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Veröffentlicht am 04.07.2020

"Stranger Things meets Scandinavian Crime" stimmt wirklich

Das Dorf der toten Seelen
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„Stranger Things meets Scandinavian Crime“ stimmt wirklich
Das erste Buch von der Tochter der Bestsellerautorin Viveca Sten hat mir super gefallen. Wenn sie so weitermacht, werde ich sehr gerne alle ihre ...

„Stranger Things meets Scandinavian Crime“ stimmt wirklich
Das erste Buch von der Tochter der Bestsellerautorin Viveca Sten hat mir super gefallen. Wenn sie so weitermacht, werde ich sehr gerne alle ihre Bücher lesen ! Sie hat jawohl auch schon bei den Werken ihrer Mutter mitgeholfen...
Zugegebenermaßen wurde ich erst auf das Buch aufmerksam, als ich las, wer ihre Mutter ist, aber das ging sicherlich nicht nur mir so, schätze ich mal...
Doch auch der Klappentext
„Alice Lindstedt hat gerade die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant, ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen: über Silvertjärn, einen abgelegenen Grubenort im Wald von Norrland. Vor 60 Jahren verschwanden unter ungeklärten Umständen alle Bewohner von einem Tag auf den anderen. Kurz zuvor zog ihre Großmutter von dort weg. Alice will herausfinden, was damals geschehen ist. Mit ihrem Team bricht sie zu dem einsamen Ort auf. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Die Handys haben keinen Empfang, im Walkie-Talkie ist ein heiseres Lachen zu hören. Und kurz darauf ist der erste aus dem Team tot. Wer ist außer ihnen noch in Silvertjärn? Was ist damals passiert? Und vor allem: Werden Sie diesen grausamen Ort lebend verlassen?“
hatte es bereits „in sich“ und hat mich sehr neugierig gemacht.
„Stranger Things meets Scandinavian Crime“ stimmt wirklich für mich, besser hätte man das kaum noch ausdrücken können, denn exakt an diese Serie erinnerte mich das Buch auch !
Die Stimmung ist düster und der Spannungsbogen steigt fast schneller an, als man gucken kann. Erfreulicherweise flacht er auch nicht wirklich ab, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so packend und fesselnd ist die Geschichte und so charismatisch die Figuren.
Ein absolut überzeugends, sehr spannendes Debüt – ich möchte sehr gerne mehr von Camilla Sten lesen !

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Veröffentlicht am 04.07.2020

Tödliches Spiel

Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel
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Tödliches Spiel
Ab und an muss auch mal ein Jugendbuch her, aber bitte auch spannend dann.
Andrew Lane war da eine gute Wahl. Ihn kannte ich schon von seinen „Young Sherlock Holmes“-Romanen, die ich auch ...

Tödliches Spiel
Ab und an muss auch mal ein Jugendbuch her, aber bitte auch spannend dann.
Andrew Lane war da eine gute Wahl. Ihn kannte ich schon von seinen „Young Sherlock Holmes“-Romanen, die ich auch schon gut fand für zwischendurch.
„Lukas reagiert blitzschnell, als vor seinen Augen der Bruder der Profi-Gamerin Una entführt wird. Doch nach einer wilden Verfolgungsjagd durch New Orleans entkommen die Kidnapper. Und schicken kurz darauf ihre Forderung: Una muss bei einer Gaming-Weltmeisterschaft in Dubai absichtlich verlieren – sonst stirbt ihr Bruder. Nun hängt alles an Lukas: Kann er seinem Ruf als Secret Protector gerecht werden und Unas Bruder retten?“
Es sind wohl drei Bände insgesamt, die wie folgt erscheinen bzw. erschienen sind:

• Band 1: Tödliches Spiel
• Band 2: Mörderische Erpressung (Herbst 2020)
• Band 3: Gefährliche Verschwörung (Frühjahr 2021)
Ich fand den ersten Band bereits richtig gut, durchaus auch für Erwachsene für zwischendurch geeignet. Die Spannung ist gut, der Schreibstil schlicht und gut lesbar, prima gemacht.

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Veröffentlicht am 04.07.2020

War nichts für mich

42 Grad
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Die Hitze kommt
So ganz abwegig ist die Geschichte von Wolf Harlander janicht, wenn man sich alleine mal den letzten Sommer ansieht – und dieser soll ja wieder recht heiß werden...
Die 528 Seiten um folgende ...

Die Hitze kommt
So ganz abwegig ist die Geschichte von Wolf Harlander janicht, wenn man sich alleine mal den letzten Sommer ansieht – und dieser soll ja wieder recht heiß werden...
Die 528 Seiten um folgende Story
„Deutschland freut sich über den neuen Jahrtausendsommer. Dauersonnenschein sorgt für volle Freibäder. Einzig Hydrologe Julius Denner und IT-Spezialistin Elsa Forsberg warnen davor, dass die Hitze sich kurzfristig verschärfen wird. Niemand nimmt sie ernst, bis die ersten Flüsse austrocknen, Waldbrände außer Kontrolle geraten und Atomkraftwerke vom Netz gehen müssen. In Berlin und Brüssel folgt Krisengipfel auf Krisengipfel. Überall in Europa machen sich Wasserflüchtlinge auf die Suche nach der wichtigsten Ressource der Welt. Während um sie herum die Zivilisation zusammenzubrechen droht, versuchen Julius und Elsa verzweifelt, die Katastrophe aufzuhalten – und geraten damit ins Fadenkreuz von Mächten, die ihre ganz eigenen Interessen verfolgen …“
konnten mich aber leider so gar nicht „erreichen“... ich kam schon schwer in die Geschichte hinein und leider änderte sich daran auch nicht mehr viel später...
Der Autor hat sicherlich sehr gut recherchiert und auch Fakten werden präsentiert, doch ich fand das Buch leider einfach nicht so spannend wie erhofft. Vielleicht wird das im letzten Teil des Buches noch besser, doch bis dahin kam ich gar nicht erst, da ich das Buch nach gut der Hälfte abgebrochen habe. Es hat mich einfach nicht gepackt, ich fand die Figuren nicht sympathisch und auch nicht wirklich glaubwürdig.
Das Thema ist wichtig, gar keine Frage und ich bin mir auch sicher, dass dieses Buch begeistere Leser finden wird/gefunden hat, doch für mich war es leider nichts. Geschmäcker sind eben nunmal verschieden...

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Veröffentlicht am 04.07.2020

Kampf um Leben und Tod

American Dirt
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Kampf auf Leben und Tod
Jeanine Cummins hat mit „American Dirt“ sowas wie einen „Roadmovie“ geschrieben – und das meine ich absolut positiv.
Während des Lesens hatte ich immer das Bedürfnis, mir auch ...

Kampf auf Leben und Tod
Jeanine Cummins hat mit „American Dirt“ sowas wie einen „Roadmovie“ geschrieben – und das meine ich absolut positiv.
Während des Lesens hatte ich immer das Bedürfnis, mir auch den dazu gehörigen Film anzusehen, weil sie einem einfach so lebhafte Bilder in den Kopf „pflanzt“, dass man wirklich denkt, man schaue einen Film. Strange irgendwie – aber eben auch cool..!
Eine Mutter, die über sich hinauswächst.
Eine Geschichte, die einen durchschüttelt wie auf der Achterbahn.
„Eine Mutter und ihr Kind auf einer atemlosen Flucht durch ein Land, das von Gewalt und Korruption regiert wird.
Gestern besaß sie noch einen wunderbaren Buchladen.
Gestern war sie glücklich mit ihrem Mann, einem Journalisten.
Gestern waren alle, die sie am meisten liebte, noch da.
Heute ist ihr achtjähriger Sohn Luca alles, was ihr noch geblieben ist.
Für ihn bewaffnet sie sich mit einer Machete.
Für ihn springt sie auf den Wagen eines Hochgeschwindigkeitszugs.
Aber findet sie für ihn die Kraft, immer weiter zu rennen? Furchtlos und verzweifelt, erschöpft und jede Sekunde wachsam.
Lydias gesamte Verwandtschaft wird von einem Drogenkartell ermordet. Nur Lydia und ihr kleiner Sohn Luca überleben das Blutbad und fliehen in Richtung Norden.
Sie kämpfen um ihr Leben.“
Eine rasante Geschichte, die scheinbar immer weiter an Fahrt aufnimmt, auch wenn man denkt, es geht nicht mehr. Super geschrieben, liest sich sehr eingängig, überzeugende Figuren, alles vorhanden und alles super, besser geht nicht !

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Veröffentlicht am 04.07.2020

Weite Reise

Die Perlenfarm
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Weite Reise
Eine weite Reise muss Kiona zurücklegen, nachdem sie Erik kennengelernt hat, und das unter harten Umständen:
Sie lebt im Paradies und taucht in den tropischen Gewässern der Südsee nach Perlen. ...

Weite Reise
Eine weite Reise muss Kiona zurücklegen, nachdem sie Erik kennengelernt hat, und das unter harten Umständen:
Sie lebt im Paradies und taucht in den tropischen Gewässern der Südsee nach Perlen. Doch eines Tages zieht ein Zyklon über die Insel und zwingt sie, den harten Realitäten der westlichen Welt ins Auge zu sehen. Vor der Perlenfarm ihrer Eltern strandet ein Segelboot. An Bord ein verletzter Mann, der sich Erik nennt und behauptet, ein Banker aus London zu sein. Kiona pflegt ihn gesund und verliebt sich unsterblich in ihn. Als Erik die Insel fluchtartig verlässt, kommen Kiona Zweifel. Ist Erik gar nicht der, für den er sich ausgegeben hat? Sie beschließt, ihn zu suchen, und bricht auf in ein Abenteuer, das sie quer durch Amerika, Europa und Afrika führt und bei dem sie selbst in Lebensgefahr gerät …
Ich kannte Liza Marklund bislang eher von ihren Thrillern um Annika Bengtzon und dieser ist etwas anders, ist ja aber auch als „Roman“ eingeordnet und somit war an sich klar, dass es sich hier nicht um einen typischen Krimi bzw. Thriller handelt, aber das Buch wusste dann trotzdem noch zu überraschen... Mehr möchte ich aber auch nicht verraten, um nicht zu „spoilern“.
Die Spannung ist recht ordentlich, wenn auch leider nicht durchgängig. Es gab ein paar „Haker“, bei denen der Lesefluss dann doch unterbrochen worden ist.
Aber die Personen sind gut skizziert, glaubwürdig und durchaus interessant.
Ein paar langatmigere Phasen gab es, daher vergebe ich auch nur vier Sterne. Es wären eigentlich 3,5, aber auf drei Sterne abzurunden war mir doch zu „streng“, von daher doch vier.

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