdem bringt er viele nette Anekdoten aus seinem Leben, sodass man das Gefühl hatte, ihn nach Beenden des Buches ein Stück weit besser kennen gelernt zu haben.

Das Buch ist leicht verständlich, obwohl er teilweise auch wirklich schwierige Themen anspricht, was mir sehr gut gefallen hat. Er unterstreicht seine Ausführungen mit vielen, einleuchtenden Beispielen (die ihm manchmal wirklich passiert sind oder, die er einfach so herangezogen hat), was nicht nur dem Verständnis gedient hat, sondern auch ein bisschen der Unterhaltung. Außerdem schreibt er, wie er spricht – bzw mit dem gleichen Humor, den man bei ihm aus Interviews oder von seinen Danksagungen kennt. Das fand ich wirklich toll, da er die Stimmung des Buches somit aufgelockert hat und dem Ganzen eine angenehme Atmosphäre verschafft hat. Aber vor allem fand ich es gut, weil man ihn dadurch einfach wiedererkennt. Aber trotzdem verdrängt er mit diesen witzigen stellen nicht, wie ernst ihm das alles ist. Er hat hier eine wirklich gute Mischung gefunden.

Toll fand ich auch, dass er seine Kernaussaugen und Kernbotschaften in kurzen und prägnanten Stichpunkten aus dem Text hervorgehoben hat, sodass sie einem direkt ins Auge springen.
Auch der Aufbau des Buches generell hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr strukturiert und macht auf Anhieb Sinn.

Ich glaube, ich könnte noch viel, viel mehr über dieses tolle Buch hier schreiben, weil es mich einfach so begeistert hat, aber es sollte einfach jeder selbst mal reinschnuppern und schauen, was er für sich daraus mitnimmt. Meiner Meinung nach eine absolute Leseempfehlung. Es öffnet einem in mancher Hinsicht wirklich die Augen.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Leider hat es mich nicht gepackt

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe
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Inhalt
Nach dem Tod ihres Freundes Boy ist Gabrielle (Coco) Chanel am Boden. Sie weiß nicht, wie sie ohne ihn weiterleben soll. Doch dann beschließt sie seinen und ihren letzten Plan in die Tat umzusetzen: ...

Inhalt
Nach dem Tod ihres Freundes Boy ist Gabrielle (Coco) Chanel am Boden. Sie weiß nicht, wie sie ohne ihn weiterleben soll. Doch dann beschließt sie seinen und ihren letzten Plan in die Tat umzusetzen: Ein eigenes Parfum zu kreieren.

Meine Meinung
Irgendwie konnte mich das Buch nicht so richtig packen. Ich habe mich etwas schwer damit getan.

Die Handlung war zunächst sehr spannend und dramatisch gehalten, weswegen ich auch gut in das Buch rein gekommen bin. Doch diesen Spannungsbogen konnte die Handlung nicht aufrechthalten und es flaute ziemlich schnell ab. Zwischendurch gab es noch ein paar spannende Höhenpunkte, die zwar noch mal Schwung in die Handlung, aber sehr schnell wieder verschwanden.
Zudem kamen mir im Laufe der Handlung die Gefühle und Emotionen von Coco ein bisschen zu knapp. Es passiert sehr viel, was in einem irgendwelche Gefühle auslösen müsste, aber irgendwie wurde es nicht zum Leser rüber gebracht. Es blieb alles sehr rational.
Außerdem waren für mich die zeitlichen Abläufe nicht ganz nachzuvollziehen. Man erfährt zwar, wenn ein neues Jahr angebrochen ist, aber wie die Zeit im Laufe des Jahres vergeht, erfährt man nicht. Dementsprechend war ich dann auch hin und wieder überrascht, wie das eine oder andere nun so schnell passieren konnte. Erst später wurde dann klar, wie viele Monate dazwischen lagen.
Trotzdem war es sehr interessant, diese Einblicke in Coco Chanels Leben zu erhalten und spannend zu sehen, wie Chanel No. 5 entstanden ist.

Der Schreibstil passt sich wunderbar dieser Zeit und dem Land an. Was ich ein bisschen Schade fand war, dass mir an der einen oder anderen Stelle, wenn ein französisches Lied oder Zitat abgedruckt wurde, eine Übersetzung gefehlt hat.
Zum großen Teil ist das Buch aus Cocos Sicht geschrieben. Gut hat mir aber gefallen, dass an so ein paar wichtigen Stellen auch noch eine andere Perspektive, von einer an dieser Stelle wichtigen Person, dazu geholt wurde. Das hat so ein paar Ungereimtheiten ausgeräumt und Vermutungen bestätigt.

Insgesamt also eine schöne Geschichte, mit tollen Einblicken in die Vergangenheit und Cocos Leben, die mich aber einfach nicht packen konnte.