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Veröffentlicht am 09.11.2025

Das Buch konnte mich nicht fesseln

Satanstango
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Irimias ist tot. So wird es im Dorf erzählt und alle glauben dem Jungen, der die Neuigkeit überall verbreitete. Eines Tages kommt er zurück, dieser Irimias und mit ihm die Hoffnung, dass doch noch alles ...

Irimias ist tot. So wird es im Dorf erzählt und alle glauben dem Jungen, der die Neuigkeit überall verbreitete. Eines Tages kommt er zurück, dieser Irimias und mit ihm die Hoffnung, dass doch noch alles besser wird.

"Satanstango" stammt aus der Feder des diesjährigen Nobelpreisträgers László Krasznahorkai. Das Buch erschien bereits im Jahr 1985 und etliche Jahre später folgte die Verfilmung. Der Autor erzählt von einem Doktor, der sich aufgegeben hat und einer jungen Frau, die sich immer wieder fragt, warum sie von ihrer Familie als dumm und unbrauchbar angesehen wird.

Kein Buch, das mich begeistern konnte. Alleine die Tatsache, dass es aus der Feder des diesjährigen Nobelpreisträgers stammt, machte mich neugierig und ich las es. Kein roter Faden und nur wenig Spannung, so empfand ich das Lesen. Zu viele Protagonisten und eine Sprache, die sich für mich recht vulgär präsentiert, lässt mich nachdenklich zurück.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Eine Hommage an die mutigen Frauen des 2. Weltkriegs

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Gwen arbeitet bei der BBC. Sie liebt Herausforderungen und interessiert sich sehr für den Einsatz mutiger Frauen im zweiten Weltkrieg. Ist es Zufall, dass sie zu diesem Thema ein Angebot bekommt? Ein Buch ...

Gwen arbeitet bei der BBC. Sie liebt Herausforderungen und interessiert sich sehr für den Einsatz mutiger Frauen im zweiten Weltkrieg. Ist es Zufall, dass sie zu diesem Thema ein Angebot bekommt? Ein Buch über die tapferen Damen des Widerstands zu schreiben? Nein, das kann nicht sein. Zumal auch ihre Großmutter oft von ihrer Zeit in Paris sprach.

Es gibt so viele Soldatenfriedhöfe und Kriegsgräberstätten in Europa. Immer wieder wird den Heldentaten der Gefallenen gedacht und das ist gut und richtig. Aber leider wird dabei der Mut vieler Frauen vergessen. Sie wurden von England aus nach Frankreich geschickt und mussten nach kurzer Zeit der Einarbeitung Sabotageakte zur Schwächung der Besatzer sicherstellen. Ständig lebten sie in Furcht um ihr Leben. Denunzianten gab es überall. Wer Feind oder Freund war, das wusste niemand.

„Wir dachten, das Leben kommt noch“ ist eine Hommage an die mutigen Frauen des Untergrunds. Elisabeth Sandmann führt den Leser in eine Vergangenheit, die leider nur selten thematisiert wird. Auch wenn mir bei dem Buch die Spannung fehlte, es ist ein wichtiges Zeugnis. So viele Frauen gehörten zum Widerstand. Sie kämpften gegen die Besatzung und ohne ihren Mut wäre das Ende des unsäglichen Krieges noch viele Monate hinausgezögert worden.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Auch der 4. Band konnte mich restlos überzeugen

Lügennebel
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Fünf junge Studierende wollen eine tolle Woche in den Bergen erleben. Olivia, Fanny, Emil, Wille und Amir heißen sie und haben Glück. Die Eltern von Wille besitzen ein großes Ferienhaus in Are und dort ...

Fünf junge Studierende wollen eine tolle Woche in den Bergen erleben. Olivia, Fanny, Emil, Wille und Amir heißen sie und haben Glück. Die Eltern von Wille besitzen ein großes Ferienhaus in Are und dort können sie kostenfrei wohnen. Die Piste ist nicht weit weg und die Loipe sogar nur wenige Meter entfernt. Alle freuen sich auf eine feuchtfröhliche Woche. Der Alkohol fließt in Strömen und vier junge Männer mit zwei jungen Frau unter einem Dach, kann das gutgehen? Bereits während der Hinfahrt im Zug gibt es einen Zwischenfall, der Fanny beunruhigt.

Wieder einmal konnte mich die Autorin Viveca Sten mit dem Buch "Lügennebel" überzeugen. Neben der Aufklärung eines Mordes und den damit verbundenen Untersuchungen, spielt immer auch das Persönliche rund um die Ermittler eine Rolle. Frau Sten kennt sich nicht nur in der Gegend rund um Are bestens aus. Sie versteht auch etwas vom Skifahren und seinen Gefahren. Das merke ich immer wieder beim Lesen ihrer Bücher.

Gut konstruierte und außerdem unvorhersehbare Wendungen hielten mich bis zum Schluss im Unklaren. Die Lösung des Falls kam überraschend und vor dem Finale noch so manchen Aufreger. Absolute Leseempfehlung ohne Abstriche gibt es von mir.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Eine verdiente Hommage für Roger Willemsen

Liegen Sie bequem? Vom Lesen und von Büchern
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Es ist eine Hommage an die Literatur. So kam es mir beim Lesen des Buches "Liegen Sie bequem vom Lesen und von Büchern". Ich kenne keinen Kritiker, der so präzise rezensierte. Roger Willemsen war ein Meister ...

Es ist eine Hommage an die Literatur. So kam es mir beim Lesen des Buches "Liegen Sie bequem vom Lesen und von Büchern". Ich kenne keinen Kritiker, der so präzise rezensierte. Roger Willemsen war ein Meister der Beobachtung, wenn es um gute Literatur ging. Sowohl Jack London als auch Nan Bok oder Franz Josef Strauß und Luise Rinser. Er las ihre Bücher und beleuchtete diese sehr genau. Zuweilen mit wenigen Sätzen aber auch umfassende Rezensionen findet der Leser in diesem Buch.

Seine Gabe, sich auszudrücken und sowohl Kritik als auch Zustimmung jederzeit präzise zu verpacken, das ist eine Kunst, die ich bisher nur bei ihm fand. Besonders gefielen mir seine Ausführungen zu dem Buch „Alice im Wunderland“. Was er über den Autor schrieb, erstaunte mich sehr.

Insa Wilke schreibt im Anhang einige Erläuterungen zum Buch. Sie schätzte Roger Willemsen und hat sich intensiv mit seinen Ansichten beschäftigt. Nicht nur das mach dieses Werk so wertvoll.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Für mich eine der besten Autorinnen, die Spannung garantiert

Blutbuße
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Wurde Charlotte Wretlind getötet, weil sie am Tag zuvor den jungen Mann am Empfang beleidigte? Oder steckt viel mehr dahinter als ein oberflächlicher Zwist? Klar ist, dass sie recht eingebildet war und ...

Wurde Charlotte Wretlind getötet, weil sie am Tag zuvor den jungen Mann am Empfang beleidigte? Oder steckt viel mehr dahinter als ein oberflächlicher Zwist? Klar ist, dass sie recht eingebildet war und meinte, mit ihrem Status überall die erste Geige zu spielen. Der Hoteldirektor erklärte den Ermittlern, dass Charlotte eine Woche bleiben wollte. Für den Nachmittag hatte sie eine Pressekonferenz einberufen. Dabei wollte sie ihr neues Projekt vorstellen. Den Abriss des alten Hotels auf Storlien und den Neubau eines Prachtbaus genau an dieser Stelle. Diese Immobilie sollte alles bisher dagewesene übertreffen. Es ging das Gerücht herum, dass sie selbst vor Bestechung nicht zurückschreckte.

Nicht nur das Geschehen, das im Zusammenhang mit dem bestialischen Mord an Charlotte Wretlind, ist Thema bei "Blutbuße" von Viveca Sten. Auch einen Blick zurück gibt es immer wieder. In das Jahr 1972 als eine Jugendliche ihre erste Anstellung in dem Hotel auf Storlien hatte. In welchem Zusammenhang die beiden Erzählstränge stehen, ist schnell klar. Jedoch gibt es einige Wendungen, die so nicht vorhersehbar sind. Was hat ihr Sohn mit dem Verbrechen an der Mutter zu tun. Welche Rolle spielt sein Patenonkel und hatte er vielleicht ein Verhältnis mit Charlotte?

Die Bücher von Viveca Sten lese ich gerne und auch dieses konnte mich begeistern. Wobei mir der Schluss dann doch zu langgezogen war. Hier hätten einige Seiten weniger der Spannung keinen Abbruch getan.

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