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Veröffentlicht am 21.01.2026

Träume in den Bergen

Chiemseeträume
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Chiemseeträume von Franziska Blum hat mich erneut an den Chiemsee entführt und dabei dieses ganz besondere Gefühl von Leichtigkeit, Hoffnung und leisem Neubeginn ausgelöst. Beim Lesen hatte ich ständig ...

Chiemseeträume von Franziska Blum hat mich erneut an den Chiemsee entführt und dabei dieses ganz besondere Gefühl von Leichtigkeit, Hoffnung und leisem Neubeginn ausgelöst. Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, barfuß über warme Holzstege zu laufen, den Blick über das glitzernde Wasser schweifen zu lassen und für einen Moment alle Sorgen hinter mir zu lassen. Die Geschichte lebt von ihren sanften Zwischentönen: von Figuren, die nicht perfekt sind, aber genau dadurch so nahbar wirken, und von Träumen, die vielleicht lange verdrängt wurden, nun aber langsam wieder an die Oberfläche kommen. Besonders schön fand ich, wie Franziska Blum Emotionen nicht laut oder überdramatisch erzählt, sondern ihnen Raum gibt, sich natürlich zu entfalten – in Blicken, Gesprächen und stillen Momenten. Die Liebesgeschichte entwickelt sich behutsam und fühlt sich dadurch umso echter an, getragen von Vertrauen, Offenheit und dem Mut, sich auf Veränderungen einzulassen. Der Schreibstil ist warm, bildhaft und voller Atmosphäre, sodass der Chiemsee selbst fast wie eine eigene Figur wirkt: beruhigend, beständig und voller Versprechen. Chiemseeträume ist für mich ein Wohlfühlroman, der zeigt, dass Träume nie zu spät kommen und dass manchmal ein Ortswechsel – oder ein neuer Mensch – genügt, um das Herz wieder ein Stück weiter zu öffnen.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Chiemsee

Chiemseeliebe
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Chiemseeliebe von Franziska Blum hat sich für mich angefühlt wie ein warmer Sommertag, an dem die Zeit langsamer vergeht und man für ein paar Stunden alles um sich herum vergisst. Schon nach den ersten ...

Chiemseeliebe von Franziska Blum hat sich für mich angefühlt wie ein warmer Sommertag, an dem die Zeit langsamer vergeht und man für ein paar Stunden alles um sich herum vergisst. Schon nach den ersten Seiten war ich emotional am Chiemsee angekommen – getragen von einer Atmosphäre, die Heimat, Sehnsucht und Neuanfang auf wunderbar leichte Weise miteinander verbindet. Besonders gefallen hat mir, wie authentisch die Figuren wirken: mit ihren Unsicherheiten, kleinen Träumen und der leisen Hoffnung, dass es noch einmal anders, vielleicht sogar besser werden kann. Die Liebesgeschichte entwickelt sich angenehm unaufgeregt, ohne künstliches Drama, und gerade diese Natürlichkeit hat sie für mich so glaubwürdig und berührend gemacht. Franziska Blum schreibt mit viel Gefühl für Details – man spürt das Wasser, hört das leise Plätschern der Wellen und riecht förmlich den Sommer –, ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist das Gefühl von Ankommen, das sich Seite für Seite ausbreitet: bei sich selbst, an einem Ort und bei einem Menschen, der nicht perfekt sein muss, um genau richtig zu sein. Chiemseeliebe ist für mich ein Roman, der zeigt, dass Liebe oft in den stillen Momenten wächst – dort, wo man loslässt, was war, und den Mut findet, sich auf das Jetzt einzulassen.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Wildness

A Touch of Wilderness
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A Touch of Wilderness von Mareike Allnoch hat mich mit seiner ruhigen Intensität und der spürbaren Nähe zur Natur sofort in seinen Bann gezogen. Dieses Buch fühlt sich beim Lesen an wie ein tiefes Durchatmen ...

A Touch of Wilderness von Mareike Allnoch hat mich mit seiner ruhigen Intensität und der spürbaren Nähe zur Natur sofort in seinen Bann gezogen. Dieses Buch fühlt sich beim Lesen an wie ein tiefes Durchatmen fernab von Lärm, Erwartungen und gesellschaftlichem Druck – und genau darin liegt seine große Stärke. Die Autorin schafft es, die Wildnis nicht nur als Schauplatz, sondern als lebendigen Gegenpart zur inneren Welt der Protagonistin darzustellen: rau, ehrlich, manchmal überfordernd, aber letztlich heilend. Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig innere Verletzlichkeit, Einsamkeit und der Wunsch nach Rückzug beschrieben werden, ohne jemals pathetisch zu wirken. Die Natur wird zum Spiegel der Gefühle – ungezähmt, unberechenbar und doch tröstend – und man spürt auf jeder Seite, wie sehr das Alleinsein hier kein Davonlaufen, sondern ein Sich-selbst-Begegnen ist. Die Beziehungsebene entwickelt sich leise, fast vorsichtig, was ich als unglaublich authentisch empfunden habe, weil sie Raum lässt für Wachstum und Vertrauen statt für überstürzte Dramatik. Mareike Allnochs Schreibstil ist dabei poetisch, aber klar, mit Bildern, die lange nachhallen und eine Stimmung erzeugen, die man nicht einfach abschüttelt. A Touch of Wilderness ist für mich kein Buch, das man nur liest – man fühlt es, man verlangsamt sich mit ihm, und am Ende bleibt das Gefühl, dass Heilung manchmal dort beginnt, wo man den Mut hat, still zu werden und sich der eigenen Wildnis zu stellen.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Schach Matt ♟️

Check & Mate – Zug um Zug zur Liebe
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Check & Mate von Ali Hazelwood hat mich auf eine überraschend sanfte, aber gleichzeitig tief berührende Art erwischt. Ich bin mit der Erwartung an eine leichte Romance eingestiegen, habe aber viel mehr ...

Check & Mate von Ali Hazelwood hat mich auf eine überraschend sanfte, aber gleichzeitig tief berührende Art erwischt. Ich bin mit der Erwartung an eine leichte Romance eingestiegen, habe aber viel mehr bekommen: eine Geschichte über Selbstzweifel, Leistungsdruck und darüber, wie schwer es sein kann, sich selbst Raum zuzugestehen – besonders als junge Frau in einer von Konkurrenz und männlicher Dominanz geprägten Welt wie dem Schach. Mallory ist für mich eine unglaublich greifbare Protagonistin, weil ihre innere Zerrissenheit so ehrlich beschrieben ist: ihre Liebe zum Spiel, die sie aus familiärer Verantwortung verdrängt, und die Angst, wieder etwas zu verlieren, wenn sie sich darauf einlässt. Nolan als Love Interest hat mich dabei nicht wegen lauter Gesten oder klassischer Bad-Boy-Attitüde überzeugt, sondern durch seine Ruhe, seine Aufmerksamkeit und die Art, wie er Mallory auf Augenhöhe begegnet – ohne sie zu drängen oder klein zu machen. Besonders gefallen hat mir, wie Ali Hazelwood Schach nicht nur als Hintergrundkulisse nutzt, sondern als Spiegel für Beziehungen, Machtverhältnisse und emotionale Strategien: jedes Zögern, jeder Zug fühlt sich symbolisch an. Der Humor ist subtil und warm, die Dialoge lebendig, und zwischen all den stillen Momenten baut sich eine Spannung auf, die nicht nur romantisch, sondern auch emotional trägt. Für mich ist Check & Mate ein Buch, das zeigt, dass Liebe manchmal genau dort entsteht, wo man lernt, sich selbst wieder ernst zu nehmen und genau deshalb ist mir diese Geschichte noch lange nach dem Lesen im Kopf geblieben.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Das kleine Café in Kopenhagen

Das kleine Café in Kopenhagen
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ein wunderbarer Wohlfühlroman, der mich sofort in die hyggelige Atmosphäre der dänischen Hauptstadt entführt hat. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, selbst in einem kleinen Café zu sitzen, ...

ein wunderbarer Wohlfühlroman, der mich sofort in die hyggelige Atmosphäre der dänischen Hauptstadt entführt hat. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, selbst in einem kleinen Café zu sitzen, umgeben von Kerzenlicht, Zimtschnecken und dieser besonderen nordischen Gemütlichkeit.

Die Geschichte erzählt von einem Neuanfang, von Mut und davon, alte Sicherheiten hinter sich zu lassen, um dem eigenen Herzen zu folgen. Die Protagonistin ist sehr sympathisch und nahbar, mit all ihren Zweifeln, Hoffnungen und Träumen. Besonders schön ist, wie sich die Liebesgeschichte langsam und natürlich entwickelt und dabei von vielen leisen, gefühlvollen Momenten getragen wird.

Julie Caplins Schreibstil ist leicht, warm und sehr bildhaft. Sie versteht es perfekt, nicht nur die Stadt und das Café lebendig werden zu lassen, sondern auch die Emotionen der Figuren spürbar zu machen. Humor, Romantik und ganz viel Hygge-Gefühl verbinden sich zu einer Geschichte, die einfach gut tut.

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