Profilbild von kitap

kitap

Lesejury Star
offline

kitap ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kitap über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2025

toller Auftaktband

The Deer and the Dragon
0

„The Deer and the Dragon“ ist der erste Band der „No Other Gods“ Serie von der Autorin Piper CJ.

Der Einstieg in das Buch ist sehr abrupt und ich brauchte erst einmal einen Moment um mich zurecht zu finden. ...

„The Deer and the Dragon“ ist der erste Band der „No Other Gods“ Serie von der Autorin Piper CJ.

Der Einstieg in das Buch ist sehr abrupt und ich brauchte erst einmal einen Moment um mich zurecht zu finden. Dabei lernen wir die Hauptprotagonistin Marlow erst Schritt für Schritt kennen und erhalten immer wieder Rückblicke die dann einiges erklären. Man ist fasziniert von dem Fluch, der Gabe, wie es Marlow selbst nennt und man kann dies noch nicht direkt einordnen. Erst als eine Fae zu ihr kommt, wird ihr Bewusst, dass sie sich den Mann nicht eingebildet hat, der sie immer wieder besucht. Dabei war es interessant zu lesen, wie sie immer wieder in den Zwiespalt mit sich geht und diese Besuche genießt und sich danach verzehrt auch wenn sie meint, dass diese nicht echt nicht. Schließlich stellt sich heraus der Mann tatsächlich existiert und er sogar der Fürst der Hölle ist, aber derzeit verschwunden. Die schüchterne und introvertierte Marlow muss sich entscheiden, ob sie wegen der Liebe zwischen die Fronten eines Götterkrieges geraten möchte.

Die Götterwelt der Autorin ist unfassbar gut ausgearbeitet und bedient sich einem breiten Spektrum, dieser Fantasy Teil hat mir sehr gut gefallen und hat die Handlung noch mal richtig interessant gemacht. Nachdem etwas schwierigen Anfang, wurde es immer spannender, nachdem man musste, dass sich Marlow den Mann nicht eingebildet hatte. Es gibt tatsächlich einige interessante Wendungen und spannende Höhepunkte in der diesem Buch, aber auch humorvolle und emotionale Szenen.

Insgesamt ein wirklich toller erster Band, der leider mit einen Cliffhanger endet, aber so umso mehr Freude auf den zweiten Band weckt. Ich fand „The Deer and the Dragon“ einen richtig guten Einstiegsband in die Welt und würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2025

Wird der Thron ihr gehören?

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
0

„A Fate Forged in Fire- Aus Flammen geboren“ ist der erste Band einer Romantasy Serie von der Autorin Hazel McBride.

Aemyra soll als erste Frau seit hundert Jahren den Thron besteigen, aber sie muss diesen ...

„A Fate Forged in Fire- Aus Flammen geboren“ ist der erste Band einer Romantasy Serie von der Autorin Hazel McBride.

Aemyra soll als erste Frau seit hundert Jahren den Thron besteigen, aber sie muss diesen erst noch einfordern. Denn derzeit sitzt ein Mann auf den Thron und eine Familie regiert, die gar nicht daran denkt den Platz frei zu machen. In dem Untergrund wird schon lange die Thronentmachtung vorbereitet, doch ein Komplott verhindert, dass Aemyra näher an ihr Ziel kommt. Als der Plan sich einen den mächtigsten Drachen zu binden, fehlschlägt, muss sie eine Bündnisehe mit dem arroganten Prinz Fiorean eingehen. Wird es Aemyra dennoch schaffen ihr Land zu befreien und was ist sie bereit für ihr Volk zu opfern?

Aemyra ist von Beginn an eine starke und selbstbewusste Hauptprotagonistin. Sie hat auch ihre Zweifel und sie macht sich Gedanken, aber sie überwindet diese schnell und findet gute Lösungsansätze. Sie wird bereits groß gezogen mit dem Wissen, dass sie den Thron besteigen soll und hält sich bis zu diesem Zeitpunkt im verborgenden. Etwas undurchsichtig und unnahbar war allerdings Fiorean. Ich hoffe, dass man im zweiten Band noch etwas mehr über ihn erfahren wird. Dennoch gab es immer wieder sehr spannende Dialoge zwischen Aemyra und Fiorean die mir wirklich gut gefallen haben. Es gibt auch Spice Szenen, die mir gut gefallen haben und sehr geschmackvoll gestaltet worden sind.

Der Schreibstil von der Autorin hat mich immer wieder sehr überrascht, denn er ist sehr bildreich ohne dabei zu überladen oder abschweifend zu werden. Man konnte sich wirklich gut einen Überblick der Welt und den einzelnen Szenen verschaffen. Manchmal waren die Kapitelanfänge etwas verwirrend, da ich nicht sofort einordnen konnte, wo sich diese Szene gerade abspielt. Die Autorin lässt z.B. ein Kapitel mitten in einem Gespräch beginnen, aber die Verwirrung hat sich nach einigen Zeilen dann wieder gelegt. So kommt eine ganz eigene Dynamik zustande, indem man regelrecht in eine Szene reingeworfen wird.

Insgesamt fand ich diesen ersten Band sehr spannend mit einer sehr starken Hauptprotagonistin, die auch wirklich überzeugen kann. Leider ist noch nicht klar, wann der zweite Band erscheinen wird, aber das Lesen lohnt sich auf jeden Fall.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2025

Flohall- dunkle Vergangenheit?

Sepia 2: Sepia und die Verschwörung von Flohall
0

„Sepia-Und die Verschwörung von Flohall“ ist der zweite Band der Serie von der Autorin Theresa Bell. Auch in diesem Band gibt es wieder die wunderschönen Illustrationen von Eva Schöffmann-Davidov zu bewundern.

Zum ...

„Sepia-Und die Verschwörung von Flohall“ ist der zweite Band der Serie von der Autorin Theresa Bell. Auch in diesem Band gibt es wieder die wunderschönen Illustrationen von Eva Schöffmann-Davidov zu bewundern.

Zum besseren Verständnis sollte der erste Band vorab gelesen werden, um der Handlung in diesem Band ohne Probleme folgen zu können.

Sepia ist nun schon ein Jahr in Flohall und auch ihre Ausbildung geht mit schnellen Schritten voran, daher muss sie sich mit ihren Freund Sanzio auf ihre erste Prüfung vorbereiten. Doch auch neben der Ausbildung ist sehr viel Trubel, als Sanzio, Sepia und Niki heimlich ein Theaterstück schauen, spielt Sepias Tintenmagie verrückt und unheimliche Ereignisse scheinen sich zu überschlagen.

Auch in diesem Band kann mit den Charakteren mit fiebern, da es sehr viele Spannungshöhepunkte gibt. Doch die Freundschaft und der Zusammenhalt zwischen Sanzio, Sepia und Niki lässt sie wieder über sich hinauswachsen. Zudem erfahren wir auch etwas über Sepias Vergangenheit, das wirklich sehr interessant ist und bereits neugierig auf den nächsten Band macht.
Die Gegenspieler sind auch in diesem Band sehr gut ausgearbeitet und warten mit einigen unerwarteten Wendungen auf den Leser. Dabei steht auch die Vergangenheit von Flohall im Mittelpunkt und wir erfahren einiges mehr über diese Welt.

Insgesamt ein toller Band, der die Welt noch einmal näher betrachtet und alles etwas runder wirken lässt. Ich finde es toll, dass man immer mehr von Flohhall entdecken kann. Daher bekommt der zweite Band auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2025

wunderbar düster und gut geschrieben

Der dunkle Sommer
0

„Der dunkle Sommer“ ist ein fesselnder Thriller von der Autorin Vera Buck.

In „Der dunkle Sommer“ nimmt uns die Autorin mit auf eine düstere Reise nach Sardinien. Die Protagonistin Tilda stößt in den ...

„Der dunkle Sommer“ ist ein fesselnder Thriller von der Autorin Vera Buck.

In „Der dunkle Sommer“ nimmt uns die Autorin mit auf eine düstere Reise nach Sardinien. Die Protagonistin Tilda stößt in den Unterlagen ihres verstorbenen Vaters auf Hinweise zu sogenannten Geisterdörfern, verlassenen Orten, deren Häuser die italienische Regierung für symbolische Preise von einem Euro verkauft, um sie wiederzubeleben. Für Tilda, die sich bewusst für ein Leben in Einsamkeit entschieden hat, scheint dies die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang. Zu schmerzhaft sind ihre Erinnerungen an einen Unfall und zu stark die Albträume, die sie jede Nacht heimsuchen. Doch bereits bei ihrer Ankunft in Italien wird deutlich, dass etwas in dem abgelegenen Dorf nicht in Ordnung ist. Besonders um das Haus, das sie kaufen wird, ranken sich düstere Gerüchte. Die Einheimischen schweigen darüber, aus Angst oder aus Scham vor dem was dort geschehen ist?

Gleichzeitig verfolgt Enzo, ein Journalist und Schriftsteller, ein eigenes Ziel. Er will ein Buch über die Kindesentführungen der 1980er Jahre und über den letzten Bewohner des Dorfes schreiben. Doch Silvio, der alte Mann, der alles wissen müsste, schweigt hartnäckig und scheint ihn sogar zu veräppeln. Er trägt scheinbar ein Wissen in sich, das offenbar besser im Verborgenen bleiben sollte, womöglich zum Selbstschutz?

Als plötzlich Tildas jüngerer Bruder Nino auftaucht, ist es mit der Ruhe im Geisterdorf vorbei. Tilda gewährt ihm widerwillig Unterschlupf, doch mit ihm kehren auch verdrängte Erinnerungen und alte Wunden zurück. Gerade, als sich zwischen den Geschwistern eine vorsichtige Annäherung andeutet und die Schulden von Nino in den Hintergrund treten, verschwindet Nino spurlos. Die Suche nach ihm führt Tilda und Enzo tief in die Vergangenheit, zu verstörenden Wahrheiten, die auch alles in der Gegenwart verändern.

Vera Buck gelingt es immer wieder die raue Schönheit Sardiniens einzufangen. Zunächst verströmt das Szenario sogar sommerliche Leichtigkeit mit dem Wunsch nach Freiheit und Urlaub, doch mit dem Verschwinden Ninos kippt die Stimmung drastisch in dem kleinen Dörfchen. Die Atmosphäre wird zunehmend bedrohlich und beklemmender für Tilda und auch für die umliegenden Dörfer. Vergangenheit und Gegenwart verweben sich auf kluge Weise miteinander und wir bekommen immer in kleinen Kapiteln die Hintergründe rund um die Ereignisse aus der Vergangenheit serviert.

Die Figuren sind vielschichtig und glaubhaft gezeichnet. Tilda kämpft nach einem traumatischen Unfall mit Panikattacken und Schlafstörungen – ihr Wunsch nach Rückzug und Abstand ist nachvollziehbar. Enzos Obsession, sein Buch zu schreiben, offenbart sich erst im Laufe der Geschichte, ebenso wie seine Beweggründe. Seine ständigen Versuche, Silvio zum Reden zu bringen, erscheinen zunehmend verzweifelt, obwohl er sich größte Mühe gibt.

„Der dunkle Sommer“ ist ein intensiver und atmosphärischer Thriller mit tragischen Familienverstrickungen und einer Geschichte, die tief unter die Haut geht. Im Nachwort erklärt die Autorin, was sie zu diesem Roman inspiriert hat, ein Thema, das schwer wiegt und lange nachhallt. Ein Buch, das ich absolut empfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2025

kleines spannendes Erdbeer-Abenteuer

Die Erdbeermädchen
0

„Die Erdbeermädchen“ ist ein Leserlernbuch aus der „EINFACH LESEN LERNEN“ Reihe vom Carlsen Verlag schrieben von der Autorin Judith Allert und der Illustratorin Tessa Rath.

Anna, Kira und Jo lieben Erdbeeren ...

„Die Erdbeermädchen“ ist ein Leserlernbuch aus der „EINFACH LESEN LERNEN“ Reihe vom Carlsen Verlag schrieben von der Autorin Judith Allert und der Illustratorin Tessa Rath.

Anna, Kira und Jo lieben Erdbeeren und den Garten von Oma Irmi. Sie prüfen regelmäßig, ob es schon rote reife Erdbeeren gibt, denn dann gibt es Erdbeerkuchen und Erdbeereis für alle. Die drei freuen sich schon, bis Anna erzählt, dass sie vielleicht bald umziehen muss, da sie ein Geschwisterkind erwartet. Dann stürzt auch noch Oma Irmi und sie muss ins Krankenhaus. Kurzerhand entschließen sie sich Oma Irmi zu unterstützen und sich um die Erdbeeren zu kümmern. Können sie es mit dem großen Erdbeerfest schaffen Oma Irmi zu helfen und das große Erdbeerhaus zu retten?

Mir haben die großen und klaren Illustrationen im Buch wirklich gut gefallen. Zudem sind auch die Emotionen leicht lesbar und das Text und Bild Verhältnis ist auch gut ausgewählt worden. Zudem ist die Schriftgröße für die 1. Lesestufe angepasst und auch die Wörter sind sehr einfach und verständlich. Einige wenige Sätze erzählen dabei aber die Geschichte, der man trotz weniger Wörter, gut folgen kann. Die Darstellung der Freunde hat mich auch gut gefallen, sie wollen direkt Oma Irmi helfen und haben gute Lösungsvorschläge. Dabei ist das Rezept für Erdbeermarmelade ein tolles Extra und perfekt für die kommende Erdbeersaison.

Das Buch hat 64 Seiten und ein tolles Cover. Die roten Erdbeeren sind mit Glitzerfarbe glasiert und schimmern auffallend im Licht. Dies ist in der digitalen Vorschau überhaupt nicht zu erkennen, aber ein tolles Design Element, welches richtig gut bei den Kindern angekommen ist.

Insgesamt ist dies eine tolle kleine Geschichte für das Lesealter von 5–7 Jahre. Dabei ist es auch ein gutes Vorlesebuch für älterer Geschwister und damit auch einfaches Leselernbuch. Wir hatten viel Spaß mit diesem Buch und ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere