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Veröffentlicht am 06.08.2017

Die Verlassene

Die Verlassene
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Sowohl das Cover als auch der Titel des Buchs es lassen auf einen spannenden Thriller hoffen. Die Autorin Mary Torjussen war mir vor diesem Buch völlig unbekannt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm ...

Sowohl das Cover als auch der Titel des Buchs es lassen auf einen spannenden Thriller hoffen. Die Autorin Mary Torjussen war mir vor diesem Buch völlig unbekannt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Zu Beginn hatte ich immer Mühe, das Buch aus der Hand zulegen. Irgendwann jedoch wird die Geschichte etwas langatmig und zäh, dieser Teil ist aber relativ kurz und dann kommt es zu einem heftigen Showdown.
Die einzelnen Figuren haben einen sehr starken Charakter. Trotzdem war mir dabei keine wirklich sympathisch.
Zur Handlung, Hannah kommt nach einer Geschäftsreise nach Hause. Von ihrem Partner fehlt darauf jegliche Spur. All seine persönlichen Gegenstände sind aus ihrem Haus verschwunden. Die Telefonnummer, der Facbookaccount, alles ist gelöscht, als ob Matt nie existiert hätte. Was ist hier passiert, ein Verbrechen, ein Unfall….
Die Geschichte ist so hervorragend erzählt, dass man sehr lange Zeit im Dunkeln tappt und am Ende feststellt, dass alles doch ganz anders ist, als es scheint.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich war in der Story richtig gefangen. Ich kann den Thriller wärmstens weiterempfehlen, er hat mich sehr gut unterhalten.

Veröffentlicht am 30.07.2017

Heimkehren

Heimkehren
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Das Cover und der Titel des Buches haben mich nicht angesprochen, jedoch der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht.
Dementsprechend hoch war auch meine Erwartungshaltung. Dies ist ...

Das Cover und der Titel des Buches haben mich nicht angesprochen, jedoch der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht.
Dementsprechend hoch war auch meine Erwartungshaltung. Dies ist das Erstlingswerk der Autorin. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Trotzdem fiel es mir manchmal schwer dem Buch zu folgen, da es über sehr viele Generationen geht und auch viele Namen darin vorkommen. Der Stammbaum am Ende des Buches ist einem da eine wahre Hilfe. Leider leidet dann auch durch das häufige Nachschlagen der Lesefluss darunter.
Zusätzlich kommt noch hinzu, dass das Buch in viele Einzelgeschichten, in denen die einzelnen Schicksale behandelt werden, eingeteilt ist und die Geschichte dadurch nicht durchgängig ist.
Es wird die Problematik der Sklaverei in Ghana behandelt. Die Zustände sind sehr detailliert und interessant geschildert. Man bekommt sofort einen Einblick, wie grausam und willkürlich das alle zu dieser Zeit war und wie wenig ein Menschenleben Wert hatte.
Das Buch beginnt recht spannend, schwächt aber dann etwas ab und wird zäher
Ich bin bei meiner Beurteilung zweigeteilt, inhaltlich fand ich das Buch sehr gut, jedoch die Ausarbeitung könnte noch etwas leserfreundlicher sein.

Veröffentlicht am 28.07.2017

Bea macht blau

Bea macht blau
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Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches lassen auf einen humorvollen, kurzweiligen Roman schließen. Der Schreibstil ist herrlich erfrischend und sehr angenehm zu lesen. Ich hatte immer Mühe, das ...

Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches lassen auf einen humorvollen, kurzweiligen Roman schließen. Der Schreibstil ist herrlich erfrischend und sehr angenehm zu lesen. Ich hatte immer Mühe, das Buch aus der Hand zu legen.
Dies ist mein erste Buch von der Autorin, aber mit Sicherheit nicht das letzte.
Die einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt, man findet sofort einen Bezug zu ihnen.
Beas Tochter, Caro hat gerade ein super Abitur gemacht und fängt nun an zu studieren. Doch anders, als von der Mutter gedacht, studiert sie nicht in der Nähe, sondern zieht in der Ferne mit ihrem Freund zusammen, um dort zu studieren. Zugleich findet Bea heraus, dass ihr Mann sie betrügt.
Sie beschließt, eine Auszeit zu nehmen und reist nach Spanien zu Marie, in deren Pension sie schon oft zu Gast waren. Doch Maire ist vor ein paar Monaten gestorben und alles ergibt sich ganz anders, als geplant.
Der Autorin, Tessa Hennig ist hier ein wunderbarer, einfühlsamer Roman gelungen, den ich mit bestem Gewissen weiterempfehlen kann. Das Buch hat mir schöne Lesestunden beschert.

Veröffentlicht am 25.07.2017

Sommer unseres Lebens

Sommer unseres Lebens
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Das wunderschöne Cover macht richtig Lust auf Urlaub. Auch der Titel „ Sommer unseres Lebens“ verspricht eine interessante Geschichte.
Ich habe von der Autorin Kirstin Wulf bisher noch nichts gelesen. ...

Das wunderschöne Cover macht richtig Lust auf Urlaub. Auch der Titel „ Sommer unseres Lebens“ verspricht eine interessante Geschichte.
Ich habe von der Autorin Kirstin Wulf bisher noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig, locker und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen, Miriam, Hanne und Claude sind unterschiedlicher, wie sie nicht sein könnten.
Hanne ist alleinerziehende Yogalehrerin, Claude führt eine Bar und Miriam ist eine Karrierefrau ohne gleichen.
Zufällig sind sie vor 25 Jahren aufeinander getroffen und haben da einen angenehmen Sommer zusammen verbracht. Darauf haben sie beschlossen, dass sie sich in 25 Jahren an Ort und Stelle wieder treffen werden.
Das Treffen entpuppt sich als gar nicht so einfach, da jede ihre eigenen Interessen hegt und ihr eigenes Problem wälzt.
Mit „ Sommer unseres Lebens“, ist Kirsten Wulf ein sehr spritziger, unterhaltsamer Roman gelungen, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich kann das Buch als leichte Urlaubslekture wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 22.07.2017

Manch,mal musst du einfach leben

Manchmal musst du einfach leben
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Das wunderschöne Cover und der Titel haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen sind sehr gut ausgewählt, man kann sich sehr ...

Das wunderschöne Cover und der Titel haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen sind sehr gut ausgewählt, man kann sich sehr leicht in sie hinein versetzen.
Die Autorin hat schon mehrere Bestseller geschrieben, wovon ich selbst schon „ Wenn ich bleibe „ gelesen habe und begeistert davon war.
Zur Geschichte, Maribeth ist eine Karrierefrau, die alles im Griff hat, Geschäft, Familie und Haushalt. Doch das ändert sich schlagartig, als Maribeth Anfang 40 einen Schlaganfall bekommt. Als sie vom Krankenhaus nach Hause kommt, fühlt sie sich dem allen nicht mehr gewachsen. Sie beschließt alles hinter sich zu lassen und nach Pittsburgh zu gehen, um dort ein neues Leben zu beginnen.
Eine wirklich interessante Geschichte, in der man sieht, wie sich durch eine Krankheit oder einen Schicksalsschlag die eigenen Werte und Bedeutungen verändern können.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr mitfühlend und einfühlsam geschrieben ist. Man kann so auch ein wenig das Handeln von Maribeth verstehen. Ein wirklich sehr schönes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.