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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2025

Neue alte Liebe?

Eine Welt nur für uns
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Eine wunderbare, traurige und zerreißende Geschichte über die verlorene Liebe. Die Szenen der Nachkriegszeit, der Minenräumer und die daher miteinhergehenden Gefahren sind eigentlich schon zerstörend genug, ...

Eine wunderbare, traurige und zerreißende Geschichte über die verlorene Liebe. Die Szenen der Nachkriegszeit, der Minenräumer und die daher miteinhergehenden Gefahren sind eigentlich schon zerstörend genug, dazu kommt die Sehnsucht und Suche nach der verlorenen Liebe.
Und doch würde ich sagen, dass dieser Roman weitaus mehr als von einer Liebesgeschichte in der Nachkriegszeit erzählt. Menschlichkeit gegenüber der Unmenschlichkeit, verstehen und vergessen, schillernde Persönlichkeiten der Charaktere...
Der Titel "Eine Welt nur für uns" hat es mir sehr angetan, ich finde ihn ganz wundervoll passend zu der von Claire Deya erzählten Geschichte. Gerne würde ich auch mein Lob an Elisabeth Liebl aussprechen, die diesen Roman wirklich toll übersetzt hat und die verschiedenen Gefühlslagen sehr gut an die Leser:innen rüberbringt.
Kraftvoll und doch sentimental, einfach wunderschön geschrieben.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Hat Spaß gemacht zu lesen, spannend fand ich es aber nicht

Killer Potential
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Ich hatte großen Spaß an der Geschichte von Evie, würde für das Leseerlebnis an sich auch gerne fünf Sterne verteilen. Jedoch war es für mich kein Thriller, definitiv interessant aber eben nicht gruselig ...

Ich hatte großen Spaß an der Geschichte von Evie, würde für das Leseerlebnis an sich auch gerne fünf Sterne verteilen. Jedoch war es für mich kein Thriller, definitiv interessant aber eben nicht gruselig spannend. Sie auf ihrer Flucht zu begleiten war aufregend, ich habe an einigen Stellen mitgefiebert, konnte mich dank dem angenehmen Schreibstil gut in die Protagonistin hineinversetzen. Nicht zu schnell geschrieben, und trotzdem passiert auf den 400 Seiten wirklich eine Menge, sowohl in der Geschichte und auch bei den Protagonisten selber. Die Entwicklung der Charaktere und auch der Geschichte selber hat mir gut gefallen.
Das Buch handelt von Mord, trotzdem wird von Brutalität in der Erzählweise größtenteils abgesehen.

Eine schöne Urlaubslektüre, für alle die ereignisreich aber nicht übermäßig gruselig mögen.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Eine Begegnung mit der Vergangenheit

Das Haus der Türen
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Tolles Cover, der Titel hat mir auch sehr gut gefallen. Ich hatte hohe Erwartungen in "Das Haus der Türen", diese wurden auch größtenteils erfüllt.
Tan Twan Eng schreibt von der Begegnung mit dem Schriftsteller ...

Tolles Cover, der Titel hat mir auch sehr gut gefallen. Ich hatte hohe Erwartungen in "Das Haus der Türen", diese wurden auch größtenteils erfüllt.
Tan Twan Eng schreibt von der Begegnung mit dem Schriftsteller Willian Maugham (ich habe nie etwas von ihm gelesen), erzählt von Krisen und Geschichten der Protagonisten. Das ganze spielt hauptsächlich in Malaysia im Jahre 1921. Affären, Ehebruch, Frauen vor Gericht, das Leben in der Kolonialzeit; Geschichtlich wird einiges behandelt. Hier hat mir allerdings so einiges gefehlt, vielleicht liegt es an meinem Mangel an Hintergrundwissen, aber vieles war für mich nicht 'rund' erzählt... Trotzdem kann ich das Buch absolut empfehlen, gerade für diejenigen, die nicht umbedingt etwas geschichtliches lernen möchten. Denn schön geschrieben ist das Buch allemal, poetisch und warm erzählt.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Rosa auf den Spuren ihrer eigenen Geschichte

Nowhere Heart Land
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Mit dem andauernden Gefühl von Unzugehörigkeit erkundet Rosa ihr eigenes Leben. Sie schwingt in Erinnerungen, sowohl guten als auch schlechten. Emily Marie Lara erzählt von einer Protagonistin die sehr ...


Mit dem andauernden Gefühl von Unzugehörigkeit erkundet Rosa ihr eigenes Leben. Sie schwingt in Erinnerungen, sowohl guten als auch schlechten. Emily Marie Lara erzählt von einer Protagonistin die sehr früh ihre Mutter verloren hat, einer Zeit auf einem Internet und zerbrochenen Freundschaften. Sehr emotional, melancholisch und irgendwo sicherlich auch realitätsnah. An einigen Stellen konnte ich Rosa's Verhalten nicht so wirklich nachvollziehen, ihr Handeln und ihre Gedanken waren für mich nicht "rund".
Auch wenn mir der Erzählstil sehr gut gefallen hat, fehlten mir machmal eigene Details in der Geschichte, deswegen "nur" vier Sterne.
Ich durfte oft schmunzeln, habe teilweise mitgefiebert und auch ab und zu den Kopf geschüttelt. Ein wirklich schönes Buch, welches mir große Lesefreude beschwert hat. Die Autorin werde ich auf jeden Fall weiterhin auf dem Schirm haben.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Wahnsinnig toll!!

Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken
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Dies ist nicht nur ein wahnsinnig tolles Debüt, sondern auch eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Geschichte von Elisa ist mir unter die Haut gegangen, teilweise sehr schmerzlich ...

Dies ist nicht nur ein wahnsinnig tolles Debüt, sondern auch eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Geschichte von Elisa ist mir unter die Haut gegangen, teilweise sehr schmerzlich zu lesen und doch wunderschön.
Die Aufmachung der einzelnen Kapitel haben es mir angetan, den Bezug zu Mascha Kaléko fand ich sehr passend, den Leser:innen wird der Bezug zur Geschichte sehr klar verdeutlicht und das Ganze auf eine der schönsten Arten und Weisen abgerundet. Poetisch, lyrisch, einfühlsam und verdammt hoffnungsvoll. Bis auf die letzte Seite habe ich mit Elisa mitgefühlt und wünsche ihr Frieden. Auch ich würde gerne mit Mascha, aber auch mit Sarah Lorenz und Elisa irgendwann im Himmel Kaffee trinken.
Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen, habe es in einem Rutsch verschlungen und werde es sicherlich noch das ein oder andere Mal aufschlagen. Eine absolute Leseempfehlung!

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