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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2024

Ein leichter Roman für zwischendurch

Der Ferienhof im Schwarzwald - Der Neubeginn
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Der Ferienhof im Schwarwald ist der erste Band der Wolkenhof-Reihe. Das Cover mit der idyllischen Landschaft hat mich sofort angesprochen.
Auch Klappentext und Leseprobe haben Lust auf mehr gemacht.

Elli, ...

Der Ferienhof im Schwarwald ist der erste Band der Wolkenhof-Reihe. Das Cover mit der idyllischen Landschaft hat mich sofort angesprochen.
Auch Klappentext und Leseprobe haben Lust auf mehr gemacht.

Elli, alleinerziehende Mutter von 2 Teenagern, und ihr Bruder Florian, erben den Hof und entscheiden sich, daraus einen Ferienhof zu machen. Das bedeutet, dass sie von der Stadt aufs Land ziehen, wo sie einigen neuen und auch altbekannten Personen begegnen.

Der Schreibstil von Sandra Poppe gefällt mir. Man kommt sehr schnell mit dem Buch voran.
Die Charaktere sind durchaus sympathisch. Nur mit den beiden Teenagern konnte ich nicht warm werden, da sie für meinen Geschmack nicht realitätsnah agiert haben.

Beim Umzug und im Wiederaufbau des Ferienhofs werden Elli und ihre Familie vor einige kleine Herausforderungen gestellt. Für mein Empfinden gab es zu wenige schwerwiegende Probleme und es war mir zu rosarot.

Auch das Thema Liebe kommt natürlich vor, mit ein paar Irrungen und Wirrungen zwischendurch. Hier muss ich aber ergänzen, dass für mich einfach zu viele Protagonist:innen geschieden waren. Das fand ich etwas einfältig, da es verschiedene Familienformen geben könnte.

Auf den zweiten Band bin ich trotzdem gespannt, da ich gerne wissen würde, wie es mit der Familie am Ferienhof weitergeht.

Das Buch empfehle ich Personen, die eine lockere und leichte Unterhaltung mit wenig Überraschungen suchen.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Ein gefühlvoller Roman

Yours Truly
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Das Buch ist mir durch das Cover und den Titel aufgefallen. Auch die Tatsache, dass es für Leser:innen von Ali Hazelwood und Emily Henry empfohlen wurde, machte mich neugierig.
Bekommen habe ich tatsächlich ...

Das Buch ist mir durch das Cover und den Titel aufgefallen. Auch die Tatsache, dass es für Leser:innen von Ali Hazelwood und Emily Henry empfohlen wurde, machte mich neugierig.
Bekommen habe ich tatsächlich einen Roman, der meinen Erwartungen entspricht. Viel Gefühl und auch Humor und slow romance.
Die Protagonist:innen waren sympathisch und realitätsnah geschildert. Zu Beginn des Buches gibt es nebenbei auch eine kleine Triggerwarnung, die ich sehr schön formuliert fand.
Im Buch kamen auch tatsächlich alle Themen vor.
Briana und Jacob sind mir ans Herz gewachsen. Die Art, wie sich ihre Bezeichnung entwickelt hat, hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr gut und ich konnte das Buch nicht wegelegen.
Was mich dazu veranlasst hat, nur 4 Sterne zu vergeben, war das Gefühlschaos im letzten Drittel. Für mich wurde zu lange um den heißen Brei herumgeredet, über Dinge, die relativ klar waren. Das hätte man deutlich kürzen können. Außerdem ging es dann nur noch um die Gefühle, was ein bisschen schade war. Das Buch hatte sich bis dahin mit den vielfältigen Themen und Personen als sehr amüsant herausgestellt. Gegen Ende war es dann eher ermüdend und ich dachte mir, kommt einfach zum Punkt.
Der Epilog war für meinen Geschmack auch sehr rosarot.
Dennoch ein sehr unterhaltsamer und schöner Roman.

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Veröffentlicht am 07.03.2024

Ein guter Cozy Crime Roman

Das Mörderarchiv
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Ich mag britische Romane sehr gerne und auch dieses war keine Ausnahme.

Das Cover gefällt mir besonders gut, vor allem, wenn man das Buch in der Hand hält.

Die Geschichte spielt in zwei Handlungssträngen, ...

Ich mag britische Romane sehr gerne und auch dieses war keine Ausnahme.

Das Cover gefällt mir besonders gut, vor allem, wenn man das Buch in der Hand hält.

Die Geschichte spielt in zwei Handlungssträngen, einmal in der Gegenwart und dann noch in den 60er Jahren, in denen Tante Frances erst 16-18 Jahre alt ist. Beide Handlungsstränge haben mich unterhalten und waren jeweils für sich spannend. Sobald man in der Geschichte war, wollte man auch wissen, wie es weitergeht.

Die Protagonistin Annie hat mir gut gefallen, sie war durchaus sympathisch und hat klug gehandelt. Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen.

An manchen Stellen gab es für mich ein paar unnötige Längen. Außerdem haben mich die vielen Namen etwas durcheinander gebracht. Ansonsten war es für mich ein solider Roman.

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Veröffentlicht am 01.03.2024

Eine wunderbare Geschichte

Die letzte Bibliothek der Welt
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Freya Sampson lese ich mittlerweile sehr gerne.

Die Geschichten sind einfach zum Wohlfühlen und Mitfühlen.

June, Stanley, Mrs B und Alex sowie die anderen Charaktere sind sehr sympathisch und liebenswürdig.

Für ...

Freya Sampson lese ich mittlerweile sehr gerne.

Die Geschichten sind einfach zum Wohlfühlen und Mitfühlen.

June, Stanley, Mrs B und Alex sowie die anderen Charaktere sind sehr sympathisch und liebenswürdig.

Für mich persönlich kam die Liebesgeschichte viel zu kurz und wurde am Ende für mein Empfinden sehr schnell abgehandelt. Die ebook Version hatte nur rund 320 Seiten. Mindestens 50 Seiten mehr, in denen es beispielsweise ein bisschen mehr um June und Alex geht, wären schön gewesen. Am Ende gab es einen relativ großen Zeitsprung, der ausbaufähig gewesen wäre. Das Ende ist generell mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch.

Es war einfach schön zu lesen.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Ein unterhaltsamer Roman mit zwei Handlungssträngen

Wiedersehen in Stockholm
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Ella und Ben treffen sich mit 18 zum ersten Mal, verlieben sich ineinander und verlieren jeglichen Kontakt, bis sie nach 12 Jahren wieder aufeinandertreffen.

Soweit der Klappentext, der Inhalt geht aber ...

Ella und Ben treffen sich mit 18 zum ersten Mal, verlieben sich ineinander und verlieren jeglichen Kontakt, bis sie nach 12 Jahren wieder aufeinandertreffen.

Soweit der Klappentext, der Inhalt geht aber darüber hinaus. Es gibt auch einen zweiten Handlungsstrang im Jahr 1968, der Abwechslung hineinbringt.

Ella ist eine sympathische, unsichere und manchmal etwas naive Protagonistin. Die meiste Zeit habe ich mir gewünscht, dass sie stärker für sich und ihre eigenen Wünsche auftritt und Dinge nicht so hinnimmt.

Ben ist ebenfalls sympathisch, jedoch lernt man ihn nicht zu sehr kennen, da die Geschichte in der Gegenwart nur aus Sicht von Ella erzählt wird.

Mit dem zweiten Handlungsstrang, der sehr interessant war, hatte ich das Gefühl, dass Ella und Ben ein bisschen in den Hintergrund rücken. Es gab viele Themen, auch abgesehen von 1968, die Raum eingenommen haben, den ich gerne für mehr Ella und Ben gehabt hätte.

Die Idee und Umsetzung der Geschichte finde ich gut. Ich konnte das Buch auch schnell lesen. Allerdings war die deutsche Übersetzung sehr holprig, was dazu geführt hat, dass ich die Qualität der Geschichte angezweifelt habe. Wie schon von anderen Mitlesenden angemerkt, fühlte es sich so an, als wäre das Schwedische wortwörtlich übersetzt worden, ohne auf Plausibilität der Sätze zu achten.

Abgesehen davon war/ist es ein schöner Roman für zwischendurch.

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