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Veröffentlicht am 12.02.2025

Der 7. Fall des Kryptologen Arne Stiller

Der Seher
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Mit „Der Seher“ ist der mittlerweile 7. Band aus der Arne-Stiller-Thriller-Reihe von Elias Haller erschienen.
In Dresden wird bei Bauarbeiten im Zwinger ein Mann bei einem blutigen Streit schwer verletzt. ...

Mit „Der Seher“ ist der mittlerweile 7. Band aus der Arne-Stiller-Thriller-Reihe von Elias Haller erschienen.
In Dresden wird bei Bauarbeiten im Zwinger ein Mann bei einem blutigen Streit schwer verletzt. Die Ermittlungen ergeben, dass dieser auf der Suche nach einer Zeitkapsel war. Der Inhalt dieser offenbart Furchtbares – Knochen eines Säuglings - und lässt die Ermittler einen lange Zurückliegenden Fall wieder aufrollen.
Der Kriminaloberkommissar und Kryptologe Arne Stiller wird zu dem Fall hinzugezogen, da sich auf der Zeitkapsel eine Chiffre befindet. Doch noch bevor dieser den Code knacken kann, wird ein weiteres Baby entführt und die Zusammenhänge zum damaligen Fall vor 17 Jahren werden immer offensichtlicher.
Die Zeit spielt gegen die Ermittler. Was Arne Stiller in diesem Moment wohl als allerletztes gebrauchen kann, ist ein Hellseher, der seine Hilfe bei der Auflösung des Falles und der Suche nach dem Täter anbietet.
Wie bereits bei den vorherigen Bänden dieser Reihe gelingt es Elias Haller mit seiner packenden Schreibweise, dass man sofort im Fall drin ist und man von Beginn an miträtselt, was hinter der Tat und dem Motiv des Täters stecken könnte.
Dabei habe ich immer wieder Theorien aufgestellt, verworfen und wurde zum Ende hin von der Auflösung dann doch wieder mal überrascht.
Bei dieser Thriller-Reihe gefällt mir sehr gut, dass man die Entwicklung der einzelnen Charaktere in ihrem Lebenslauf weiterverfolgen kann. So geht Inge, die langjährige Arbeitskollegin von Arne Stiller, nun in Pension. Für alle eine Umstellung.
Arne Stiller ist wie üblich unangepasst und unkonventionell. Auch wenn mir seine Sprüche der Privatreligion Jalta Sinn auch in diesem Teil mal wieder nicht wirklich viel Sinn ergaben, gefällt mir seine Vorgehensweise und dass er sich von den Regeln nicht davon abhalten lässt, seinem Instinkt zu vertrauen.
Die junge Kommissaranwärterin Sandy Rosenberg hat mich im gesamten Verlauf der Geschichte etwas zwiegespalten. Sie ist auf der einen Seite eine fähige Anwärterin, die definitiv eine Spürnase für das Lösen von Fällen besitzt, wird aber leider mit zahlreichen Klischees der jungen Generation belegt und benimmt sich auch in vielen Situationen sehr unprofessionell. Ich bin gespannt, ob wir sie in den nächsten Bänden als ausgelernte Kommissarin als neue Kollegin an der Seite von Arne Stiller erleben dürfen.
Die Thematik mit Babyleichen und der Entführung von Kindern ist keine leichte Lektüre und ging mir an manchen Stellen ziemlich an die Nieren.
Alles in allem war es aber wieder eine sehr interessante Geschichte, die zum Schluss nochmal richtig spannend wurde.
Ich habe diesen Thriller innerhalb von 2 Tagen gelesen. Das spricht eindeutig für ein gutes Buch!
Fazit:
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen aufgrund kleinerer Schwächen in der Charakterisierung einzelner Personen. Die Story an sich fand ich wieder sehr spannend!
Ich freue mich auf den nächsten Fall von Arne Stiller!

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Spannende Urban-Fantasy mit emotionaler Tiefe!

If the Moon Triumphs
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Eine Hexe braucht einen Zirkel, aber was ist, wenn man eigentlich keine Hexe sein will und Kräfte besitzt, die anderen nur schaden?
In „If the moon triumphs“ von Fam Schaper will Lilith keine Hexe mehr ...

Eine Hexe braucht einen Zirkel, aber was ist, wenn man eigentlich keine Hexe sein will und Kräfte besitzt, die anderen nur schaden?
In „If the moon triumphs“ von Fam Schaper will Lilith keine Hexe mehr sein. Sie hat ihren Hexenzirkel verlassen, ihrer Magie abgeschworen und versucht ein normales Leben zu leben. Doch nach einem One-Night-Stand mit dem attraktiven Studenten Marek verwandelt sich dieser in einen Werwolf und die Sonne verschwindet. Die Nacht und der Winter scheinen nicht enden zu wollen und Lilith ist gezwungen, sich ihrer Magie zu stellen. Gemeinsam mit Marek und ihren Freunden versuchen sie einer Verschwörung auf die Spur zu kommen. Jemand will die Menschheit auslöschen. Doch wer ist hier Freund und wer Feind? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn die Freunde haben nur bis zum nächsten Vollmond Zeit, dem Rätsel auf die Spur zu kommen und den Untergang der Menschheit zu verhindern.
Der Schreibstil des in sich abgeschlossenen Fantasy-Romans ist sehr bildlich und flüssig.
Die Stadt Prag mit ihren Gassen und ihrem Kopfsteinpflaster, aber auch die düstere Atmosphäre konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Lillith als Ich-Erzählerin kommt einem im Laufe der Geschichte sehr authentisch und nahbar vor. Ihre Gefühls- und Gedankenwelt konnte ich sehr gut nachvollziehen und sie war mir von Beginn an sympathisch.
Auch Marek ist eine tolle Hauptfigur. Jedoch merkt man bei ihm von Anfang an, dass er Dinge verheimlicht, die für die Story mit Sicherheit noch eine Rolle spielen.
Sehr gefallen haben mir die Nebenfiguren – allen voran Dario, der mir sehr ans Herz gewachsen und für mich definitiv eine der Lieblingsfiguren in diesem Roman geworden ist!
Die Charakterentwicklung und dabei auch einige überraschende Wendungen fand ich sehr gelungen.
Auch an emotionaler Tiefe fehlt es dem Roman keineswegs.
Die Mischung von nordischer Mythologie, Hexen und Werwölfen war perfekt.
Für mich war die Botschaft in diesem Roman auch eine sehr wichtige – Liebe und Freundschaft sind stärker als Hass!

Fazit:
Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen für diesen sehr unterhaltsamen und spannenden Fantasy-Roman und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Wahrheit oder Fake - Wenn KI undurchschaubar wird!

Deepfake
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Die Entwicklung von KI schreitet in den letzten Jahren unaufhaltsam und zügig voran, doch was ist, wenn man mit dieser Technologie an einen Punkt gelangt, an dem man Fake von Realität nicht mehr unterscheiden ...

Die Entwicklung von KI schreitet in den letzten Jahren unaufhaltsam und zügig voran, doch was ist, wenn man mit dieser Technologie an einen Punkt gelangt, an dem man Fake von Realität nicht mehr unterscheiden kann?
Mit dieser interessanten Fragestellung beschäftigt sich der Thriller „Deepfake – Das Ende der Wahrheit“ von Darius Quinn.
Videos gehen im Internet viral, in dem ein selbsternannter Börsen-Guru verschiedene Unternehmensgrößen in den Fokus und auch an den Pranger stellt. Dies führt nicht nur zu einem Selbstmord, sondern auch zu zahlreichen Firmenpleiten.
Der FBI-Agent Tom Anson übernimmt den Fall, der sich schnell zu einem Fall von nationaler Sicherheitseinstufung entwickelt. Gemeinsam mit seiner Taskforce versuchen sie den Fall zu lösen. Wer steckt hinter den Videos? Sind diese echt oder tatsächlich ein Fake?
Jeder Ermittlungsschritt führt sie näher an den Täter, doch auch das Leben der Agenten schwebt in großer Gefahr.
Das Cover des Thrillers ist sehr passend gestaltet und gibt direkt einen Hinweis, worum es in dem vorliegenden Buch geht.
Der Schreibstil des Autors hat mir zu Beginn einige Schwierigkeiten bereitet. Nur langsam bin ich in die Geschichte hineingekommen. Das lag einerseits an der Thematik, aber auch an recht abrupten Sprüngen und sehr langer Kapitel.
Die Spannung und mein Interesse an der Geschichte steigerte sich jedoch im Laufe des Lesens, da die technischen Hintergründe wirklich sehr gut erklärt sind und mich ins Staunen darüber versetzten, was heute schon alles möglich ist. Hier ist auch das Nachwort des Autors lobend zu erwähnen, in dem er nochmal darauf eingeht, welche Details in seiner Geschichte auf Fakten beruhen und welche er sich nur ausgedacht hat.
Grundsätzlich fand ich den Thriller sehr lesenswert. An manchen Stellen waren mir die Verfolgungsjagden etwas zu detailliert, sodass die aufkommende Spannung aufgrund von langatmigen Schilderungen wieder etwas verlorenging.
Zum Schluss hin nahm die Handlung nochmal Fahrt auf, was man auch an schnelleren Perspektivwechseln und kürzerer Kapitel merkte.
Mit dem Schluss bin ich nicht ganz zufrieden, da einige Fragen noch offenblieben und eine Hintergrundgeschichte, die sich durch das gesamte Buch zog, zu schnell und oberflächlich abgehandelt wurde.

Fazit:
Ein hochinteressanter Thriller zu einem sehr aktuellen Thema, welcher in erschreckender Weise zeigt, worauf wir Menschen zusteuern.
Aufgrund einiger kleiner Schwachstellen gibt es einen Stern Abzug und somit 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Leider nicht ganz überzeugender 4. Teil der "Verlorene-Töchter-Reihe"

Die verborgene Tochter
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„Die verborgene Tochter“ ist Band 4 der achtteiligen „Die verlorenen Töchter“-Reihe von Soraya Lane.
Alle Bände begleiten jeweils eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte und können ...

„Die verborgene Tochter“ ist Band 4 der achtteiligen „Die verlorenen Töchter“-Reihe von Soraya Lane.
Alle Bände begleiten jeweils eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte und können somit unabhängig voneinander gelesen werden.
In jedem Band ist die Geschichte in zwei Zeitebenen unterteilt.
In diesem Band begleitet man in der Gegenwart Georgia, der von einem Anwalt eine kleine Schachtel mit einem Saphir und einem Zeitungsausschnitt ausgehändigt wird, welche eigentlich ihre Großmutter zu Lebzeiten erhalten sollte. Erst nach Monaten macht sie sich auf die Suche nach der Herkunft des wunderschönen Edelsteins, welcher sie an den Genfer See führt. Dort trifft sie auf den Juwelier Luca. Dieser sucht seit vielen Jahren den fehlenden Stein, der einst aus dem Diadem der italienischen Königsfamilie entnommen wurde.
Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Geschichte, die hinter dem Edelstein steckt.
Im zweiten Erzählstrang verfolgt der Leser Delphine, die in einer lieblosen Ehe gefangen ist und mit ihren Kindern von Italien nach Genf umziehen muss. Nachdem sie bereits glaubt, für immer ohne Liebe bleiben zu müssen, um dem Ruf der Familie nicht zu schaden und den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen, begegnet ihr Florian – ein Mann, der sofort ihr Herz gewinnt.
Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Delphine!
Der Schreibstil von Soraya Lane ist sehr flüssig und gut lesbar, sodass ich zügig durch die Seiten geflogen bin.
Die Geschichte von Delphine und Florian hat mich emotional sehr berührt und war sehr gut aufgebaut. Ganz anders war es für mich jedoch mit der Gegenwartsgeschichte. Hier konnte ich mit der Liebesgeschichte von Georgia und Luca leider von Beginn an emotional nichts anfangen. Es war mir zu flach, zu schnell und auch zum Schluss hin alles zu gewollt und schnell erzählt.
Das führte leider auch dazu, dass ich zwar sehr gern die Seiten gelesen habe, die von der Vergangenheit berichtet haben, aber die Seiten über die Gegenwart fast nur überflogen habe.
Die Geschichte rund um den fehlenden Edelstein und was dahintersteckt, war leider auch zu durchschaubar. Da fehlte mir ein bisschen das Rätselhafte und die Spannung.
Das Flair rund um den Genfer See kam leider auch nicht wirklich rüber. Da ich bereits viele weitere Geschichten dieser Art kenne, welche mich richtiggehend dazu verleitet haben, neue Urlaubsziele für mich zu entdecken, finde ich das sehr schade, da an dieser Stelle definitiv viel Potential verloren gegangen ist.
Für mich war es das erste Buch dieser Reihe, aber es hat mich leider nicht dazu bewogen, dass ich unbedingt die vorhergehenden Bände kennenlernen möchte. Schade!
Fazit:
Wer Liebesgeschichten und Geschichten in zwei Zeitebenen mag, ist hier richtig, darf jedoch keine überraschenden Wendungen oder hohe Spannung erwarten.
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Spannender Thriller mit sehr realistischem Szenario

They Are Everywhere: Ein Near-Future-Thriller mit Sogfaktor!
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Was passiert eigentlich, wenn Maschinen und Roboter in jeglichen Lebensbereichen der Menschen zum Einsatz kommen, die Steuerung nur noch über Apps einer Smartwatch läuft und dann die Software verrückt ...

Was passiert eigentlich, wenn Maschinen und Roboter in jeglichen Lebensbereichen der Menschen zum Einsatz kommen, die Steuerung nur noch über Apps einer Smartwatch läuft und dann die Software verrückt spielt?
Mit dieser Thematik beschäftigt sich der neue Near-Future-Thriller von Andreas Langer.
In „They are everywhere“ befinden wir uns in Ohio im Jahre 2055, Maschinen und Roboter übernehmen fast jede alltägliche Aufgabe der Menschen, selbstfahrende SUV transportieren die Menschen von A nach B und die Technik ist allgegenwärtig. Doch plötzlich funktioniert nichts mehr wie es soll und die Maschinen wenden sich gegen den Menschen.
Die 16-jährige Hannah ist genau zu diesem Zeitpunkt von ihren Eltern aus Deutschland auf „Entziehungskur“ auf eine Farm in Ohio geschickt worden. Sie ist eine sehr schüchterne, wenig selbstbewusste junge Frau, die ihre Zeit lieber im Metaverse verbringt, als sich dem realen Leben zu stellen.
Auf der Farm trifft sie auf Jarrett, einem Jungen aus Ohio, der als Ferienarbeiter auf der Farm tätig sein will.
Doch kaum angekommen, bricht das totale Chaos aus. Den beiden Jugendlichen bleibt nichts anderes als die Flucht von der Farm und vor den tödlichen Maschinen. Ihr Weg führt sie durch Ohio, wo sie immer und überall auf die auf Angriff gepolten Maschinen stoßen und um ihr Leben kämpfen müssen.
Doch was oder wer steckt hinter dem plötzlichen Software-Fehler?
Der Titel des Thrillers ist hier wirklich Programm. Von Seite 1 an wird man in eine spannungsgeladene Story gezogen, die bis zum Schluss nicht abbricht.
Den Weg der beiden Protagonisten habe ich dabei sehr gern verfolgt. Dabei ging es vordergründig gar nicht so sehr um die Technik, die hier natürlich eine große Rolle spielt, sondern eher um die persönliche Entwicklung der Charaktere, die vom Autor sehr gut eingefangen wurde.
Mir hat vor allem gefallen, dass beide sehr authentisch in ihren Gefühlen und Handlungen wirkten.
Die Vorstellung einer Welt, in der die Technik jegliche Lebensbereiche infiltriert hat, ist nach heutigem Stand gar nicht so abwegig. Daher war dieser Thriller nicht nur spannend, sondern auch beängstigend realistisch. Mich selber hat er zum Nachdenken über den eigenen Konsum angeregt.
Die Altersempfehlung ab 14 Jahren ist aufgrund der noch jungen Protagonisten und deren sehr guter Charakterdarstellung, aber auch der Handlung, die zwar in manchen Szenen brutal, aber nicht blutrünstig ist, angemessen.
Von meiner Seite gibt es für diesen Thriller volle 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

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