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Veröffentlicht am 12.10.2021

Ein fantasievolles Kinderbuch mit tollen Illustrationen

Andor Junior, 1, Der Fluch des roten Drachen
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„Andor Junior – Der Fluch des roten Drachen“ ist ein Kinderbuch zum bereits erfolgreichen Spiel Andor Junior aus der Feder von Jens Baumeister.
Das Königreich Andor ist in großer Gefahr, da der Magier ...

„Andor Junior – Der Fluch des roten Drachen“ ist ein Kinderbuch zum bereits erfolgreichen Spiel Andor Junior aus der Feder von Jens Baumeister.
Das Königreich Andor ist in großer Gefahr, da der Magier Varkur versucht den gefährlichen Drachen Tarok unter seine Kontrolle zu bringen und mit seiner Hilfe die Rietburg und ganz Andor zu zerstören.
Thorn, ein Junge aus dem Rietland, möchte unbedingt ein Kämpfer an der Seite des Königs werden, um das Land Andor zu beschützen. Als er aufgrund seines Alters nicht zu den Kämpfern vorgelassen wird, begegnet er dem Zwerg Kram.
Auch die Bewahrerin Chada und die Zauberschülerin Eara kreuzen ihren Weg. Trotz, dass die vier sehr unterschiedlich sind und sich nicht auf Anhieb verstehen, spüren sie die Gefahr für das Königreich und halten fest zusammen, um der Gefahr zu trotzen und Andor zu retten.
Auf ihrem Weg begegnen sie magischen Zauberwesen und fantastischen Bösewichten, die sie nur gemeinsam besiegen können.

Mein Sohn und ich haben das Buch gemeinsam im Wechsel gelesen und trotz, dass mein Sohn einige Leseschwierigkeiten hat, ist es ihm bei diesem Buch sehr leicht gefallen, es zu lesen. Das liegt unter anderem an der sehr gelungenen Kapitelaufteilung, den häufigen Illustrationen auf fast jeder Seite, sodass man sich beim Umblättern schon auf das nächste Bild freut und auch an der sehr angenehmen Schriftgröße.
Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben. Auch für mich als Erwachsene hat es Spaß gemacht, die vier kleinen Helden mit ihren unterschiedlichen Charakteren und Talenten auf ihrem Weg durch das Rietland zu begleiten.
Die teilweise sehr lustigen Wortwechsel – vor allem von Seiten des Zwerges Kram, der das Leben immer mit etwas trockenem Humor betrachtet, fanden wir sehr erheiternd.
Sehr gelungen waren für uns wirklich die sehr farbenfrohen, immer passenden Illustrationen des Spieleerfinders Michael Menzel. Sie haben die gesamte Geschichte perfekt abgerundet und uns das ein oder andere Mal ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert.
Klar für dieses Buch spricht auch, dass es nicht in eine Schublade passt und sowohl Mädchen als auch Jungen anspricht, da beide Geschlechter gleichberechtigt als Helden/-innen auftreten. Das fand ich als Mutter sehr sympathisch.
Zum Schluss gibt es natürlich ein Happy End, so wie es sich für ein gelungenes Kinderbuch gehört und wir sind schon gespannt, ob die vier Freunde bald noch weitere Abenteuer erleben werden. Wir wären auf jeden Fall dabei!

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Spannung von Anfang an

Palast der Finsternis
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„Palast der Finsternis“ von Stefan Bachmann ist ein packender Mystik-Grusel-Roman.
5 Jugendliche aus den USA werden zu einer geheimnisvollen und geheimen Expedition nach Frankreich eingeladen. Sie glauben ...

„Palast der Finsternis“ von Stefan Bachmann ist ein packender Mystik-Grusel-Roman.
5 Jugendliche aus den USA werden zu einer geheimnisvollen und geheimen Expedition nach Frankreich eingeladen. Sie glauben aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten oder Talente ausgesucht worden zu sein, einen unterirdischen Palast zu erforschen, den schon vor mehr als 200 Jahren ein verrückter Adliger für seine Familie erbauen ließ. Hinter der Tür mit dem Schmetterlingswappen erwartet die Jugendlichen jedoch das Grauen und in jedem Raum befindet sich eine neue Gefahr. Nichts ist so wie es schien und sie können es nur gemeinsam schaffen.
Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Die Marmorhalle, das geheimnisvolle Schimmern und die goldenen Schmetterlinge passen hervorragend zur Lektüre. Auch der Titel passt perfekt.
Der Schreibstil des Autors hat mich von Beginn an in die Geschichte hineingezogen. Der Spannungsbogen wurde kontinuierlich aufrechterhalten und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Anouk als Außenseiterin kam mir als eine der Hauptpersonen besonders nahe. Aus ihrer Perspektive wird die Geschichte aus der heutigen Zeit erzählt. Sehr einprägsam. Aber auch die Perspektivwechsel in das Jahr 1789/90 empfand ich als sehr gelungen und so hat sich der Hintergrund des Ganzen Stück für Stück entworren.
Es waren teilweise brutale Szenen dabei, aber alles in allem hielt sich der „Horror“ in Grenzen, sodass es gut zu lesen war, da ich selber Horrorbücher generell nicht so mag. Aber hier empfand ich es als eine gute Mischung.
Die Schreibweise ist dabei einfach in der Sprache und packend. Die französischen Einwürfe sind nicht allzu häufig und man kann ihnen gut folgen. Sie ergeben auch Sinn für die Geschichte.
Alles in allem fand ich die Geschichte sehr ansprechend. Man hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, aber man musste bis zum Schluss rätseln, was hinter all den Gefahren und paranormalen Ereignissen steckt. Das ist dem Autor wirklich hervorragend gelungen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die ein bisschen Mystik und viel Spannung mögen.

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Veröffentlicht am 04.10.2021

Eine lustige und traurige Geschichte zugleich - mit ganz viel Herz und Fantasie!

Vincent und das Großartigste Hotel der Welt
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„Vincent und das Großartigste Hotel der Welt“ ist ein Hörspiel für Kinder ab 9 Jahren, welches im Audio-Verlag erschienen ist.
Vincent lebt mit seiner Familie in eher ärmlichen Verhältnissen. Er hat zwei ...

„Vincent und das Großartigste Hotel der Welt“ ist ein Hörspiel für Kinder ab 9 Jahren, welches im Audio-Verlag erschienen ist.
Vincent lebt mit seiner Familie in eher ärmlichen Verhältnissen. Er hat zwei jüngere Geschwister. Seine nervige Schwester Rose, die gern Schauspielerin werden möchte und seinen Bruder Tom, der nicht sprechen kann und immer wieder Tobsuchtsanfälle hat.
Seine Eltern kümmern sich fast nur noch um Tom und sind völlig erledigt.
Als Vincent eines Tages den Schuhputzjob seines verstorbenen Opas übernimmt, trifft er auf Florence, ein ebenso 11-jähriges Mädchen, welches das Großartigste Hotel der Welt ohne ihre Eltern leitet und ihn einlädt, als Schuhputzer dort zu arbeiten.
So beginnt für Vincent ein großes Abenteuer.
Das Hotel ist tatsächlich großartig – abenteuerliche Zimmer, süße Taschenhunde, Lamas, Schokoladenbrunnen und vieles mehr lassen Vincent sein Glück kaum fassen.
Doch es gibt auch ein geheimnisvolles Zimmer, in das er nicht gehen darf. Gerade dieses Zimmer zieht Vincent jedoch magisch an.
Die CD-Hülle besticht mit ihrer Einzigartigkeit. Im Mittelpunkt steht natürlich das Hotel sowie Florence und Vincent. Man kann hier schon erkennen, dass es eine besondere Geschichte mit vielen Überraschungen sein wird und es sticht sofort ins Auge. Sehr gut gelungen.
Vincent ist eine sehr sympathische Hauptperson. Er ist ein sehr ruhiger, bescheidener Junge, der es in seiner Familie nicht gerade leicht hat.
Florence hingegen ist ein flippiges fröhliches Mädchen, dass das Leben genießt und ganz allein das große Hotel leitet. Gleichzeitig vermisst sie ihre Eltern jedoch schrecklich, die mit ihrer dauerhaften Abwesenheit glänzen.
Die beiden schließen eine wunderbare Freundschaft.
Der Geschichte gelingt es durch humorvolle Weise, dass man sich sofort als Teil des Ganzen empfindet. Man steht förmlich mit in der Empfangshalle, als die Gäste anreisen. Diese werden so herrlich beschrieben – in den unterschiedlichsten Ausführungen - dass man sich diese bildlich vorstellen kann. Von der immer ängstlichen, alleinerziehenden Mutter mit ihrem flippigen unerzogenen Sohn bis hin zu den reichen überheblichen Snobs.
Auch die süßen Taschenhunde, den Schokoladenbrunnen am Frühstücksbuffet, die vielen Tiere oder die fantasievollen Zimmer sind wunderbar beschrieben und lassen dabei trotzdem der eigenen Fantasie viel Platz.
Gleichzeitig ist es jedoch eine Geschichte, die nicht nur fröhlich und lustig daherkommt, sondern auch ernste Themen wie Krankheiten beinhaltet.
So habe ich an mancher Stelle überlegt, ob das Hörspiel nicht für ein zu junges Alter angesetzt ist.
Der Sprecherin gelingt es durch den Einsatz ihrer Stimme die verschiedenen Gefühlslagen der Protagonisten sehr gut zu gestalten. Das Sprechtempo ist angemessen und man kann dem Geschehen sehr gut folgen.
Ein bisschen störend empfand ich die Einwürfe hinsichtlich des Co-Autors, deren Sinn sich mir bis zum Schluss leider nicht ganz erschlossen haben.
Alles in allem kann ich dieses Hörspiel nur empfehlen. Es ist eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, Familie und die Kraft der Träume.
„Jeder hat ein bisschen Großartigkeit verdient!“

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Veröffentlicht am 03.10.2021

Der schöne Schein trügt!

Big Summer
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„Big Summer“ – eine Geschichte von Jennifer Wiener, die im Lago-Verlag erschienen ist, war für mich das erste Buch der Autorin.

In dem Buch geht es um Daphne, eine Plus-Size-Influencerin, die gerade beginnt, ...

„Big Summer“ – eine Geschichte von Jennifer Wiener, die im Lago-Verlag erschienen ist, war für mich das erste Buch der Autorin.

In dem Buch geht es um Daphne, eine Plus-Size-Influencerin, die gerade beginnt, mit ihrem Instagram-Account größere Erfolge zu erzielen und sich und ihren Körper akzeptiert, nachdem sie in ihrer Jugend eher das Mauerblümchen war und immer versucht hat, abzunehmen und „besser“ auszusehen.
Nachdem sie 6 Jahre keinen Kontakt mehr zu ihrer Highschoolfreundin Drue hatte, tritt diese wieder in ihr Leben. Drue ist schön, wohlhabend und erfolgreich wie eh und je und bittet Daphne, ihre Trauzeugin zu werden.
Obwohl Daphne einige Bedenken hat, ob die Teilnahme an der Hochzeit für sie gut sein wird, sagt sie letztendlich zu – nicht zuletzt wegen der Aussicht auf gute Publicity für ihren Instagram-Account und ein paar nette Single-Männer, doch sie ahnt nicht, dass die Hochzeit anders ausgeht als gedacht.
Das Cover des Buches besticht zunächst mit einem satten Türkis und einer klar erkennbaren Plus-Size-Dame im Bikini im Vordergrund. Man denkt, dass es sich um eine leichte Urlaubslektüre mit Liebe und Romantik handelt, was auch der Titel „Big Summer“ suggeriert, doch der Leser wird überrascht.
Der Schreibstil ist locker, humorvoll und flüssig gestaltet. Es wird aus der Ich-Perspektive von Daphne geschrieben, wobei die Einteilung der Kapitel und Abschnitte meines Erachtens sehr gut gelungen ist.

Daphne ist mir von Beginn an sympathisch mit ihrer leicht selbstkritischen Art. Sie ist eine liebenswürdige Person, die sich selber sehr gut reflektiert, aber auch gelernt hat, ihren Körper so zu akzeptieren wie er ist, was kein leichter Weg für sie war.

Die anderen Personen im Verlauf der Geschichte – von der erfolgreichen, bildschönen Freundin Drue über die etwas nerdig erscheinende Darshi bis hin zu Nick und auch den Eltern von Daphne werden alle so gezeichnet, dass man sie sich gut vorstellen und eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann. Leicht klischeehaft, aber sympathisch und passend zur Story.
Mir hat besonders gut gefallen, dass ich von der Lektüre und dem Verlauf der Geschichte wirklich total überrascht wurde. Ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht verraten, was passiert, da dies jeder selber lesen sollte, aber ich finde, die Geschichte ist sehr gut gelungen.
Mich hat der Spannungsaufbau auf jeden Fall gepackt und ich habe das Buch sehr genossen.
Nicht zuletzt empfand ich es auch als Gesellschaftskritik. Ist es nicht so, dass die heutige Social Media-Gesellschaft alles nur noch perfekt und geschönt zur Schau stellt, während hinter der Fassade die Wirklichkeit ganz anders aussieht.
Der Schein trügt und man sollte sich durch diese ganzen Instagram-Schönheiten und -stories nie sein eigenes Leben madig machen lassen. Meist ist es so, dass man selber viel mehr vom Leben hat, mehr Freundschaft, Liebe und Anerkennung, als es auf Bildern und bearbeiteten Stories den Anschein hat.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen zu lesen. Es wird nicht langweilig und enthält den richtigen Anteil an Romantik, Humor, Geheimnis und Spannung.

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Veröffentlicht am 27.09.2021

Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Die Tränen der Welt
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„Die Tränen der Welt“ von Idelfonso Falcones ist ein historischer Roman, der im Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt.
Soziale Unruhen, vor allem der Kampf der Arbeiterklasse um mehr Gerechtigkeit, ...

„Die Tränen der Welt“ von Idelfonso Falcones ist ein historischer Roman, der im Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt.
Soziale Unruhen, vor allem der Kampf der Arbeiterklasse um mehr Gerechtigkeit, gegen die Unterdrückung der Kirche und des reichen Bürgertums, finden ihre explosive Entladung in gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Dalmau ist ein aufstrebender Künstler, der versucht mit seiner Kunst Eingang in das reiche Bürgertum zu erlangen.
Emma, seine große Liebe, kämpft nach Feierabend für die Rechte der Arbeiterklasse.
Ein großes Unglück stellt ihre Liebe und ihrer beider Leben vor große Herausforderungen.
Auf dem Cover des Buches schaut der Leser hoch oben aus den Fenstern einer Kathedrale auf die Stadt Barcelona. Es ist sehr passend zur Lektüre, da sich der Kampf der Arbeiterklasse vor allem gegen die Unterdrückung und die Protokolle der Kirche richtet.
Der Schreibstil von Falcones ist nicht so leicht zu fassen.
Teilweise lange Schachtelsätze und sehr lange Beschreibungen von Kunststilen und Bauwerken der damaligen Zeit wirken langatmig und können dem Leser das Gefühl vermitteln, der Geschichte nicht mehr folgen zu können. Hier lohnt es sich jedoch dran zu bleiben, da es dem Autor andererseits genauso gut gelingt, Gefühle und Situationen zu beschreiben, die einen gefangen nehmen für die Protagonisten und die Spannungen und Umstände der damaligen Zeit.
Hauptpersonen sind Dalmau, ein Künstler, der versucht, mit seiner Kunst in das höhere Bürgertum aufzusteigen und dabei immer wieder an seine Grenzen stößt. Der Leser kann den Zerfall des leicht naiven und gutgläubigen jungen Mannes hautnah miterleben, aber auch den Weg, den er sich erkämpft.
Die zweite Hauptperson ist Emma, eine junge Frau, die sinnbildlich für alle damaligen Frauen steht, die den Arbeiterkampf getragen haben.
Sie ist leidenschaftlich, hübsch und kämpft nicht nur um die Rechte der Frauen, sondern auch gegen eine egoistische Männerwelt.
Neben diesen beiden Hauptfiguren, um die sich die Geschichte im Wesentlichen im Wechsel der Kapitel dreht, gibt es noch zahlreiche Nebenfiguren, bei denen eine besonders hervorzuheben ist: Josefa, die Mutter von Dalmau. Eine Arbeiterin, die ihr Leben lang schuftet und für ihre Prinzipien kämpft, aber auch immer weiß, wann sie Opfer bringen muss, um zu überleben.
Dem Autor gelingt es, dass man zu diesen Personen eine innere Beziehung aufbauen kann und man mitfiebert.
Das Nachwort ordnet das Geschriebene noch einmal in einen historischen Kontext ein.
So ist es dem Autor sehr gut gelungen, die historischen Ereignisse im Barcelona um 1901-1909 in eine fiktive, aber doch authentische Geschichte zu verpacken und neugierig zu machen, sich näher mit diesem Zeitraum der Geschichte und vielleicht auch den Hintergründen von Kunst und Kultur zu befassen.
Das Lesen dieser Lektüre kann ich auf jeden Fall jedem Liebhaber historischer Romane ans Herz legen. Es ist ein gelungener Roman, der einem einen sehr wichtigen Teil der Geschichte näher bringt.

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