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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2024

Wir sind genug, so wie wir sind.

Klarkommen
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Erstmal auf das Leben klarkommen, das muss die Ich-Erzählerin. Dabei nimmt sie die Leser:innen mit, erzählt aus ihrer Jugend und aus dem manchmal sehr schmerzheften Jetzt. Sie berichtet von den Enttäuschungen ...

Erstmal auf das Leben klarkommen, das muss die Ich-Erzählerin. Dabei nimmt sie die Leser:innen mit, erzählt aus ihrer Jugend und aus dem manchmal sehr schmerzheften Jetzt. Sie berichtet von den Enttäuschungen des Erwachsenwerdens, von alltäglichen Strudeln, von Gedanken die wir wahrscheinlich alle schon einmal hatten und vielleicht gerade haben.

Mich hat das Buch sehr angesprochen, ich habe mich in Ilona Hartmann's Worten wiedergefunden. Den richtigen Weg finden, seinen Platz in der Gesellschaft, der eigentlich garnicht immer so richtig sein kann und muss. Mit Enttäuschung und alltäglicher Überforderung umgehen, obwohl wir garnicht immer damit umgehen müssen. Die kurzen Kapitel hatten auf mich eine große Wirkung. Ich fühle mich verstanden, die Autorin hat es geschafft, das was teilweise in meinem Kopf vorgeht, in Worte zu fassen. Es hat mir das Gefühl gegeben, dass ich trotzdem wild genug, jung genug und intensiv genug meine Zeit genau richtig verschwende.

Definitiv eine Leseempfehlung (vor allem an alle in ihren 20ern).

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Veröffentlicht am 18.12.2023

Es sind die kleinen Denkanstöße, die große Wirkung haben.

Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
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Eine Kollektion von kleinen Alltagsgeschichten und Gedanken. Was passiert in der Welt, wie gehen wir damit um, wie gehen andere damit um und was macht das alles eigentlich mit uns? Hoffnung ist meiner ...

Eine Kollektion von kleinen Alltagsgeschichten und Gedanken. Was passiert in der Welt, wie gehen wir damit um, wie gehen andere damit um und was macht das alles eigentlich mit uns? Hoffnung ist meiner Meinung nach ein sehr dehnbarer Begriff und trotzdem trifft es Till Raether auf den Punkt. Er reflektiert, lässt den Leser an seinen Gedanken teilhaben, gibt Denkanstöße. Für mich die kleinen Denkanstöße, aber eben mit großer Wirkung.
Es ist kein Self-help-Buch, nicht in dem klassischen Sinne und trotzdem hat es mir irgendwo geholfen. Vielleicht auch einfach nur zu verstehen, was ich eigentlich unter Hoffnung verstehe und verstehen möchte. Kurze Kapitel, einfacher Schreibstil, sehr einfach zu verstehen.
Einen Stern Abzug gibt es aber, da mir an einigen Stellen einfach die Tiefe gefehlt hat. Ansonsten eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 06.12.2023

Ein Buch für meine Mutter...

Eine halbe Ewigkeit
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"Eine halbe Ewigkeit" ist für mich das erste Buch der Autorin gewesen, dementsprechend hatte ich keine bestimmte Vorstellung. Der Klappentext gefiel mir gut, es ruft nach Nostalgie und nicht einfach zu ...

"Eine halbe Ewigkeit" ist für mich das erste Buch der Autorin gewesen, dementsprechend hatte ich keine bestimmte Vorstellung. Der Klappentext gefiel mir gut, es ruft nach Nostalgie und nicht einfach zu beantwortende Lebensfragen. Die Protagonistin steckt tief in einer Midlife-Crisis, die Kinder sind aus dem Haus, teilweise ist das Verhältnis nicht so gut, in ihrer Ehe kriselt es, es kommen einige 'Was wäre, wenn' Fragen auf. Auch der damalige Tod ihrer Freundin macht der Protagonistin schwer zu schaffen und spielt eine relativ große Rolle in der Geschichte. Für mich war dies der einzige Part mit dem ich mich identifizieren konnte - Freundschaft.
Der Schreibstil war angenehm, die Tagebucheinträge fand ich schön zu lesen, sie waren voller Emotionen, persönlich und nahbar.
Ich glaube, dass dieses Buch meiner Mutter gut gefallen würde, ich selber bin wahrscheinlich noch 30-Jahre zu jung dafür.

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Veröffentlicht am 28.11.2023

Mystisch, aber kein Fünf-Sterne-Horror.

Himmelfahrt
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Die Thematik eines verschollenes Bergsteigers, der vielleicht garnicht verschollen ist, fand ich gut umgesetzt. Durch die Erzählungen der Ereignisse in Briefform habe ich als Leserin einen richtig guten ...

Die Thematik eines verschollenes Bergsteigers, der vielleicht garnicht verschollen ist, fand ich gut umgesetzt. Durch die Erzählungen der Ereignisse in Briefform habe ich als Leserin einen richtig guten Eindruck der Geschehnisse bekommen. Allerdings waren diese an einigen Stellen sehr trocken erzählt, mir hat die Spannung, der Horror gefehlt. Der menschliche Verstand dreht durch bei diesen Ereignissen, oder sind auch diese nur ein Spiel der Wahrnehmung gewesen? Der Satz: "Erträgt dein Verstand, was deine Augen sehen?" trifft es für mich ganz gut, hat meine Erwartungen an diese Geschichte aber auch sehr hoch geschraubt, ein Niveau an Spannung, welches für mich nicht erreicht wurde. Mystisch, ja, Horror, eher weniger. Die Horrorszenarien haben sich dann doch eher in meinem Kopf abgespielt.
Den Schreibstil fand ich angenehm, das Buch auch empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 09.11.2023

Eine harte Geschichte

Wilde Minze
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Angesprochen hat mich das Cover, den Titel finde ich auch sehr schön und passend zu der Geschichte. Die Leben der beiden Hauptprotagonistinnen fand ich sehr interessant, jedoch teilweise etwas absurd beschrieben. ...

Angesprochen hat mich das Cover, den Titel finde ich auch sehr schön und passend zu der Geschichte. Die Leben der beiden Hauptprotagonistinnen fand ich sehr interessant, jedoch teilweise etwas absurd beschrieben. An machen Stellen hätte ich mir mehr Emotionen, mehr Einblicke in die Gefühlswelt und vor allem auch Hintergrundinformationen gewünscht. Die Charaktere waren für mich nur teilweise nahbar, ich habe mich nicht wirklich verbunden mit ihnen gefühlt.
Der Erzählstil war relativ schnell, auch das Buch habe ich sehr schnell gelesen. Eigentlich ein gutes Zeichen, aber irgendwie fehlte auch hier mir die Tiefe an gewissen Stellen. Ich wurde nicht wirklich berührt, obwohl die Geschichte dafür definitiv Potential gehabt hätte. Deswegen kann ich leider nur drei Sterne vergeben, spreche trotzdem eine Leseempfehlung aus, insbesondere für diejenigen, die es nicht so verletzlich mögen.

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