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knetbert

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schön abwechslungsreich

sweet & salty
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„Genau das Richtige für Nachtschwärmer und Spätaufsteher, die dennoch nicht auf die Frühstücksklassiker verzichten wollen“ - na, da könnte man doch glatt meinen, die Verfasser dieses ungewöhnlichen Buches ...


„Genau das Richtige für Nachtschwärmer und Spätaufsteher, die dennoch nicht auf die Frühstücksklassiker verzichten wollen“ - na, da könnte man doch glatt meinen, die Verfasser dieses ungewöhnlichen Buches kennen mich.
Diese Rezepte sind vor allem etwas für Leute, die unter wenig Zeitaufwand schöne Kleinigkeiten anbieten möchten oder sich selbst den Tag so versüssen wollen und die Fotos sind so ansprechend, dass einem schon beim Anschauen das Wasser im Mund zusammenläuft.
Ob nun Waffeln oder Omeletts, Suppen oder Burrito, ob man es eher süss oder eher deftig mag - es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Was mich angeht, so traf ziemlich viel ins Schwarze und ich bin froh, dass wir uns dieses Buch gekauft haben, nachdem wir darauf aufmerksam wurden.
Wir werden sicherlich noch viel davon „nachkochen“ und Familie & Freunde damit beglücken.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Dunkles Kapitel Irlands

Lügenmauer. Irland-Krimi (Ein Emma-Vaughan-Krimi 1)
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Barbara Bierach´s erster Fall um die toughe Ermittlerin Emma Vaughan hat mir recht gut gefallen.
Emma ist geschieden und eine alleinerziehende Mutter. Zudem ist sie Protestantin, was in einem zutiefst ...


Barbara Bierach´s erster Fall um die toughe Ermittlerin Emma Vaughan hat mir recht gut gefallen.
Emma ist geschieden und eine alleinerziehende Mutter. Zudem ist sie Protestantin, was in einem zutiefst katholischen, männlichen Polizeicorps meist nur Misstrauen weckt... Sie hat es nicht leicht, setzt sich aber doch recht gut durch gegen die „Männerwirtschaft“; das war schon beeindruckend.
Ausgerechnet in dem Mord an einem hochrangigen Mitglied der Kirche soll Emma ermitteln. Die Spur führt in ein Kloster, in dem in den Sechzigerjahren junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt brachten.
Ein dunkles Kapitel der irischen Geschichte. Was aber passierte mit den Kindern? Emmas Fragen treffen nur auf eisiges Schweigen. Um der unglaublichen Wahrheit auf die Spur zu kommen, muss Emma sich auch den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen.
Ich fand den politischen Aspekt ein wenig zu vorrangig – aber das gehörte zur Geschichte dazu, von daher passte es schon, aber ich hätte mir an einigen Stellen diesen etwas weniger ausführlich gewünscht...
Ansonsten war das Buch allerdings wirklich spannend, wenn auch nicht durchgängig und so, dass man immer weiterlesen musste unbedingt, aber es ist ja auch ein Krimi und kein Thriller...

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich nicht überzeugen...

Boy in the Park – Wem kannst du trauen?
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Ich muss leider sagen, dass ich von „Boy in the park“ doch ein ganzes Stück weit enttäuscht war... Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen, die sich dann gerächt haben, wer weiß...

Auch ...

Ich muss leider sagen, dass ich von „Boy in the park“ doch ein ganzes Stück weit enttäuscht war... Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen, die sich dann gerächt haben, wer weiß...

Auch wenn das Buch als „Roman“ und weder als Krimi noch als Thriller geführt wird, so hatte ich mir doch ein wenig mehr erwartet...

Ein wenig mehr an Spannung, ein wenig mehr an Esprit, an Drive, an allem eigentlich...

Wobei die Protagonisten durchaus glaubwürdig daherkommen und auch gar nicht so „blutleer“ sind, wie man nach meinem „Urteil“ glauben könnte, allen voran Dylan, der sich so tapfer an die Erforschung des Geheimnisses um den verschwundenen Jungen macht.

Doch irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht „warm“, um mal diesen allseits beliebten Satz zu zitieren...

Es war eher mühsam, ich musste mich aufgrund einiger Längen echt eher durch das Buch quälen anstatt es entspannt zu lesen und musste wieder einmal feststellen: wenn Roman draufsteht, der Klappentext aber einen Krimi/Thriller verheißt, dann vertraue auf die Genre-Bezeichnung und greif´ vielleicht lieber besser zu einem anderen Buch...

Da sind auch daher leider nicht mehr als drei Sterne drin, sorr

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Totschläger

Der Totschläger (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 5)
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Meine Frau hat mir Chris Carter wärmstens ans Herz gelegt und ich habe schon zwei Bücher von ihm gelesen, um nicht zu sagen verschlungen, denn er schreibt in einem solch rasanten Tempo, dass man sich seinen ...

Meine Frau hat mir Chris Carter wärmstens ans Herz gelegt und ich habe schon zwei Bücher von ihm gelesen, um nicht zu sagen verschlungen, denn er schreibt in einem solch rasanten Tempo, dass man sich seinen Büchern nicht entziehen kann, bis die letzte Seite umgeblättert ist. Bei „Der Totschläger“ war das nicht anders.

Chris Carter, geboren 1965, studierte in Michigan forensische Psychologie und beriet viele Jahre die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, dem Schauplatz seiner Thriller-Serie um Detective Robert Hunter.

Detective Robert Hunter erhält einen mysteriösen Anruf:
Der anonyme Anrufer sagt ihm, er solle eine Website aufsuchen. Auf der Seite läuft ein Video - auf dem ein Menschen brutal gefoltert und ermordet wird. Hunter muss hilflos zusehen.

Bevor Hunter und sein Kollege Garcia auch nur einen Schritt in ihren anschließenden Ermittlungen vorankommen, erhält Hunter einen weiteren Anruf.
Er öffnet die Website: Ein weiteres Video, ein weiterer brutaler Mord vor laufender Kamera. Und dieses Mal hat der Anrufer Hunter und Garcia eine ganz eigene Rolle in seinem kranken Spiel zugedacht: Sie müssen entscheiden, wie das Opfer sterben wird: Durch Verbrennen oder Ertrinken ...
Man merkt seinen Thrillen deutlich seine fundierten Erfahrungen in Psychologie und Staatsanwaltschaft an und das meine ich im besten Sinne. Man nimmt ihm ab, was er schreibt, da es so realistisch und authentisch ist.

Von der ersten Seite an schreibt Carter so spannend und hält auch dieses Tempo bis zum überzeugenden Plot, das gefällt mir ausnehmend gut. Wenn man unbedingt wissen will, wie es weitergeht und vor lauter Spannung gar nicht mehr weiß, wann man zuletzt etwas gegessen hat, das spricht wohl sehr für den Autor und sein Schreibtalent.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr gut durchdachte Geschichte voller Spannung und interessanter Charaktere

Die Reise der Amy Snow
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Tracy Rees hat mit „Die Reise der Amy Snow“ ein Buch geschaffen, dass es geschafft hat, mich richtig aus dem Alltag zu „reißen“, weil mich die Geschichte so gefesselt hat. Das kommt jetzt nicht wirklich ...

Tracy Rees hat mit „Die Reise der Amy Snow“ ein Buch geschaffen, dass es geschafft hat, mich richtig aus dem Alltag zu „reißen“, weil mich die Geschichte so gefesselt hat. Das kommt jetzt nicht wirklich oft vor und daher war das für mich auch ein absolutes Lese-Highlight.

Ich kann Lucinda Riley, die auf dem Buchrücken wie folgt zitiert wird:

»Eine eigenwillige Heldin, eine meisterhaft geschriebene Story und ein großes Rätsel. Was kann sich ein Leser mehr wünschen?«

nur beipflichten.

Amy Snow hat nie erfahren, was Liebe ist, sie hat nie eine Familie gehabt. Als Baby wurde sie in einer Schneewehe ausgesetzt. Die 10-jährige Aurelia findet sie und nimmt sie auf im Herrenhaus Hatville Court. Doch Amy wird von Aurelias Eltern und den Bediensteten gemieden. Ihre einzige Verbündete bleibt über Jahre hinweg Aurelia. Diese vergöttert Amy, sie ist für sie die Schwester, die sie nie hatte.
Als Aurelia viel zu jung stirbt, ist Amy völlig auf sich allein gestellt. Aurelias Eltern verstoßen sie und verlangen, dass sie das Herrenhaus sofort verlässt. Am Tag der Beerdigung macht sich Amy mit nur zehn Pfund in der Tasche auf eine folgenschwere Reise. Doch Aurelia hat alles für sie vorbereitet: In vielen Briefen erzählt sie ihrer Freundin von den wichtigsten Menschen ihres Lebens und dem großen Geheimnis, von dem nie jemand erfahren durfte.

Amy hatte es von Beginn an im Leben nicht leicht und ist eine beeindruckende Protagonistin, der man gerne durch ihre Geschichte folgt.

Rätsel, Geheimnisse, das viktorianische London, Spannung, überzeugende Figuren – dieses Buch hat einfach alles, was es für ein tolles Leseerlebnis braucht. Und das von jemandem, der historische Romane eigentlich nicht wirklich oft und gerne liest... Das sagt ja eigentlich schon alles...

Mein Fazit: eine schöne, sehr gut durchdachte Geschichte voller Spannung und interessanter Charaktere, ein echtes Highlight für mich.