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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2020

Nicht so zauberhaft wie Band 1 aber trotzdem überzeugend

Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
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Achtung: Diese Rezension kann Spoiler zum ersten Band enthalten

Inhalt
Bei Polly läuft es gerade richtig gut. Sie lebt mit ihrem Freund Huckle zusammen in ihrem frisch gekauften Leuchtturm und auch in ...

Achtung: Diese Rezension kann Spoiler zum ersten Band enthalten

Inhalt
Bei Polly läuft es gerade richtig gut. Sie lebt mit ihrem Freund Huckle zusammen in ihrem frisch gekauften Leuchtturm und auch in ihrer kleinen Bäckerei läuft es super. Die Leute schätzen ihr selbst gebackenes Brot und stehen jeden Tag Schlange. Doch dann wendet sich das Blatt. Die Besitzerin der Bäckerei stirbt und ihr Nachfolger macht Polly das Leben schwer...

Meine Meinung
Diese kleine Insel hat es mir wirklich angetan. Ich bin gleich auf den ersten Seiten wieder in das Setting eingetaucht und habe mich direkt wieder wohl gefühlt.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Sie war sehr spannend und fesselnd, aufgrund der Probleme und Herausforderungen, denen sich Polly stellen musste. Ich habe wirklich gut mit Polly mitfiebern können, dass sie durchhält und sich alles zum Guten wieder wenden wird.
Auch hier gab es wieder ein paar dramatischere Ereignisse, die das Tempo noch einmal erhöht haben. Meiner Meinung nach hätte es das Ereignis gegen Ende hin von der Dramatik her nicht mehr gebraucht, weil das Buch auch so schon fesselnd genug war und es ein bisschen zu viel des Guten war, aber es war trotzdem irgendwie wichtig für die Handlung.
Ich muss auch sagen, dass der eine oder andere Handlungsstrang vielleicht etwas unglaubwürdig war, aber für einen Sommerroman und, dass er mich gut unterhalten konnte, konnte ich gut darüber hinwegsehen.

Die Protagonisten des Buches konnten mich auch in diesem Band wieder überzeugen. Polly finde ich einfach klasse. Sie ist eine Kämpferin und eine starke Frau. Es hat mir hier auch sehr gut gefallen, dass sie auch mal Schwäche zeigen konnte. Bei der einen oder anderen Sache ist sie sehr verbissen und ein bisschen uneinsichtig gewesen, was aber eben zeigt, dass sie nicht perfekt ist.
Natürlich ist auch hier wieder Neil, der kleine Papageientaucher, mit dabei. Den finde ich einfach unfassbar toll und ich liebe es, wie lebendig und ein bisschen menschlich er einfach dargestellt wird.
Ich konnte gut mit Polly mitfiebern und mit ihr fühlen, sodass ich auch in der Hinsicht gut von der Handlung mitgerissen wurde.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut in dem Buch voran gekommen bin. Besonders schön fand ich auch hier wieder die Atmosphäre des Buches. Diese ist sommerlich und locker, leicht gehalten, sodass ich beim lesen ein richtig gutes Gefühl bekommen hatte. Trotzdem hatte sie dieses Mal aufgrund der Geschehnisse einen ernsteren Beigeschmack bekommen, was mir persönlich aber auch gut gefallen hatte. Ich konnte jedenfalls wieder wunderbar in die Geschichte eintauchen und von ihr leiten lassen.
Was ich aber ein bisschen Schade fand, war, dass für mich persönlich der Zauber des ersten Bandes ein bisschen verloren gegangen ist. Natürlich war einem das Setting bereits bekannt, sodass es hier nichts Neues zu entdecken gab, was eben den Zauber der Insel und des ersten Bandes ausgemacht hatte, aber aufgrund der zahlreichen Probleme, mit denen Polly zu kämpfen hatte, lag der Fokus eher darauf und der ganze Inselzauber ging hier etwas verloren.

Insgesamt ein toller und spannender zweiter Band, der kleinere Schwächen hatte, aber trotzdem überzeugen konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2020

Ein wunderschöner Sommerroman

Über dem Meer tanzt das Licht
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Achtung: diese Rezension kann Spoiler zum ersten Band enthalten

Inhalt
Maria lebt mit ihren zwei Töchtern Morlen und Hannah sowie ihrem Freund Simon auf Norderney und führt dort ein Strandcafé. Obwohl ...

Achtung: diese Rezension kann Spoiler zum ersten Band enthalten

Inhalt
Maria lebt mit ihren zwei Töchtern Morlen und Hannah sowie ihrem Freund Simon auf Norderney und führt dort ein Strandcafé. Obwohl sie alle Hände voll zu tun hat, ist sie glücklich und liebt ihr Leben. Doch dann beschließt Simon plötzlich mit Hannah zu verreisen und Marie und Morlen zurückzulassen. Jetzt hat Maria viel Zeit, auch für sich selbst und beginnt über viele Dinge nachzudenken, vor allem über sich selbst und ihre Vergangenheit...

Meine Meinung
Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist perfekt für die heißen Sommertage, zum Abschalten und, um einfach mal dem Alltag zu entfliehen.

Das Cover gefällt mir einfach unfassbar gut. Es wirkt sommerlich aber auch irgendwie ruhig und gefühlvoll, was natürlich sehr vielversprechend für die Handlung ist.

Die Handlung ist sehr ruhig gehalten, aber trotzdem fesselnd. Es gibt viele Fragen, die aufgeworfen werden und, auf deren Beantwortung man hingefiebert hat. Außerdem hält die Geschichte die eine oder andere Überraschung für einen parat. Zudem behandelt das Buch verschiedene Alltagsthemen und Probleme, die interessant waren und das Buch abwechslungsreich machten.
Da die Geschichte ein Fortsetzungsband ist und ca 1 Jahr nach dem Tod von Marias Mutter im ersten Band spielt, waren mir die Protagonisten und auch das Setting schon bekannt. Einziger Unterschied ist, dass nicht Anni hier die Hauptfigur ist, sondern eben Maria. Trotzdem hat es mich riesig gefreut, dass auch Anni hier noch eine Rolle spielt und wir sie in diesem Band wiedersehen.

Die Protagonisten sind mir schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen. Ich mag Maria und ihre Familie wahnsinnig gerne, weil sie einfach so normal und sympathisch rüber kommen. Sie haben mit alltäglichen Problemen zu kämpfen und probieren nach dem Tod von Marias Mutter weiterzumachen. Nachdem man in Band 1 schon ein bisschen etwas über Maria erfahren hat, erfährt man hier noch einmal mehr über ihre Vergangenheit, ihr Leben und ihre Problem. Das war spannend und interessant.

Besonders toll fand ich aber die Atmosphäre des Buches. Sie strahlte so viel Gemütlichkeit und etwas heimisches aus, sodass ich mich beim Lesen richtig wohl und irgendwie auch Zuhause gefühlt hatte. Außerdem konnte ich mich durch diese tolle Atmosphäre und der wunderbaren Darstellung der Insel, richtig gut dorthin versetzen und in die Geschichte eintauchen.
Auch die Gefühle und Emotionen von Maria, aus deren Perspektive das Buch geschrieben ist, wurden gut rüber gebracht, sodass mich ihre Geschichte auch berühren und emotional mitreißen konnte. Es gibt viele emotionale oder gefühlvolle Stellen in dem Buch und die kamen alle wunderbar bei mir als Leser an.
Generell war das Buch sehr malerisch, aber trotzdem einfach und flüssig geschrieben, sodass man gut vor angekommen ist und in die Geschichte eintauchen konnte.
Außerdem fand ich es wunderschön, dass am Ende des Buches noch ein paar Sprüche von Anni und Rezepte von Marias Oma zu finden waren.

Insgesamt also einfach ein toller zweiter Band, mit einer tollen Atmosphäre und einer tollen Geschichte sowie sehr liebenswerten Protagonisten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2020

Ein toller Sommerroman mit einem wunderschönen Setting

Die kleine Bäckerei am Strandweg
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Inhalt
Polly hat es momentan wirklich nicht leicht und wünscht sich einfach nur eine Auszeit. Da sie sich ohnehin eine neue Wohnung suchen muss, beschließt sie auf eine kleine Insel in Cornwall zu ziehen. ...

Inhalt
Polly hat es momentan wirklich nicht leicht und wünscht sich einfach nur eine Auszeit. Da sie sich ohnehin eine neue Wohnung suchen muss, beschließt sie auf eine kleine Insel in Cornwall zu ziehen. Dort führt eins zum anderen und Polly kann ihren Traum von einer eigenen Bäckerei in die Tat umsetzen. Doch sie muss viel Arbeit in die alte Bäckerei stecken und nicht jeder ist davon so begeistert, weswegen sie damit auf Gegenwind stößt...

Meine Meinung
Das war einfach das perfekte Buch für heiße Sommertage. Es nimmt einen mit auf eine wunderschöne Insel, auf der ich mich direkt mit Polly zusammen heimisch gefühlt habe.

Zu Beginn erlebt man mit, wie sich Pollys Leben schlagartig ändert. Sie macht eine schwierige Zeit durch und muss umziehen. Es war spannend zu sehen, wie Polly diesen Schritt geht. Die Handlung und das Tempo des Buches waren eher ruhig gehalten. Der Fokus lag wirklich auf dem Gefühl, das die Insel und deren Bewohner bei einem auslösen und den Zauber, der von dort ausgeht. Dennoch gab es auch spannendere und dramatischere Momente, bei denen die Geschichte auch etwas Fahrt aufgenommen hatte und man mit den Protagonisten mitgefiebert hat. Die Mischung hat mir hier gut gefallen und ich hatte auch das Gefühl, das alles genau zur richtigen Zeit passierte und das Tempo genau richtig gewählt war.

Polly hat mir als Hauptfigur gut gefallen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und sie auf ihrem Weg begleiten. Anfangs merkte man direkt, dass ihr eine Auszeit wirklich gut tun wird und dementsprechend auch viel Potenzial zur Weiterentwicklung bei ihr vorhanden ist. Ich mochte ihre lockere, leichte Art und die Art und Weise, wie sie die Dinge angeht und sieht sehr gerne.
Auch die anderen Protagonisten des Buches waren toll. Jeder hatte so seine bestimmten Charakterzüge, die ihn einzigartig für das Buch machten. Besonders ans Herz gewachsen ist mir aber ein kleine Tierchen, welches Polly gleich am Anfang begegnet. Ich weiß nicht wie, aber die Autorin hat es einfach geschafft, diesem Tier so viel Lebendigkeit und Charakter eingehaucht, dass es wirklich eine Rolle in dem Buch gespielt hat. Das fand ich einfach nur wunderbar.

Die Atmosphäre, die hier kreiert wurde, ist wohl mit das Beste an der Geschichte. Ich hatte mich beim Lesen richtig wohl und angekommen gefühlt. Die Insel und auch das Buch selbst strahlten einfach eine solche Ruhe aus, dass ich beim Lesen richtig entspannen konnte. Auch die Gefühle und Emtionen von Polly kamen gut rüber, sodass man sich gut in sie einfühlen und sie beim Erkunden der Insel, ihrer Bewohner und einfach ihrem neuen Lebensabschnitt gut begleiten konnte.
Generell war der Schreibstil einfach und flüssig gehalten und schaffte es, einen als Leser zu berühren, abzuholen und einfach komplett in der Geschichte versinken zu lassen.

Insgesamt hat mir das Buch einfach unfassbar gut gefallen. Es ist jetzt nichts anspruchsvolles, aber gerade deswegen genau richtig für heiße Sommertage, an denen man einfach mal abschalten möchte. Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bücher der Autorin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2020

Unfassbar spannend und fesselnd – ich bin begeistert

Auris
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Inhalt
Matthias Hegel ist forensischer Phonetiker. Er kann allein anhand der Stimme die verblüffendsten Dinge erfahren und Kenntnisse daraus ziehen. Doch dann gesteht er, eine Obdachlose ermordet zu haben ...

Inhalt
Matthias Hegel ist forensischer Phonetiker. Er kann allein anhand der Stimme die verblüffendsten Dinge erfahren und Kenntnisse daraus ziehen. Doch dann gesteht er, eine Obdachlose ermordet zu haben und kommt dafür ins Gefängnis. Jula, eine True-Crime-Podcasterin, glaubt nicht an seine Schuld. Sie ist fest davon überzeugt, dass er gelogen hat und unschuldig ist. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und bringt sich damit selbst in Gefahr...

Meine Meinung
Ich muss sagen, dass ich mich lange gescheut habe, dieses Buch zu lesen. Ich liebe Sebastian Fitzeks Bücher und war skeptisch, weil er das Buch nicht selbst geschrieben hat, sondern nur die Idee dazu geliefert hat. Doch die Neugier hatte mich gepackt, sodass ich es doch gelesen habe. Und was soll ich sagen? Ich habe es an einem Tag verschlungen...

Zunächst einmal zum Cover. Ich mag es, dass es so schlicht ist und trotzdem irgendwie etwas spannendes ausstrahlt. Besonders mag ich aber, dass man hier auch etwas haptisches hat, mit den hervorgehobenen Wellen.

Die Handlung ist von der ersten Seite an unfassbar spannend und fesselnd. Ich klebte förmlich an den Seiten und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Das Tempo wurde stets aufrecht gehalten und die Geschichte hat mich einfach nur mitgerissen. Außerdem hielt die Handlung viele unerwartete Wendungen und Überraschungen für einen parat, die einen einfach nur verblüfft zurück ließen. Bis zum Ende hin für die Spannung aufrecht gehalten. Das Buch hat einfach alles, was man sich von einem guten Thriller wünscht und ich bin jetzt einfach nur wahnsinnig gespannt auf den zweiten Teil.

Die Protagonisten haben mir richtig gut gefallen. Jula ist eine starke Frau, die schon schlimmes erlebt hat und das nun auf ihre Weise versucht zu verarbeiten. Das ist natürlich maßgeblich für die Geschichte und trägt zur Spannung bei. Ich konnte gut mit ihr hoffen und bangen sowie mit ihr mitfiebern.
Matthias Hegel fand ich wahnsinnig spannend als Protagonist. Wie er arbeitet und, was für Fähigkeiten er besitzt, ist einfach verblüffend. Natürlich hat er auch so seine Merkwürdigkeiten an sich, wie es von einem Forensiker mit seinen Fähigkeiten auch nur zu erwarten ist. Das fand ich sehr interessant und spannend.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, sodass man gut in der Geschichte voran gekommen ist. Die Atmosphäre, die hier kreiert wird, fand ich ebenfalls einfach nur toll. Sie war geheimnisvoll, spannend und mysteriös. Sie trug noch einmal mehr zur Spannung bei und konnte einen wunderbar in die Geschichte ziehen. Auch die Gefühle und Emotionen, vor allem von Jula, kamen gut bei mir als Leser an, sodass ich auch gut mit Jula mit fühlen und mich in sie hineinversetzen konnte.

Insgesamt ein fantastischer Thriller, der mich komplett aufgelöst und mit Neugier auf Band 2 zurückgelassen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Spannend, romantisch und fesselnd

Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz
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Inhalt
Als Farah noch klein war, hatte sie bereits ihre große Liebe gefunden, Dougan. Doch sie werden gewaltsam von einander getrennt und Farah muss ohne ihn weiterleben, bis sie von seinem Tod erfährt. ...

Inhalt
Als Farah noch klein war, hatte sie bereits ihre große Liebe gefunden, Dougan. Doch sie werden gewaltsam von einander getrennt und Farah muss ohne ihn weiterleben, bis sie von seinem Tod erfährt. Jahre später begegnet sie Londons bekanntestem Verbrecher Dorian Blackwell. Dieser entführt Farah nach Schottland und bringt damit ihr Leben komplett durcheinander. Doch je mehr Farah über ihn erfährt, desto näher kommt sie ihm...

Meine Meinung
Ich muss sagen, dass ich nicht allzu hohe Erwartungen an das Buch hatte, da ich von der Autorin bislang noch nichts gelesen hatte. Ich war einfach anhand des Klappentextes neugierig auf das Buch geworden, da es düster und geheimnisvoll und einfach mal nach etwas Neuem klang.

Genau das war die Handlung dann auch. Sie war geheimnisvoll und hatte eine düstere Atmosphäre, die mir richtig gut gefallen hatte. Da das Buch auch in der Vergangenheit spielte, hatte es noch einen historischen Einschlag bekommen, der ebenfalls richtig gut zur Geschichte gepasst und zu einer einzigartigen Atmosphäre beigetragen hatte.
Außerdem war die Geschichte durchweg spannend gehalten. Dadurch, dass Dorian ein riesiges Geheimnis um seine Person und sein Leben machte, hatte ich natürlich darauf hingefiebert, mehr über ihn zu erfahren, was mich an das Buch gefesselt hatte. Doch nicht nur das, die Geschichte hielt auch viele unerwartete Wendungen parat, sodass einem nie langweilig wurde. Auch actionreichere Szenen kommen darin vor, dass das Tempo stets aufrecht gehalten wurde. Ebenso hat mir gefallen, dass das Buch auch ruhigere Töne angeschlagen hatte, da es hier auch häufiger zu gefühlvollen und eindeutigeren Szenen kam. Das hat für eine gute Abwechslung in dem Buch gesorgt.

Farah hat mir als Hauptfigur ebenfalls richtig gut gefallen. Sie ist eine starke Frau, die schon einiges durchgemacht hat und für sich kämpfen kann. Auch Dorian hat schon einiges mitgemacht, mehr noch als Farah und ist von seiner Vergangenheit gezeichnet. Ich fand ihn wirklich spannend und interessant, vor allem, aufgrund seiner Vergangenheit und seiner jetzigen Tätigkeit. Beide haben Entwicklungspotenzial, was die Geschichte sehr interessant gemacht hat. Sie hatten eine tolle Dynamik und dementsprechend die Geschichte einfach abgerundet.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wechselt stetig die Erzählperspektive zwischen Farah und Dorian. Dadurch hatte man einen Rundumblick bekommen und wusste über die Absichten der beiden ständig Bescheid. Trotzdem wurde nie zu viel verraten und die Geheimnisse wurden nicht zu schnell aufgedeckt. Ansonsten hat mir gut gefallen, dass sich der Schreibstil ein bisschen der Vergangenheit angepasst hatte und man somit noch besser in die Geschichte eintauchen konnte. Wie schon erwähnt hat mir besonders gut die Atmosphäre in dem Buch gefallen. Sie war düster, geheimnisvoll und historisch angehaucht, sodass man sich richtig gut in diese Zeit und in die Geschichte hineinversetzen konnte.

Insgesamt ein wirklich toller Auftakt einer Buchreihe, der mich vor allem durch das einzigartige Setting und den tollen Protagonisten überzeugen konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere