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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2019

Erfrischend unterhaltsam und ziemlich prickelnd

Just One Night: Gute Mädchen gibt es schon zu viele ...
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Inhalt:
„Habt ihr schonmal einen One-Night-Stand geplant? Nein? Bin ich hier die Einzige? Okay, war nur ein Scherz. So was würde ich natürlich niemals tun. Normalerweise zumindest nicht …
Doch dann dachte ...

Inhalt:
„Habt ihr schonmal einen One-Night-Stand geplant? Nein? Bin ich hier die Einzige? Okay, war nur ein Scherz. So was würde ich natürlich niemals tun. Normalerweise zumindest nicht …
Doch dann dachte ich, warum nicht? Ich bin mein ganzes Leben lang ein gutes Mädchen gewesen und es hat mir rein gar nichts eingebracht! Weder einen netten Job, noch eine schicke Wohnung. Und auch keinen festen Freund.
Ich habe ein wenig Spaß verdient, nicht wahr? Eine kleine Belohnung dafür, immer anständig gewesen zu sein. Klar, neue Schuhe hätten es auch getan, aber Mr. Fremd-&-Sexy macht die Sache einfach aufregender. Ein Brite. Ich schwöre, jedes amerikanische Mädchen hegt Fantasien, in denen ein heißer Brite die Hauptrolle spielt. Die meisten zumindest. Oder ich eben.
Wisst ihr, was man über gut ausgetüftelte Pläne sagt? Schön, ich auch nicht, aber ich schätze, sie gehen meistens schief. Wie mein One-Night-Stand …“
Quelle: Buchrücken „Just One Night – Gute Mädchen gibt es schon zu viele …“ von Jana Aston

„Just One Night“ war für mich das erste Buch der Bestsellerautorin Jana Aston und ich habe es regelrecht verschlungen. Schon der Klappentext hat mich sehr zum Lachen gebracht – seit wann plant man denn einen One-Night-Stand? Einfach genial. Außerdem wird nichts über die eigentliche Geschichte verraten, was das ganze noch spannender gestaltet.
Das Cover ist knallig bunt und aufsehenerregend gestaltet. Grundsätzlich bin ich nicht so der Fan von Covern, auf denen Menschen abgebildet sind, aber in diesem Fall hat es sehr gut zur Story gepasst. Es strahlt eine erotische Wirkung aus.

Der Einstieg in die Handlung hat mich direkt gefesselt und nicht mehr losgelassen. Violet und Daisy sind Zwillingsschwestern und sie tauschen für einen gewissen Zeitraum die Rollen. Aber kann das gut gehen? Violet hat alles verloren, obwohl sie immer alles richtig gemacht hat und sich an alle Regeln gehalten hat – aber wofür? Aktuell ist sie einfach nur unzufrieden. Jennings, der ominöse One-Night-Stand, ist ein absoluter Gentleman. Wie er mit Violet umgeht ist einfach nur großartig und jede Frau würde sich das für ihr Leben wünschen – als würde man auf Händen getragen werden. Aber mit einer Sache kann er nicht so gut umgehen – Violet will ihn nicht näher kennenlernen, denn dann würde er hinter ihr Geheimnis kommen, dass sie nicht ist, wer sie vorgibt zu sein.

Jana Aston schreibt auf eine angenehme und flüssige Art und Weise. Ihr Schreibstil ist locker leicht und ziemlich humorvoll, geradezu spritzig. Die Handlung wurde dadurch sehr unterstützt. Die verschiedenen Kapitel sind aus den Sichten von Violet und Jennings geschrieben. Dadurch bedingt erhält man einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle, was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere wirken auf diese Art sehr lebendig und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

Die Geschichte beinhaltet nicht zu viel Drama, ein paar kleine Verwirrungen, Gefühlen und auch einiges an prickelnden Szenen, an denen definitiv nicht gespart wurde. Für mich war das eine absolut perfekte Mischung und ich bin ein ziemlicher Fan geworden und schon sehr gespannt auf Band 2 und 3. Vielleicht wird dort auch das Geheimnis gelüftet, warum die Schwestern überhaupt ihre Rollen getauscht haben – das würde mich auf jeden Fall noch sehr interessieren. Der Nervenkitzel was das angeht bleibt also noch ein wenig erhalten.

„Gute Mädchen gibt es schon zu viele…“ – diesem Untertitel kann ich teilweise wohl zustimmen. Manchmal muss man sich davon wohl ein bisschen lösen und über die Stränge schlagen, um etwas zu erreichen oder Glück zu haben. 😉

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Hello again „Happy Ends“!

Sommer in Bloomsbury
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Inhalt:
„Ein Sommer zum Verlieben
Verity Love ist Single und glücklich damit: Sie liebt ihre schnuckelige Dachwohnung, ihre verfressene, eigenwillige Katze und ihren Job in einer kleinen Londoner Buchhandlung, ...

Inhalt:
„Ein Sommer zum Verlieben
Verity Love ist Single und glücklich damit: Sie liebt ihre schnuckelige Dachwohnung, ihre verfressene, eigenwillige Katze und ihren Job in einer kleinen Londoner Buchhandlung, die nur Liebesromane mit Happy End verkauft. Wenn bloß die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Kolleginnen nicht wären! Fremde Menschen mag Verity nämlich überhaupt nicht, deshalb beschäftigt sie sich viel lieber im Hinterzimmer mit dem Papierkram, statt Kunden zu bedienen. Kurzerhand erfindet sie Peter – ihren umwerfend attraktiven und wahnsinnig charmanten Freund. Doch als sie in einer heiklen Situation einen gutaussehenden Fremden als Peter ausgeben muss, wird ihr Leben plötzlich ganz schön kompliziert …“
Quelle: Buchrücken „Sommer in Bloomsbury“ von Annie Darling

Endlich ging es für mich zurück ins „Happy Ends“ in der wundervollen Gegend Bloomsbury in London. Erneut hat mich diese tolle Buchladenatmosphäre total eingewickelt und zum Träumen eingeladen. Ich habe mich direkt wieder pudelwohlgefühlt, als ich in die Geschichte eingetaucht bin. Unterstrichen wurde dies auch wieder mit dem süß gestalteten Cover mit der Front des kleinen Buchladens, was eine sehr gemütliche Stimmung hervorgerufen hat.

In diesem Band geht es um die stille Verity Love. Vom Charakter her ist sie sehr introvertiert und zurückhaltend. Sie ist eine Planerin und weil ihre Freundinnen und Kolleginnen sie ständig verkuppeln wollen erfindet sie kurzerhand einen Freund.
Und diesen Alibi-Freund muss durch ein Versehen der gutaussehende Johnny True spielen. Aber auch er hat einen Nutzen davon, denn er ist besessen davon, seine Ex-Freundin und große Liebe eifersüchtig zu machen, damit sie wieder zu ihm zurückkehrt. Grundsätzlich ist Johnny ein echt cooler Typ, aber sein Verhalten manchmal ist einfach nur idiotisch.
Wird das gut gehen oder wird am Ende einer von beiden verletzt? Wer auch Fan der Bloomsbury-Reihe ist sollte das Buch lieber selbst lesen. 😉

Der Schreibstil ist genau wie im ersten Band der Reihe sehr angenehm und flüssig. Leider neigte die Autorin erneut zu ausschweifenden Beschreibungen, was auch bei der Geschichte um Very und Johnny dafür sorgte, dass sich die Handlung sehr langgezogen anfühlte. Sehr gut konnte die Autorin mir aber die Lebenssituation von Very und ihr Familienleben näherbringen. Sehr schnell konnte ich mich in ihre Lage versetzen und verstehen, warum sie die Einsamkeit teilweise bevorzugt.

Mit Very und Johnny war es leider irgendwie in meinen Augen ein ständiges Hin und Her. Johnny war mir teilweise einfach wirklich zu blöd, als das es noch vertretbar gewesen wäre. Very als Protagonistin hingegen hat mir wesentlich besser gefallen als Posy aus dem ersten Band.

Für ein schönes Leseerlebnis zwischendurch ist auch dieser Band wieder sehr angenehm, denn man bekommt eine witzige und leicht romantische Geschichte geboten. In diesem Teil haben mir auch sehr gut die einzelnen Passagen über Verys Lieblingsbuch „Stolz und Vorurteil“ gefallen und somit hat diese Geschichte für absolute Buchliebhaber noch ein ganz besonderen Flair bekommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Eine schöne Geschichte zum Abschalten

Der kleine Laden in Bloomsbury
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Inhalt:
„Manchmal ist Liebe das, was trotzdem passiert
Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich ...

Inhalt:
„Manchmal ist Liebe das, was trotzdem passiert
Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy End zu verkaufen. Denn traurige Liebesgeschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl – mit Sebastian als Held zum Verlieben …“
Quelle: Buchrücken „Der kleine Laden in Bloomsbury“ von Annie Darling

„Der kleine Laden in Bloomsbury“ ist der Auftakt einer Reihe um eine kleine Londoner Buchhandlung. Direkt auf den ersten Seiten bekommt man einen wundervollen und detaillierten Einblick in den kleinen Laden und seine Geschichte, was mir einen sehr gemütlichen Eindruck vermittelt hat und im weiteren Verlauf auch sehr viele Informationen über den Alltag im Leben eines Buchhändlers gegeben hat.
Der gemütliche Eindruck wird durch das Cover noch verstärkt. Abgebildet ist die Front des kleinen Buchladens mit fröhlichen und hellen Farben und der Titel ist mit strahlendem Rosa aufgedruckt. Das Design gefällt mir auf jeden Fall sehr gut.
Da ich die Reihe aus Versehen in der falschen Reihenfolge gelesen habe, Band 3 zuerst, wusste ich schon, was mich erwartete. Allerdings war das nicht schlimm, denn die einzelnen Geschichten kann man unabhängig voneinander lesen und der einzige Nachteil war, dass mir so die Buchhandlungsinformationen fehlten.

Posy Morland musste schon früh lernen, Verantwortung zu übernehmen. Als ihre Eltern starben ist sie mit ihrem kleinen Bruder Sam zurückgeblieben und musste auf ihn aufpassen und für ihn sorgen. Und auch die Zukunft ist nicht einfach, denn neben Geldsorgen muss sie sich nun auch mit der Buchhandlung rumschlagen und sie wieder auf Kurs bringen. In Posy stecken viele Unsicherheiten, was sie mir aber umso sympathischer machte, denn nichts und niemand ist perfekt.
Sie und Sebastian Thorndyke sind schon seit Kindertagen sowas wie ‚Freunde‘ und können sich absolut nicht ausstehen. Als er sich dann auch noch ständig bezüglich des Ladens einmischt wird das Chaos immer größer, denn er ist überweis unverschämt und arrogant und ist es gewöhnt, dass alle nach seiner Pfeife tanzen.
Zusätzlich zu den beiden Hauptcharakteren gibt es auch noch einige an Nebenfiguren, die sehr individuell und lebendig gestaltet sind. Sie unterscheiden sich gänzlich, bis auf die Tatsache, dass sie alle Bücher lieben.

Der Schreibstil der Geschichte ist sehr angenehm und flüssig, wenn auch an manchen Stellen etwas ausschweifend und zu detailliert. Dadurch hatte ich auch öfter mal das Gefühl, dass die Story etwas langatmig bzw. die Handlung selbst sich dadurch sehr gezogen hat. Manchmal ist mir auch die Liebesgeschichte zwischen Posy und Sebastian etwas zu sehr in den Hintergrund gerückt. Von Anfang an war offensichtlich, dass zwischen den beiden irgendwann etwas laufen wird, aber meiner Meinung nach finden sie sich erst viel zu spät und dann wirkte alles leicht hektisch. Sehr viel Spaß haben mir die Ausschnitte aus Posys Geschichte bereitet, denn diese Teile waren überaus humorvoll und teilweise sehr kitschig, haben alles andere auf jeden Fall wieder wett gemacht.

Grundsätzlich ist „Der kleine Laden in Bloomsbury“ ein sehr schönes Buch zum Abschalten. Neben vielen humorvollen Szenen bekommt man auch einige emotional tiefergehende Momente geboten, was dem Ganzen einen guten Rahmen verpasst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

Kann man Liebe mit Logik erklären? ♥

Kissing Lessons
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Inhalt:
„Küssen sollte einfach sein. Jeder tut es. Es ist nicht viel dabei. Aber Stella kommt sich jedes Mal vor wie ein Hai, dem gerade ein paar Pilotfischchen die Zähne reinigen. Und das ist nicht schön, ...

Inhalt:
„Küssen sollte einfach sein. Jeder tut es. Es ist nicht viel dabei. Aber Stella kommt sich jedes Mal vor wie ein Hai, dem gerade ein paar Pilotfischchen die Zähne reinigen. Und das ist nicht schön, weder für sie noch für den Mann. Sie hat die Sache mit der Liebe schon beinahe aufgegeben – als Asperger-Autistin mag sie ohnehin nichts, was ihre Routine stört –, doch dann bringt ein dahingesagter Satz sie ins Grübeln: Übung macht den Meister. Stimmt das? Braucht sie einfach mehr Erfahrung? Und wenn ja, wer bringt einem das Küssen bei – und mehr? Vermutlich ein Profi, ein Escort. Wie Michael Phan. Auch wenn der eine ganz eigene Vorstellung von ihrem Unterricht hat …“
Quelle: Buchrücken „Kissing Lessons“ von Helen Hoang

„Kissing Lessons“ war für mich das erste Buch der Autorin und wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein! Direkt vorweg kann ich sagen, dass die Geschichte meinen Erwartungen absolut entsprochen hat, denn es ist wirklich eine außergewöhnlich schöne Liebesgeschichte gewesen.

Das Cover ist sehr hübsch und mit dezenten Farben gestaltet. Abgebildet sind verschiedene Blumensorten und ich hatte schon direkt das Gefühl, dass mir eine süße Liebesgeschichte geboten wird. Zur Story fand ich es auf jeden Fall passend.

Stella Lane ist eine 30-jährige Asperger-Autistin. In einer Welt aus Zahlen und Logik fühlt sie sich wohl, mit Gefühlsduseleien kann sie wiederum nichts anfangen. Aus diesem Grund sucht sie Hilfe bei Escort Michael, der ihr das Küssen und Beziehungen näherbringen soll.
Michael ist eigentlich Modedesigner und arbeitet in der Schneiderei seiner Familie. Beim Escort-Service ist er nur angestellt, um zusätzliches Geld zu verdienen, damit seine Familie da Arztrechnungen seiner Mutter begleichen kann.
Auf jeden Fall war ich bei dieser Charakterkonstellation sehr gespannt, wie das ausgehen würde und vor allem, wie die beiden mit dem Asperger-Syndrom während ihrer gemeinsamen Zeit umgehen.
So zart, wie ich die Geschichte zunächst vermutet hatte, war sie nicht, denn Helen Hoang spart auch nicht an erotischen Szenen. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl, dass diese nicht in die Story hineinpassen würden.

Der Schreibstil und die Wortwahl der Autorin waren sehr angenehm und flüssig. Durch die wechselnden Erzählsichtweisen konnte man einen sehr guten Einblick in die Denkweise und die Emotionen der beiden Protagonisten bekommen und sich teilweise besser erklären, wie sie in verschiedenen Situationen reagieren.
Das Asperger-Syndrom wurde anhand von Stellas gestaltetem Charakter sehr gut erklärt. Anhand der Beschreibung waren die Ausmaße dieser Krankheit sehr gut zu erkennen und verstehen. Wer vorher nicht wusste, um was es sich dabei handelt, konnte trotzdem ohne Probleme verstehen, worum es geht.
Aber nicht nur dieser Teil der Handlung war sehr gut ausgestaltet, sondern auch jegliche Haupt- und Nebencharaktere. Alle haben ihre relevanten Rollen gespielt und hatten ihre eigenen authentischen Charakterzüge.

An dieser Stelle möchte ich mich speziell auf das Hörbuch beziehen. Die Sprecherin der Geschichte ist Christiane Marx. Sie hat einfach eine wundervolle Stimme und es war sehr angenehm ihr zuzuhören. Ich hatte richtig viel Spaß dabei. Teilweise war ich darüber sogar sehr überrascht, was allerdings mehr daran lag, dass ich eigentlich noch ein Hörbuch-Neuling bin. Mit ihrer ausdrucksvollen Stimme schafft sie es die verschiedensten Emotionen klar und deutlich darzustellen und den verschiedenen Charakteren auf authentische und spannende Art und Weise Leben einzuhauchen.

Dieses Hörbuch hat mich jetzt einige Wochen beim Auto fahren begleitet und ich war absolut fasziniert von dieser wunderschönen romantischen Geschichte. Auch war ich begeistert, dass ein kleiner erotischer Spritzer inbegriffen war, was dem Ganzen nochmal einen intensiveren Rahmen gegeben hat. Für mich eine absolut gelungene Liebesgeschichte – ein tolles Buch und ein richtig gut vertontes Hörbuch!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

Die komplizierte Dreiecksgeschichte geht weiter ^^

Love the Boss - Ein Chef fürs Leben
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Inhalt:
„Emmas Liebeschaos war perfekt: Sie hatte sich in ihre beiden Chefs verliebt - die Brüder Sean und Liam - und sich schließlich für Sean entschieden. Eigentlich ist sie mit ihrer Wahl auch glücklich, ...

Inhalt:
„Emmas Liebeschaos war perfekt: Sie hatte sich in ihre beiden Chefs verliebt - die Brüder Sean und Liam - und sich schließlich für Sean entschieden. Eigentlich ist sie mit ihrer Wahl auch glücklich, bis Liam ihr Gefühlsleben mit seinem Liebesgeständnis wieder völlig auf den Kopf stellt. Hat sie vielleicht doch den falschen Bruder gewählt? Mit Hilfe ihres besten Freundes erkennt Emma endlich, was sie wirklich will. Doch sie wäre nicht sie selbst, wenn sie auf diesem Weg nicht noch in einige Fettnäpfchen treten würde.“
Quelle: Klappentext „Love the Boss – Ein Chef fürs Leben“ von April Dawson

Ich konnte doch wirklich nicht auf den zweiten Band der „Boss“-Reihe von April Dawson verzichten, also habe ich auch dieses Hörbuch innerhalb kürzester Zeitgehört. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Emma Reed und den Coleman Brüdern weitergeht.
Auch diese Geschichte wurde wieder von Lisa Müller gelesen und ist auf Spotify in der ungekürzten Version frei zugänglich.

Die Geschichte um die chaotische Emma und ihr Beziehungsdrama fing damit an, dass die Familie denkt, sie habe sich von Liam getrennt und dass sie jetzt mit Bad Boy Sean zusammen ist. Dieser neigt, wie wir aus dem ersten Teil schon wissen, zu Eifersuchtsattacken und überhäuft sie mit immer teureren Geschenken. Liam ist unterdessen nicht erfreut über Emmas Entscheidung für Sean und ihr Verhältnis ist extrem abgekühlt. Er führt mittlerweile eine Art Einsiedlerleben, abgeschirmt von allen anderen. Aber auch Emma ist mit ihrer Entscheidung nicht glücklich, denn sie zweifelt, ob es die richtige Wahl war.
Aiden, Emmas bester Freund, versucht sie des Öfteren aufzumuntern; will mit ihr Party machen und auf Sauftouren gehen – was würde sie ohne ihn nur tun? Nach ein paar wenigen klaren Momenten kommt es zur Trennung zwischen Emma und Sean. Und wäre das nicht schon genug, nein, es kommt noch dicker. Für einen Werbespot ist sie gezwungen mit Liam zusammenzuarbeiten … das kann doch nur wieder in einer Katastrophe enden, oder?

Auch in diesem Teil der Geschichte gibt es wieder einige Missverständnisse, peinliche Situationen und Chaos pur, aber wer sich schon im ersten Band köstlich amüsiert hat, wird es bei diesem sicher auch tun. Die Story ist wieder sehr amüsant formuliert und die gegebenen Informationen sind sehr leicht zu verinnerlichen und zu verstehen. Die Kapitel sind wieder recht kurz gehalten und aus den verschiedenen Sichtweisen der drei Hauptcharaktere geschrieben. Emmas Sicht fand ich allerdings erneut wieder am besten, wobei auch die der beiden Jungs sehr gut war, um mal tiefere Einblicke in ihre Gedanken und ihr Verhalten zu bekommen.

Die Idee hinter der Geschichte bezüglich der Dreiecksbeziehung hatte mir ja beim ersten Teil nicht unbedingt gefallen, aber mittlerweile betrachte ich die Story einfach als Komödie und nicht nur als Liebesroman. Dementsprechend konnte ich auch bei diesem zweiten Teil wieder sehr viel Lachen und den Kopf schütteln. Das Ende ist ähnlich dem ersten Band mit einem riesigen Cliffhanger. Und mittlerweile stellt sich mir immer öfter die Frage – wird Emma je ihr Glück finden und die richtige Wahl bezüglich ihres Partners treffen? Wird es einer der Coleman-Brüder sein oder vielleicht doch jemand ganz anderes? Aber um das zu erfahren muss auch ich erstmal den nächsten Band hören oder lesen.

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