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Veröffentlicht am 21.12.2021

Klasse!

If you believe
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Inhalt
Sasha erzählt von seinem Leben - seiner Kindheit, seinen größten Erfolgen, aber auch von Misserfolgen, Zweifeln und tief gehenden Lebensfragen.

Warum dieses Hörbuch?
Ich bin mit Sashas Schmusepop-Hits ...

Inhalt
Sasha erzählt von seinem Leben - seiner Kindheit, seinen größten Erfolgen, aber auch von Misserfolgen, Zweifeln und tief gehenden Lebensfragen.

Warum dieses Hörbuch?
Ich bin mit Sashas Schmusepop-Hits wie „If you believe“ und „I feel lonely“ aufgewachsen. Seit einem Konzert im Jahr 2019 bin ich schwer begeistert von seinem deutschen Album, aber auch von Sasha als Person. Er ist super sympathisch und hat eine unglaublich positive Ausstrahlung.

Sprecher
Als ich gesehen habe, dass Sasha selbst liest, war ich sofort Feuer und Flamme und musste dieses Hörbuch hören. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich finde, er erzählt sehr natürlich und absolut authentisch aus seinem Leben - mit Humor, aber an gewissen Stellen auch mit Ernsthaftigkeit.

Fazit
Ich habe natürlich viel über Sashas Leben erfahren, das ich noch nicht wusste - wie er aufgewachsen ist, wie er berühmt wurde und welche Erlebnisse er hinter den Kulissen gemacht hat. Spannend fand ich auch die Einblicke und Hintergründe zu seinen Hits.
Aber besonders seine Art zu erzählen hat mich begeistert. Locker, ehrlich und humorvoll beschreibt er seinen Lebensweg. Erzählt Anekdoten aus der Kindheit und Jugend, aus seinem Künstlerleben und so musste ich einige Male schmunzeln.
Er erklärt aber auch sehr eindrücklich, was ihm im Leben wirklich wichtig ist und wie er zu dieser Überzeugung kam und überraschenderweise ist das nicht Ruhm und Erfolg.

Für alle Musikliebhaber, Sasha-Fans und Kinder der 90er absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 16.12.2021

Spezielle Charaktere

Miss Veronica und das Wunder der Pinguine
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Inhalt
Nachdem Veronica McCreedy eine Reportage über die kritische Lage der Pinguine gesehen hat, fasst sie den Entschluss ihr Vermögen einem Forschungsprojekt in der Antarktis zu vermachen. Einzige Bedingung: ...

Inhalt
Nachdem Veronica McCreedy eine Reportage über die kritische Lage der Pinguine gesehen hat, fasst sie den Entschluss ihr Vermögen einem Forschungsprojekt in der Antarktis zu vermachen. Einzige Bedingung: Sie möchte die Forschungsstation und die Pinguine vorher selbst in Augenschein nehmen. Ein schwieriges Unterfangen für eine 86-Jährige.

Gestaltung
Ich finde das Cover wirklich sehr süß und lustig gestaltet. Die comicartige Zeichnung hat mich direkt angesprochen. Allerdings stört es mich immer wenn Details des Covers nicht zur Geschichte passen. So entschiedet sich Veronica beispielsweise in der Geschichte bewusst dafür in der Antarktis keinen Rock zu tragen, auf dem Cover tut sie es. Außerdem geht es in der Geschichte um Adeliepinguine, auf dem Cover sind Kaiserpinguine zu sehen. Auf dem Cover der englischen Ausgabe sind Veronica und die Pinguine besser getroffen.

Sprache
Die Geschichte ist sehr unterhaltsam erzählt. Sie enthält eine gute Prise trockenen Humor, ganz eigene Charaktere und Wissenswertes über Pinguine und den Klimawandel. Es wird aus zwei Perspektiven erzählt - aus Veronicas und der ihres Enkels Patrick. Außerdem erhält man Einblick in Veronicas Vergangenheit in Form von Tagebucheinträgen. Hin und wieder gibt es auch einen Blogbeitrag, eine Email oder einen Brief zu lesen.

Charaktere
Veronica McCreedy ist schon eine eigenwillige Persönlichkeit - rüstig für ihr Alter, aber auch sehr stur und ruppig. Sie lässt nur sehr wenige Menschen in ihre Nähe, legt großen Wert auf gute Manieren, guten Tee und geschlossene Türen. Und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, kann sie keiner davon abbringen es zu tun.
Im Laufe der Geschichte lernt man sie und ihre Vergangenheit natürlich kennen und kann einige ihrer Eigenarten besser verstehen. Trotzdem blieb sie für mich recht kühl und ich konnte ihr nicht so nah kommen.

Auch ihr Enkel Patrick ist sehr eigen. Er hatte eine schwere Kindheit und geht recht planlos durchs Leben.

Dann gibt es noch das eingespielte Forscherteam und eine liebenswerte Haushaltshilfe, die der Geschichte Leben einhauchen.

Fazit
Mich hat das Buch gut unterhalten, allerdings nicht begeistern können. Ich hätte mir einen noch größeren Wandel in Veronicas Denk- und Handlungsweise gewünscht. Und das Ende war, wenn auch schön, doch sehr vorhersehbar.

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Veröffentlicht am 13.11.2021

Tolles Setting

Töchter der Hoffnung
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Inhalt
1917, Familie Lindner durchlebt schwierige Zeiten - es herrscht Krieg, der Vater kommt verwundet von der Front zurück, das Verhältnis zur Mutter ist schwierig, der Gasthof ist in schlechtem Zustand ...

Inhalt
1917, Familie Lindner durchlebt schwierige Zeiten - es herrscht Krieg, der Vater kommt verwundet von der Front zurück, das Verhältnis zur Mutter ist schwierig, der Gasthof ist in schlechtem Zustand und das Geld ist knapp. Doch Helena, die Älteste von drei Schwestern, tut alles um den Lindenhof zu erhalten und gibt die Hoffnung nicht auf ihn eines Tages zu einem Grandhotel umzugestalten.

Gestaltung
Hier ist außer dem wirklich hübschen Cover, in meinen Augen auf jeden Fall der Anhang des Buches zu erwähnen. Man findet dort ein Personenverzeichnis, Informationen zu realen Personen, die im Buch vorkommen und zum historischen Hintergrund, außerdem ein Glossar und ein Rezept für die „Meersburger Schlosstorte“. Darin kann man einige interessante Dinge erfahren und die Geschichte besser in den realen Kontext einordnen.

Sprache
Maria Nikolai schafft es trotz der bedrückenden Umstände, in denen die Geschichte spielt, eine gewisse Leichtigkeit zu vermitteln. Man spürt die Ängste und Sorgen der Charaktere, erfährt etwas von der Not der Menschen und den Gräueltaten zur damaligen Zeit, aber man verspürt auch die unglaubliche Willenskraft und die Hoffnung auf eine bessere Zeit.

Bei dieser Geschichte hat mich ja das Setting ganz besonders gereizt. Da ich die Gegend rund um den Bodensee kenne, fand ich es sehr spannend in die Vergangenheit zu reisen und zu schauen, was man Bekanntes entdecken kann. Der zweite Handlungsstrang, der in Russland beginnt, hat mich hingegen überrascht und konnte mich auch erst nicht so richtig fesseln. Deshalb war ich ganz froh, als die Person später ebenfalls nach Meersburg kam. Doch der Handlungsstrang hat später noch für wirklich spannende Verwicklungen gesorgt.

Charaktere
Es gab hier wirklich einige Charaktere zu entdecken - die ganze Familie Lindner, Angestellte, Gäste und Freunde, einige Meersburger und dann auch noch einige Personen aus dem Handlungsstrang, der in Russland startet, die für mich am Anfang sehr undurchsichtig und geheimnisvoll waren. Durch die Vielzahl an Personen erhält man ein belebtes Setting, aber ohne überfordert zu werden, denn die Personen haben alle einen ganz eigenen Charakter und sind so schnell kennenzulernen und leicht zu unterscheiden.

Mein liebster Charakter ist aber auf jeden Fall Helena. Sie ist eine starke Frau, die viel für andere tut, aber auch Hilfe annimmt und ihre eigenen Träume nicht vergisst.
Außerdem finde ich den Titel „Töchter der Hoffnung“ wirklich sehr passend, weil Helena für mich genau das vermittelt - Hoffnung. Hoffnung, dass der Krieg endet, dass der Lindenhof wieder blühen wird, dass sie ihr Glück findet und alles gut wird.

Fazit
Ein toller Auftakt der Bodensee-Saga! Ich freue mich auf die weiteren Bände!

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Veröffentlicht am 29.10.2021

Tolle Story, passive Protagonistin

Die letzte Göttin
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Inhalt
Eigentlich hätte Andra gemeinsam mit ihrer Familie in einen künstlichen Schlaf versetzt, auf einen neuen Planeten geschickt und dort wieder aufgeweckt werden sollen, um ihn zu besiedeln. Doch sie ...

Inhalt
Eigentlich hätte Andra gemeinsam mit ihrer Familie in einen künstlichen Schlaf versetzt, auf einen neuen Planeten geschickt und dort wieder aufgeweckt werden sollen, um ihn zu besiedeln. Doch sie wird viel zu spät geweckt und erwacht ganz allein auf einem fremdartigen Planeten.

Gestaltung
Das Cover ist eines der schönsten, das ich in letzter Zeit gesehen habe. Ich liebe die Farbgebung und die vielen sehr passenden Details.
Obwohl der Titel eher auf eine Fantasygeschichte schließen lässt, verbirgt sich zwischen den Buchdeckeln eine interessante Science-Fiction-Story, auf die ich mich sehr gefreut habe.

Sprache
Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Umgebung sehr gut vorstellen. Die Tatsache, dass Andra als Göttin verehrt wird, Roboter für Engel gehalten werden und Technik furchteinflößend und magisch auf die Bewohner wirkt, war eine sehr gute Ausgangslage. Gemeinsam mit Andra diesen fremdartigen Wüstenplaneten zu entdecken - die seltsamen Gewohnheiten der Bewohner, ihre Sprache - war sehr interessant. Allerdings gibt es hier meinen ersten Kritikpunkt: der erfundene Slang der Bewohner. Mit Andra wird zwar „hochgöttisch“ gesprochen, aber es schleichen sich immer wieder einzelne unbekannte Worte ein. Und diese Worte werden nicht erklärt. Andra fragt auch nicht nach, obwohl sie die Worte ja auch nicht kennt. Manche sind zwar aus dem Zusammenhang zu verstehen, aber über andere bin ich immer wieder gestolpert. Neg für nein und kristall für klar, war recht einfach. Aber eineinhalb und marah? Bis zum Ende bin ich mir nicht sicher, was es genau bedeuten soll. Die Idee dahinter, dass Sprache lebt und sich weiterentwickelt finde ich richtig toll und vielleicht funktioniert das im Englischen auch besser, aber in der deutschen Übersetzung hat es für mich nicht funktioniert.

Charaktere
Andra ist eigentlich ein spannender Charakter. Aufgrund ihrer Vergangenheit ist sie sehr unsicher und jetzt ist sie so komplett auf sich allein gestellt. Das hätte Potenzial für eine geniale Charakterentwicklung geboten. Allerdings verhält sich Andra sehr passiv. Und dadurch tritt sie (und auch die Story) zu lange auf der Stelle. Sie stellt viele wichtige Fragen nur in ihrem Kopf, aber tut dann nichts um Antworten darauf zu bekommen. Ihr Handeln wird hauptsächlich von anderen bestimmt. Das hat es für mich etwas zäh gemacht.

Die Charaktere um Andra herum haben mir da sehr viel besser gefallen.
Der geheimnisvolle Begleiter Zhade hat mich mit seiner charmanten Art oft zum Schmunzeln gebracht und der Geschichte nicht nur Spannung, sondern auch eine Prise Humor mitgegeben.
Auch der treue Freund Wead und die plaudernde Zofe haben richtig Spaß gemacht.
Selbst der bösartige Maret war wenigstens authentisch.



Fazit
Der Ausgang der Geschichte bleibt zwar offen und es gibt im englischen Original auch schon einen weiteren Band, doch für mich kann ich die Geschichte mit diesem Buch auch sehr gut abschließen.

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Veröffentlicht am 11.10.2021

Wieder toll!

Walnusswünsche
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Inhalt
Victoria managed ganz allein die Walnussfarm und kümmert sich auch um ihren Vater. Da bringt der Autor Liam Sanders, der auf der Walnussfarm für sein neues Buch recherchieren möchte, ihr Leben richtig ...

Inhalt
Victoria managed ganz allein die Walnussfarm und kümmert sich auch um ihren Vater. Da bringt der Autor Liam Sanders, der auf der Walnussfarm für sein neues Buch recherchieren möchte, ihr Leben richtig in Schwung. Doch dann taucht auch noch ihre Schwester wieder auf.

Reihe
Ich freue mich wirklich auf jedes neue Buch der Reihe. Auch wenn sie absolut unabhängig voneinander zu lesen sind, so erfüllen sie für mich doch immer die gleichen Kriterien: eine romantische Liebesgeschichte ohne viel Drama, dafür verzwickte Familiengeschichten und ganz viel Emotionen.

Sprache
Ich war, wie jedesmal, von der ersten Seite an in der Geschichte drin. Das Setting und die Charaktere werden so gut beschrieben, dass ich mich sofort wohlgefühlt habe.
Ich mag es, dass es in den Büchern immer eine leichte und süße Liebesgeschichte gibt, aber rund herum eben echte, realistische Probleme mit denen die Protagonisten fertig werden müssen. Das macht die Geschichten für mich sehr realistisch und nachvollziehbar.

Charaktere
Vicky ist wirklich so eine herzensgute Person. Sie ist hilfsbereit, gut organisiert, verzeiht schnell, vergisst darüber hinaus aber manchmal sich selbst. Besonders wie bereitwillig sie sich der großen Aufgabe stellt die Verantwortung für Bella, die Tochter ihrer Schwester, zu übernehmen hat mich beeindruckt. Kein einziges Mal scheint sie verzweifelt oder am Ende ihrer Kräfte zu sein, immer sieht sie noch etwas positives in jeder Situation. Eine sehr starke Frauenfigur.

Liam ist ebenfalls eine tolle Figur. Besonders gut fand ich, dass er zwar immer für Vicky da ist und jederzeit seine Hilfe anbietet, aber nie den großen Held oder Retter spielen muss, weil er anerkennt, das Vicky eine taffe Frau ist und viele Dinge auch selbst regeln kann.

Aber Abigail, Vickys Schwester, hat mich wirklich in Rage gebracht. Selten habe ich mich über eine Figur in einem Buch so aufgeregt. Sie ist absolut egoistisch, unverantwortlich und blauäugig. Ich konnte leider absolut kein Mitleid für sie aufbringen, auch nicht, als sie in wirklichen Schwierigkeiten steckte. Aber wenn man sich so ignorant seinem Kind gegenüber verhält, hab ich da wirklich kein Verständnis dafür.

Fazit
Wieder eine tolle Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat.

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