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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2025

Ein absolutes Muss für alle Jane Austen Fans!

Emma - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Als großer Fan von Jane Austen und ihren Büchern, empfehle ich diese Graphic Novel definitiv weiter.

Die Handlungen sind logischerweise wie im originalen Buch "Emma" von Jane Austen. Offensichtlich war ...

Als großer Fan von Jane Austen und ihren Büchern, empfehle ich diese Graphic Novel definitiv weiter.

Die Handlungen sind logischerweise wie im originalen Buch "Emma" von Jane Austen. Offensichtlich war es aber auch recht abgekürzt und es ging sehr schnell voran. Einerseits fand ich das toll, da sich die Originalfassung recht streckt, doch es fühlte sich manchmal an wie ein springen von einer Szene zur anderen. Abgesehen davon sind die Handlungen trotzdem sehr schön dargestellt worden.

Bei den Charakteren habe ich eine gemischte Meinung. Eigentlich liebe ich alle von Jane Austen geschriebenen Figuren (außer logischerweise die, die nicht auf "der richtigen Seite" stehen...) und das gilt auch für "Emma". Jedoch fiel es mir recht schwer die Charaktere wirklich zu verstehen und nachzufühlen, hier in der Graphic Novel. Falls man das Buch nicht vorher schon kennt, wird man wahrscheinlich Mühe haben die Charaktere richtig auseinanderzuhalten und zu verstehen wie die Verhältnisse zwischen ihnen sind.

Zu den Illustrationen kann ich nicht viel mehr sagen als: WOW! Ich liebe die Art wie die Charaktere hier gezeichnet und wie die Emotionen rübergebracht wurden. Das komplette Buch besteht aus wunderschönen Bilder und hat extrem Spaß gemacht zu lesen.

Das Cover ist auch super schön und passend zum restlichen Buch. Es wurde mit den Pastelltönen und Blumen im Hintergrund und einer schönen Zeichnung von Emma im Zentrum zu einem Schmuckstück gemacht.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Wer sagt die Wahrheit? Kann man der Erzählerin überhaupt trauen?

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Das Buch hat mich bei der ersten Zeile gepackt und bis zur letzten nicht mehr losgelassen.

Ich bin ein großer Fan von Locked-Room-Thrillern und dieses Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen. Ich ...

Das Buch hat mich bei der ersten Zeile gepackt und bis zur letzten nicht mehr losgelassen.

Ich bin ein großer Fan von Locked-Room-Thrillern und dieses Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen. Ich konnte das Buch nicht mehr zu Seite legen und die Spannung hatte sich durch das ganze Buch gehalten bis das Ende mich komplett überraschte. Sobald man sich eine Meinung zu etwas gebildet hat oder der Überzeugung war, zu wissen was los ist, kamen neue Fakten hinzu, die alles wieder auf den Kopf stellten. Mein einziger Kritikpunkt hier ist, dass der Schluss sehr rushed war. Das Ende war wirklich mega und daher hätte man ihm auch ein paar Seiten mehr widmen können.

Von den vier Mädchen konnte ich keine so richtig nachfühlen oder wirklich ins Herz schließen. Sehr wahrscheinlich lag dies daran, dass man nie wusste, wem man trauen konnte und wer wirklich die Wahrheit sagt, da alle auf unterschiedliche Art verdächtig waren und ein Motiv hatten, etwas mit dem Mord in Verbindung zu stehen. Trotz all dem waren die Charaktere gut ausgearbeitet und passen gut in das Buch hinein.

Es war das erste Mal, dass ich eine Geschichte in umgekehrt chronologischer Reihenfolge gelesen habe und ich muss sagen, dass es auf die gute Art anders ist. Auch wie die Geschichte abwechslungsweise aus Maggies Sicht und Giselles Tagebuch erzählt wurde war super interessant, da ihre beiden "Ansichten" nicht immer übereinstimmten...

Das Cover ist schon irgendwie toll. Auch wenn ich Personen auf Buchcovern nicht sonderlich mag, gib es vor allem durch das dunkle Wasser mit den Wellen, eine eine düster Stimmung von sich, die super zur Geschichte passt. Dazu kommt noch dieser wunderschöne Farbschnitt, der perfekt auf das Cover abgestimmt wurde.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Gute Ansätze doch nicht so wie erhofft

Der Stau
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Viele wirklich tolle Ideen, die dann aber nicht wirklich spannend rübergebracht wurden.

Ich bin ein sehr großer Fan von Locked-Room-Thrillern, da durchgehend die Spannung da ist und man den Täter in nächster ...

Viele wirklich tolle Ideen, die dann aber nicht wirklich spannend rübergebracht wurden.

Ich bin ein sehr großer Fan von Locked-Room-Thrillern, da durchgehend die Spannung da ist und man den Täter in nächster Nähe weiß. Bei "Der Stau" gab es diese Spannung nicht wirklich. Man wusste, dass der Mörder in diesem Stau feststeckt wie alle anderen, doch es rückte immer wieder in den Hintergrund. Die Handlungen verloren sich in langen Gesprächen und Ausschweifungen, was es manchmal recht langweilig machte. Toll fand ich aber, wie man langsam immer mehr Einblicke und Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Charakteren bekam. Auch wenn die Handlungen nicht immer so interessant waren, wollte ich trotzdem immer weiterlesen und wissen wie es weitergeht.

Charaktere gab es viele. Demzufolge hatten die Charaktere neben Belinda recht wenig Tiefe und bis auf die kurzen POV Teile von ihnen gab es sehr wenige Infos. Belinda war mir anfangs recht sympathisch, hat mich mit der Zeit dann aber recht genervt, da immer wieder die gleichen Dinge aufgegriffen und dann kurz darauf fallengelassen wurden.

Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig und er hat für mich persönlich, die Spannung nicht sonderlich unterstützt. Sehr gefallen hat mir, wie unterschiedlich die jeweiligen Passagen mit den POV's der Nebencharaktere geschrieben waren, sodass man merkte, dass es eine ganz andere Person ist.

Das Cover schreit nach Thriller. Das Lenkrad im Vordergrund und die vielen roten Lichter dahinter, kombiniert mit dem knallig gelben Titel ist wirklich schön und zeigt super um was es geht im Buch.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Ein Klappentext, der alles verspricht und ein Buch, das (fast) nichts hergibt.

Das Gefühl von Unendlichkeit
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Ich war absolut begeistert als ich den Klappentext gelesen habe, doch das Buch hat mich so enttäuscht, dass ich sogar darüber nachgedacht habe es einfach unbeendet zur Seite zu legen.

Um ehrlich zu sein ...

Ich war absolut begeistert als ich den Klappentext gelesen habe, doch das Buch hat mich so enttäuscht, dass ich sogar darüber nachgedacht habe es einfach unbeendet zur Seite zu legen.

Um ehrlich zu sein muss ich sagen, dass ich den ersten Abschnitt sehr gut fand und er auch wirklich interessant war zu lesen (obwohl zwischendurch sehr komplexe Dinge und viele Fachausdrücke vorkamen). Auch die eine Diskussion darüber, was das Menschsein überhaupt ausmacht und wie Unsterblichkeit das beeinflussen und verändern würde hat mir unglaublich gefallen. Diese vier Seiten waren wirklich das beste im ganzen Buch:) Vom zweiten bis zum sechsten Teil ging es nur noch bergab. Die Handlungen zogen sich und es passierte vielfach einfach nichts interessantes und die Beziehung zwischen Zoe und Jack lässt sehr zu wünschen übrig.

Mit den Charakteren wurde ich einfach nicht so richtig warm. Zoe fand ich anfangs noch sehr sympathisch, doch mit der Zeit (und ihren Beziehungen zu Jack etc.) mochte ich sie immer weniger.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und es hat sich die meiste Zeit sehr unpersönlich angefühlt. Ich finde, dass die Emotionen sehr schlecht rübergebracht wurden und besonders gegen Ende sehr viel zwischen den Zeiten gesprungen wurde, sodass es sehr anstrengend war zum lesen.

Ich finde das Cover ist schlicht und doch sehr schön gestaltet mit den vielen Farben und dem "Fenster" in die Wolken.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Berührend und gut geschrieben, auch wenn es mich nicht ganz mitgerissen hat.

Camp Rainbow - Über mir der Himmel
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Ich war mir lange nicht sicher wie ich "Camp Rainbow - Über mir der Himmel" bewerten soll, denn gewisse Passagen haben mich sehr berührt, doch anfangs bin ich nicht so richtig in die Geschichte reingekommen.

Malins ...

Ich war mir lange nicht sicher wie ich "Camp Rainbow - Über mir der Himmel" bewerten soll, denn gewisse Passagen haben mich sehr berührt, doch anfangs bin ich nicht so richtig in die Geschichte reingekommen.

Malins Vergangenheit hat mich sehr berührt und ich fand es toll wie (meistens) offen über Gefühle und Probleme in diesem Camp gesprochen wurde und wie man diese positive Atmosphäre, die an diesem Ort herrschte richtig spüren konnte. Jedoch muss ich sagen, dass mich auch trotz des sehr starken Anfangs, die Geschichte leider nicht 100% mitreißen konnte, doch nach einigen Kapiteln bin ich dann trotzdem in die Stimmung reingekommen und es wurde zunehmend besser. Besonders das Ende fand ich dann wieder super schön und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Besonders toll fand ich wie Malins Vergangenheit aufgegriffen wurde und man verstand wie sie zu gewissen Überzeugungen kam. Auch die Beziehung zu ihrer Schwester ging mir sehr nahe. Die Nebencharaktere wurden alle gut ausgearbeitet und man konnte sich in jede Position hineinversetzen.

Der Schreibstil war die meiste Zeit angenehm zu lesen, doch ich bin immer wieder über einige Wörter gestolpert. Jedoch versteht es Alicia Zett definitiv wie man von Gefühlen schreibt, denn ich musste mindestens zwei mal weinen.

Das Cover gefällt mir recht gut. Ich finde es sehr schön wie alles in Lilatönen gestaltet ist und dass die Pride-Flagge im Hintergrund zu sehen ist. Jedoch sehe ich bei den gezeichneten Figuren noch Potenzial nach oben.

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