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Veröffentlicht am 08.06.2021

Tolle Fortsetzung!

Internat der bösen Tiere, Band 3: Die Reise
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Inhalt
Für Noël läuft es gerade sehr gut im Internat der bösen Tiere - er hat sich eingelebt und tolle Freunde gefunden. Doch als Mrs. Moa ihm Briefe seiner Mutter hinterlässt und dann die geheimen Inseln ...

Inhalt
Für Noël läuft es gerade sehr gut im Internat der bösen Tiere - er hat sich eingelebt und tolle Freunde gefunden. Doch als Mrs. Moa ihm Briefe seiner Mutter hinterlässt und dann die geheimen Inseln verlässt, kommen alte Fragen nach seiner Herkunft zurück. Er sieht Mrs. Moa als einzige Chance auf Antworten und begibt sich auf die gefährliche Suche nach ihr.

Gestaltung
Die Bücher dieser Reihe sind wirklich immer ein Highlight im Bücherregal. Durch das offene Buchcover blickt man auf die auffällige gelbe Schlange. Die harmonierenden Farben und die zusätzlichen Glanzelemente auf dem sonst matten Cover machen den Gesamteindruck perfekt.

Sprache
Auch in diesem Band ist die Sprache wieder sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt. Es ist leicht zu lesen und und trotzdem fesselnd erzählt. Aber auch als Erwachsene konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Verbindung zwischen den einzelnen Charakteren, egal ob Mensch oder Tier, sind wirklich klasse erzählt. Jede Figur bekommt seinen ganz eigenen Charakter, Schwächen und Stärken. So entstehen natürlich auch immer wieder Spannungen zwischen einzelnen Figuren und man findet sich in verschiedenen Figuren auch selbst wieder.
Außerdem mag ich die Klischees die aufgenommen und gebrochen werden. Haie sind immer gemein und gefährlich? Nein, sie sind die Hüter der Insel. Ratten sind eklig? Nein, sie sind schlau, mutig und hilfsbereit. Und so gibt es noch viele weitere Beispiele. Das vermittelt den Gedanken, dass nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Und Klischees eben keine allgemein gültigen Regeln sind. In diesem Band verlässt man die Inseln wieder und erkundet so neue Umgebungen und lernt neue, spannende und überraschende Charaktere kennen.

Fazit
Wieder ein toller Band der Reihe! Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Noël.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2021

Mysteriöse Geschichte

Partem. Wie die Liebe so kalt
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Inhalt
Jael und seine Gefährten haben den Auftrag vom Partem Menschen zu entleeren, das heißt ihnen die Liebe zu stehlen. Xenia hat hingegen eine ganz andere Gabe von der sie bisher jedoch nichts wusste. ...

Inhalt
Jael und seine Gefährten haben den Auftrag vom Partem Menschen zu entleeren, das heißt ihnen die Liebe zu stehlen. Xenia hat hingegen eine ganz andere Gabe von der sie bisher jedoch nichts wusste. Die Anziehung, die zwischen den beiden herrscht ist gefährlich, für beide.

Sprache
Die Geschichte wird aus vier Perspektiven erzählt, die von Kapitel zu Kapitel wechseln. So ergeben sich immer wieder spannende Überschneidungen im Erzählstrang und man beleuchtet eine Situation aus zwei verschiedenen Perspektiven. Das mochte ich sehr. Der Einstig in die Geschichte fiel mir leicht. Das erste Zusammentreffen zwischen Jael und Xenia hat direkt Lust auf mehr gemacht und meine Neugier geweckt, was mit den beiden los ist. Ich mag es, wenn man direkt in eine Geschichte hinein stolpert und erst nach und nach versteht. Mit der Zeit machten mir die fehlenden Informationen dann aber doch Schwierigkeiten. Es dauerte mir zu lang bis die Geschichte wieder Fahrt auf nahm und es gab so Geheimnisse, so viel Ungeklärtes. Mir war lange nicht klar, was Jaels Mission eigentlich ist, wer überhaupt der Partem ist und wieso sie diesen Auftrag haben. Zum Ende hin wurde zwar noch einiges erklärt, doch bis zum Schluss sind mir einige Details nicht klar. Ich bin sehr gespannt, wie sich da der zweite Band entwickelt und ob er es schafft alle Fragen zufriedenstellend zu beantworten.

Charaktere
Xenia hört Geräusche, wenn sie andere Menschen berührt. Sie weiß nicht warum, fühlt sich deshalb seltsam und vermeidet Körperkontakt. Doch als sie Jael trifft hört sie nichts, nur tiefe Stille, als sie ihn berührt.

Jael hat einen Auftrag und dieser erfordert ein Herz aus Eis. Doch als er Xenia über den Weg läuft, beginnt seine eiskalte Fassade Risse zu bekommen.

Die Charaktere, auch die Nebenfiguren, haben wirklich Charme und Witz und sind sehr unterhaltsam. Ich mochte den Schlagabtausch zwischen Xenia und Jael, aber auch die Chemie zwischen den anderen Figuren, sehr gern.

Fazit
Eine tolle Storyidee mit mysteriösem Flair. Tolle Charaktere mit viel Charme, aber mir haben einfach einige Informationen gefehlt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2021

Frrk ist wieder da!

FRRK! - Mission Supermatsch
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Inhalt
Frrk, das schleimige grüne Wesen von einem fremden Planeten, ist zurück auf der Erde. Und eigentlich hat es ein Geschenk mitgebracht: Supermatsch, eine unerschöpfliche Energiequelle. Doch leider ...

Inhalt
Frrk, das schleimige grüne Wesen von einem fremden Planeten, ist zurück auf der Erde. Und eigentlich hat es ein Geschenk mitgebracht: Supermatsch, eine unerschöpfliche Energiequelle. Doch leider hat dieses Geschenk auch den Weltraumpiraten Zmrrx auf die Erde gelockt.

Sprache
Die Geschichte ist wirklich sehr lustig. Tom und Ellis Ideen zur Rettung der Erde, bei denen einfach immer alles schief läuft, sind spitze. Dann die vielen Verwechslungen und die Eigenheiten der Aliens, der Lehrer und Mitschüler - da gibt es einfach immer etwas zu lachen.

Sprecher
Julian Greis liest die Geschichte wirklich großartig. Jede Figur klingt anders und beispielsweise die Aliens auch wirklich außergewöhnlich. Seine Art hat die Geschichte zu erzählen macht sie wirklich nochmal um einiges unterhaltsamer und lustiger.

Charaktere
Tom hat sich im Vergleich zu Band 1 weiterentwickelt. Er kümmert sich nicht mehr so sehr darum was andere von ihm halten. Trotzdem hat er natürlich noch immer mit typischen Problemen zu kämpfen - nervende Eltern, Schulaufgaben, blöde Schulkameraden. Aber er geht damit recht locker um. Diesmal dreht es sich etwas mehr um die spannende Geschichte, als um die persönlichen Probleme.

Fazit
Ein tolles Hörbuch, das sich bestimmt auch gut ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes genießen lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2021

Spannende Geschichte

Internat der bösen Tiere
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Inhalt
Noël hat es gerade nicht leicht - Stress in der Schule, Stress mit den Schulkameraden und Stress zuhause. Und dann fängt er auch noch an Tiere sprechen zu hören. Doch als er ihnen zuhört, eröffnen ...

Inhalt
Noël hat es gerade nicht leicht - Stress in der Schule, Stress mit den Schulkameraden und Stress zuhause. Und dann fängt er auch noch an Tiere sprechen zu hören. Doch als er ihnen zuhört, eröffnen sie ihm einen Weg raus aus dem Stress und rein in ein großes Abenteuer auf einer geheimen Insel der bösen Tiere.

Sprache
Die Geschichte baut wirklich von Anfang an Spannung auf. Es werden viele Geheimnisse erwähnt und angeschnitten, so dass man unbedingt wissen möchte was dahinter steckt.
Auch auf der geheimen Insel gibt es allerlei zu entdecken und zu erforschen - verschiedene Tiere, verschiedene Fähigkeiten, soziale Kontakte und noch mehr Geheimnisse. Auch als Hörbuch wirkt die Geschichte spannend und lebendig.

Sprecher
Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten damit dem Sprecher Jonas Minthe zu folgen. Irgendwie empfand ich den Unterschied zwischen seiner Erzählerstimme und Noël als zu eintönig. Im Laufe der Geschichte, als immer mehr verschiedene Charaktere dazu kamen, war ich aber beeindruckt was für eine Bandbreite an Stimmvariationen er zu bieten hat. Und ab da hörte ich auch lieber zu. Die Variationen brachten die nötige Abwechslung und passten zu der spannenden Geschichte. Bis zum Schluss gefiel mir allerdings die Interpretation von Noël am wenigsten.

Charaktere
Noël ist wirklich ein taffer Kerl. Er hat für sein junges Alter schon viel durchgemacht, hat sich nie geborgen und verstanden gefühlt und hat nie so richtig dazu gehört. Das hat dazu geführt, dass er gleichgültig und frustriert ist. Die Insel gibt ihm die Möglichkeit sich zu ändern, wieder zu vertrauen und ganz neu zu starten.

Fazit
Ein toller Reihenauftakt, der viele wichtige Themen mit einbaut.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Sehr hoffnungsvoll umgesetzt

Erdbeerversprechen
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Inhalt
Amanda hat ihren Mann verloren und muss jetzt die Erdbeerfarm in einer schweren wirtschaftlichen Lage alleine am Laufen halten. Dazu kommt noch ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Tochter, die ebenfalls ...

Inhalt
Amanda hat ihren Mann verloren und muss jetzt die Erdbeerfarm in einer schweren wirtschaftlichen Lage alleine am Laufen halten. Dazu kommt noch ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Tochter, die ebenfalls stark unter dem Verlust ihres Vaters leidet.

Sprache
Die Geschichte wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt: Amanda, die Erdbeerfarmerin; Jana, Amandas Tochter; Carter und seine Tochter Sam.
Dadurch ist die Erzählung abwechslungsreich und Situationen werden aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Jeder Charakter trägt kleine Geheimnisse mit sich durch die man sie sehr viel besser verstehen lernt. Außerdem kommen durch die sehr unterschiedlichen Charaktere auch viele verschiedene und interessante Themen vor - Verlust & Trauer, Wut, Mobbing, Erwartungen durch das soziale Umfeld, Schuld, Missverständnisse, Freundschaft, Liebe.

Beim Thema Trauer bin ich immer etwas vorsichtig, weil es mich doch recht leicht mitnimmt. Doch hier war es wirklich sehr hoffnungsvoll und positiv umgesetzt. Es wird gezeigt wie unterschiedlich sich Trauer auf Menschen auswirken kann, wie unterschiedlich die Wege sind damit umzugehen und dass es dabei kein Richtig oder Falsch gibt.

Charaktere
Amanda ist trotz ihrer schwierigen Situation und der Trauer, in der sie noch immer tief steckt, ein sehr positiver Charakter. Man spürt ihren Schmerz und ihre Sorgen, aber auch ihre Kraft durchzuhalten, sich wieder aufzurappeln und weiter zu machen. Sie gibt ihre Erinnerungen an ihren Mann nicht auf, schafft es aber trotzdem sich eine positive Zukunft zu schaffen. Sie erlaubt sich Freude und Glück zu verspüren. Und sie gibt ihre Tochter nicht auf.

Durch Jane und Sam erhält man, obwohl sie beide Verlust erfahren haben, zwei sehr unterschiedliche Einblicke in den Alltag eines Teenagers und die ganz unterschiedlichen Sorgen und Probleme die dieser mit sich bringt.
Bei Sam hatte ich explosiven Zündstoff gesehen, der dann doch sehr milde aufgeflammt ist. Am Ende hat der Verlauf so aber gut zur Story gepasst und wäre anders wohl doch zu dramatisch oder überladen geworden.

Carter ist ein Mensch mit einem großen Herzen. Er sorgt so gut für seine Töchter und geht sehr rücksichtsvoll mit Amanda um.

Fazit
Ein weiterer, toller Teil der Kalifornische-Träume-Reihe, der mich wieder sehr gut unterhalten hat. Jetzt freue ich mich umso mehr auf die Walnussfarm!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere