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Veröffentlicht am 30.03.2026

spannende Geschichte gemischt mit toller Unterhaltung

Ostseehölle
2

In "Ostseehölle" lässt die Autorin Pia Korittki in ihrem 21.Fall ermitteln und die Leiche liegt unten im Turm der Lübecker Marienkirche. Eine Frauenleiche, offensichtlich kein Unfall und dann stellt sich ...

In "Ostseehölle" lässt die Autorin Pia Korittki in ihrem 21.Fall ermitteln und die Leiche liegt unten im Turm der Lübecker Marienkirche. Eine Frauenleiche, offensichtlich kein Unfall und dann stellt sich heraus, dass die Tote im Chor Mitglied war, aber nicht bei allen beliebt. Ist hier der Mörder zu suchen? Oder liegt die Wahrheit wo ganz anders?
Da die Ermittlungen immer größere Kreise ziehen und das auch nicht jedem gefällt, wird Pia der Fall plötzlich entzogen und landet beim LKA. Dies gerade zu einer Zeit, als das Verhältnis von Pia zu ihrem Partner Marten, der eben beim LKA arbeitet, eher angespannt ist. D.h. neben den beruflichen Herausforderungen sowie Spannungen mit einer Kollegin warten auf Pia nun auch noch private Hürden, die es zu meistern gilt.
Doch Pia wäre nicht sie selbst, wenn sie es nicht schaffen würde trotzdem am Fall nah dran zu bleiben und auch die privaten Bälle weiter in der Luft zu halten.
Die Autorin schaffte es durch ihren flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil und ihren Szenenbeschreibungen, dass ich mich jedes Mal vor Ort live dabei gefühlt habe - egal ob im Turm der Kirche oder beim Showdown draußen usw. Pia und ihr Team sowie ihr privates Umfeld - allen voran ihr Sohn Felix - sind eine tolle, aber auch spannende Mischung der es als Leser Spaß macht zu folgen. Es werden Einblicke in den Polizei- und Ermittlerablauf genauso gegeben, wie in das Privatleben und die Herausforderungen u.a. Pias Job mit ihrem Sohn und dessen Betreuung zu vereinbaren. Realitätsnah werden eben auch solche Dinge thematisiert (u.a. auch was ist wenn Pia mal nicht heil nach Hause kommen sollte?) und genau das macht Pia noch greifbarer, noch realistischer.

Abgerundet wird die spannende Geschichte, die für mich ein unerwartetes aber stimmiges Ende nimmt, durch das toll gestaltete Buchcover, was eine etwas düstere, aber passende Stimmung mit Blick auf die Türme der Marienkirche generiert.

Fazit: lesenswert mit viel Vorfreude auf Band 22

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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 30.03.2026

unterhaltsamer Krimi im Ausseerland

Letzter Landler
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Gasperlmaier ist gefühlt im Stressmodus. Neben dem Familienbesuch aus Kanada, der Ballettvorführung zu der ihn seine Frau nötigt, ist da auch noch der neue junge Kollege Kevin, der ein ganz besonderes ...

Gasperlmaier ist gefühlt im Stressmodus. Neben dem Familienbesuch aus Kanada, der Ballettvorführung zu der ihn seine Frau nötigt, ist da auch noch der neue junge Kollege Kevin, der ein ganz besonderes Exemplar darstellt und ihn sehr fordert und dann gibt es noch eine tote junge Musikerin. Puh, Gasperlmaier hat mehr als nur alle Hände voll zu tun. An seiner Seite dabei Emina und Frau Dr. Kohlross als Ermittlerinnen sowie die Altmanns, seine Tochter nebst Frau und viele weitere Personen u.a. aus dem Orchester-/ Musikermilieu, die im Fall bzw. im Privatleben des Franz kräftig mitmischen und dafür Sorgen, dass keinesfalls Langeweile aufkommt.
Die Frage ist, wo ist das Motiv zu suchen für die junge Tote. Schnell wird klar, die junge Dame war kein Kind von Traurigkeit. Das Ermittlertrio geht verschiedenen Fährten nach und ehe sie sich versehen, gibt es den nächsten Toten. Langsam wird es wirklich gefährlich....

Herbert Dutzler versteht es, den Leser mit einer Mischung aus Spannung, Krimi und Mordermittlungen sowie dem Privatleben des Franz Gasperlmaier gut zu unterhalten. Es gibt immer wieder lustige Szenen oder überraschende Wendungen, die den Leser permanent bei der "Stange" halten, so dass keine Langeweile aufkommt. Bei über 400 Seiten ist das wirklich bemerkenswert. Trotz der Vielzahl an Personen, die in der Geschichte vorkommen, sind diese so entworfen und beschrieben, dass ich sehr gut den Überblick behalten konnte. Man muss nicht zwingend die Vorgängerbände gelesen haben, um Fuß zu fassen, aber natürlich versteht man den ein oder anderen Zusammenhang oder die Anspielung dann besser. Ein Wiedersehen mit Gasperlmaier ist immer wieder eine Freude.

Fazit: sehr gute Unterhaltung mit Krimifeeling

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Veröffentlicht am 22.03.2026

informativer und spannender Ratgeber

Das Kuchen-Paradox
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Auffallend gestaltet ist das Buchcover in einem sonnigen Gelbton. Zusätzlich ergänzt wird das Ganze durch das Klappenbroschur in dem sich mit den Mythen des Stoffwechsels sowie bekannten Diät-Tipps, die ...

Auffallend gestaltet ist das Buchcover in einem sonnigen Gelbton. Zusätzlich ergänzt wird das Ganze durch das Klappenbroschur in dem sich mit den Mythen des Stoffwechsels sowie bekannten Diät-Tipps, die unter die Lupe genommen werden, beschäftigt wird.
Interessant und für Laien gut verständlich erklärt Dr. Tim Hollstein in seinem Buch warum eben manche gefühlt alles essen können ohne nur ein Gramm zuzunehmen, während bei anderen "ein bloßer Blick genügt".
Den Leser erwartet ein interessanter Ratgeber, der Theoriewissen und aktuelle Studienergebnisse alltagstauglich erläutert. In fünf Abschnitten unterteilt geht es vom Blick hinter die Kulissen, über das heutige "zuviel" hin zum Geheimnis der Stoffwechseltypen, rund ums Fett und abschließend gibt es einen Werkzeugkasten mit praktischen Tipps und einem Sechs-Wochen-Plan.
Die Aufmachung des Buches ist sehr leserfreundlich gestaltet und wird durch Abbildungen, durch "Funfact"-Kästen oder Hervorhebungen abwechslungsreich gestaltet. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und Dr. Tim Hollstein erzählt auf unterhaltsame Art und Weise; ich habe selten einen so informativen aber auch unterhaltsamen Ratgeber gelesen. Von seiner Art und Weise fühle ich motiviert und bin dankbar über die zusätzlichen Erkenntnisse, die ich gewonnen habe.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Italienkrimi in der Osterwoche

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Schon der Blick auf das Buchcover versetzt den Leser in Italofeeling - während die Abbildung ruhig, mit einem fast strahlend blauen Himmel und ruhigem Wasser daherkommt, geht es bei Commissario Gaetano ...

Schon der Blick auf das Buchcover versetzt den Leser in Italofeeling - während die Abbildung ruhig, mit einem fast strahlend blauen Himmel und ruhigem Wasser daherkommt, geht es bei Commissario Gaetano alles andere als beschaulich zu. Und das in der Osterwoche, wo er diese bei der Familie im "Hinterland" in Ruhe verbringen wollte. Aber alles kommt anders, als im Hafenbecken ein Toter gefunden wird und er zurück nach Neapel fährt.

Während es für Gaetano der zweite Fall ist, war es mein erster an "seiner Seite". Auch ohne Vorkenntnisse konnte ich gut in die Geschichte starten und mich zurechtfinden. Das Glossar am Ende des Buches empfand ich als hilfreich.
Mir gefällt die etwas mürrische aber doch liebenswerte Art des Commissario und die Kombination mit seiner jungen Kollegin Beppa Bellucci, die Fischerstochter und die den Toten gefunden hat. Neben dem Krimi an sich mit seiner Handlung ist da noch Gaetanos Familie, die auch Herausforderungen mit sich bringt, was für mich die Figur Gaetano authentischer macht.
Neapel, der Ort, die Traditionen und Gepflogenheiten werden sehr gut dargestellt, so dass ich das Gefühl hatte in die Atmosphäre des Schauplatzes eintauchen zu können. Dazu hat sicherlich auch der Schreibstil des Autors beigetragen durch seine Art des Schreibens, dem "Einwurf" von italienischen Wörtern sowie den Hintergründen und Beschreibungen der Traditionen. Einzig was die Krimihandlung an sich angeht, hätte ich mir ab und an ein bisschen mehr Geschwindigkeit gewünscht.

Fazit: schöner atmosphärischer Krimi

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Cosy Crime Feeling in Schottland - total klasse!

Mord & Breakfast
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Melody Moss verliert ihren Job als Journalistin in London auf eine fiese Art. Die wirklichen Hintergründe erfährt sie erst später. Aber wie es der Zufall so will, verstirbt ihre Tante in Schottland und ...

Melody Moss verliert ihren Job als Journalistin in London auf eine fiese Art. Die wirklichen Hintergründe erfährt sie erst später. Aber wie es der Zufall so will, verstirbt ihre Tante in Schottland und hat ihr das B&B vermacht. Daher reist Melody kurzerhand in den Norden und muss schnell erkennen, dass nichts ist wie sie es sich vorgestellt hat: Tante Mabel mochte gefühlt niemand und einfach so das Erbe antreten und dann das B&B verkaufen ist auch nicht. Auch die ein oder anderen Bewohner benehmen sich ihr gegenüber irgendwie seltsam und stellen Fragen. Was steckt bloß dahinter? Also macht sich Melody auf, Licht ins Dunkel zu bringen.

Mir hat Seagull Bay und seine Bewohner als Schauplatz in Schottland super gut gefallen. Die Beschreibungen und auch das Buchcover - einfach Urlaubs- und Schottlandfeeling pur. Sehr gelungen! Mittendrin Melody Moss als eine der Hauptfiguren, die auf ihre sympathische Art und Weise die Dinge löst und sich als junge Ausgabe von Miss Marple versucht um den angeblichen Unfall ihrer Tante aufzuklären. An möglichen Verdächtigen mangelt es keineswegs, denn "Tante Mabels Enzyklopädie der Verfehlungen der Mitbewohner" ist lang, sehr lang.
Wie gut, dass es an Melodys Seite da u.a. noch Cheddar (den Hund von Tante Mabel - einfach süß der Kleine) und Dean gibt.

Fazit: da mir der erste Band so richtig toll gefallen hat, freue ich mich schon auf den nächsten Fall, der für 2027 angekündigt ist

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