Cover-Bild Blind Date im Heu
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carl Ueberreuter Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 280
  • Ersterscheinung: 25.03.2026
  • ISBN: 9783800090044
Herbert Hirschler

Blind Date im Heu

Krimikomödie aus Österreich

Revierinspektorin Marie Unterholzer in ihrem zweiten Fall

Mit »Blind Date im Heu« sendet Land TV die wohl schrägste Kuppelshow des Jahres – live aus dem Heustadl vom Trummer Bauern. Vier g’standene Marienschlager Mannsbilder wollen die große Liebe finden. Doch bevor überhaupt die ersten Funken sprühen, liegt einer der Kandidaten tot im Stroh – vor laufender Kamera, zur besten Sendezeit. Revierinspektorin Marie Unterholzer glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Gemeinsam mit der chaotischen Drama-Queen Janine und dem nerdigen PC-Freak Tobi ermittelt sie zwischen Kuhstall und Scheinwerferlicht. Als es ein weiteres Opfer gibt, gerät die Dorfidylle gehörig ins Wanken. Und das ganze Land schaut zu …


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

humorvoll und spannend

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Bei „ Blind Date im Heu“ von Herbert Hirschler handelt es sich um eine Krimikomödie aus Österreich.

Eine herrliche Geschichte, voller Situationskomik, tollen Dialogen, interessante Charaktere und Spannung. ...

Bei „ Blind Date im Heu“ von Herbert Hirschler handelt es sich um eine Krimikomödie aus Österreich.

Eine herrliche Geschichte, voller Situationskomik, tollen Dialogen, interessante Charaktere und Spannung.

Durch den tollen Schreibstil des Autors, lässt sich diese Krimikomödie sehr flüssig lesen. Mit den vielen Protagonisten hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten aber nach und nach konnte ich sie zuordnen . Ab und an kommt Dialekt vor ( am Ende des Buches befindet sich ein Glossar).

Revierinspektorin Marie und ihre Helfer Toby und Janine sind wieder sehr in ihrem Element. An Toten mangelt es hier nicht, ebenso an Verdächtigen. Durch die vielen Wendungen ist am Ende nichts mehr so wie es anfangs schien und auf... als Täter wäre ich nicht gekommen.

Der Plot ist abwechslungsreich, sehr gut konstruiert und am Ende wird alles aufgelöst.

Die „ Dörfler“ sind teils skurril, ihr Verhalten ist fabelhaft und sind sehr gut gezeichnet.

Konnte während dem Lesen sehr oft schmunzeln, vom Alltag abschalten und das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Trash-TV im Marienschlag

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Nach ihrem ersten Fall hat Marie gehofft, dass es in Marienschlag ruhiger wird. Doch eine Fernsehfirma hat Marienschlag für eine TV-Sendung auserkoren. Trash-TV in Marienschlag? Marie ist davon wenig begeistert, ...

Nach ihrem ersten Fall hat Marie gehofft, dass es in Marienschlag ruhiger wird. Doch eine Fernsehfirma hat Marienschlag für eine TV-Sendung auserkoren. Trash-TV in Marienschlag? Marie ist davon wenig begeistert, doch mancher Einwohner sieht darin seine Chance auf die große Liebe. Immerhin soll es bei dem Format um Blind Dates im Heu gehen.
Doch schon bevor es los geht, gibt es den ersten Toten. Marie nimmt die Ermittlungen auf, doch die Filmbranche ist hart und der nächste Tote lässt nicht lange auf sich warten.

Nachdem ich den ersten Band bereits gelesen hatte, fiel mir der Einstieg in den zweiten leichter. Ich kannte die Einwohner von Marienschlag, ihre Eigenheiten und die Beziehungen zueinander. Auch der typische Dialekt stellte keine Herausforderung mehr dar, so dass es für mich ein Zurückkommen in gewohnte Gefilde war.

Der erste Tote ließ nicht lange auf sich warten und schon war Marie wieder mittendrin in den Ermittlungen. Unterstützt wurde sie dabei von Janine und Toby, die ihr schon im ersten Teil eine große Hilfe waren. Marie ist mit ihrer Art sehr sympathisch, aber auch die anderen zeigen deutlich, wieso das Buch als Krimikomödie eingestuft wird.

Dabei muss man ganz deutlich sagen, die Dialoge und Situationen haben teilweise einen unterhaltsamen Charakter, jedoch wird es nicht absurd, unlogisch oder niveaulos. Der Krimi hat durchaus seinen ernsten Charakter, lediglich der Teil mit der Datingshow wird überspitzt dargestellt und Marie reagiert darauf in ihrer ureigenen Art und Weise darauf.

Gerade dieser feine und scharfzüngige Humor macht für mich den Mehrwert aus. Die Todesfälle werden sauber aufgeklärt und auch ich durfte quasi mitermitteln und wurde vom Autor gerne mal auf falsche Wege geführt.

Fazit:
Für mich ist dieser Autor eine sehr empfehlenswerte Neuentdeckung, die ich von nun an im Auge behalten werde. Das Ende des Buches lässt jedenfalls die Vermutung zu, dass es ein Wiedersehen in Marienschlag geben wird.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Eine schräge Krimikomödie

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Ein zweites Mal verschlägt es mich nach Marienschlag, ein kleiner Ort in Österreich.
Revierinspektorin Marie Unterholzer hatte schon ihren Rucksack gepackt und war voller Vorfreude, sie wollte den Jakobsweg ...

Ein zweites Mal verschlägt es mich nach Marienschlag, ein kleiner Ort in Österreich.
Revierinspektorin Marie Unterholzer hatte schon ihren Rucksack gepackt und war voller Vorfreude, sie wollte den Jakobsweg bestreiten.
Wäre sie doch bloß schon gestern los marschiert.
Die erste Folge von der neuen Kuppelshow fing so gut an. Drei Stallprinzen wollen ihren passenden Alm-Engerl finden. Die schrägste Show im Land-TV.
Aber Muskelprotz Ewald Schachinger durchkreutze den Weg- Herzinfarkt- aus die Maus.
Einfach umgekippt, alle dachten, es gehört zur Show.
Irgendwie glaubt Marie nicht, das beim durchtrainierten Ewald,einfach die Pumpe versagt hat. Nun heißt es, was steckt wirklich dahinter? Und wohin mit dem Ewald, fragen sich Marie, Bürgermeister und Den Specki. Erstmal in den Kühlraum, wo normalerweise, Rehe, Hasen und weitere Waldbewohner untergebracht werden.
Die Show läuft trotzdem weiter, es wird gekuppelt.
Die Prinzen haben Spaß mit ihren Engel.
Aber irgendwie liegt der Wurm drin, noch eine Tode. Die alte Bäuerin Flonner Dorothea.

Echt das kann doch nicht wahr sein, denkt sich Marie. Alles echt kurios.
Marie holt sich Drama-Queen Janine und den nerdigen PC- Freak Tobi zur Hilfe.
Denn die Drei, haben schon mal eine Mordserie aufgeklärt.

Und ich sag euch, es wird knifflig und zum schmunzeln schön. Und es fließt viel Zirbenschnaps. Ein Zirbel geht immer.

Der zweite Aufklärungsfall war wieder Mal ein Bild für Götter, meine Bauchmuskeln wurden beansprucht.
Heidewitzka die 200 Seiten vergingen wie im Fluge und Halleluja, wenn man mit Marie, Janine, Tobi und dem Bürgermeister unterwegs ist, hat man seinen Spaß. Langeweile nicht mit diesem Team.

Eine absolute Leseempfehlung, für diese schräge Krimikomödie.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Mörderquote

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Revierinspektorin Marie Unterholzer freut sich auf den Jakobsweg. Morgen soll die Pilgerreise beginnen und ihr Rucksack ist gepackt. Doch daraus wird nichts, denn in Marienschlag ruht das Verbrechen nie. ...

Revierinspektorin Marie Unterholzer freut sich auf den Jakobsweg. Morgen soll die Pilgerreise beginnen und ihr Rucksack ist gepackt. Doch daraus wird nichts, denn in Marienschlag ruht das Verbrechen nie. Zum Auftakt der neuen trashigen Kuppelshow „Blind Date im Heu“, die ausgerechnet in Maries Heimatdorf stattfindet, gibt, es einen Toten. Einer der „Stadl-Prinzen“, wie die liebeshungrigen Mitspieler genannt werden, bricht vor laufender Kamera tot zusammen. Ermitteln statt pilgern ist für Marie angesagt.

Herbert Hirschler nimmt den Leser in "Blind Date im Heu" zum zweiten Mal ins malerische Alpenvorland mit. Herausgekommen ist eine originelle Krimi-Komödie für alle, die schwarzen Humor und österreichisches Flair schätzen.

Obwohl der Marienschlager Arzt Dr. Speckhammer einen Herzinfarkt diagnostiziert, wird der Tod von Ewald Schachinger, dem zweifachen Landesmeister im Bodybuilding, als verdächtig eingestuft. Marie ermittelt im Dorf und bei den Fernsehleuten. Doch anscheinend hatte niemand ein Motiv, den Ewald zu ermorden. Während die Ermittlungen noch andauern, wird die alte Bäuerin Dorothea Flonner tot in ihrem Kuhstall gefunden. Auch sie starb durch eine Gewalttat. Als noch ein weiteres Mordopfer im Umfeld der Kuppelshow auftaucht, schlägt die Stunde des LKA.

Die sympathische Marie ist eine engagierte Polizistin, die geradlinig und durchsetzungsfähig ermittelt. Sie kann sich auf ihr Bauchgefühl verlassen und ruht nicht, bevor ein Verbrechen aufgeklärt ist. Als eine gute Freundin unter Verdacht gerät, lässt sie sich nicht beirren. Computer-Nerd Tobi und die gelangweilte Künstlergattin Janine unterstützen Marie tatkräftig. Auch die anderen Charaktere sind bodenständig und überzeugen.

Mit seinem neuen Fall nimmt der Autor das Reality-TV-Genre ins Visier. In kurzen Kapiteln erfahren wir, wie mit jedem weiteren Toten die Quoten durch die Decke schießen. Die Fernsehleute verhalten sich nur vermeintlich pietätvoll. Sie geben alles für höhere Einschaltzahlen. Da fließt der Alkohol in Strömen, Schnulzen und Flachwitze sorgen für Stimmung und selbst die privateste Szene wird vor die Kamera gezerrt und live dem voyeuristischen Zuschauer präsentiert. Alles bestürzend nah an der Realität.

Herbert Hirschler schildert das Geschehen so bildhaft und glaubwürdig, da steckt garantiert Insiderwissen dahinter. So kommt es zu teilweise entlarvenden aber auch witzigen Szenen, ohne dass die Geschichte in Klamauk ausartet. Der Kriminalfall wird dabei nicht vernachlässigt und der Spannungsbogen hält bis zuletzt. Nicht nur Maries Chef Hans Schlurf sieht sich mit mehr als einem Tatverdächtigen konfrontiert. Schließlich wird der Fall aufgeklärt, ohne dass ich dem Täter auf die Spur gekommen bin. Die Einteilung nach Wochentagen und die kurzen Kapitel passen gut, allerdings fand ich manche Info zu knapp. So blieben ein, zwei Fragen am Ende offen. Insgesamt ist der Krimi unterhaltsam und witzig. Für Liebhaber von Cosy Crime mit österreichischem Alpenflair und Trash-TV kritischen Untertönen unbedingt empfehlenswert.

Das Glossar am Buchende hilft allen, die mit dem Dialekt Probleme haben. Ein Hinweis darauf wäre am Krimistart sinnvoll.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

skurrile und unterhaltsame Krimikomödie mit ganz viel Lokalkolorit

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Autor Herbert Hirschler lässt in der Krimikomödie „Blind Date im Heu“ die Revierinspektorin Marie Unterholzer in ihrem zweiten Fall ermitteln.

Sendezeit im beschaulichen österreichischen Marienschlag: ...

Autor Herbert Hirschler lässt in der Krimikomödie „Blind Date im Heu“ die Revierinspektorin Marie Unterholzer in ihrem zweiten Fall ermitteln.

Sendezeit im beschaulichen österreichischen Marienschlag: „Blind Date im Heu“, eine Kuppelshow, soll hier gedreht werden – und zwar live. Dabei sollen die „Prinzen“ die große Liebe finden. Doch bereits bei der Eröffnungssendung kommt es zum Super-Gau: einer der Prinzen ist tot. War es Mord? Marie Unterholzer glaubt nicht an einen natürlichen Tod und beginnt, unterstützt von der eigenwilligen Janine und dem technikverrückten Tobi, mit den Ermittlungen. Plötzlich gibt es ein weiteres Todesopfer und die Fragen werden dadurch nicht weniger. Dass das ganze Land zusieht, macht die Sache auch nicht einfacher.

Das Cover gefällt mir sehr gut und die Farben sind toll gewählt. Die Herzchengirlande wirkt zwar etwas verspielt, passt aber ausgezeichnet zum Inhalt des Buches.

Als Krimikomödie aus Österreich wird das Buch bezeichnet und es wird dieser Kategorisierung absolut gerecht. Mit viel Humor gewürzt, erzählt Herbert Hirschler einen Krimi mit überraschenden Wendungen. Dabei bietet die skurrile Mischung aus Dorfidylle, Reality-TV und Mordfall eine faszinierende Kombination.

Marie als ermittelnde Hauptfigur mag ich mit ihrer geerdeten Lebensweise sehr. Eine taffe und dennoch sehr nahbare Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und absolut „ihr“ Marienschlag repräsentiert. Ein Ort, den man ebenso wie seine eigenwilligen Bewohner einfach gern haben muss. Unerschütterlich bleiben sich die Marienschlager treu und lassen sich nicht ins Bockshorn jagen.

Gekonnt finde ich die unterschwellig eingewobene Kritik an Reality-TV sowie übergriffigen Männern. Zudem haben mich die im Dialekt eingeflochtenen Worte und Sätze herrlich unterhalten. Wer sich mit den im Dialekt gehaltenen Äußerungen schwer tut, findet im hinteren Teil des Buches ein erklärendes Glossar.

Schade fand ich, dass man sich das Motiv hinter den Morden als Leser nicht erschließen konnte. Am Ende ist es völlig klar, doch ein echtes Miträtseln, mit der Möglichkeit auf die korrekte Lösung zu kommen, ist dadurch leider nicht gegeben. Außerdem müsste man an einigen Stellen den ersten Band kennen, damit das Geschehen vollends Sinn macht und man entsprechendes Verständnis aufbringen könnte. So schmälern kleinere Ungereimtheiten etwas den Lesegenuss.
Ein Personenregister wäre toll gewesen, damit man die verschiedenen, in ihrer Gesamtzahl nicht wenigen, Charaktere besser auseinanderhalten und einordnen hätte können.

Eine insgesamt originelle, wenn auch eigenwillige, Idee und unterhaltsame Krimikomödie mit ganz viel Lokalkolorit.

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