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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2018

Ich bin absolut begeistert!

Der Insasse
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Inhalt
Vor einem Jahr ist Till Berkhoffs Sohn Max verschwunden. Der Täter, der schon weitere Kinder entführt, gequält und getötet hat, wurde nun in eine Psychiatrie eingeliefert und sitzt dort in einem ...

Inhalt
Vor einem Jahr ist Till Berkhoffs Sohn Max verschwunden. Der Täter, der schon weitere Kinder entführt, gequält und getötet hat, wurde nun in eine Psychiatrie eingeliefert und sitzt dort in einem Hochsicherheitstrakt. Till möchte Gewissheit und wissen, was mit seinem Sohn geschehen ist, insbesondere, wo seine Leiche versteckt ist. Doch darüber schweigt der Täter bislang. Daher lässt sich Till selbst einweisen, um an den Entführer heranzukommen…

Meine Meinung
Was soll ich sagen? Ich bin einfach nur total begeistert von Fitzeks neuem Psychothriller! Man weiß einfach, was man bekommt wenn Sebastian Fitzeks Name vorne drauf steht und ich wurde bislang auch nie enttäuscht. Auch dieser Thriller konnte meinen Erwartungen wieder vollstens gerecht werden.

Die Handlung ist durchweg spannend und hat ein perfektes Tempo. Daher hatte mich das Buch schon von Anfang an gefesselt, sodass ich es einfach in einem Rutsch lesen musste. Es gibt – wie man es von seinen Büchern so kennt – fiese Cliffhanger (dadurch konnte ich auch nicht am Ende eines Kapitels aufhören zu lesen), zahlreiche unerwartete Wendungen und Überraschungen sowie natürlich auch einen hohen Gruselfaktor, sodass eine Nebenwirkung des Buches ein unaufhörliches Herzrasen ist. Das alles zusammen sorgte für eine atemraubende Spannung, die bis zu der letzten Seite aufrecht gehalten wurde.

Die Perspektiven in dem Buch wechseln stetig zwischen den verschiedenen Figuren. Das hat mir sehr gut gefallen, da man so einen perfekten Rundumblick von den Ereignissen bekommt und noch besser in die Geschichte eintauchen konnte. Außerdem lernt man die verschiedenen Figuren und ihre Absichten besser kennen, was natürlich unweigerlich der Spannung in dem Buch zugutekommt.

Doch die eigentliche Hauptfigur in dem Buch ist Till, der Vater von Max. Ein Vater, der sich nichts sehnlicher wünscht, als zu wissen, was mit seinem Sohn passiert ist und sich dafür als Insasse in eine Nervenheilanstalt zu dem Täter einweisen lässt. Dadurch hatte er mich schon von Anfang an auf seine Seite gezogen und ich konnte gut mit ihm mit fiebern, da auch seine Gefühle und Absichten aufgrund Fitzeks fantastischer Darstellung für mich als Leser greifbar wurden.

Auch der Schreibstil trägt dazu bei, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Er ist flüssig und einfach gehalten. Außerdem punktet er durch kurze und knappe Sätze und vergleichbar kurzen Kapiteln. Es liest sich einfach so von der Hand, sodass man – wenn man irgendwann zur Besinnung kommt – gar nicht merkt, wie viel man von dem Buch schon verschlungen hat.
Fitzek schafft es einfach immer wieder eine einzigartige, spannende und gruselige Atmosphäre zu kreieren, sodass man quasi in das Buch eingesogen und erst am Ende wieder freigelassen wird. Noch dazu werden auch die Gefühle und Emotionen der Figuren realistisch und nachvollziehbar dargestellt, sodass man ihnen auch gut folgen kann.

Ihr merkt, ich bin einfach total begeistert von diesem Buch und diesem Autor und komme gar nicht mehr aus dem Schwärmen raus.

Insgesamt also einfach wieder ein fantastischer Thriller von Sebastian Fitzek, dessen Bücher einfach eine Suchtgefahr darstellen.
Kleiner Tipp: Danksagung lesen!

Veröffentlicht am 05.01.2018

einfach wieder ein unfassbar spannender Psychothriller von Sebastian Fitzek

Flugangst 7A
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Klappentext
Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter ...

Klappentext
Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben.

Meine Meinung
Auch dieser Thriller hat mich wieder vollkommen überzeugt. Sebastian Fitzek spielt hier geschickt mit den Ängsten der Leser und fesselt einen auf jeder Seite.
Kein Wunder, dass man das Buch dadurch schon nach wenigen Tagen verschlugen hat und noch einmal überdenkt, ob man sich noch einmal in ein Flugzeug setzt.

Das Buch überzeugt nicht nur mit der Handlung, die durchweg spannend und fesselnd ist, sondern vor allem auch mit den zahlreichen, gut recherchierten Fakten.

Wie gewohnt hat auch dieses Buch relativ kurze Kapitel mit fiesen Cliffhangern an den Enden. Dadurch sitzt man dann abends da und denkt sich "Ach, ein Kapitel geht noch" und schwubs hat man das Buch durch.

Also mal wieder ein empfehlenswertes Meisterwerk.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Champagner, Charleston und die ganz große Liebe!

Charleston Girl
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Inhalt vom Umschlag:

Lara Lington könnte etwas Ablenkung gut gebrauchen: Ihr Freund hat sie verlassen, ihr Job ist ein Katastrophengebiet und ihre Familie ein Fall für sich. Dann taucht auch noch eine ...

Inhalt vom Umschlag:

Lara Lington könnte etwas Ablenkung gut gebrauchen: Ihr Freund hat sie verlassen, ihr Job ist ein Katastrophengebiet und ihre Familie ein Fall für sich. Dann taucht auch noch eine junge Frau auf, die Laras Leben restlos auf den Kopf stellt: Sadie Lancaster, ein Wirbelwind mit Federboa und einer Vorliebe für Charleston. Sadie hat nur ein Problem: Sie ist der Geist von Laras Großtante und gehört eigentlich in die Zwanzigerjahre. Nun ist sie ins London der Gegenwart geraten, wo sie nach einem Mann zum Flirten und nach einer verschwundenen Perlenkette sucht. Und für beides braucht sie Laras Hilfe ...

Meinung:

Zwar zunächst ein bisschen gewöhnungsbedürftig für einen Sophie Kinsella-Roman, da man es von ihr nicht kennt, dass plötzlich Geister in ihren Geschichten auftauchen, aber trotzdem nicht weniger komisch.

Ich fand die Kombination von Sadie und Lara einfach total toll und witzig. Der Wirbelwind Sadie, der sich einfach in Laras Leben geschmuggelt hat sorgt für eine gute Unterhaltung und Komik.
Beide versuchen natürlich herauszufinden, wie Sadie wieder verschwinden kann - Lara hat es da ein bisschen eiliger als Sadie - doch es ist sofort klar, dass das nicht so leicht ist. Sadie fehlt etwas bevor sie sich zu ihrer letzten Ruhe betten kann. Es beginnt eine spannende und witzig Reise, auf die der Leser die beiden begleitet.

Insgesamt macht es also viel Spaß dieses Buch zu lesen und für alle Sophie Kinsella-Fans trotz dem übernatürlichen Touch ein Muss.

Veröffentlicht am 11.02.2019

eine Mitreißende Fortsetzung

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis Band 2
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Inhalt
Fayre ist nun ebenfalls eine Fae und lebt wieder mit Tamlin am Frühlingshof. Doch es steht immer noch die Vereinbarung mit Rhysand im Raum, dass er sie für 1 Woche im Monat an seinen Hof holen darf. ...

Inhalt
Fayre ist nun ebenfalls eine Fae und lebt wieder mit Tamlin am Frühlingshof. Doch es steht immer noch die Vereinbarung mit Rhysand im Raum, dass er sie für 1 Woche im Monat an seinen Hof holen darf. Als der Moment dann kommt und er Feyre zu sich holt, ändert sich für Feyre alles…

Meine Meinung
Das ist eine absolut fantastische Fortsetzung der Reihe. Mir hat das Buch fast noch besser gefallen als Band 1.

Die Handlung beginnt direkt dort, wo der erste Band aufgehört hatte. Dadurch war der Anschluss sofort wieder da und man war wieder direkt in der Geschichte drin.
Die Handlung ging genauso spannend weiter, wie sie aufgehört hat. Sie konnte mich wieder direkt fesseln und ich konnte auch problemlos wieder in die Geschichte eintauchen.
Das Buch hat eine tolle Mischung aus ruhigeren/romantischen Momenten bzw Momente, in denen Gefühle im Vordergrund stehen sowie actionreiche und spannende Momente, in denen man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen und der Atem einfach wegbleibt. Die Handlung reißt einen einfach mit, sodass man gar nicht anders kann, als immer weiter zu lesen.
Zudem passieren Dinge in diesem Buch, mit denen ich so nicht gerechnet hätte und die mich wirklich positiv überrascht haben.
Außerdem punktet das Buch mit unerwarteten Wendungen, die mich wirklich überzeugen konnten und vor allem zum Ende Herzrasen verursachen.

Feyre gefällt mir hier wieder richtig gut. Sie hat so einiges durchgemacht, gibt aber nicht auf und zeigt richtig Stärke. Sie vertraut anderen Leuten nicht leichtfertig, bildet sich aber trotzdem immer ihre eigene Meinung und vertraut ihren Instinkten. Das fand ich einfach fantastisch und hat mir richtig gut gefallen. Vor allem aber wurde das auch sehr gut dargestellt, weswegen man ihre Gedankengänge und Gefühle auch gut nachvollziehen konnte.
Feyre und auch alle anderen Figuren aus dem Buch werden toll dargestellt, sodass sie richtig lebendig wirken und man auch das Gefühl hatte, dass sie nicht nur auf dem Papier existieren.
Außerdem kommen hier viele neue Figuren ins Spiel, die mich wirklich von sich überzeugen konnten und die ich auch ins Herz geschlossen habe.

Der Schreibstil ist, wie man es von Sarah J Maas kennt, flüssig und einfach gehalten, sodass man gut vorankommt. Außerdem schafft sie es eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen, die sich wunderbar dem Schauplatz und der Geschehnisse anpasst, weswegen es einem manchmal eiskalt den Rücken runterläuft oder man sich warm und geborgen fühlt. Zudem wird man auch von den Gefühlen der Protagonisten mitgerissen, weswegen man sich gut in sie einfühlen und mit ihnen mitfiebern konnte.

Insgesamt also einfach eine überzeugende und mitreißende Fortsetzung, die schon neugierig auf Band 3 macht.

Veröffentlicht am 04.02.2019

berührend, tragisch, emotional

Wie die Stille unter Wasser
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Inhalt
Nach einem tragischen Ereignis verliert Maggie May ihre Stimme, traut sich nicht mehr aus dem Haus zu gehen und leidet unter Panikattacken. In ihren dunkelsten Stunden ist vor allem der beste Freund ...

Inhalt
Nach einem tragischen Ereignis verliert Maggie May ihre Stimme, traut sich nicht mehr aus dem Haus zu gehen und leidet unter Panikattacken. In ihren dunkelsten Stunden ist vor allem der beste Freund ihres Bruders, Brooks, an ihrer Seite und steht ihr bei. Doch je älter sie werden, desto komplizierter wird alles…

Meine Meinung
Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt. Es hat mich tief berührt und ergriffen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe mit Maggie und Brooks gelitten, bis zur letzten Seite.

Allein schon das Cover ist ein Teil des Buches für sich. Es spiegelt einfach alles wieder, was man auch in dem Buch findet - und ganz ohne Worte: verschiedene aufwühlende Gefühle und eine greifbare Tragik.

Die Handlung beginnt in der Kindheit von Maggie und Brooks. Dort wird man schon von den Geschehnissen an das Buch gefesselt und möchte es eigentlich gar nicht mehr beiseitelegen. Dominiert wird die Handlung von Maggies und Brooks Gefühlswelt. Diese wird so eindrucksvoll und realistisch dargestellt, sodass man davon einfach mitgerissen und berührt wird.
Es war toll zu sehen, wie jede Figur auf ihre Weise mit den Geschehnissen umgeht und sie zu verarbeiten versucht. Nicht alle haben den „richtigen“ Weg gefunden, was das Ganze aber nur noch realistischer, authentischer und lebendiger gemacht hat.
Überzeugen konnte mich die Handlung aber auch durch ein paar temporeichere und spannende Stellen, mit denen ich so gar nicht gerechnet hätte. Diese wurden ebenfalls fantastisch und greifbar dargestellt.

Maggie und Brooks haben mir beide sehr gut gefallen. Sowohl in ihrer Kindheit als auch in ihrem Erwachsenenalter konnten mich Beide von sich überzeugen. Sie sind mir wahnsinnig sympathisch und ich bewundere einfach ihre Stärke, wie sie mit all dem umgehen.
Toll fand ich aber auch die ganzen anderen Figuren aus dem Buch. Jede hatte ihre bestimmte Rolle und jede Figur war aus einem bestimmten Grund Teil des Buches und hatte ihre Berechtigung.

Abgesehen davon, dass sich das Buch schnell und flüssig lesen ließ, war jede einzelne Seite einfach so unfassbar emotionsgeladen geschrieben. Jede Höhe und Tiefe von Maggie ging einem nahe und hat einen berührt. Man hat mit ihr mit gefiebert, gelacht, gelitten und sich gefreut. Auch die Atmosphäre des Buches, vor allem bei Maggie zu Hause, wurde toll rübergebracht.

Insgesamt also einfach ein fantastisches Buch, aus dem man viel mitnimmt, das zeigt, dass es eben nicht immer große Worte braucht, um sich zu verständigen und, das auch bestimmt nicht das Letzte war, was ich von dieser Autorin gelesen habe.