Cover-Bild Sinking Ships

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 04.11.2019
  • ISBN: 9783426524961
Tami Fischer

Sinking Ships

Roman
Sie will sich nicht verlieben. Er hat es schon längst getan … Im Spiegel-Bestseller »Sinking Ships«, dem zweiten Liebesroman in Tami Fischers romantischer und mitreißender Fletcher-University-Reihe, muss Carla lernen, Schwäche zuzulassen – und ihre größte Angst überwinden, um in ihrem Leben der Liebe vielleicht doch noch eine Chance zu geben.

Carla Santos hält nichts von der Liebe. Und schon gar nicht von unerträglich netten, attraktiven Jungs wie Mitchell, dem Bruder ihrer besten Freundin und Kapitän des Schwimmteams.
Denn Carla braucht eine harte Schale, damit ihr das Leben nichts mehr anhaben kann. Damit sie es schafft, ihre beiden kleinen Brüder allein groß zu ziehen und nebenbei auch noch Job und Studium zu stemmen. Deshalb darf niemand wissen, dass sie panische Angst vor Wasser hat, seit sie als kleines Mädchen mit ansehen musste, wie ihre Mutter ertrunken ist. Niemand soll Carla schwach sehen.
Doch als Carla bei einer Party in den Pool stürzt, ist es ausgerechnet Mitchell, der sie in letzter Sekunde vor dem Ertrinken rettet. Gegen ihren Willen lässt Mitchell Carlas Mauern bröckeln, aber bevor sie ihm ihre Gefühle gestehen kann, schlägt das Leben noch einmal mit aller Härte zu. Carla muss sich endlich ihrer größten Angst stellen, wenn sie Mitchell für sich gewinnen will.

»Sinking Ships« ist nach »Burning Bridges« der zweite Liebesroman innerhalb der Romance-Reihe an der Fletcher University, von Spiegel-Bestseller-Autorin Tami Fischer. Im ersten Band »Burning Bridges« steht Carlas Freundin Ella sowie ihre gefährliche Liebe zu dem geheimnisvollen Ches im Mittelpunkt. In den Folgebänden wird es um weitere Mitglieder von Ellas und Claras Clique gehen. Für mehr Info schau gerne auch auf Tamis YouTube-Kanal und auf Instagram vorbei.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2019

Wunderschöner zweiter Teil der Fletcher-University-Reihe

2

Carla Santos vertraut niemanden und Hilfe anzunehmen fällt ihr sehr schwer, deswegen regelt sie ihr Leben auf eigener Faust. Sie kümmert sich um ihre beiden jüngeren Brüder und dies gestaltet sich als ...

Carla Santos vertraut niemanden und Hilfe anzunehmen fällt ihr sehr schwer, deswegen regelt sie ihr Leben auf eigener Faust. Sie kümmert sich um ihre beiden jüngeren Brüder und dies gestaltet sich als ziemlich anstrengend. Geht sie doch neben dem Collage auch noch abends in einer Bar jobben.
Obwohl sie sehr gute Freundinnen hat fällt es ihr schwer ihnen über ihrer Familie zu erzählen und das sie panische Angst vor Wasser hat, behält sie auch für sich. Als sie auf einer Party in Schwierigkeiten gerät, ist es ausgerechnet Mitchell, der Star des Schwimmteams der sie rettet. Carla ist nicht begeistert, kann sie den Kerl doch überhaupt nicht ausstehen. Doch Mitchell lässt nicht locker.

Mir hat der zweite Teil der Fletcher University-Reihe sehr gut gefallen und ich bin wirklich begeistert. Der Schreibstil war sehr schön, flüssig und locker. Die Autorin hat eine wunderbare Geschichte über Vertrauen, Freundschaft und Mut zu Papier gebracht. Dies alles noch in einer wunderschönen Liebesgeschichte verpackt und ich war absolut hin und weg. Ich fand Teil eins ja auch schon sehr gut und diese Fortsetzung knüpft nahtlos daran an. Die zwei Protagonisten fand ich sehr sympathisch. Ich habe sie richtig ins Herz geschlossen, wie auch alle anderen Charaktere. Carla hat sich nichts gefallen lassen und ich fand sie sehr mutig. Sie hatte zwar einen harten Kern, aber ihr Herz auf dem richtigen Fleck. Ach, und Mitchell war einfach perfekt. Seufz!!! Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde natürlich Band drei auch lesen. Die Reihe ist nämlich wirklich lesenswert.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Viel besser als der erste Band ...

1

Das Cover von "Sinking Ships" finde ich deutlich schöner als das vom ersten Band der "Flechter-University-Reihe". Die blau-türkisfarbenen Wellen mit den goldenen Akzenten darin sehen unglaublich toll aus ...

Das Cover von "Sinking Ships" finde ich deutlich schöner als das vom ersten Band der "Flechter-University-Reihe". Die blau-türkisfarbenen Wellen mit den goldenen Akzenten darin sehen unglaublich toll aus und sowohl der Titel als auch der Inhalt des Buches passen perfekt dazu. Der Schreibstil ist - wie ich finde - viel flüssiger als in "Burning Bridges" und das Lesen hat mir deutlich mehr Freude gemacht. Die Emotionen kamen diesmal viel besser bei mir an und ich liebe die Mischung aus Humor, Gefühl, Tiefgang und Spannung total!

»Wenn man erst einmal sein Gegenstück gefunden hat, bleibt man zusammen, und wenn etwas kaputt zu sein scheint, dann repariert man es und schmeißt es nicht weg.«

Die Geschichte von Carla und Mitchell baut auf einer Hassliebe auf und ich persönlich bin ja ein kleiner Fan von sowas. Dadurch, dass Carla sich keineswegs eingestehen will, dass sie irgendetwas anderes als Hass gegenüber Mitchell empfindet, er es sich aber zum Ziel gemacht hat, ihr das Gegenteil zu beweisen, geraten die beiden immer wieder aneinander. Das zwischen ihnen - was auch immer genau es ist - entwickelt sich sehr langsam, aber ist mit vielen unterhaltsamen Dialogen und Neckereien, tiefgründigen Momenten, Knistern und Bauchkribbeln verbunden. Die Chemie zwischen ihnen stimmt von Anfang an, und zu sehen, wie das beiden - vor allem Carla - nach und nach bewusst wird, das macht unglaublich Spaß zu lesen. Ich habe mich von den beiden immer tiefere in die Geschichte hineinziehen lassen und konnte das Buch irgendwann nicht mehr weglegen. Was ich sehr schön finde ist, wie Persönliches von Carla in die Liebesgeschichte und deren Entwicklung mit eingebaut worden ist und welche Bedeutung wiederum die Entwicklung der Beziehung auf Carla und ihre Zukunft hat. Es passiert nicht wirklich viel Aufregendes und das Ganze ist auch nichts Neues oder Außergewöhnliches, aber es ist schön und vor allem ist es sehr authentisch. So schön und authentisch, dass man einfach beim Lesen dranbleiben muss und sich immer mehr in die Charaktere verliebt.

Vertrauen war eben nicht meine Stärke. Die Vergangenheit hatte mir mehr als einmal gezeigt, dass man nur verletzt werden konnte, wenn man es zuließ. Und ich würde nie wieder verletzt werden.

Carla lernt man als eine ehrgeizige, starke, leidenschaftliche und temperamentvolle junge Frau kennen, die nur ungerne Hilfe von anderen annimmt und es sich selbst nicht gestattet, Schwäche zu zeigen. Ihre Vergangenheit hat sie sehr geprägt und zieht sich noch immer mit in die Gegenwart hinein, aber trotzdem lässt Carla sich nicht unterkriegen. Gerade Im Bezug auf ihre jüngeren Brüder, die sie alleine großzieht, - und das mit 21 Jahren! - hat sie meinen vollsten Respekt verdient. Generell habe ich sie die meiste Zeit über sehr bewundert. Denn auch, wenn sie ein großes Mundwerk hat und sich immer sehr taff zeigt, sieht es in ihr drin manchmal ganz anders aus. Hierbei finde ich sehr schön, dass sie im Laufe der Geschichte eben doch mal Schwäche und somit eine weichere Seite von sich zeigt. Wenn man sie nicht vorher sowieso schon ins Herz geschlossen hat, tut man es spätestens dann. Besonders gut hat mir gefallen, wie sie mit Mitchell's Hilfe anfängt, gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit anzukämpfen und alles dafür tut, um stärker als diese zu werden.

Mitchell finde ich unglaublich sympathisch und ich habe ihn auch gleich in mein Herz geschlossen, jedoch hätte ich mir gewünscht, noch etwas mehr von ihm und seinem Leben mitzubekommen. Hin und wieder bekommt man ein paar kleine Informationsschnipsel über seine Familie, aber das hat mir irgendwie nicht gereicht. Ich glaube, wäre man hierbei etwas tiefer gegangen, hätte ich eine deutlich engere Beziehung zu ihm aufbauen können. Nichts desto trotz muss ich aber sagen, dass er ein super liebevoller, hilfsbereiter, fürsorglicher und charmanter junger Mann ist, den man einfach gern haben muss. Besonders geliebt habe ich, dass er sich nicht hat so einfach von Carla abschütteln lassen und wie offen und ehrlich er die ganze Zeit über dazu gestanden hat, was er von ihr möchte. Er hat sich nicht hinter irgendeiner Fassade versteckt, sondern war immer er selbst und hat sich ihr gegenüber so gezeigt, wie er eben ist.

Es brachte niemanden weiter, länger als nötig über schmerzhafte Dinge zu sprechen. Wir vertrauten uns gegenseitig unsere Geheimnisse an und fuhren anschließend damit fort, unser Leben zu leben und das Beste daraus zu machen.

Ein kleines Highlight in diesem Buch war für mich die Freundschaft der Mädels. Die Liebe und der Zusammenhalt zwischen ihnen ist so unglaublich toll und hat sich vor allem zum Ende hin noch einmal ganz besonders deutlich gezeigt. Auch schön finde ich hierbei zu sehen, wie verschieden sie alle sind und wie gut sie sich gerade dadurch innerhalb der Freundschaft ergänzen. Und während ich Savannah hierbei umso mehr ins Herz geschlossen habe, konnte ich Lenny endlich besser kennenlernen. Ich finde sie unglaublich interessant und freue mich wirklich riesig darauf, dass im dritten Band der "Flechter-University-Reihe" ihre Geschichte erzählt werden wird.

Mir hat dieser Band auf jeden Fall noch besser gefallen als "Burning Brigdes" und ich habe mich mehr und mehr in die Charaktere verliebt. Ich bin sehr gespannt, was mich in "Hiding Hurricanes" nächstes Jahr erwarten wird und freue mich total darauf, dort allen wieder zu begegnen.

Veröffentlicht am 17.01.2020

Ein sehr gefühlvolles und emotionales Buch

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Worum geht es?

Sie will sich nicht verlieben. Er hat es schon längst getan … Im Spiegel-Bestseller »Sinking Ships«, dem zweiten Liebesroman in Tami Fischers romantischer und mitreißender Fletcher-University-Reihe, ...

Worum geht es?

Sie will sich nicht verlieben. Er hat es schon längst getan … Im Spiegel-Bestseller »Sinking Ships«, dem zweiten Liebesroman in Tami Fischers romantischer und mitreißender Fletcher-University-Reihe, muss Carla lernen, Schwäche zuzulassen – und ihre größte Angst überwinden, um in ihrem Leben der Liebe vielleicht doch noch eine Chance zu geben.

Quelle: Droemer Knaur Verlag

Meine Meinung

Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Ich kam auch diesmal schnell voran. Die Kapitel waren genau so lang wie in Teil 1, daran wird sich wohl auch zukünftig nichts mehr ändern. Trotzdem fände ich mehr Kapitel mit weniger Seiten besser. Diesmal wechselt die Sicht von Kapitel zu Kapitel. Sowohl Carlas als auch Mitchells Perspektive hat mir gut gefallen un die verschiedenen Emotionen der beiden kamen immer rüber.

Unsere bekannte Clique treffen wir hier natürlich wieder an, aber in diesem Teil haben sie keine große Rolle bekommen, da Carla oft anderweitig beschäftigt ist und dementsprechend nicht sooft mit ihren Freunden abhängen kann. In diesem Buch lernen wir Mitchell, Carla und ihre kubanische Familie genauer kennen. Endlich können wir hinter die taffe Fassade blicken und sehen wie Carla wirklich ist und wie sie zu der wurde die sie ist. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt! Auch von Mitchell erfahren wir einiges über seine Familie und wieder wird bewiesen, dass der schöne Schein oftmals trügt, aber Carlas Leben stand hier eindeutig im Vordergrund.

Am Anfang der Geschichte ging gleich die Post ab und hat mich sehr überrascht. Schnell wurde aus der heißen Nummer aber ein gefühlvolles und familiäres Buch. Eine süße, mitreißende Liebesgeschichte die zwischendurch durch das ein oder andere Malheur aufgepeppt wurde. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß beim Lesen dieses Buches.

Fazit

Sinking Ships hat mich wieder voll und ganz abgeholt. Es hat mich mehr emotional mitgenommen als Burning Bridges, weil dieser Teil hier eindeutig emotionaler ist. Hier geht es sehr viel um Familie, Verantwortung, Angst und Verlust. Ich fand es toll mehr über Carla und Mitch zu erfahren. Ganz besonders Carla war mir nach Burning Bridges ein Buch mit sieben Siegeln, jetzt kann ich sie voll und ganz verstehen. Sie hat sich absolut zu meinem Favoriten der Figuren erkoren. Da es hier eher ruhiger zugeht fehlte mir ab und an die Power, die Burning Bridges mit den Käfigkämpfen hatte. Trotzdem ist es genau so gut wie der erste Teil der Flechter University Reihe. Große Empfehlung!

Ich persönlich finde das der Klappentext zu viel verrät, deshalb hab ich auch nur so wenig in die Inhaltsangabe übertragen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2020

Endlich mal ein Good Guy zum Verlieben...

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Bei Sinking Ships handelt es sich um den zweiten Band der Fletcher University Reihe. Zu der Reihe gehören ebenfalls Burning Bridges (erster Band, bereits erschienen) und Hiding Hurricanes (Erscheinungstermin: ...

Bei Sinking Ships handelt es sich um den zweiten Band der Fletcher University Reihe. Zu der Reihe gehören ebenfalls Burning Bridges (erster Band, bereits erschienen) und Hiding Hurricanes (Erscheinungstermin: 1. Juli 2020). Das Buch und die Geschichte um Carla und Mitchell ist in sich abgeschlossen und beendet. Es kommen jedoch die Hauptcharaktere aus den Folgebänden bereits vor. Außerdem kamen die beiden Charaktere als Nebencharaktere bereits in dem ersten Band der Reihe vor. Es empfiehlt sich also, die Fletcher University-Reihe mit Burning Bridges (Band 1) zu starten und anschließend Sinking Ships (Band 2) und Hiding Hurricans (Band 3) zu lesen.

Das Cover zu Sinking Ships gefällt mir persönlich nicht sonderlich gut, jedoch wesentlich besser als das zu Burning Bridges. Zwar ist mit den glitzernden goldenen Funken ein wenig etwas Besonders und ins Augestechendes versucht wurden, ganz von sich überzeugen konnte es mich jedoch nicht ganz von sich. Und auch eine in der Geschichte vorkommende Thematik ist mit den rauschenden Wellen schön verbildlicht wurden. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich es als positiv empfinde, dass mal etwas anderes als die momentanen „typischen“ NewAdult-Buchcover ausprobiert wurde.

Der Klappentext gibt meiner Meinung nach nicht sonderlich viel über die Geschichte preis, aber genug um eine konkrete Vorstellung zu der Handlung zu haben. Natürlich erfüllt der Klappentext seinen Zweck das Interesse und die Neugierde des Lesers zu wecken. Und meiner Meinung nach tut der einseitige Prolog sein Rest, denn danach möchte man unbedigt weiterlesen. Und ich kann hier nur meine Empfehlung aussprechen dies auch zu tun, denn die Geschichte von Carla und Mitchell verdient es gelesen zu werden!
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Ich-Perspektive einer der beiden Hauptprotagonisten, Carla und Mitchell, geschrieben. So dass man als Leser von beiden sowohl die Gedankengänge als auch die Handlungsmotive gut verstehen und nachvollziehen kann. Und hier muss ich überraschender Weise zugeben, dass mir die Kapitel aus der Sicht des männlichen Charakters ein Ticken besser gefallen haben als die des Weiblichen, was sonst eher selten so ist. Aber was soll ich sagen? Ich habe mein Herz ein bisschen an Mitchell verloren. Momentan ist diese Erzählstil mein präferierter Stil und ich hoffe sehr, dass Tami auch die Geschichte von Lenny und Creed in dieser Weise erzählen wird. Der Schreibstil der Autorin, hat sich meiner Meinung nach im Vergleich zu ihrem Debütroman, noch einmal verbessert und kann nur als wirklich unglaublich gut und flüssig beschrieben werden. Ich bin komplett in der Geschichte versunken und habe das Buch in nahezu einem Schwung durchgelesen.
Aber nun zu den beiden Protogonisten in diesem Buch – Carla und Mitchell – und ihre (Liebes-)Geschichte.
Da ich bereits den ersten Band gelesen habe, waren mir beide Charaktere zuvor bereits bekannt, jedoch ehrlich gesagt nicht wirklich mehr als ihre Namen und ihr Äußeres. Besonders Carla hat in Burning Bridges am Anfang so gar keinen guten Eindruck auf mich gemacht, was sich zwar im Laufe des ersten Bands etwas geändert hat, jedoch war ich ihrem Charakter trotzdem ein wenig skeptisch über eingestellt. Besonders ihre vielen spanischen Ausdrücke haben mich von Zeit zu Zeit ein wenig gestört beim Lesen. Hier hat es die Autorin meiner Meinung nach ein wenig zu gut gemeint. Carla ist eine unglaublich starke und tough Frau, die neben dem Studieren und Arbeiten auch noch Familie und Haushalt unter einem Hut bekommt. Aufgrund von Geheimnissen und persönlichen Problemen hat sich Carla in der Vergangenheit eher abgeschottet und zurückgezogen.
Und nun zu Mitchell. Kann ich bitte meinen eigenen Mitchell bekommen?!
Mitchell kann man durch und durch als einen Good Guy beschreiben und obwohl ich sagen würde, dass ich eher auf die Bad Boys stehe, muss ich gestehen, dass Mitchell mein Herz gestohlen hat. Sein fast schon zu perfekter Charakter hat es mir wirklich angetan.
Ehrlichgesagt fand ich die Entwicklung der Gefühle und der Beziehung von Carla und Mitchell unglaublich schön. Ich konnte wirklich mit den beiden mitfühlen. Natürlich konnte auch diese (Liebes-)Geschichte nicht ohne ein wenig unnötiges Drama geschrieben werden, aber es war bei weitem nicht so unrealistisch und übertrieben wie noch bei Ella und Ches. Und das Ende war meiner Meinung nach wirklich perfekt ♥
Für mich bleibt jedoch auch in diesem Band das Problem mit den Nebencharakteren, denn meiner Meinung nach sind diese immer noch ein wenig zu wenig ausgearbeitet und individualisiert, da sie meistens bis auf eine markante Macke, beispielsweise werden bei Savannah ihre psychische Probleme thematisiert, nichts besonders an sich hatte. Lediglich zu der Person Lenny hat man ein wenig mehr (aber auch nicht wirklich viel mehr) erfahren.
Nachdem mich Burning Bridges leider nicht wirklich von sich überzeugen konnte, konnte mich Sinking Ships eindeutig mehr begeistern und von sich überzeugen. Ich freue mich nun schon darauf wieder an die Fletcher-University zu gehen und in Hiding Hurricanes die Geschichte um Lenny und Creed mitzuerleben. Denn sowohl in Burning Bridges als auch Sinking Ships hat der Charakter Creed ein gewisses Interesse in mir geweckt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2020

Anwärter auf meinen Monatsliebling!

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Sinking Ships ist der zweite Teil von Tami Fischers „Fletcher University“ Reihe, welche die Geschichte von Carla Santos und Mitchell Moore erzählt.
Wenn jemand eine harte Schale hat, dann ist es definitiv ...

Sinking Ships ist der zweite Teil von Tami Fischers „Fletcher University“ Reihe, welche die Geschichte von Carla Santos und Mitchell Moore erzählt.
Wenn jemand eine harte Schale hat, dann ist es definitiv Carla. Damit Ihr Leben ihr nichts mehr anhaben kann, aber allen Anschein nach notwendig. Sie ist stark, hat vor nichts und niemanden Angst und hat immer einen kecken Spruch auf den Lippen. Das ist zumindest die Carla, die alle kennen. Hinter den Fassaden sieht es anders aus. Neben Job und Studium, muss Carla es auch noch schaffen, ihre beiden kleinen Brüder groß zuziehen und dann wäre da auch noch ihre panische Angst vor Wasser. Seit Carla denken kann, muss sie sich durch Leben kämpfen.
Als Sie bei einer Party in den Pool fällt, ist es ausgerechnet Mitchell der sie in letzter Sekunde rettet. Mitchell…, der Bruder ihrer besten Freundin Savannah und vor allem der Kapitän des Schwimmteams. Das was Carla am meisten Angst macht, ist seine Leidenschaft. Gegen Ihren Willen lässt Mitch ihre Schutzmauer bröckeln. Bevor aber auch Carla endlich eingestehen will, das sie Gefühle für Mitch hat, schlägt wiedermal das Leben mit aller Härte zu.

Das Cover des Buches ist diesesmal in einem blau/weißen Wellenmuster gehalten, welches sehr gut zu Carla ihrer Angst vor dem Wasser passt. Es schafft eine schöne Verbindung mit dem Inhalt und wirkt auf mich schon alleine deswegen sehr harmonisch. Als Verbindung zum ersten Buch, sind auch hier wieder goldene Farbakzente in Form von kleinen Punkten bzw. Tupfen gesetzt worden. Die innere Gestaltung ist ein wenig anders als beim ersten Buch, dennoch wieder sehr schön.
In diesem Buch ist neu, das die Sichten zwischen den beiden Protagonisten wechseln, was ich persönlich sehr gut finde. Man bekommt einen besseren Einblick in der Gedankenwelt der beiden Hauptpersonen und kann so Handlungen und Gefühle der beiden besser verstehen. Es gibt es keine Rückblicke, was gerade im Fall von Carla doch sehr interessant gewesen wäre.
Der Schreibstil war erfrischend und durch Carlas „Sprichwort-Versprecher“ teilweise amüsierend. Es ließ sich extrem gut lesen. Ich konnte mich schnell in die Geschichte einlesen und wollte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen.
Auch in diesem Buch hat Tami Fischer die Emotionen so echt und glaubwürdig verfasst, das an vielen Stellen der Kloß im Hals nicht kleiner werden wollte.

Ich muss ehrlich sagen, das Carla mir in Burning Bridges tatsächlich nicht so aufgefallen ist, wie alle anderen Nebencharaktere. Ab und zu war sie da und hat einem Feuer unterm Hintern gemacht, aber sonst habe ich sie nicht groß im Gedächtnis behalten.
Carla ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Sie ist so eine starke Persönlichkeit und unheimlich mutig und liebevoll, wenn es um die Menschen geht die ihr wichtig sind. Nur um sich selber kümmert Sie sich kaum, wozu ihr allen Anschein nach, auch kaum Zeit bleibt. Anfangs ist Carla unnahbar und gerade gegenüber Ihren Freunden scheint Sie ein ganz anderer Mensch zu sein. Im Laufe der Geschichte finde ich es schön, das man erst langsam und dann immer häufiger hinter ihre Fassade sehen kann.
Das diese Fassade bröckelt haben wir nur Mitch zu bedanken. Meine Meinung zu ihm kann ich in drei Worten beschreiben. Ich liebe ihn! Schon in Burning Bridges mochte ich ihn sehr.
Mitch ist so süß zu Carla und das, obwohl Carla anscheinend eine Abneigung gegen ihn hat. Ich liebe dieses ausdauernde und einfühlsame an seiner Person, welches er im ganzen Buch immer wieder zeigt. Außerdem scheint er optisch ein Leckerbissen zu sein! :p
Obwohl Mitch in einem wohlhabenden Umfeld aufgewachsen ist, bin ich froh das er so bodenständig geblieben ist, genauso wie seine Schwester Savannah. (welche mir in diesem Buch wiedermal mehr als zugesagt hat).

Für mich gibt es im Laufe der Geschichte zweierlei Vorgänge. Zum Anfang geht es um eine Sache, welches die beiden unterschiedlicher nicht verbinden könnten. Wasser. Währenddessen Carla sich davor fürchtet, ist es Mitch sein liebstes Element. Es ist unglaublich schön mit anzusehen, wie die beiden sich näher kommen und Carla langsam vertrauen fasst. An vielen Stellen, konnte man das knistern schon fast spüren. Später, ich würde behaupten im letzten Drittel des Buches, kommt noch der Aspekt dazu, das Carla aus keinen wohlhabenden Verhältnissen stammt und sich mehr oder weniger immer mit dem nötigsten durchs Leben kämpfen muss. Das scheint gerade Mitch seine Mutter nicht begeistert zu sein. Von Arden brauche ich gar nicht erst anfangen.
Ich finde diese beiden Ideen, die miteinander verschmelzen, sehr gelungen. Aber was wäre eine Liebesgeschichte ohne ein bisschen Drama? Die Betonung liegt auf ein bisschen und ich finde die Autorin hat hier die perfekte Menge reingebracht, sodass einem das Herz blutet. Am Ende war sie aber dennoch so nett, es wieder zusammen zuflicken.

Ich muss sagen das ich Sinking Ships sogar noch besser fand als den ersten Teil und ich werde ihn bestimmt nochmal lesen.
Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen genauso wie ich einfach 5 Sterne vergeben muss.
Ich freue mich auf Hiding Hurricanes und bedauere das wir darauf noch solange warten müssen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere