Kann aus Freundschaft Liebe werden?
Schneeflöckchen, WeißpfötchenWenn man an tristen Oktobertagen bereits in Weihnachtsstimmung kommt, liegt das wohl am neuen Weihnachtsroman „Schneeflöckchen Weißpfötchen“ von Petra Schier.
Alljährlich freue ich mich auf diesen Roman ...
Wenn man an tristen Oktobertagen bereits in Weihnachtsstimmung kommt, liegt das wohl am neuen Weihnachtsroman „Schneeflöckchen Weißpfötchen“ von Petra Schier.
Alljährlich freue ich mich auf diesen Roman und so war auch in diesem Jahr die Geschichte eine wahre Freude.
Xander ist erfolgreicher Fotograf und Reiseblogger. Dieser Job hat ihn in den letzten Jahren in die ganze Welt geführt, doch nun kehrt er nach Hause zurück und möchte endlich sesshaft werden. Ein Grund dafür könnte Elli sein – eine langjährige gute Freundin – für die er bereits seit längerer Zeit tiefere Gefühle hat als nur Freundschaft. Doch hat er eine Chance bei ihr oder könnte sein Geständnis alles kaputt machen? Als auch noch der charmante Anwalt Patrice auf der Bildfläche erscheint und Elli den Hof macht, scheint es für Xander zu spät zu sein.
Kann Santa Claus mit Hilfe seiner Elfen und kräftiger Unterstützung durch die Hundedame Amara den sehnlichsten Weihnachtswunsch von Xander doch noch erfüllen?
Petra Schier gelingt es durch ihre flüssige bildliche Schreibweise immer wieder mich mit ihren Weihnachtsromanen in ihren Bann zu ziehen.
Nicht nur durch das Wiedersehen mit Protagonisten aus den Vorgängerbänden, sondern auch alljährlich mit einer neuen wunderschönen Liebesgeschichte, bei der man sich einem Happy End sicher sein kann, bringt sie mich zum Lächeln.
Die Beziehung zwischen Elli und Xander, die als tiefe Freundschaft begann und sich langsam weiter entwickelt, ist schön zu beobachten.
Wie jedes Jahr ist auch das Schicksal eines tierischen Begleiters in die Geschichte eingewoben. Dieses Mal ist es die weiße Schäferhunddame Amara, die von ihren früheren Besitzern im Wald ausgesetzt wurde und um die sich Elli – trotz ihrer panischen Angst vor Hunden – und Xander rührend kümmern. Die immer wieder eingestreuten Gedanken von Amara waren witzig und authentisch, jedoch nie aufdringlich, was mir bei dieser Art von Roman sehr gut gefällt.
Die Nebencharaktere, u.a. die Geschwister Jelena und Adrian nehmen eine sympathische Rolle ein.
Der Versuch von Santa Claus, seiner Frau und vor allem Elfe Sieben, die Weihnachtswünsche der Menschen rechtzeitig zu erfüllen, ist immer wieder witzig zu lesen. Es ist eine märchenhafte Vorstellung, dass das Wunschradar so funktioniert wie in diesem Roman beschrieben, doch warum sollte man als Erwachsener nicht ein bisschen träumen dürfen?
Fazit:
Dieser Roman hat wie bereits seine Vorgänger eine weihnachtliche Vorfreude in mir entfacht, mir romantische Lesestunden bereitet und die Romanreihe ist für mich mittlerweile ein Muss zum Ende des Jahres hin.
Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung und volle 5 von 5 Sternen!