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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2021

Traurig, aber wahr

Das Mädchen mit den roten Schuhen
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Inhalt
In diesem Prequel zu „Kleine große Schritte“ erhalten wir einen Einblick in die Kindheit von Ruth während ihrer Zeit auf einer Eliteschule, die sonst nur weiße Kinder besuchen.

Sprache
„Kleine ...

Inhalt
In diesem Prequel zu „Kleine große Schritte“ erhalten wir einen Einblick in die Kindheit von Ruth während ihrer Zeit auf einer Eliteschule, die sonst nur weiße Kinder besuchen.

Sprache
„Kleine große Schritte“ hat mich schwer beeindruckt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Da hat mich die Kurzgeschichte über die Protagonistin Ruth natürlich auch interessiert. Und auch hier war ich direkt gefesselt. Ich konnte die beklemmende Atmosphäre spüren. Ich schwankte ständig zwischen Mitleid und Wut. Wie Ruth versucht Gemeinsamkeiten zu finden um Freundschaften zu schließen und bemerkt, wie die Kinder nur die Dinge wahrnehmen, die sie unterscheiden; welche Anfeindungen sie schon in jungen Jahren ertragen musste, manche ganz offen und provokativ, andere versteckt, aber sicherlich nicht weniger verletzend - das war wirklich bedrückend. Doch es gibt auch Lichtblicke - eine Familie die hinter ihr steht, eine Lehrerin, die ihr Mut zu spricht. Deshalb ist sie trotz aller Widrigkeiten ein so tapferes und kluges Mädchen, das sich schließlich auch zu einer toughen Frau entwickelt.

Fazit
Wirklich traurig, dass diese Geschichte so wahr ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2021

Gute Story

Hush - Verbotene Worte
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Inhalt
In Montane ist das Lesen und Schreiben verboten und eine Krankheit, die damit in Verbindung gebracht wird, gefürchtet. Kontrolliert wird das Volk von Barden, denn sie haben Macht über die Worte ...

Inhalt
In Montane ist das Lesen und Schreiben verboten und eine Krankheit, die damit in Verbindung gebracht wird, gefürchtet. Kontrolliert wird das Volk von Barden, denn sie haben Macht über die Worte und entscheiden wer ihren Segen empfängt, aber das Land versinkt in Armut.

Gestaltung
Das Cover ist wirklich wunderschön! Es ist auffällig und ausdrucksstark. Und außerdem ist das Cover mit glänzenden Blüten veredelt.
Allerdings kommt die auffällig rothaarige Frau in der Geschichte überhaupt nicht vor. Ich finde wenn eine Person so präsent auf dem Cover ist sollte sie schon zu einer Figur der Geschichte passen.

Sprache
Dylan Farrow erfindet hier das Genre nicht völlig neu. Es ist eine typische Jugend-Fantasy-Geschichte. Eine Protagonistin, die in einer gefährlichen Welt lebt, erkennt, dass seltsame Dinge vor sich gehen und versucht die Geheimnisse zu lüften.
Trotzdem habe ich die Geschichte sehr gern gelesen. Es gab spannende Szenenwechsel, fantasievolle Abenteuer und sympathische Charaktere. Ich mochte die Entwicklung der Geschichte und die Beziehung zwischen den verschiedenen Charakteren. Und ich habe Shae gerne auf ihrer Reise begleitet.
Die Idee rund um die Macht der Worte empfand ich als sehr spannend. Leider kam der Hintergrund etwas zu kurz. Wie kam es zum Verbot? Und welche Worte sind verboten?
Und auch Shaes Gabe ihre Stickerei zum Leben zu erwecken wurde in meinen Augen viel zu wenig genutzt.
Zwischendurch hatte ich auch Schwierigkeiten mit der Art wie die Autorin Orte beschreibt. Ich konnte in meinem Kopf einfach schwer ein Bild erschaffen, das zu der Beschreibung passt und nicht mit dem nächsten Detail schon wieder umgeworfen wurde.

Charaktere
Shae handelt sehr impulsiv und unüberlegt und stolpert deshalb von einem Missgeschick ins Nächste. Oftmals wurden die dann recht schnell und einfach wieder aufgelöst.

Dann gibt es noch die Barden Ravod und Kennan, die die Geschichte sehr viel geheimnisvoller machen.

Fazit
Eine sehr fantasievolle Reise durch eine spannende Welt, von der ich gerne noch mehr Details erfahren hätte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2021

Macht Mut!

Dein bester Freund? Bist du!
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Inhalt
Schon Kinder und Jugendliche stehen heute oft unter Druck, sei es in der Schule, durch Freunde, Mitschüler oder durch die Erwartungen der Eltern. Dieses Buch soll Mut machen, Tipps geben um Selbstvertrauen ...

Inhalt
Schon Kinder und Jugendliche stehen heute oft unter Druck, sei es in der Schule, durch Freunde, Mitschüler oder durch die Erwartungen der Eltern. Dieses Buch soll Mut machen, Tipps geben um Selbstvertrauen zu entwickeln und Strategien zu entwickeln um besser mit Stress, negativen Gefühlen oder Kritik umzugehen.

Gestaltung
Das Buch ist bunt, es ist gut gegliedert und lustig illustriert.
Es gibt Listen zum Ausfüllen, Selbsttests zum Ankreuzen, Merkkästen mit Tipps zum Ausprobieren oder motivierenden Zitaten.
Die einzelnen Themenbereiche sind mit unterschiedlich farbigen Rahmen markiert, so lässt sich ein Thema leicht im Buch wiederfinden.
Die Texte sind relativ kurz gehalten, umgangssprachlich und mit viel Humor geschrieben. Wichtige Wörter sind fett oder farbig hervorgehoben. Es gibt immer wieder Zwischenüberschriften, Fragen und Zeichnungen, die die Texte auflockern.

Fazit
Ich finde das Buch wirklich großartig aufgemacht. Es werden wichtige Themen wie positives Denken, Kritikfähigkeit, Achtsamkeit, Umgang mit Stress, mit Streit und mit Fehlern behandelt und zwar auf eine Art die Kinder anspricht. Und es werden sehr passende Tipps und Methoden aufgeführt, die bei Problemen in den verschiedenen Bereichen helfen können.
Angenehm finde ich auch, dass das Buch nicht den Eindruck vermittelt die absolute Lösung für alle Probleme zu haben, sondern einfach Denkanstöße gibt, um selbst eine Lösung für ein Problem zu finden oder Ideen, die man einfach einmal ausprobieren kann.
Und dass es den Kindern das Gefühl gibt einfach in Ordnung zu sein - auch wenn man Fehler, auch wenn man nicht perfekt ist.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 11.02.2021

Macht Lust auf den Frühling

Frühlingszauber in der Valerie Lane
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Warum dieses Buch?
Die Reihe rund um die Frauen in der Valerie Lane hat mir so viel Lesefreude bereitet. Ich mochte die Stimmung in der Valerie Lane gern - geprägt von Freundschaft und Zusammenhalt. Da ...

Warum dieses Buch?
Die Reihe rund um die Frauen in der Valerie Lane hat mir so viel Lesefreude bereitet. Ich mochte die Stimmung in der Valerie Lane gern - geprägt von Freundschaft und Zusammenhalt. Da musste ich einfach auch in dieses Buch rein stöbern.

Gestaltung
Das Buch hat ein handliches Format und sieht wirklich toll aus. Die Farbgebung passt perfekt in den Frühling und entspricht genau meinem Geschmack. Die Bilder zu den Rezepten und den Bastelanleitungen sind wunderschön aufgemacht und dekoriert.
Bei den Bastelideen gefällt mir nicht alles oder für manches habe ich auch nicht den geeigneten Platz oder nicht die Fähigkeit (Handarbeit gehört nicht zu meinen Stärken). Aber einige möchte ich doch gern ausprobieren - die Papiertassen, den Frühlingsgruß und den Herzkranz auf alle Fälle.
Bei den Rezepten gibt es einiges, dass ich unbedingt ausprobieren will! Die sehen köstlich aus! Und jetzt freue ich mich umso mehr auf die ersten frischen Erdbeeren!
Ab und an gibt es einen kleinen Text der Bezug auf die Frauen der Valerie-Lane nimmt. Die hätte es für mich gern noch viel mehr geben können! Vielleicht sogar eine kleine Minigeschichte.


Fazit
Ein toll gestaltetes Buch, das total Lust auf den Frühling macht!

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 01.02.2021

Tolle Reihe!

Orangenträume
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Inhalt
Lucinda, Jennifer, Michelle und Rosemary haben ihre Jugend gemeinsam auf der Orangenfarm von Lucindas Familie verbracht. Als Erwachsene hat es sie in die verschiedensten Lebenssituationen verschlagen. ...

Inhalt
Lucinda, Jennifer, Michelle und Rosemary haben ihre Jugend gemeinsam auf der Orangenfarm von Lucindas Familie verbracht. Als Erwachsene hat es sie in die verschiedensten Lebenssituationen verschlagen. Doch einmal im Jahr treffen sie sich auf der Farm, verbringen ein Wochenende gemeinsam und schwelgen in Erinnerungen. Doch dieses Jahr bringt jeder auch ein paar Geheimnisse mit.

Gestaltung
Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es passt perfekt zu den anderen Büchern der Reihe und strahlt die passende Stimmung des sonnigen Kaliforniens aus.

Sprache
Auch diese Geschichte konnte mich, genauso wie Wintervanille und Mandelglück, von Anfang an in ihren Bann ziehen. Als zweiter Band liegt auch die Erzähltiefe der Geschichte in meinen Augen genau zwischen Band 1 und 3. Orangenträume ist nicht ganz so luftig locker wie Wintervanille, aber auch nicht ganz so ernst wie Mandelglück.
Man verspürt die tiefe Freundschaft der vier Frauen, die sich schon über viele Jahre nur selten sehen und sich trotzdem so verbunden fühlen. Das fand ich sehr beeindruckend, denn auch für mich heißt Freundschaft nicht unbedingt sich ständig zu sehen und alles über den Anderen zu wissen. Sondern für mich sind die besten Freundschaften die, bei denen man sich sofort wieder verbunden fühlt, egal wie lange man sich nicht mehr gesehen hat.
Die Geschichte beinhaltet viele lustige, unterhaltsame und romantische Momente, aber auch einige Bedrückende. Da muss die Vergangenheit aufgearbeitet werden, es gibt schlimme Kindheitserinnerungen, Gewalt, Krankheit, Existenzängste, Bindungsängste, Überforderung, unerfüllte Lebensträume.

Es gibt auch immer wieder kurze Rückblenden in die Vergangenheit, denn dort ist etwas passiert, das die vier Frauen bis heute miteinander verbindet. Und nach und nach mit jedem Erinnerungsschnipsel erfährt man etwas mehr darüber was damals passiert ist. Diese Art Geheimnisse aufzudecken gefällt mir sehr, denn da geht das Kopfkino so richtig los, da kann man mit rätseln und grübeln.

Fazit
Eine unglaublich gute Reihe! Emotional und unterhaltsam! Ich freue mich riesig auf die weiteren Bände!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere