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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2019

Ein fulminantes Finale!

Ich bin die Rache
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Endlich ein neuer Roman von Ethan Cross in der Shepherd Reihe! Heiß ersehnt habe
Ich diesen offiziell letzten Teil dieser Reihe und kann schon vorne weg sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Ähnlich wie ...

Endlich ein neuer Roman von Ethan Cross in der Shepherd Reihe! Heiß ersehnt habe
Ich diesen offiziell letzten Teil dieser Reihe und kann schon vorne weg sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Ähnlich wie den vorherige Band, "Ich bin der Hass" finde ich das man auch diesen Band als Einzelband sehr gut lesen/hören kann ohne die Gesamte Vorgeschichte zu kennen. Es wird genügend Bezug auf die vorangegangenen Geschehnisse genommen, allerdings kann ich nur jedem empfehlen die komplette Reihe zu lesen.

Francis Ackerman jr. der ehemalige Serienkiller, der nun in beratender Funktion die Shepherd Organization unterstützt bricht zu seinem bisher persönlichsten Fall auf. Denn kein anderer als die Shepherd-Agentin Maggie ist verschwunden und in die Hände eines ebenso berüchtigten Serientäters, der sich der Taker nennt, gefallen. Auf seiner Suche nach Maggie landet er im Herzen eines Indianerreservats in New Mexico.
Francis lässt nichts unversucht um Maggie zu retten und nimmt dabei auch keine Rücksicht auf sein persönliches Wohlergehen.

Zu erst einmal muss ich ein großes Loab an den Hörbuchsprecher Thomas Balou Martin aussprechen. Er verleiht durch seine tiefe und markante Stimmer der Geschichte eine wunderbar düstere Atmosphäre und fängt dabei trotz allem jede einzelne Person einzigartig ein.

Die Geschichte ist wie gewohnt spannend und besticht durch den typischen Francis Humor, den ich mittlerweile sehr zu schätzen weiß. Alles in allem lässt dieses Finale keine wünsche offen, obwohl es sich nicht wie ein absolutes Ende anfühlt sondern sehr offen gehalten wurde.

Einziger kleiner Kritik Punkt: die Geschichte wirkt etwas überladen und man muss sich beim hören sehr konzentrieren um nichts zu, verpassen. Dieser Eindruck kann aber auch dadurch entstanden sein, dass es sich hierbei um eine gekürzte Version handelt.

Alles ist allem ist dieser 6. Und wohl vorerst letzte Band der Shepherd Reihe ein absolutes muss für alle Fans der Reihe, aber auch durchaus geeignet für Quereinsteiger.

Veröffentlicht am 03.06.2018

Durchschnittlich spannend...

Zu nah
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Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello wird tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden, alles deutet auf einen Selbstmord hin. Frankie Sheehan Detective im Dubliner Police Department glaubt jedoch ...

Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello wird tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden, alles deutet auf einen Selbstmord hin. Frankie Sheehan Detective im Dubliner Police Department glaubt jedoch nicht an einen Selbstmord, denn sie ist davon überzeigt das jemand zum Todeszeitpunkt bei Elenor war. Jemand mit sadistischen Neigungen.

Schon bald stellt sich heraus das es eine zweite Frauenleiche gibt, die in das selbe Schema past und ein Wettlauf mit der Zeit entsteht.

Zuerst einmal möchte ich ein großes Lob an die Stimme von Sabina Godec aussprechen, ihre Stimme passt perfekt zu der düsteren Geschichte des Buches und sie verleiht der ganzen Vertonung eine einzigartige Atmosphäre. Die Geschichte konnte mich meist leider nicht so ganz mitreißen aber durch die Stimme von Frau Godec konnte man sich das Hörbuch trotz dessen sehr gut anhören.

Wie eben bereit erwähnt bleibt bei diesem Thriller fpr mich einfach die Spannung nicht konstant genug und verebbt leider auch sehr schnell. Das liegt zum Teil ein an der ein oder anderen Ungereimtheit insbesondere in Bezug auf den vorangegangenen Fall von Frankie Sheehan. Ich hatte teilweise das Gefühl das ich einen zweite Teil höre, da so viel Bezug auf Ereignisse genommen wurde die bereits vor Start der Handlung geschehen sind.

Ich denke das dies auch der Grund ist weshalb die Ermittlerin und gleichzeitig unsere Protagonistin, sich mir nicht ganz erschlossen hat. Ich fand sie weder unsympathisch noch besonders zugänglich und ich hätte mir für die Geschichte eine größere persönliche Entwicklung der Ermittlerin gewünscht.

Im groben und ganzen ist es eine solide Vertonung, leider kein Thriller der mich vom Hocker haut, aber als kleines Hörbuch zur Entspannung und zur Beschäftigung während der Hausarbeit perfekt geeignet.

Veröffentlicht am 14.03.2018

Einmal Gangster, bitte mit einer extra Portion Action und Humor!

Die Bibliothekare / Das dunkle Archiv
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Das dunkle Archiv von Genevieve Cogman ist der vierte Teil der "Unsichtbaren Bibliothek" und steht seinen vorgängerin in nichts nach.

Irenes neue Auftrag steht ganz im Zeichen der Neutralität der Bibliothek. ...

Das dunkle Archiv von Genevieve Cogman ist der vierte Teil der "Unsichtbaren Bibliothek" und steht seinen vorgängerin in nichts nach.

Irenes neue Auftrag steht ganz im Zeichen der Neutralität der Bibliothek. Jahrtausende kann sich die Bibliothek nun schon ihre Neutralität wahren, doch steht sie mehr denn je auf dem Spiel.

Ihr heikler Auftrag führt sie und ihre treuen Begleiter und Lehrling direkt in das Herz des New York der 1920er Jahre. Irene bekommt es nicht nur mit Gangsterbossen und Verbrechern zu tun, auch die Drachen und die Polizei haben sie ins Visir genommen.

Genevieve Cogman entführt den Leser auch in diesem Band in eine neue eindrucksvolle Welt und schafft es wie keine andere action reiche Szenen mit klugen Wortgefechten zu verbinden. Insbesondere dürfen aber alle Kai und Irene Fans auf eine neue spannende Wendung in ihrer Beziehung rechnen.

Mir persönlich hat das New York der 1920er Jahre sehr gut gefallen, Irene als glaubwürdige Unterstützerin der Prohibition oder als erfolgreiche Meisterdiebin aus England, waren sowohohl authentisch als auch unterhaltsam. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, einziger Wehmutstropfen, die Geschichte zieht sich mit Mittelteil etwas in die Länger. Das wird jedoch durch einen action geladenen Schluss wieder ausgeglichen.

Mit dem "dunklen Archiv" beweist die Autorin das die Serie auch ohne den Gegner Alberich auskommt und das es noch viel Stoff für weitere Bände rund um die unsichtbare Bibliothe gibt.

Veröffentlicht am 13.05.2018

Ein neues Zauberabenteuer

Die Chroniken von Maradaine - Der Zirkel der blauen Hand
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Die Chroniken von Maradaine, ein lang ersehnter neuer Zauberepos, der eine gewisse Assoziation mit Harry Potter zulässt ohne dabei jedoch eine Kopie zu sein. Marandane ist eine interessante wie komplexe ...

Die Chroniken von Maradaine, ein lang ersehnter neuer Zauberepos, der eine gewisse Assoziation mit Harry Potter zulässt ohne dabei jedoch eine Kopie zu sein. Marandane ist eine interessante wie komplexe Stadt die eine sehr schöne Szenerie für spannende Abenteuer bietet.

Veranix ist ein.sympathischer Protagonist, der sicj nicht nur durch seinen mut auszeichnet, sondern.eben auch durch seine frechen Sprüche mit denen er der Geschichte Leben einhaucht und für ein amüsantes Lesevergnügen sorgt.

Ich habe die Geschichte sehr genoßen insbesondere durch die Assoziation zu Harry Potter, es ist eine reifere Geschichte. Harry Potter der die Schule beendet hat und nun an die Universität gehen muss sich aber immer noch primär dem Kampf des Bösen widmen. Für mich seit langem die beste Zaubergeschichte, die ich gelesen habe und deshalb sehr empfehlen kann.

Veröffentlicht am 09.04.2018

Lesenswerter Jugendthriller

Erebos
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Erebos ist ein Jugendthriller von Ursula Poznanski und der Titel ist angelehnt an den Gott der Finsternis aus der griechischen Mythologie. Erebos ist ein Computerspiel das an einer Londoner Schule in Umlauf ...

Erebos ist ein Jugendthriller von Ursula Poznanski und der Titel ist angelehnt an den Gott der Finsternis aus der griechischen Mythologie. Erebos ist ein Computerspiel das an einer Londoner Schule in Umlauf gerät und von Schüler zu Schüler weiter gereicht wird. Dabei ist höchste Verschwiegenheit angesagt, denn es handelt sich bei Erebos nicht um ein ganz normales Computerspiel, es kontrolliert und beobachtet seine Spieler auf Tritt und Schritt.

Als der Protagonist Nick Dunmore auch endlich eine Kopie des Spiels erhält ist er zunächst, genauso gefesselt wie seine Mitschüler, doch bald findet er heraus das hinter Erebos noch viel mehr steckt als ein simples Computerspiel...

Erebos ist ein intelligent konstruierter Jugendthriller und Ursula Poznanski hat abermals gezeigt das sie ein Händchen für besondere Geschichten hat die nicht nach Schema-F ablaufen. Der Schreibstill war gewohnt einprägsam und das Setting wie schon bei vielen ihrer Vorgänger sehr besonders.

Leider muss ich gestehen, dass das Buch für mich viele Längen hatte und es für die Geschichte sicherlich förderlich gewesen wäre, wenn sie um 50-70 Seiten kürzer wäre. Das Buch besteht die meiste Zeit über aus zwei Handlungssträngen. Ein Handlungsstrang verfolgt Nick in seinem realen leben und ein zweiter thematisiert das virtuelle Leben seines Alter Ego Sarius im Spiel selbst. Mich konnte der zweite Handlungsstrang leider nicht mitreißen.

Insgesamt ein durchaus lesenswerter Jugendthriller, der ganz besonders Zocker und Gamer anspricht.